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Adventliche Atmosphäre

Nach so vielen Verzögerungen ist es doch sehr schön, eines der laufenden Projekte abgeschlossen zu haben. Das hat etwas Befreiendes und schafft ja tatsächlich auch Freiräume für das andere, das ebenfalls noch ansteht. Dennoch denke ich, dass die Fäden allmählich zusammenlaufen und an Heilig Abend dann tatsächlich eine Ruhe im Angesicht des Weihnachtsbaums eingekehrt sein wird. All der Weihnachtsschmuck, das Glitzern, Funkeln, Leuchten und das Grün der Nadelbäume, schafft uns auch in dieser Adventszeit eine feierliche Atmosphäre und entschädigt für das überaus scheußliche, nass-kalte Wetter, das keine Ende zu nehmen scheint. Novemberwetter der übelsten Sorte noch Anfang Dezember. Wir werden noch eine Weile durchhalten müssen, bis auch das keine Rolle mehr spielt.

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Advent, Weihnachtssymbole und Weihnachtslieder

Der 1. Advent und auch das erste Türchen im Adventskalender konnte M. schon öffnen. Dieses Jahr fällt alles exakt zusammen, und ich bin froh, dass wir rechtzeitig eine vorweihnachtliche Atmosphäre im und ums Haus schaffen konnten. Das macht immer viel Arbeit, ist uns aber allen ein großes Anliegen und Bedürfnis. Beim Schein der Kerzen am Adventskranz, beim Anblick der verschiedenen Lichterketten, Kerzen und anderer stimmungsvoller Licht- und Glanzobjekte mit Bezug zur Weihnachtszeit ist der ganze Tag mit Gedanken an die Weihnacht angereichert. Mein Arbeitszimmer konnte ich heute nach der Vorbereitung gestern auch mit meinen geliebten Weihnachtsbaumobjekten aus unterschiedlichen Materialien, von Glas bis Holz, und zahlreichen Weihnachtssymbolen und -dekorobjekten ausschmücken. Natürlich habe ich am Morgen auch gleich die erste Weihnachts-CD aufgelegt, mit meinen aktuellen Favoriten, den so wunderbar langsam und unaufgeregt gesungenen Weihnachtsliedinterpretationen mit Frank Sinatra. Das wird bis Weihnachten und den Raunächten sich sicher allmorgendlich wiederholen, mit einer der vielen über die Jahre angesammelten Tonträgern mit verschiedenster Weihnachtsmusik.

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Adventsvorbereitung und Weihnachtsschmuck

Es war ein arbeitsreicher Tag, an dem wir aber noch rechtzeitig den Adventskranz vorbereiten konnten, und auch den weihnachtlichen Kranz für die Tür. Vor allem aber konnte ich den künstlichen Baum am Eingang aufbauen, mit einer in warmem Gelbton leuchtenden Lichterkette ausstatten und mit Glocken schmücken. Weiter ging es im Wohnzimmer mit dem Schmücken des Holzschranks, der für die Atmosphäre der Adventszeit eine wichtige Rolle spielt und die weihnachtliche Stimmung besonders gut transportiert. M. und ich waren dann mit unzähligen weiteren Dekorationsutensilien und –details über Stunden beschäftigt. Auch habe ich das Arbeitszimmer vorbereitet, um es morgen dann ebenfalls mit meinen eigenen Weihnachtssymbolen auszuschmücken. Es ist alles bisher sehr schon geworden und wird in den nächsten Tagen auch seine gewünschte stimmige Gesamtform annehmen.

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Ästhetik, Symbolik und autobiographische Bedeutung der Adventszeit

