Zwei ertragreiche Baumobstjahre in Folge?

Es geht trotz der kühlen Luft erkennbar wieder zurück in Richtung Hochsommer. Heute hatten wir einen eigentlich strahlenden Sonnentag, der nur dadurch holprig verlief, dass der Himmel voller vorbeiziehender dicker Wolken hing, die das Sonnenlicht nur durch ihre Lücken ließ. Das ist dann aber besonders intensiv strahlend. Immerhin macht das Hoffnung auf ein Ende dieses frostigen und nassen Intermezzos. Unsere Weinreben entwickeln sich in diesen etwas feuchten und lichten Tagen hervorragend und haben jetzt schon üppigere Blätter als i Vorjahr ausgebildet. Auch erkennt man schon die Trauben selbst, die noch ganz kleine und grüne Beeren tragen. Aber die Dichte und Anzahl, die jetzt schon erkennbar ist, lässt eine recht ertragreiches Weinjahr erwarten. Über die Qualität ist damit natürlich noch nichts gesagt und das lässt sich auch so früh ganz schlecht voraussagen. Aber vieles spricht dafür, dass wir nach dem ungewöhnlichen Baumobstjahr 2025 erneut eine gute Obsternte erwarten können. Zweimal in Folge wäre das allerdings sehr ungewöhnlich.

Sommerliche Auftriebsverzögerung

Dieser gut vorbereitete Termin zu Ms Antrag ist heute Vormittag doch ganz gut verlaufen. Jedenfalls konnten wir nicht noch mehr zu einem Gelingen beitragen. Das Ergebnis, das in ca. einer Woche zu erwarten ist, sollte insofern zumindest nicht erschreckend ausfallen. Bei der Konzentration auf Kommunikation und körperbezogene Themen kam heute, wie schon in den letzten Tagen, die Naturbeobachtung natürlich zu kurz. Ein Glück, dass der Juni gerade auch untypisch ausfällt und so gar nicht an Frühsommer erinnert. Zu wenig Licht, zu kühl, zu durchwachsen. Dabei kannte ich den Juni gerade als Vorzeigesonnenmonat, mit moderaten, aber angenehmen Temperaturen und einer erfrischenden und aufbauenden Lichtstimmung. Ich hoffe, die wird spätestens zum Wochenende doch noch zurückkehren und dann vielleicht weitere in den Juli hineinreichen. Damit wir doch noch einen vitalen und wachstumsorientierten langen Sommer erleben. Und damit nicht nur die Gartenbäume sich prächtig entwickeln, sondern auch wir als menschliche Gegenüber einen Auftrieb erfahren.

Ruhiger Sonntag zum Kraftschöpfen

Immer willkommen ist so ein Sonntag, an dem wir die Dinge langsamer angehen können. Schon weil die nächste aufgabenreiche Woche wieder bevorsteht und irgendwann ja einmal ein kleinerer Gang notwendig ist. Damit konnten wir gedanklich und planend einige Dinge, die in den nächsten Tagen wichtig werden, vorbereiten und uns mental darauf einstellen. Und haben uns im Übrigen am Wachstumswetter da draußen, die Aussichten auf wieder mehr Sonne im Juni, dem farbenprächtigen Blühen der Sommerblumen und dem Grünen und stark werden der Gartenbäume erfreut. Ohne dass ich allerdings Gelegenheit hatte, die aktuelle Baumlandschaft zu erkunden. Ich schätze, demnächst, wenn wieder stabileres Sonnenwetter herrscht, werde ich mich erneut aufmachen, um insbesondere die späten Baumblüten in Nahaufnahmen fotografisch festzuhalten und meine Baum-Detail-Portfolio damit um weitere Motive zu erweitern.

