Schlehenlikör ansetzen

Es war genauso mühsam wie erwartet, die angesetzte Masse durchtränkter Schlehenfrüchte aus den enghalsigen Flaschen zu bekommen. Der Ansatz war eigentlich etwa einen Monat überfällig, so dass es höchste Zeit war, den Likör weiterzuverarbeiten. Was ich nicht mehr in Erinnerung hatte, aber dann in dem alten Baumbuch nachgelesen habe, war die Reihenfolge der Zutaten. Im Buch ist es so beschrieben, dass auch schon der Zucker, die Rosinen und verschiedene Gewürze, wie Nelken und eine Vanilleschote, zusammen mit dem Schnaps in den Ansatz gegeben wird. Von anderen Ansätzen bin ich dieses Vorgehen eher nicht gewohnt, deshalb habe ich es hier auch erstmal nur mit den Früchten gemacht. Jedenfalls habe ich heute die übrigen Zutaten erst hinzugegeben, nachdem ich den reinen Saft gewonnen hatte. Der Ansatz muss jetzt noch einmal einige Monate stehen und dann erneut abgeseit werden. Ich sehe ganz gute Chancen, dass das ein wohlschmeckender, runder Likör wird. Eventuell müssen wir ihn noch etwas strecken, da aktuell der Alkoholgehalt für Likör etwas zu hoch sein dürfte, aber das ist das wenigste. Immerhin sind es gut 2 Liter geworden. Das sollte für den gelegentlichen Genuss dieser Spezialität wieder für eine ganze Weile ausreichen.

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