Wenn die Gespräche in der Vorweihnachtszeit in Richtung all der schönen und traditionell gepflegten Ausschmückungen geht, bin ich immer wieder erstaunt, wie sehr die Menschen davon geprägt sind und wie viel ihnen das auch tatsächlich bedeutet. Auch solchen, von denen ich es bis dahin nicht vermutet hätte. Weihnachten und alles, was man autobiographisch, symbolisch, religiös und spirituell damit verbindet, ist eben das verbindende Fest, das eine ganze außerplanmäßige Jahreszeit mit sich bringt. In der Adventszeit davor ausgedehnter und eindrücklicher wahrgenommen als in der nachfolgenden Zeit der Raunächte. Aber die gesamte Zeit hat eine Wirkung auf die Menschen, die nicht zu verkennen ist. Mit dem Adventskranz und all den immergrünen Zweigen, die jetzt ins Haus geholt und arrangiert werden, schmücken viele ihre Wohnung und wollen das auch niemals missen. Und die Lichtersymbolik und -ästhetik schafft sich mit Teelichtern, Kerzen und zunehmend unterschiedlichsten LED-Beleuchtungen Raum, bis der Weihnachtsbaum später beides vereinigt, das Vegetabile und Immergrüne und das Licht, das in Zeiten der längsten Nächte und kürzesten Tage leuchtet. Beides Symbole für das Gemeinsame, einen Ursprung im Geistigen, an den wir in der Weihnacht vielleicht die deutlichste Erinnerung entwickeln können. Eine Erinnerung, bei der uns der Eindruck des leuchtenden Weihnachtsbaums behilflich ist.

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Adventszeit als Geschenk

Sterne, Glitzerzweige, Filzschmuck, Tannenzapfen und verholzte exotische Früchte. Das und vieles mehr holen wir derzeit aus den Tiefen der fast ausschließlich dafür reservierten Schränke und Truhen. M. ist in diesem Jahr ziemlich gehandicapt, so dass ich noch mehr Zeit als sonst für die dekorativen Arbeiten frei machen muss. Schön ist es aber immer. Und die erübrigbare Zeit der Rest-Woche ist auch schon verplant. Für den künstlichen beleuchteten Baum vor der Tür, für unseren Weihnachtsschmuck in der Wohnstube, für verschiedene eher kommunikative Vorbereitungen rund um die Weihnachtszeit. Parallel arbeite an meinen Hölzern, auch das meist mit weihnachtlichem Bezug, denn die Auftraggeber suchen in der Regel Geschenke oder wollen sich selbst zu Weihnachten beschenken. Das finde ich klasse und nehme das, wenn es möglich ist, ebenfalls als Geschenk wahr, die Adventszeit in so vielfältiger Weise in ihrer Bedeutung als Vorbereitung erleben zu dürfen.

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Stimmungsvoller Rahmen für die Adventszeit

Nun konnten wir auch die vorerst letzten Arrangements für den adventlichen Wohnungsschmuck noch realisieren. Das Entzünden der ersten Kerze am Adventskranz war ein Erlebnis, da der Kranz für unsere Gewohnheit ungewöhnlich groß ausgefallen ist und auch die dazu passenden Kerzen. Das Ganze ist sehr stimmig und ganz sparsam dekoriert, überzeugt vor allem durch die Kombination der gemischt gebundenen immergrünen Zweige von Tanne und Zypresse mit den dunkelroten Kerzen. Ich schätze, dieses Bild wird bis Heilig Abend erhalten bleiben, da wir die Kerzen immer nur an den Adventssonntagen entzünden und bei der Kerzengröße die erste sicher bis dahin noch nicht heruntergebrannt sein wird. Ich freue mich, wenn wir bei allem, was die Vorweihnachtszeit an Arbeit und Abschließen noch bedeutet, in diesem schönen Rahmen die stimmungsvollen Momente werden in uns aufnehmen können.

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Erfolg- und arbeitsreiche Adventsvorbereitungen

Was für ein extrem arbeitsreicher Samstag. Aber die geplanten Adventsdekorationen habe wir fast vollständig umsetzen können. Und zwischendurch auch noch die Winterreifen, für die es bei dem Wetter höchste Zeit war. Ich bin sehr froh, dass jetzt der künstliche Baum mit seinen bernsteinfarben leuchtenden LEDs steht. Ich habe ihn diesmal mit mehr Kugeln als sonst geschmückt. Nur das Beschweren mit einem zuvor extra zusammengenähten und dann mit Quarzsand gefüllten Sack hat sich als noch schwieriger als in den Vorjahren erwiesen. Dafür muss ich endlich eine bessere Lösung finden. Mit aller Mühe sollte der Baum aber jetzt stabil stehen, jedenfalls wenn keine extremen Windböen kommen. Die Lichterkette und der vegetabile anmutende Schmuck des Wohnraumschranks ist auch fertig. Und den Adventskranz, der in diesem Jahr einen größeren Durchmesser als gewohnt hat, konnten wir mit den zuvor ausgewählten Kerzen besetzen. Ich bin froh, mich mit der Größe der Kerzen durchgesetzt zu haben. Sie passen proportional sehr gut zu dem größeren Kranz. Die Befestigung war unproblematischer als sonst. Und weil der Komplementärkontrast zwischen den dunklen Grüntönen der gebundenen Koniferenzweige und den dunkelroten Kerzen so schön und stimmig ist, haben wir sonst nur wenig Schmuck angebracht, zwei kleine Glöckchenbündel zu zwei Seiten und zwei rote Schleifen an den beiden anderen reichen vollkommen aus, um den Kranz wirklich festlich aussehen zu lassen. Nun fehlt nur noch ein Kranz für die Tür. Den werden wir morgen früh nachholen. Und dann kann ich auch meine eigenen Lieblingsweihnachtsbäumchen aus Glas auspacken und arrangieren, pünktlich zum ersten Advent.