Stimmige Arbeit mit lichtgesättigten Holzarten

Aus dem Mähe der Wiese ist heute nichts mehr geworden. Dazu waren die Vortage zu nass und das Gras noch zu feucht. Aber so konnte ich mich auch mit größerer Ruhe dem Abschluss der Manufakturarbeit widmen. Am Nachmittag hatte ich die beiden Armbänder in sehr guter Qualität fertiggestellt. Oder fast fertiggestellt, denn das Ölbad und anschließende Auslegen zum Trocknen fehlen ja noch. Aber mit diesen beiden Holzarten, Holunder und Zypresse, hatte ich einen sehr schönen energetisch stimmigen Start in den kunsthandwerklichen Sommer. Beide stehen in besonderer Weise für das Sonnenlicht und strahlen mit ihrer zitronigen Helle und lichtgesättigten Anmutung etwas extrem an den Sommer Erinnerndes aus.

Präsentative Formen zur Wirkung bringen

Die Aufträge für Lebensbaum- und Wunschbaum-Armbänder kamen wieder genau zum richtigen Zeitpunkt. Nämlich so, dass ich die Arbeiten voraussichtlich bis zum Wochenende fertigstellen kann. Das Drechseln, Sägen und Bohren ging bei den beiden Holzarten – Holunder und Zypresse – heute sehr gut von der Hand. Keine besonderen Pannen, Fehler oder Verzögerungen. Und von der geradezu erholsamen Wirkung der handwerklichen Arbeit abgesehen, trägt diese intensive Holzarbeit immer auch meditativen Charakter, ist wie ein stiller Dialog mit dem Baum, von dem das Holz stammt. Ich denke und hoffe auch, dass sich dieser Austausch letztlich positiv auf das Ergebnis auswirkt, dass sie in der Form des Armbandes konserviert bleibt und nachwirkt. Vor allem auf den Träger des Armbandes und sein oder ihr eigenes Verhältnis zu den Bäumen, ihrer Energie, Symbolik und Ästhetik. Es ist schön, diese Form präsentativer Kommunikation immer wieder praktizieren zu können und zur Wirkung zu bringen.

Baum-Fotografien im Rahmen meiner Microstock-Portfolios

Meine Microstock-Portfolios per API-Schnittstelle zum Teil auf meinen Webseiten darstellen zu können, ist eines meiner jüngsten Projekte. Ich habe inzwischen Möglichkeiten gefunden, das für zwei der Portfolios zu realisieren und dabei auch unterschiedliche Filter anzuwenden. Eine dieser Optionen ist das Filtern nach Schlagwörtern, u. a. eben „Baum“. So habe ich jetzt nicht nur für meine Agenturseite verschiedene Portfolioansichten neuer Arbeiten verfügbar gemacht. Für das Baumtagebuch konnte ich das auch realisieren, und zwar auf der Seite „Baum-Fotografien“ und am Beispiel meiner jüngeren Fotografien bei Depositphotos mit Bezug zum Themenfeld „Baum“:

Kühler Ausreißer zum Start in den Juni

Die Kühle dieses Tages passt so gar nicht zum Auftakt des Juni. Überhaupt kann uns der ständige Wetterumschwung langsam auf die Nerven gehen. Ich hatte zuletzt eigentlich mehr Konstanz erwartet und hatte tatsächlich schon ein lang andauernden angenehm temperierten Sommer vor Augen. Stattdessen dieser deutlich abgekühlte Tag mit bedecktem Himmel und nichts, was uns Menschen begeistern könnte. Wahrscheinlich ist das gut nur für die Grünpflanzen und alle Bäume, die wieder Flüssigkeit tanken können, bevor die neuen Tage mit 30 Grad und mehr kommen und an regelmäßige Niederschläge nicht mehr zu denken ist. Ja ja, wir haben jetzt noch einen Feiertag. Und ich hoffe, der Samstag wird trocken genug sein, um die liegen gebliebene Gartenarbeit nachzuholen, v. a. das Mähe der Wiese rund ums Bienenhaus.

