V. macht sich jetzt schon wieder Gedanken um die Weintrauben rund ums Haus, die nach so viel Sonne schon ziemlich früh erntereif sind. In früheren Jahren wäre das gar kein Thema gewesen. Früher haben wir aus dem Ereignis eine konzentrierte Aktion für die ganze Familie gemacht und den Großteil auch an einem Tag abgeschlossen, inklusive des Zurückschneidens der Weinreben. Aber heute fällt das V. zunehmend schwer, obwohl die Anzahl der zu lesenden roten Weintrauben nur noch einen Hauch gegenüber damals darstellt. Zu viele Stöcke sind teils aus Altersgründen, teils wegen der ungünstigen und extremen Witterung, in den letzten Jahren zugrunde gegangen. Und an den verbliebenen Stöcken sind die Trauben eher spärlich verteilt – jedenfalls im Vergleich zu früher. Deshalb werden von hier, rund ums Haus, wohl kaum mehr als 80 – 100 Liter zu erwarten sein. Zusammen mit dem Trauben vom anderen Standort, an dem es noch mehr Weintrauben gibt, wenn auch in schlechterer Qualität, könnten es dann am Ende doch über 200 Liter werden. Damit hat V. wenigstens seinen privaten Rotweinbedarf fürs ganze Jahr gedeckt. Hoffen wir nur, dass die Aktionen des Lesens und v. a. die Weiterverarbeitung in Drechsler und Kelter möglichst reibungslos realisierbar sein werden.
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