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Festliches Dekorieren gegen das Unschöne im Winter

Immerhin ist schon mal der Anfang gemacht. Da wir am kommenden Wochenende schon den ersten Advent feiern, war es mir wichtig, schon vorab meine Regale und Ablageflächen frei zu machen und mit den ersten Weihnachtsdekorationen zu besetzen. Ganz konnte ich das natürlich noch nicht zu Ende bringen, aber der Rest ist dann eher Kür und wird sicherlich in einer sonnigen Wetterphase mehr Freude machen. Daneben gibt’s gerade vor dem ersten Advent auch im Umfeld viel vorzubereiten. Zum Beispiel der künstliche Weihnachtsbaum am Eingang, für den ich noch geeignete Säcke zum Beschweren organisieren muss, da der sonst verwendete Sandsack im Vorjahr gerissen war. Und die verschiedenen LED-Beleuchtungen in der Wohnung, die viel zur weihnachtlichen Atmosphäre beitragen und die ich deshalb versuche, schön zu arrangieren. M. wird sich sicherlich auch um das Schmücken des Adventskranzes kümmern, und die dafür notwendigen Kerzen werde ich vorab ebenfalls noch aussuchen und aufstecken. Bei dem ungemütlichen, nass-kalten Wetter draußen wirkt solche Dekorationsarbeit wie ein Ausgleich, der den Winter liebenswerter gestaltet, ein schöner Nebeneffekt über den weihnachtlichen Sinn hinaus. Und in der übrigen Zeit wünsche ich mir ein konzentriertes und möglichst nicht hektisches Arbeiten an all den Projekten, die noch vor den Feiertagen abzuschließen oder weiterzuentwickeln sind.

Symbolformen verinnerlichen – und was uns die Weihnacht sein kann

Die Weihnachtsausstellung in S. war wieder schön, mit einer wunderbaren auf die Adventszeit einstimmenden Atmosphäre, vielen ästhetischen Anreizen und neuen Dekorationsideen und Interpretationen weihnachtlicher Symbolik. Dieses Feld ist so weit und tiefgründig, dass es ganz sicher nie zu einem Ende kommt, immer wieder weitergedacht, weiterentwickelt, zeitgemäß in Formen umgesetzt werden kann. Und dennoch trauere ich den früheren Jahren auch dieser speziellen Ausstellung nach, die m. E. deutlich stimmungsvoller und eindrücklicher waren. Auch kreativer und noch mehr auf die vegetative Symbolik der Weihnachtszeit ausgerichtet, damals mit vielen Weihnachtsbaumformen und mit immergrünen Zweigen arrangierten weihnachtlichen Dekorationen, die mir noch heute wegen ihrer Originalität in Erinnerung sind. Heute ist das deutlich abgeschliffener, mundgerecht gemachter, auf durchschnittliche Vermarktungsfähigkeit hin ausgerichtet. Heute ist es auch noch mehr mit künstlichen Materialien umgesetzt, noch weniger mit echtem Baum- und anderem Pflanzenmaterial. Ich frage mich dann immer, ob das andere Besucher, die diese Ausstellungen seit Jahren verfolgen, überhaupt ebenfalls bemerken. Aus der Beobachtung kann ich das eher nicht erkennen. Und dann wünsche ich mir auch im Umgang mit Symbolformen wieder mehr Innerlichkeit, wieder genaueres Hinsehen und kritische Distanz, wo Innerlichkeit nicht direkt und fraglos angesprochen, sondern über Hintertüren konstruiert werden muss. Letzteres ist dem Anspruch und dem eigentlich nicht angemessen, was uns die Weihnachtszeit sein kann und wie sie uns in Bezug auf unsere Entwicklung als geistige Wesen Fortschritte ermöglichen kann.