Begründete Hoffnungen auf einen ausgedehnten Sommer

Jetzt also wieder Schonklima für die Pflanzen, und der erste Tag seit Langem, an dem ich nicht gießen musste. Gleichzeitig sind unsere Regenwasserreservoirs durch den Regen wieder etwas aufgefüllt worden. Die Wechselhaftigkeit des Wetters verlangt uns biorhythmisch zurzeit so einiges ab. Aber mit der Aussicht auf einen wirklich moderat warmen und sonnenreichen Juni kann man das ganz gut ertragen. Jedenfalls haben die richtigen Sonnentage im Mai, und zuvor schon im April gewisse Hoffnungen für eine ausgedehnte Sommersaison geschürt, und vor allem auf einen Sommer, der den Namen verdient. Im Vorjahr war der Sommer ja eigentlich ausgefallen, was u. a. nachträglich daran erkannten, dass wir nur einige wenige Male die Sitzgarnitur hinterm Haus zum Essen oder Kaffeetrinken genutzt hatten. -Das ist bis jetzt schon in diesem Jahr anders. Wenn nichts noch später dagegenspricht, freue ich mich auf mehr Aufenthalt im Garten -nicht nur für die Gartenarbeit und die Rundgänge zu den Gartenbäumen, Stauden und Blumen. Auch um dort die Mahlzeiten zu uns zu nehmen und vor allem auch kunsthandwerklich zu arbeiten. Die nächste Gelegenheit, und wenn ich mich richtig erinnere die erste für dieses Jahr dort draußen, wird es dazu am Wochenende geben. Diesmal geht’s um ein Wunschbaum-Armband aus dem Holz des Holunders.

Aufbauendes Frühsommer-Klima

Der Tag war so mit notwendigen Aktivitäten und Erledigungen ausgefüllt, dass wir das tolle, sehr angenehm warme Frühsommerwetter gar nicht so richtig genießen konnten. Aber ich bin zuversichtlich, dass diese Atmosphäre, die für die Pflanzen so wachstumsfördernd wirkt, uns gut tuen wird, wenn es noch länger andauert und wir nicht wieder eine Rückkehr zum regnerischen Schmuddelwetter erleben. Gerade für das Gedeihen der Obstbäume könnte das entscheidend sein. Ganz besonders denke ich an die Mirabellen und Maulbeeren, auf die allein in wirklichen Wert lege. Einmal wegen des Mirabellen-Hefekuchens, einmal wegen der Marmelade. Ich schätze, am Wochenende kann ich mich nach dem Entwicklungsstand der Bäume umschauen, wenn Vs Wiese rund ums Bienenhaus gemäht werden muss.

Auch dieses Jahr wieder hoffnungsvolle Anhaltspunkte für reiche Baumobsternte

Der Mai geht mit einer Sonnenstundenbilanz zu Ende, die unterhalb der vom April liegt. Das hat natürlich mit den in diesem Jahr ungewöhnlich sonnenreichen Apriltagen und mit den längeren Temperatur- und Sonnenlichteinbrüchen in diesem Mai zu tun. Eigentlich sollte es umgekehrt sein, zumal gerade der Mai in den meisten Jahren als sonnenreichster Monat des ganzen Jahres herausgestellt hat. Aber natürlich können einen die auf Klimawandel zurückzuführenden Abweichungen vom Gewohnten, was ich sonst als das „Verschwinden der Jahreszeiten“ hier bezeichne, nicht mehr wirklich wundern. Immerhin ist das zuletzt sehr sonnenreiche, dann aber auch tageweise eher bedeckte, schwüle und regenreiche Wetter für das Pflanzenwachstum von Vorteil. 2025 war ja schon ein an Baumobst sehr reiches Jahr. Wie es scheint, wird der diesjährigen Witterungsverlauf eine Wiederholung begünstigen. Die früh fruchtenden Arten, allen voran die Kirschbäume, zeigen jetzt schon eine üppige Fruchtdichte. Auch die Pfirsiche scheinen zumindest bezüglich der Anzahl von Pfirsichen auf eines der besseren Jahre hinauszulaufen. Bei den anderen Arten, den Äpfeln, Birnen, Mirabellen und Zwetschgen, können wir allerdings derzeit noch keine Prognose abgeben. Natürlich freue ich mich insbesondere auf eine möglichst reiche Maulbeerenernte. Aber die Frage kann ich noch gar nicht beantworten. Zuletzt habe ich nur beobachtet, dass die Krone sich mit Blättern verdichtet hat – ein guter Anfang. Aber bei der Art folgt die Fruchtreife recht schnell, nachdem das Blätterdach sich ausgebreitet hat. Ich hoffe, hoffnungsvolle Anhaltspunkte bei meinem nächsten Besuch des Baums zu erkennen.

