Spiegel und Facetten des Selbst

Menschen, die mich nur von meiner Internet-Präsentation her kennen, mögen mich für einen Wald-Menschen, weltfremden Naturmystiker oder aber für einen geschickten Kunsthandwerker halten. Keines dieser Bilder würde ich zur Selbstbeschreibung verwenden. Tatsächlich unterscheidet sich mein Alltag und mein ganzer Lebenshintergrund erheblich von solchen Vorstellungen. Umso spannender finde ich es, wenn ich mit Einschätzungen dieser Art konfrontiert werde. Was als kleiner Charakterauszug erscheinen mag, bekommt in dem Moment eine eigenständige, isolierte Wirklichkeit. Und wenn ich darüber nachdenke, merke ich, dass es eben doch zu mir gehört. Nicht ausschließlich, nicht allein prägend, aber doch eine Facette darstellend. Und ich fühle mich dann ganz wohl in diesem Spiegel, es hilft mir, die jeweilige Facette näher zu beleuchten, zu sehen, wie ausgeprägt sie zurzeit und überhaupt ist. Und was daran sich weiterentwickeln könnte. Eines aber sei allen Besuchern der Seite und allen Lesern dieses Tagebuchs versichert: Die Bäume nehmen ganz sicher ein ganz zentrale Rolle in meinem Leben ein.

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