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Ein stärkeres Gewicht dem Advent

Nun ist auch das letzte Blatt des Ginkgos gefallen. Der Herbst ist, gemessen an den Bäumen in Hausnähe, eigentlich schon keiner mehr. Vielmehr macht sich winterliche Atmosphäre breit und schickt nicht nur die Bäume in die Winterruhe. Uns Menschen würde ein Zurückziehen auch gut tun, bei uns äußert es sich aber nur darin, dass wir uns mehr in die Innenräume verziehen und die Zeit draußen weniger wird. Innen geht die Ruhelosigkeit aber weiter und steigert sich meist, nach meiner Erfahrung der letzten Jahre, sogar noch bis Weihnachten, eben weil die Weihnachtsfeiertage und der kalendarische Jahresabschluss weitgehend zusammenfallen. Das macht es schwieriger, all die aufbauende und bereichernde Weihnachtssymbolik gebührend in sich aufzunehmen und die Zeit des Advents als solche zu schätzen und ganz bewusst wahrzunehmen. Zumindest ansatzweise versuche ich das, weil eben Weihnachten nur der Höhepunkt, das Ziel und gleichzeitig die Wende nicht nur im Sonnenlauf darstellt. Gerade der Advent ist das Schöne. Ein guter Grund, ihm wieder stärkeres Gewicht zu verleihen und das andere mit größerer Gelassenheit zu sehen und praktisch zu handhaben.

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Adventsbewusstsein gegen Atemlosigkeit

Wieder ein sehr arbeitsreicher Tag. Vor allem, weil aus dem spontan ausgedachten Ausflug heute nichts geworden ist. Aber im Nachhinein war das auch ganz gut so. Sicher haben wir vor Weihnachten noch Gelegenheit, an die Tradition anzuknüpfen. Zunächst ist neben der umfangreichen Projektarbeit wieder viel kunsthandwerkliche Arbeit mit einer Reihe von Hölzern auf dem Plan, der die nächsten 10 Tage ergänzend und bis zum Rand anfüllen wird. So mache ich mir keine Illusionen, dass wir in diesem Jahr einmal eine beschauliche Adventszeit erleben. Die wird tendenziell atemlos ausfallen, was ich aber immer durch Achtsamkeit und bewusste Wahrnehmung auszugleichen versuche. Denn diese Zeit ist für mich immer noch etwas sehr Besonderes, weil sie die Innerlichkeit fördert und an diesem schönen Zieldatum endet. Diese Zeit des schrittweisen Rückzugs, die Annäherung an den geistigen Ursprung, der uns allen gemeinsam ist, ist für mich symbolischer Abschluss des Jahres und Erneuerung zugleich. Das in purer Atemlosigkeit zu ertränken, würde ich als Verlust empfinden.

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Nach Weihnachten ist wieder vor Weihnachten

Schade, nun kann ich den Weihnachtsbaum nur noch an diesem Abend und morgen früh in seiner ganzen Pracht betrachten. Weihnachtsmuffel werden das vielleicht nicht verstehen, aber dieser Abschied fällt mir generell schwer, ganz besonders in dieser Saison, in der der Baum so schön und opulent in Form und Schmuck war. Immerhin, diesmal hatte ich eine Woche länger das Vergnügen, im Vergleich zu den Vorjahren. Nun weicht er also der allgemein um sich greifenden Geschäftigkeit, die regelmäßig spätestens im Laufe der zweiten Woche des Kalenderjahres aufkommt, wenn die Menschen glauben, die Aufbruchstimmung erzwingen zu müssen. Dieser Versuch hat nach meinem Eindruck in 2018 etwas besonders Krampfhaftes und passt so gar nicht zu der tatsächlichen Stimmung, die trotz euphorisch klingender Wirtschaftsprognosen doch eher von Verhaltenheit und Vorsicht geprägt ist. Ich werde mir den Geist der Weihnacht aber von diesem vergeblichen und irgendwie auch unehrlichen Spiel nicht so schnell vertreiben lassen. Im Idealfall hält er bis zur kommenden Adventszeit durch. Schließlich kann man gerade am Anfang des Jahres mit gutem Grund sagen: Nach Weihnachten ist vor Weihnachten.