Das große Auspflanzen am genau richtigen Samstag

Der Samstag war gut gewählt, um meine Chilipflanzen in ihre großen Pflanzgefäße im Garten zu verpflanzen. Die Gefäße selbst hatte ich auch noch nicht mit Erde und Dünger befüllt, so dass ich diese Arbeit als Erstes erledigen musste. Wie erwartet war beides mit ziemlichem Zeitaufwand verbunden. Aber nachdem ich die Pflanzen wieder monatelang im Innenraum aus Samen vorgezogen hatte, z. T. mit Wärmematte und künstlicher Beleuchtung, ist das natürlich das Ereignis, auf das die ganze Pflanzaktion hinausläuft. Tatsächlich habe ich alle Kübel, Töpfe und Filztaschen, die ich auch im Vorjahr schon genutzt hatte, mit verschiedenen Sorten Erde und Gemüsedünger vorbereitet, um dann sukzessive die Chilipflänzchen, nach Sorten unterschieden, einzupflanzen. Die schon hoch gewachsenen Glocken-Chilis habe ich diesmal in die großen Tröge und den großen runden Topf verpflanzt. Eigentlich mit dem Hintergedanken, sie an ihrem angestammten Platz zu belassen, der leicht schattig ist. Denn die Glocken-Chilis benötigen nicht ganz so viele direkte Sonne. Aber später habe ich sie doch unter Dach, an den Rand der transparenten Überdachung geschoben, wo sie eigentlich mehr Sonne abbekommen und außerdem noch geschützt sind. Die anderen, v. a. die 10 Filztaschen haben ohnehin unter der Überdachung ihren Platz, was sich in den Vorjahren als sehr vorteilhaft herausgestellt hat. Einige andere Gartenarbeiten, die noch nicht ganz abgeschlossen waren oder noch anstanden, u. a. den Rest des Efeuschnitts in die grüne Tonne zu verfrachten, habe ich der Pflanzaktion noch angeschlossen. Auch unser Springbrunnen ist jetzt wieder in Betrieb. Das sieht jetzt schon sehr nach der Hochzeit der Gartensaison aus, auf die wir immer lange hinarbeiten. Auf das Gedeihen der Chilis, aber auch das weitere Wachsen und Blühen der Sommerblumen, die dieses Jahr besonders schön arrangiert und kombiniert sind, freuen wir uns sehr.

Hochsommererfahrung in unzuverlässigen Zeiten

Dieser Tag war gefühlt ein Duplikat des Vortags, und tatsächlich brachte er statistisch auch fast exakt dieselbe Sonnenstundendauer. Unglaublich eigentlich, so ein Hochsommerwetter Ende Mai. Ein Glück, dass wir zuletzt genug Regenwasser eingefangen und in verschiedenen Tanks gespeichert haben. So kann ich jeden Abend alle Blumen und Stauden mit ausreichend Wasser bedienen. Und das nächste Gewitter kommt nach so vielen heißen Tagen in Folge sicher. Ich denke, bisher können die Bäume, die auf Bewässerung verzichten müssen, das noch ganz gut wegstecken. Aber es darf eben nicht über lange Strecken so bleiben. Wir haben am Nachmittag eine lange nicht mehr realisierte Einkaufstour trotz der Hitze durchgeführt, vor allem aus nostalgischen Gründen. Das war wohl ganz gut so, wenn auch die Atmosphäre dort von Dekadenz zeugt und ich nicht ausschließen würde, dass die dort demnächst dicht machen. Das wäre eine Erfahrung mehr, die aus unserer Familientradition verschwände – irgendwie passend zu diesen unglaublich unzuverlässigen und unberechenbaren Zeiten.

