Ein etwas anderer Vorweihnachtsgeburtstag

M. hatte zwar für den Geburtstag keine Einladung ausgesprochen. Aber natürlich ließen die Freunde und Bekannten es sich nicht nehmen, doch ihre Glückwünsche auszusprechen. Nur eben diesmal per Telefon, weswegen das den ganzen Tag über nicht mehr stillstehen wollte. Natürlich ist es schön zu erfahren, dass so viele Menschen an einen denken. Gerade in diesen Zeiten, die fast ganz ohne Gewissheiten und Erwartbares auszukommen scheinen oder die uns eben diesen Zustand immer mehr zumuten. Ich freue mich, dass neben den vielen Telefonkontakten dann doch auch einzelne persönliche Begegnungen stattfinden konnten, die sich eher zufällig und ebenfalls unerwartet ergeben haben. Das hat den Geburtstag abgerundet. Und der gestern erst geschmückte Weihnachtsbaum hat bei der Gelegenheit auch seine ersten Bewunderer gefunden. Einige Geschenke konnte ich zwischendurch beim Hören von Weihnachtsmusik schon verpacken. Aber es ist trotzdem noch einiges für die Weihnachtsvorbereitung zu tun. Und für die Zielgerade des Projekt- und Arbeitsjahres.

Ein besonders sinngesättigter Vorweihnachtstag

Der Tag war wieder sehr dicht gedränt und mit Aufgaben nur so überfüllt. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Bei den wirklich schönen Aufgaben, die heute überwiegend auf dem Plan standen, ist mir das dennoch eine Freude und Bestätigung. Denn die Traditionspflege im Umfeld der Weihnachtsfeiertage – damit meine ich sowohl die christliche Tradition generell, als auch unsere familiäre Ausdeutung derselben – die ist mir eben immer noch wichtig. Unabhängig von Zeitgeistumbrüchen und den Erfahrungen, die man nun einmal in dieser komplizierten Welt täglich machen muss. Besonders freut es mich, dass ich es schaffe, diese Traditionspflege in einer ehrlichen und in sich stimmigen Art fortzuführen. So wie das Schmücken des Weihnachtsbaums, das ich am Vor- und Nachmittag mit viel Ruhe umsetzen konnte – um mich mit M. über das schöne und eindrucksvolle Ergebnis zu freuen. Daran hat der aus-ladende Baum mit dem schönen Astaufbau, gerade im Kronenbereich, einen wesentlichen Anteil. Aber auch die Chance, das Schmücken nicht überhastet auszuführen, sondern mit einer feierlichen Grundhaltung, die in diesen Tagen nicht mehr ganz so selbstverständlich ist. Auch für Ms Geburtstag konnte ich das Ausstehende zum Abschluss bringen. Zusammen mit unverhofft eingegangenen Aussichten auf einen lebendigen Start der Wunschbaum-Manufaktur im neuen Jahr war das eine ebenso arbeitsintensiver wie von Sinnhaftigkeit gesättigter Vorweihnachtstag.

Unvergleichliche Sehnsucht nach Feiertagen und Jahresabschluss

Viele haben sich nun doch schon in den Weihnachturlaub verabschiedet. Denn auf meine Anfragen kamen schon nur noch wenige Reaktionen. Kein Wunder, sehnen sich die Menschen doch in diesem Jahr mehr denn je zuvor nach einer Auszeit, und eigentlich danach, dass dieses Katastrophen-, Krisen- und Umbruchjahr endlich seinen Abschluss finden möge. Natürlich verbunden mit der leisen Hoffnung, dass das neue eine positive Wendung bringen mag. Ich habe meine persönliche weihnachtliche Feiertagsphase mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums begonnen. Die Lichterketten konnte ich anschließend auch noch anbringen und verteilen. Eine gute Grundlage, die ich mir für heute vorgenommen hatte. Jetzt habe ich am Samstag Zeit, den Baum in Ruhe zu schmücken – und hoffentlich noch Gelegenheit, die vielen anderen Aufgaben zu erledigen, die im Zusammenhang mit Weihnachten und Ms vorherigem Geburtstag noch anstehen.

Gedrängte Vorweihnachtswoche

Trotz der Auszeit am Vormittag, die ich für das traditionelle Treffen mit C. vor Weihnachten genutzt habe, gestaltet sich diese Vorweihnachtswoche doch wieder sehr gedrängt. Vor allem die Routinearbeiten, meist technischer Natur, können an die Substanz gehen, weil sie ein kleinteiliges, immer wieder sich wiederholendes und doch leicht unterschiedliches Vorgehen und Bewerten erfordern. Das ist der feiertäglichen Einstimmung eher abträglich, aber auch unvermeidlich, wenn diese Dinge nicht den Start ins neue Jahr oder gar die Zeit zwischen den Jahren belasten sollen. Gerade die ist für mich nämlich eher für kontemplative, rückblickende und auch kreative Tätigkeiten reserviert. Zumindest überwiegend. So hoffe ich, dass wir das alles vernünftig regeln und planen können. Und dass mir in den beiden nächsten Tagen genug Zeit und Muße für das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums bleibt. Drumherum bleibt noch genügend abzuarbeiten.