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Symbole und traditionelles Weihnachtsempfinden

Ein ruhiger und sehr winterlicher 2. Advent, der wie so häufig viel zu schnell vorüber ging. Jetzt ist auch die weihnachtliche Dekoration im Arbeitszimmer komplett. Als Krönung sozusagen habe ich die Kristall-Weihnachtsbäumchen ausgepackt und auf dem Regal arrangiert. Das ist für mich immer etwas Besonderes, da alles, was Licht durchlässt und symbolisch für die Weihnachtszeit steht, m. E. dem, worum es eigentlich auch beim Dekorieren geht, am nächsten kommt. Das ist etwas, das die Weihnachtszeit ästhetisch unverwechselbar macht und zusammen mit anderen Traditionen, wie das Entzünden des Adventskranzes, dem Aufhängen von Kränzen mit immergrünen Zweigen von Nadelbäumen und dem späteren Aufstellen des Weihnachtsbaums, für mich dazu gehört. Es ist schön, dass wir die Zeit und Energie dafür aufbringen können. Es kann sein, dass ich morgen schon nach dem Weihnachtsbaum Ausschau halte. Mal sehen, ob die Stimmung richtig ist. Das ist nicht unwichtig für den schwierigen Prozess der Auswahl.

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Ein stimmungsvoller Adventsauftakt

Jetzt ist der 1. Advent schon fast vorbei, den wir als solchen auch erleben durften. Ein schöner, entspannter Tag, der mit einer Art Nachfeier begann und sich bei hochwinterlicher Kulisse ruhig weiter gestaltete. Am Abend haben wir die erste Kerze an dem diesmal wieder mit richtigem Weihnachtsgrün aus Tanne und Zypresse gebundenen Kranz entzündet. Und überhaupt ist es gut und stimmungsvoll, wie wir bereits in den vergangenen zwei Wochen alles so dekoriert haben, dass sich die Weihnachtszeit auch wie eine erwartungsvolle Festzeit anfühlt. Ich erinnere mich durchaus an hektischere Jahre, in denen bis kurz vor den Feiertagen kaum Gelegenheit zum Aufatmen war. Immerhin das scheint, jedenfalls nach meinem Eindruck der letzten Tage, in dieser Saison einmal anders zu sein.

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Adventszeitvorbereitungen abgeschlossen

Nun konnten wir die Vorbereitungen für den Beginn der Adventszeit doch noch rechtzeitig abschließen. Die Kugeln an den schon vor einer Woche aufgestellten Außenweihnachtsbaum zu hängen, war da noch die geringste Übung. Vor allem die beiden Kränze, ein größerer, den wir als Adventskranz bestimmt haben, und ein etwas kleinerer, der die Haustür von außen ziert, mussten noch komplettiert, mit frischen Zweigen von Zypresse und Tanne aufgepolstert und geschmückt werden. Außerdem hat M. ein Gesteck mit kräftigen Tannenzweigen arrangiert, bei dem die Zweige senkrecht in einen Topf mit Erde eingesteckt sind. Das Ganze geschmückt mit einigen weihnachtlichen Accessoires. Auch mit den übrigen Dingen sind wir jetzt für die Adventszeit gewappnet. Was fehlt ist nur noch der Weihnachtsbaum. Aber der ist traditionell erst am Wochenende vor Heilig Abend aktuell und sollte zumindest einige Tage vorher besorgt worden sein. Letzteres ist immer wieder eine Herausforderung. Ich hoffe, bei meinem Lieblingsweihnachtsbaumhändler erneut einen wirklich schönen zimmerhohen Baum zu entdecken.

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Alles bis auf die Glasweihnachtsbäume

Dieses Jahr bin ich doch sehr früh dran mit der Weihnachtsdekoration. Tatsächlich steht bereits eine Woche vor dem 1. Advent der Baum am Eingang, inklusive Lichterkette, aber noch ohne Kugeln, das wäre mir doch noch etwas zu früh. Außerdem habe ich die Lichterkette am Schrank samt weihnachtlicher Glitzergirlande installiert, sämtliche Kisten bereits heruntergeholt und größtenteils ausgepackt und tatsächlich den größten Teil meiner Weihnachtsdekoration im Arbeitszimmer jetzt schon arrangiert. Die Weihnachtsbäumchen aus Kristall und Gussglas will ich erst zum nächsten Wochenende aufstellen. Aber die übrigen kleinen Dinge stehen schon. Das hat sich vom zeitlichen Ablauf her einfach angeboten. Und warum sollte wir allzu starr an Konventionen kleben. So haben wir noch eine Woche länger etwas von diesen Dingen. Nächste Woche steht ohnehin noch der Adventskranz an. Damit sind wir noch gar nicht weiter gekommen. Und sicher auch der obligatorische adventliche Kranz für die Tür, neben den vielen anderen Details, die M. in den kommenden Wochen noch abschließen wird.

