Sparsame Palmzweige in diesem Jahr

Ostern ist nun schon im täglichen Gespräch präsent. Vielleicht sind wir dem Feiertag in diesem Jahr wieder näher als in den Jahren zuvor. So dass er eine tiefe, in der gesamten Lebensgeschichte fußende Bedeutung entfaltet. Auch M. hat wie wir alle besondere Freude an all den vorösterlichen Traditionen, Themen und Dekorationen, die das Fest mit Inhalt und Emotion verknüpfen. Und eine Reihe verschiedener Ostergrußkarten mit österlichen Motiven der letzten Jahre habe ich auch schon vorbereitet. Es bleibt gerade noch eine Woche, diese Grüße auf den Weg zu bringen. Ein Projekt, das v. a. M. maßgeblich mit Leben füllt, bei dem ich meine Unterstützung anbiete. Da im Vorjahressommer der Buchsbaumzünsler so radikal und flächendeckend zugeschlagen hat, war es zum ersten Mal, seit ich denken kann, nicht möglich, Palmzweige für den Palmsonntag abzuzweigen. Bei den wenigen noch verbliebenen Ästchen wäre das einem endgültigen Kahlschlag gleichgekommen. So sind wir auf dem Rückweg von M. bei P. M. vorbeigefahren, der einen zwar ebenfalls gebeutelten, aber noch etwas ausladenderen Buchsbaum im Garten hat. Von dem konnten wir zumindest einen kleinen Bund einzelner Zweigchen schneiden. Viel weniger als sonst, aber wir würden es schon als Verlust wahrnehmen, am Palmsonntag keine Zweige segnen lassen zu können, die uns das ganze Jahr über an den Türkreuzen begleiten und uns die christliche Lebens- und Siegessymbolik in Gedächtnis und Seele rufen.

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