Ein bisschen erschreckend, wie schnell der Hochsommer vorbei ist, kaum dass man ihn wahrgenommen hat. Es war zuletzt auch schwer, an das Sommerfeeling anzuknüpfen, das es schon mal über Wochen gab, das aber sprichwörtlich dann ins Wasser gefallen war. Und heute früh meinte Frau T. dann sogar, dass der Herbst schon in der Luft liege. So weit würde ich trotz der zeitweiligen Kühle nicht gehen. Aber man hat schon den Eindruck, der Hochsommer hat seinen Zenit überschritten und schwenkt nur auf die Reife- und Erntezeit ein. Immerhin verspricht das viel Ereignishaftes im Bereich der Obstbäume und des Baumobstes. Überhaupt bei allem, was wir in diesem Jahr auch in Sachen Gemüse angepflanzt haben. Und auch die Feigen entwickeln sich in diesem Sommer prächtig, was ihre Größe und Reife betrifft. Nur deren Anzahl ist nicht ganz so überragend. Immerhin, M. kann sich auf einige Wochen mit zeitweilig schönen großen Feigen frisch vom Baum freuen, die sich in Aussehen und Geschmack kaum von denen unterscheiden, die man im Kaufhaus bekommen kann und die aus der Türkei oder Italien importiert wurden. Wohl auch in Indiz für den kaum noch festzustellenden klimatischen Unterschied zwischen mediterranen Gebieten und unserem erhitzten Klima in Mitteleuropa.