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Jahreszeitliche Eindrücke überschlagen sich

Gerade jetzt ist die Umbruchzeit, in der die letzten Eindrücke des Sommers nachwirken, der Herbst aber, auch schon in seiner für November typischen Form, bereits spürbar ist. Bei den Discountern sehe ich schon seit zwei Wochen Weihnachtsgebäck. Wieder etwas früher als in den Vorjahren. Nun beginnt die Weihnachtszeit also schon im September. Aber wirklich greifbar wird sie erst ab Mitte Oktober. Das die Marke, ab der vermehrt Microstock-Fotos mit Advents- und Weihnachtsmotiven nachgefragt werden. Tatsächlich gehen auch meine Gedanken als Microstock-Anbieter bereits in diese Richtung, und in Richtung der adventlichen Vorbereitungen und Dekorationen, die neue Motive bieten. Dabei habe ich das Thema Herbst noch gar nicht mit seinen diesjährigen Facetten erfasst. Da scheint sich Verschiedenes zu vermischen. Eigentlich etwas, was mich selbst erschreckt, weil dadurch etwas von der Innerlichkeit und dem Besonderen der aktuellen Jahreszeit verloren geht.

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Gemeinsamkeiten hervorholen

Trotz des Überangebots an nachzuholender Arbeit habe ich diesen 3. Advent als einen vorweihnachtlichen Tag mit Ruhe und Entspannung wahrgenommen. An diesem Tag sind mir viele meiner Projekte wieder begegnet, die Holzarbeit, die symbolische Arbeit mit den Bäumen, die Baumfotografien, aber auch Biografisches, das nicht unmittelbar mit den Bäumen in Verbindung steht. Besonders der Weihnachtsbaum spielt in diesen Tagen in den meisten meiner kreativen Erzeugnisse eine Rolle. Teils in der Form, dass meine Arbeiten bei anderen als Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegen werden. Das freut mich ganz besonders, zeigt es doch, dass Formen, die auf archetypischen Symbolen aufbauen, wirklich Gemeinsamkeit herstellen – oder besser eine eigentlich immer schon vorhandene Gemeinsamkeit aus den unbewussten Tiefen hervorholen können. An einem so emotionalen Fest wie Weihnachten die Gelegenheit zu haben, dies in Verbindung mit verschiedenen Menschen zu erreichen, ist eine der schönsten Bestätigungen meiner Wunschbaum-Projekte.

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Zur adventlichen Ruhe finden

Auf das Binden bzw. Stecken eines weiteren Weihnachtskranzes habe ich dann doch verzichtet. Zu vieles war im Zusammenhang mit der Adventsdekoration noch umzusetzen. Auf die Art konnte ich meinen Arbeitsraum weihnachtswürdig gestalten. Gemessen an meiner Sammlung recht zurückhaltend bin ich dabei vorgegangen, spricht nicht alles konnte verwendet werden, aber meine Lieblingsstücke sind doch zum Einsatz gekommen. Ein schönes Arrangement mit vielen weihnachtlichen Symbolen, vor allem natürlich Weihnachtsbäumchen aus Glas, Kristall, Metall, Samt und Filz sorgen für die nächsten 5 Wochen für die angemessene Umgebung. Die letzte Veränderung am Adventskranz konnte ich ebenfalls vornehmen – zur Silbertanne hat sich noch ein Silberhirsch gesellt, der jetzt auf dem weichen Moosboden steht und sich an der Symbollandschaft um ihn herum erfreut. Am Nachmittag bliebt uns die so wichtige Ruhe, um den ersten Advent auch als solchen wahrnehmen zu können.