Wenn es verstärkt weihnachtet

Am Abend hat uns G. tatsächlich wieder einen Stollen vorbeigebracht, leider ohne zu einem Gespräch selbst zu uns zu kommen. Da waren wir doch sehr überrascht, waren wir doch eigentlich davon ausgegangen, dass das nicht mehr möglich sein und zu anstrengend sein würde. Aber jetzt, kurz vor Weihnachten, steht uns der gewaltig lange Stollen in bester Quali-tät wieder zur Verfügung. Das ist doch klasse gerade für die Zeit der Feiertage. Selbst werde ich sicher für Ms Geburtstag wieder backen, und vielleicht auch noch für Weihnachten, wenn wir J. und W. besuchen. Überhaupt geht jetzt doch alles in die Zielgerade, zu den Feiertagen und zum Jahresabschluss. Und wie immer ist es einfach noch zu viel, was vorher abzuarbei-ten, zu erledigen oder zumindest vorzubereiten ist. Ich hoffe, wir kriegen das würdig hin und ich finde die nötige Ruhe zum Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums. Daneben sind die direkt auf Weihnachten bezogenen Aufgaben umfangreich. Auch die kommunikati-ven Arrangements sollen nicht zu kurz kommen.

Das wieder ausgeprägte Bedürfnis nach weihnachtlichen Symbolformen

Eine Weichenstellung für das kommende Projektjahr war heute bei etwas lichtreicherem Winterwetter möglich. Und das in einer sympathischen Gesprächsatmosphäre, die in diesen Zeiten nicht mehr selbstverständlich ist. Die Menschen wirken ehrlicher, weil sie eine universelle Ausbreitung des Krisenbewusstseins und des Krisenhaften selbst beobachten. Das schafft so etwas wie Solidarität aus dem Eindruck kollektiver Betroffenheit heraus. Im Übrigen war mir das Bedürfnis der Menschen nach weihnachtlicher Ruhe und Frieden noch nie so bewusst wie in diesem Jahr. Vermutlich weil dieses Bedürfnis tatsächlich seit langem nicht mehr so ausgeprägt war. Das fördert auch die Wertschätzung der vielen weihnachtlichen Symbolformen, aber auch dessen, was inhaltlich mit Weihnacht in Verbindung gebracht wird. Nur beim Weihnachtsbaumhändler um die Ecke scheint dieser Spirit nicht angekommen zu sein. Der ist nämlich kaum jemals zu sehen, und auch Kunden sehe ich dort nie. So dürfte es schwierig werden, die Bäume bis Heilig Abend unter die Menschen zu bringen.

Facettenreiche Weihnachtsillustrationen

Neben den Weihnachtskarten mit eigenen Fotomotiven, die ich in den letzten Tagen v. a. für M. hergestellt habe, sind heute noch weitere, ältere aufgetaucht. M. hatte die in irgendwelchen Tüten mit anderen Karten und Weihnachtspapieren gelagert, noch von vor mehreren Jahren. Damit sollten jetzt genügend eigene Karten vorhanden sein, um die gesamte Weihnachtspost damit abzudecken. Es freut mich, dass ich inzwischen auf einen großen Pool unterschiedlicher Motive zurückgreifen kann, die ich in jedem Jahr wieder neu auswähle. Neben den bewährten Motiven mit einem Fokus-Objekt im Vordergrund und dem Weihnachtsbaum bzw. den Lichtern des Weihnachtsbaums im Hintergrund, sind jetzt auch eher kosmische KI-Generationen dabei, die aber dennoch den weihnachtlichen Gedanken und seine ästhetische Umsetzung deutlich erkennbar machen. Andere sind universeller verwendbar, z. B. auch für Neujahrsgrüße. Und wieder andere könnte gar ganzjährig, etwas als Trauerkarten eingesetzt werden. Besonders toll finde ich eine Reihe mit KI-Bildern vom Vorjahr, bei denen ein Engel aus klarem Glas im Vordergrund steht, der aber die goldenen Lichter, Farben und die stimmungsvolle Atmosphäre seiner Umgebung einfängt und damit selbst in transparenten Goldtönen warm von innen nach außen leuchtet. Diese Karten sind für besondere Adressaten reserviert, v. a. für solche, die ein ähnlich inniges Verhältnis zur Weihnacht pflegen.

