Hochsommerliche Baumreihen und Ruhepunkte

Ein durchmischter Einundzwanzigster war das, der durchaus typische Merkmale dessen in sich trug, was mit der Symbolik dieser Zahl in Zusammenhang steht. Der aber auch durch die ungemeine Aufregung geprägt war, welche die Familie seit Monaten begleitet. Ich will einmal die aufbauenden und positiven Bestandteile aufgreifen und daraus Energie für die weiteren Hochsommerwochen und alle die Herausforderungen schöpfen, die in diesen Wochen noch auf uns warten. Die alleeförmigen Eindrücke der Ahornbäume am Straßenrand waren neben unseren großen Gartenbäumen die vegetabilen Begleiter und Ruhepunkte an diesem wirklich angenehm warmen, wohltemperierten Sommertag, an dem wir eine Reihe von Routineerledigungen unterbringen konnten. Um vor Ort bei den Gesprächspartnern bestätigt zu finden, dass die Auszeittage des Hochsommers ihre ganz eigene Stimmung unter den Menschen hervorrufen.

Rosenbogen und Baumallee

Für die Arbeit im Garten war dieser Samstag nicht gemacht. Und auch Holzarbeit stand ausnahmsweise einmal nicht auf dem Programm. Aber ganz ohne das Hauptfreizeitthema des Frühlings ging es denn auch heute nicht. So hat uns nach anderen Wochenenderledigungen der Weg einmal mehr zum Baumarkt geführt, um den vor Wochen schon ausgesuchten Rosenbogen zu kaufen. Der hat sich auch beim zweiten Betrachten als sehr schön herausgestellt, außerdem leicht zusammenzubauen und recht kostengünstig. Einzig offen ist noch die Frage, ob an dem gedachten Standort die Installation unproblematisch ist, ob wir nicht Symmetrieprobleme bezüglich der Sitzbank bekommen, über der der Bogen verlaufen soll. Das könnte noch einige Tüftelei bedeuten. Aber V. scheint durchaus daran interessiert. Deshalb denke ich, werden wir das Projekt am nächsten sonnigen Wochenende in die Tat umsetzen. Ob tatsächlich Rosen über den Bogen klettern werden, scheint unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher werden wir uns um zwei Exemplare einer anderen Kletterpflanze bemühen, die links und rechts gepflanzt, sich tatsächlich am Scheitel des Bogens irgendwann treffen könnten. Das erinnert mich an Gotik und an die Nachahmung der gotischen Gestaltungsidee in den heiligen Hallen eng stehender Baumalleen.