Darstellungsversuche meiner Microstock-Portfolios

Aus dem von mir selber geplanten Rasenmähen rund ums Bienenhaus ist heute dann doch nichts geworden. Ich hätte das trotz meiner Lädierung durchführen können, aber nun hat V. überraschenderweise Einwände geäußert und will das erst später, bei mäßigeren Temperaturen umsetzen. Nun gut, so konnte ich bei anderen Vorhaben dran bleiben, und davon gibt’s genügend. Eines ist das lange avisierte Projekt, das eigene Anbieter-Portfolio bei bestimmten Microstock-Agenturen auf den eigenen Websites dynamisch zu repräsentieren. Eine Funktion, die nur über eine API möglich ist. Und den Zugang dazu und die gewünschte Integrationsmöglichkeit wird nicht von jedem Microstock-Anbieter unterstützt. Nach längerem Suchen und Testen habe ich immerhin eine Möglichkeit bei depositphotos gefunden. Und wiederum nach umfangreichen Recherchen ist es mir gelungen, tatsächlich die 24 jüngsten Arbeiten aus meinem Portfolio bei depositphotos auf meinen Agenturseiten auszugeben. Von diesem Erfolg bestärkt will ich dasselbe bei mindestens einer weiteren Agentur versuchen, möglicherweise bei Adobe Stock. Und bei dieser weiteren möglichen Integration könnte ich mir vorstellen, einmal nicht nach Einreichungsdatum, sondern nach Themen zu filtern, z. B. nur die Motive aus meinem Portfolio darzustellen, auf die das Keyword Baum zutrifft. Das wäre dann auch eine Möglichkeit, die ich auf wunschbaum.de oder hier unter baumtagebuch.de nutzen könnte und die dort besonders viel Sinn machte.

Den energiegeladenen Übergang vom Frühling zum Sommer beobachten

Bei dem Traum-Wetter denkt man gar nicht an Routinearbeit und mühsames Abarbeiten technischer Aufgaben. Aber tatsächlich bin ich in diesem Tagen sehr mit genau diesen Tätigkeiten in Anspruch genommen, in einer geradezu unwirklichen Dichte. Das Gute ist: Danach kommen auch wieder Freiräume, die sich zur Abwechslung mit inhaltlichen und kreativen Ansätzen ausfüllen lassen, was dann den Ausgleich zurückbringt. Und immerhin bin ich zwischendurch durch das Gießen und kurze Wege rund ums Haus mit dem intensiven Blühen und Grünen im Garten in Kontakt und kann die energiegeladene Entwicklung der Vegetation in dieser Zeit des Übergangs vom Frühling in den Sommer sehr gut beobachten und auf mich wirken lassen. Ich denke, solche alltäglichen ökologischen Beobachtungen sind für viele ein wichtiger Ausgleich, weil es kleine Erholungsphasen und -oasen während des Tages schafft, die den Kopf freizumachen helfen. Eine Sonderaktion in diesem Gebiet habe ich für morgen vorgesehen. Ich werde versuchen, die nötige Zeit freizumachen, um für V. die Wiese neben dem Bienenhaus zu mähen. Die ist ziemlich hochgewachsen und muss mal wieder begradigt werden. Bei der Gelegenheit kann ich meinen Maulbeerbaum einen Besuch abstatten und hoffentlich schon sehen, ob es in diesem Jahr Aussicht auf eine nennenswerte Maulbeerenernte gibt.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.