Weihnachtskommunikation und Vorgriffe aufs neue Jahr

An diesem dritten Advent habe ich einiges an Weihnachtskorrespondenz vorweggenommen, das ich sonst erst wenige Tage vor Weihnachten erledigt hätte. Aber ich hatte an den Vorta-gen so viele eigene Weihnachtskarten mit eigenen Fotografien hergestellt, dass ich sehr auf das Thema eingestimmt war. Und nächste Woche ist der Zeitplan, auch mit weihnachtlichen Vorbereitungen, v. a. aber mit letzten Projektarbeiten für dieses Arbeitsjahr und neuen Vor-überlegungen für die Arbeit im neuen Jahr sehr stark angefüllt. Da ist es ganz gut, wenn diese Kommunikationsaufgaben nicht mehr auf dem Zettel stehen. Ich freue mich, dass unsere Weihnachtsdekoration so schön ausgearbeitet und so stimmungsvoll gelungen ist und wir in dieser Adventszeit wirklich etwas davon haben. Und dass ich einen schönen Weihnachts-baum gefunden habe, den ich in der zweiten Wochenhälfte aufstellen und schmücken kann. Und dann hoffe ich, dass keine unverhofften Herausforderungen mehr vor den Feiertagen und der Zeit zwischen den Jahren hinzukommen werden.

Weihnachtsbaum- und Weihnachtsgrußvorbereitungen

Highlight dieses Samstags war sicherlich das Aussuchen des Weihnachtsbaums. Ich war wie geplant schon früh aufgebrochen, um vor Beginn der offiziellen Verkaufszeiten dort zu sein und mich umzusehen. Der Händler war diesmal etwas den Feldweg hinauf umgezogen, direkt neben einem ehemaligen Forsthaus. Ein sehr schöner Platz für diese Zweck und kein Zufall, wie er mir erzählt hat. Denn in der Familie hatte jemand dieses alte Haus erworben und renovieren lassen. Das Umfeld und die Art, wie die Weihnachtsbäume dort aufgebaut waren, war jedenfalls herausragend im Vergleich zu den Vorjahren. Auch das hatte Gründe, die mit dem Händler selbst und einer kurz vor Weihnachten für ihn zuversichtlich stimmenden Wendung seines Schicksals zu tun hatte. Ich freue mich, dass ich der Intuition gefolgt und eben nicht beim Händler um die Ecke nach einem Baum Ausschau gehalten habe. Dort wäre ich auch nicht fündig geworden, wie ich mich in den letzten 2 Wochen beim Vorbeigehen vergewissern konnte. Dort aber hatte ich schon schnell mein Wunschexemplar gefunden. Es war so ziemlich der einzige, der wirklich in Frage kam. Sonst hatte ich die Wahl zwischen 2-3 Kandidaten. Aber einer reicht ja auch, wenn es der richtige ist. Jetzt kann ich mich auf das Aufstellen und Schmücken des Baums freuen, das auf jeden Fall im Laufe der kommenden Woche recht-zeitig vor Ms Geburtstag stattfinden muss. Am Nachmittag bin ich der lange aufgeschobenen Aufgabe nachgekommen, einen ausreichenden Vorrat an Weihnachtsgrußkarten mit eigenen Fotografien und Bildmotive herzustellen. Das war ein gutes Stück Arbeit, von der Auswahl der Motive, über das Ausdrucken auf starkem Fotokarton, dem provisorischen Ausschneiden, Aufkleben und sauberen Beschneiden der Karten. Nach dieser Prozedur liegen sie jetzt über-einander unter einem hohen und schweren Stapel Bücher – zum Pressen. Und dann kann M. und ich mich auf das Schreiben konzentrieren.

Belebende Signale verstärken

Das Gespräch und die Konsultation in M. ist heute besser verlaufen, als wir das erwarten konnten. Ein Lichtblick und ein Ansatz, auf dem sich aufbauen lässt. Danach haben wir im dort ansässigen Café zu Mittag gegessen, das in genau einer Woche seinen Betrieb einstellt. Ein Jammer, denn das gehörte zu den wenigen atmosphärischen Lokalitäten, die in Erinne-rung geblieben sind. Aber der Tag hatte auch noch eine andere traurige Nachricht, die sich in eine Reihe von Hiobsbotschaften einordnet, bei der man an allem zweifeln könnte und sich fragt, was aktuell eigentlich nicht nur in der Welt, sondern im engsten lebensweltlichen Alltag eigentlich los ist. So kurz vor Weihnachten wünschte wir uns hoffnungsvollere Signale und Erfahrungen. Gleichzeitig geben wir unser Bestes, um Funken solcher Signale zu verstärken und hoch leben zu lassen. Belebend für mich ist auch der Gedanke, den ich gestern hier ge-äußert habe, nämlich den Weihnachtsbaum in Ruhe aussuchen zu können. Das sollte mor-gen früh der Fall sein, wenn ich hoffentlich der erste in dem Freiluftareal am Ortsrand sein werden, auf dem die Weihnachtsbäume zum Verkauf ausgestellt sind.