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Ein Adventskranz mit Silbertanne in Mooslandschaft

Wieder ein Tag im Zeichen der Weihnachtsdekoration. Die Kerzen für den Adventskranz waren der Hauptgrund für die kleine Exkursion. Die haben wir gefunden, sehr schöne, mit ungewöhnlich dezenten Farben, auch höher als letztes Jahr. So können wir sie wenigstens an den Adventssonntagen anzünden, ohne dass die erste am Ende schon abgebrannt ist. Bei der Gestaltung des Kranzes habe ich mich an der letztjährigen Lösung orientiert. Die Schale aus Edelstrahldraht mit einem Teppich aus frischem Moos aus der eigenen Wiese zwischen den verschiedenfarbigen Kerzen. Dazwischen eine goldfarbene und eine silberfarbene Kette mit kleinen Metallkugeln und innenliegenden LEDs. Dazu habe ich noch einige mit Silberglitzer besprühte Erlenzapfen gelegt. Ein Akzent kommt diesmal aber hinzu, nämlich eine silberne Modelltanne, die sich wunderbar zu den übrigen Materialien gesellt und in der „Mooslandschaft“ wie heimisch wirkt. Morgen wird er seinen ersten richtigen Einsatz haben. Auch die übrigen Weihnachtskisten haben ich schon heruntergeholt und einen Teil auf dem Fensterbrett dekoriert. Die lichten Teile aus Glas, darunter eine Reihe transparenter Weihnachtsbaumsymbole, warten noch darauf, an ihrem Platz arrangiert zu werden. Auch der Türkranz hängt schon, gebunden aus verschiedenen immergrünen Zweigen und geschmückt im Inneren mit einem hängenden und glitzernden Dekorationszapfen. Jetzt fehlt nicht mehr allzu viel, um die Atmosphäre der Adventszeit bestmöglich zur Geltung kommen zu lassen.

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12. Geburtstag des Baumtagebuchs

Nach genau 12 Jahren Baumtagebuch fällt der Besuch der Adventsausstellung, die damals den Anlass für den Startschuss gegeben hat, wieder genau auf einen Samstag und genau auf den 20. November. Die getrockneten exotischen Früchte, Zapfen und Fruchtschalen wurden auch 2004 schon während dieser Ausstellung im Blumenhaus W., das kein Blumengeschäft, sondern eher ein Dekorations- und Wohnaccessoire-Spezialist ist, als ausgefallene Utensilien für adventliche und weihnachtliche Dekoration angeboten. Viele dieser damaligen Früchte, habe ich heute wiedergesehen, ergänzt durch neue, so bisher noch nicht gesehene. Einiges ist dem damaligen Angebot noch ähnlich, anderes wurde geändert, präsentiert sich gerade in diesem Jahr in einer vergleichsweise ernüchterten Form. Das mag ein subjektiver, dem fortgeschrittenen Alter geschuldeter Eindruck sein. Aber auch in der Wahrnehmung und symbolischen Begleitung der Weihnachtszeit sind die Dinge natürlich im Gange. Dem trägt die Dekorationsbranche eben auch Rechnung. Deshalb mache ich dort zwar immer wieder und immer noch neue Entdeckungen und erhalte Anregungen, die zahlreiche Symbole der Weihnacht in schier unendliche Facetten auflösen. Aber ich stelle auch einen Verlust an Innerlichkeit, ich möchte sagen Innigkeit fest, die sich auf den Oberflächen stärker nüchterner, allzu cleaner, für meinen Geschmack zu formalisierter Formen offenbart. So ist der jährlich wiederkehrenden Ausstellung doch einiges von ihrem Zauber abhandengekommen. Kurz vor Ende des Besuchs dachte ich eigentlich, diesmal würden wir tatsächlich einmal ohne jede Errungenschaft gehen, allein bereichert durch die optischen Eindrücke. Aber dann hat M. doch noch Gefallen gefunden an dem recht ansehnlichen künstlichen Imitat einer nicht näher zu bezeichnenden Pflanzengirlande und an einem mit Glitzer und Glanzlack überzogenen Imitat eines Erlenzweigs, der in die Weihnachtszeit ebenso gut passt wie in die Winterzeit zwischen den Tagen und in den Jahresanfang. So sind die Bäume also in einem weiteren Dekorationsutensil präsent und nicht nur in den noch herzustellenden Kränzen aus frischgeschnittenen Tannenzweigen, die wir kurz vor dem Ausstellungsbesuch bei einem Händler am Straßenrand gefunden haben.

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