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Die Färbung der Kommunikation durch private Bedeutungen

Zurzeit schätze ich sehr die Möglichkeit, Kommunikationsarbeit mit Holzarbeit gleichgewichtig abzuwechseln. Das sind zwei sich stimmig ergänzende Pole meiner Arbeit in einer mehrere Jahrzehnte schon bestehenden und sich entwickelnden Tradition. Zumindest durch die Ergebnisse kann ich das auch teilen, vieles in dieser Arbeit und ihrer speziellen Vielgestaltigkeit hat aber private Bedeutung, nur für mich selbst. Diese Privatbedeutungen sind mindestens so wichtig wie der kommunikativ vermittelbare Sinn und die soziale Anschlussfähigkeit der Arbeit und ihrer Produkte. Dieser Teil gehört dann in die Selbstreflexion und zu der persönlichen Entwicklung. Aber es hat eben auch einen Einfluss auf die Kommunikation, die durch besondere private Erfahrung, durch ganz eigene innere Handlungen, eine unverwechselbare Färbung erhält. Es ist diese Färbung, auf die ich mich eigentlich beziehe, wenn ich mein Agenturprojekt als LinieLux bezeichne.

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Kritische Selbstbeobachtung und Aktualisierung

In eigener Sache kreativ zu werden, ist immer wieder eine Herausforderung. Wohl weil dafür eine besondere Distanzierung von sich selbst notwendig ist. Streng genommen ist das mein Beruf, dennoch sehe ich dabei ganz genau hin und bin vielleicht noch strenger als in anderen Situationen, einfach weil man allzu schnell in eingefahrenen Bahnen denkt und arbeitet. Ich meine, bei aller kritischen Selbstbeobachtung, dass das aber für meine Kommunikationsarbeit ein gutes Ergebnis bringen kann, dass bestimmte Dinge frischer und dynamischer darstellt. Das, worum es eigentlich geht bei einem Relaunch. Ich kann mir vorstellen, Ähnliches für die Wunschbaum-Projekt sukzessive in diesem Jahr durchzuführen, denn auch darin hat sich wieder einiges bewegt, das nach äußerlichem Ausdruck verlangt.

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Katalysator für die Kommunikation

Die Kellerarbeit ging mir heute leicht von der Hand. Vielleicht Resultat einer Gewöhnung an den Winter, der entschlossen scheint, sich in dieser Form noch eine ganze Weile fortzusetzen. Auch weil die Erkältungswelle für unser Umfeld jetzt abzuklingen scheint, gehen meine Gedanken aber schon in Richtung der lichteren Tage. Wahrscheinlich denken viele so und genau das ist der Grund für die auffallende Zurückhaltung in der Kommunikation. So als ob man sich den nächsten Schritt für eine Zeit mit besseren Rahmenbedingungen aufsparen wollte. Wie es meiner Arbeit und Aufgabe entspricht, versuche ich, unabhängig von diesen Beobachtungen, diese Zurückhaltung etwas schneller aufzulösen, den Zukunftsblick schon in die Gegenwart zu integrieren. Das ist relevant für die Wunschbaum-Projekte und ebenso für die Agenturarbeit, deren eigentlicher Kern meiner Erfahrung nach genau darin besteht, die Prozesse zu konzentrieren und zu beschleunigen, die in weiterer Ausdehnung ihre Form verlieren und konturlos werden müssten.

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Zwischen Privatinteresse und Agenturarbeit

Na ja, da ist dann doch nicht mehr viel vom goldenen Oktober wahrzunehmen. Und die Vorhersagen für kommende Woche sind nicht besser. Sollte die Sonnenstundenbilanz gegen Ende des Monats doch noch nach oben korrigiert werden? Ich habe den ruhigeren Tag für den Besuch eines weiteren traditionellen Antikmarkts in der Nähe und das Gespräch mit einigen Bekannten dort genutzt. Und dazu, meine Facebook-Timeline übersichtlicher zu gestalten. Dort hat man glücklicherweise die Möglichkeit, auch ältere Einträge nachträglich zu editieren. So habe ich die verschiedenen Projektbereiche mit einer Kategorienkennzeichnung zu Beginn versehen. Jetzt kann man gleich erkennen, ob es sich um eine Web- oder Textentwicklung handelt, um eine neues Motiv im Rahmen meiner Microstock-Portfolios, und in welchem Motivbereich, um eine neue Rezension oder um andere Projekte mit Bezug zu meiner Agenturarbeit, den interaktiven oder handwerklichen Projekten. Ich finde das jetzt ansprechender, und für den Besucher leichter einzuordnen. Auch sind die verschiedenen Arbeitsfelder, in den ich regelmäßig unterwegs bin, besser voneinander zu unterscheiden. Vielleicht wird sich der eine oder andere wundern, dass dabei immer wieder das Baumthema und speziell auch Nahaufnahmen von Bäumen vorkommen. Aber dieses sehe ich eben nicht bloß als privates Interessengebiet. Aus der Beschäftigung mit den Bäumen lerne ich kontinuierlich sehr vieles über die symbolischen Formen. Auch sind die Formen, in denen die Baumprojekte umgesetzt sind, Zeugnisse zeitgemäßer Vermittlung vor allem im Web und auch insofern sehr gute Beispiele für meine Gestaltungs-, Text- und Programmierarbeiten.

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