Den Weihnachtsbaum in Ruhe aussuchen

Erstmals hatte ich heute schon im Vorfeld des Vor-Ort-Termins zum Weihnachtsbaumaussuchen ein Telefongespräch mit dem Händler. Sonst war der Kontakt und das meist längere Gespräch immer nur auf diesen Termin beschränkt. Denn ich war etwas erschrocken zu lesen, dass die Öffnungszeiten der Verkaufsstelle auf das Wochenende beschränkt sein sollten. Ich war früher immer Anfang der Woche dort gewesen, möglichst früh, um den Baum ganz in Ruhe auswählen zu können. Das Gute: Der Grund für die Begrenzung der Öffnungszeiten war wohl zwar ursprünglich ein unvermeidlicher, hat sich aber dann doch in abgeschwächter Form gezeigt. Das freut mich sehr, und dann nehme ich gerne auch den Weg schon am Wochenende auf mich, wie immer ganz früh, bevor der große Ansturm kommt.

Konzentrierte Vorweihnachtswochen

Trotz der Rückzugstendenzen und der jetzt schon spürbaren Auszeit-Atmosphäre unter den Menschen gestalten sich die letzten Vorweihnachtswochen doch sehr arbeitsintensiv. Eigent-lich auch gut so, weil das die Konzentration noch einmal fordert und oft zu guten Ergebnissen führt. Auch kann ich einiges zum Abschluss bringen, was gute Voraussetzungen fürs weiter-arbeiten im neuen Jahr schafft. Ich hoffe, die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtstage möglichst ohne Hektik erledigen zu können. Und hoffentlich in den nächsten Tagen in Ruhe auf Weihnachtsbaumsuche gehen zu können. Vermutlich doch bei meinem Traditionshändler, denn der Stand direkt um die Ecke hat keine wirklich geeigneten Exemplare anzubieten.

Prägende Einstellungen und Traditionen

Weihnachten, die Adventszeit und all das Symbolische, ästhetisch Besondere und religiös Bedeutsame rund um die Weihnachtszeit, so scheint es mir, ist in diesem Jahr wieder ein größeres Thema. Jedenfalls war das in den letzten Jahren oft eine vorbeihuschende, beiläufige Kommunikation. Jetzt aber lassen sich die Menschen wieder mehr Zeit und teilen auch offener ihre Beobachtungen, Präferenzen und Einschätzungen mit. Das finde ich schön und wichtig, denn es zeigt, wie leid man die ewigen Krisenkommunikationen ist, und wie wichtig die wirklich seit Kindertagen prägenden Einstellungen und Traditionen doch bis ins höhere Lebensalter sein können. Ich freue mich insofern auf die letzten beiden Adventwochen, mindestens oder vielleicht noch mehr als auf die Weihnachtsfeiertage selbst. Mögen viele diese Dinge zu schätzen wissen.

Für eine hoffnungsvolle Weltsicht

In diesem Jahr scheinen sich viele die Feiertagsauszeit geradezu herbeizusehnen. Nur so kann ich mir eine Art Sprachlosigkeit erklären, die u. a. dazu führt, dass eigentlich vor Jahresfrist abzuschließende Projekte in unbestimmte Zukunft verschoben werden. So als ob man dem Morgen nicht mehr trauen würde und unser gegenwärtiges Erleben wie unwahrscheinlich wahrgenommen würde. Das macht es nicht gerade einfacher, kontinuierlich an den Dingen weiterzuarbeiten, denn auf einmal scheint alles in Frage gestellt. Selbst die scheinbar fraglosen und zeitlosen Themen, die Gegenstand dieses Baumtagebuchs sind, greifen derzeit nicht so, wie man das traditionell erwarten könnte. Da ist viel innere Klärungs- und Aufräumarbeiten bei jedem Einzelnen zu leisten, bevor sich der klarere Blick auch auf wieder flüssiges und zukunftsgerichtetes Kommunizieren auswirken kann. Die Weihnachtszeit ist da natürlich ideal. Ich möchte dieses aktuelle Rückzugstendenz einmal wohlwollend und verständnisvoll so auslegen, dass viele diese Gelegenheit willkommen heißen und tatsächlich eine Chance in der ruhigen, die Innenschau befördernden Zeit des Jahres sehen, um wieder zu sich selbst und zu einer hoffnungsvollen Weltsicht zu kommen.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.