Das vermittelte Verhältnis zu den Bäumen und ihrer Energie im Winter

Draußen werde ich für mein kunsthandwerkliche Arbeit wohl in diesem Jahr nicht mehr sitzen können. Tatsächlich habe ich meinen Arbeitsplatz auch schon vor 10 Tagen in das Kelleratelier verlegt, als es während der letzten Auftragsarbeit unaufhörlich geregnet hat. Bei den gleichzeitig empfindlich kühlen Temperaturen war es eigentlich nicht mehr möglich, Stunden im Freien zu sitzen. Und es wurde auch schon zu früh dunkel. Für die ganze lang Wintersaison wird die Holzarbeit deshalb im Keller stattfinden, zumindest alles außer dem ersten Arbeitsschritt, der notwendigerweise wegen der Maschine in der Außenwerkstatt ausgeführt werden muss. Aber dieses intime Arbeiten bei künstlicher Beleuchtung und gewissermaßen isoliert hat schon einen gewissen Reiz, der den Schwerpunkt dieser Arbeit mehr nach Innen verlagert. Man kann dann ganz nah bei den Hölzern, ihrer energetischen Ausstrahlung und materialhaften Präsenz sein und ein sehr persönliches Verhältnis zu den Baumwesen knüpfen, dann eben vermittelt über ihre Relikte, in Form des getrockneten Baumholzes. Aber darin sind wie konserviert viele Eigenschaften der jeweiligen Baumart enthalten und werden somit Gegenstand der Reflexion, die in die Verarbeitung des Holzrohlings zu Armbandperlen einfließt und ohne die diese Art von Natursymbol-Form eigentlich nicht möglich wäre.

Für eine späte jahreszeitliche Entschädigung

Ich setze jetzt auf die Tage ab Dienstag, um doch noch Hoffnung auf einen Goldenen Oktober schöpfen zu können. Dann könnten die späten mild temperierten Oktobertage mit deutlichen Sonnenstunden kommen, die bei längerer Dauer einen goldenen Oktober ergeben können. Immerhin haben wir das im Spiegel des bunt leuchtenden Herbstlaubs der Bäume schon des Öfteren erleben dürfen, bevorzugt in Jahren, in denen wie diesmal auch wieder der Altweibersommer ausgefallen war. Als späte jahreszeitliche Entschädigung sozusagen. Und dann könnte, mit ausreichend Sonnenlicht und jahreszeitlich typischen Farben und Detailmotiven, nach längerer Unterbrechung auch etwas aus der herbstlichen Baumfotografie werden. Die gelingt nicht in jedem Herbst. Er muss schon deutlich sein und es einem ermöglichen, sich auf die Jahreszeit einzustimmen. Dieses echte Eingestimmtsein ist die Grundvoraussetzung für eindrucksvolle Nahaufnahmen in der Natur- und Baumfotografie.

Ersatz für eine lokale Festtradition

Es ist schon länger nicht mehr vorgekommen, dass wir zum traditionellen und für unsere Region fast schon verpflichtenden Fest nicht gefahren sind, und sei es auch nur, um die dort auch angebotenen Kartoffelpuffer, besser: „Kartoffel-Mäuscher“, bei einem der Vereine zu kaufen und nach Hause mitzunehmen. Nach einem Gang durch die Festmeile haben wir das immer so gehandhabt. Aber heute war es so scheußlich und nass, dass wir uns nichtt aufraffen konnten. Traurig für die Veranstalter und auch für uns, weil wir uns eigentlich immer darauf freuen. Aber diesmal kaum durchführbar. So haben wir die Spezialität einfach zuhause selbst zubereitet – mit sehr zufriedenstellendem Ergebnis. Nur die Äpfel, der Viez und die lokale Spezialität inklusive Fest sind dieses Jahr außen vor geblieben. Na ja, mit eigenen Äpfeln, Apfelbäumen und all dem anderen Baumobst hatten wir ja im Laufe der Saison wahrlich schon genug zu tun.

Ein der alltäglichen Erfahrung entfließendes Thema

Nicht so viel bedeutet mir der gesetzliche Feiertag, aber trotzdem bietet auch ein solcher Tag Gelegenheiten zur Rückschau, zur historischen, regionsspezifischen und auch autobiographischen Rekapitulation von Teilen des Erlebten. Für mich dann auch eine der seltener gewordenen Chancen auf echte Kontemplation und Lektüre, die fern der für mich sonst anstehenden Informationsverarbeitung und kreativen Weiterentwicklung. Unabhängig von feiertäglichen oder arbeitsalltäglichen Eindrücken und Voraussetzungen, spielt das Baum-Thema eigentlich immer eine Rolle. Ich kann wirklich sagen, an jedem einzelnen Tag. In der einen oder anderen Form. Deshalb sind die Einträge im Baumtagebuch auch kein künstliches Konstrukt, sondern das Ergebnis einer bewussten Entscheidung und der konsequenten täglichen Umsetzung derselben. Der inhaltliche Stoff dafür entfließt den Erfahrungen und (inneren) Erlebnissen des Alltags, fast wie von selbst.

Feiertag, Auszeit, Frühherbststimmung

Mit meiner gestrigen Einschätzung zum Goldenen Oktober scheine ich richtig gelegen zu haben. Der heutige Sonnentag mit endlich einmal wieder durchgängig viel Licht hat den Eindruck bestätigt und die meisten Menschen emotional aufgebaut. Da viele Leute Feiertage, und seien es auch nur gesetzliche, zum Anlass für eine Auszeit davor und danach nehmen, war das doppelt passend, weil die Aussicht auf Freizeit und Erholung die Stimmung nochmal verbessern konnte. Ich freue mich auch auf die feiertägliche Pause und hoffe, kontemplativ davon profitieren zu können. Bei so viel kleinteiliger Projektarbeit und viel kommunikativer Beanspruchung ist das ein guter Ausgleich. Und vielleicht komme ich bei sonnigen Phasen ja auch noch dazu, den Baumherbst in seiner frühen Verfassung fotografisch festzuhalten. Zumindest könnte ich mich an das Motivfeld wieder langsam herantasten.

Goldener Start in den Oktober

Es ist dabei geblieben, dass der vergangene September zu den nassesten und sonnenärmsten der letzten Jahrzehnte gehörte. Bei und im Südwesten war das besonders ausgeprägt, ganz im Gegensatz zur Verteilung des Wetters in den meisten Zeiten des Jahres. Aber der Oktober ist gleich „golden“ gestartet. Von dem sehr heftigen Wechsel zwischen fast frostigen Nächten und zeitweise lichtdurchfluteten Tagesstunden einmal abgesehen, sind diese längeren Phasen, in den die Sonne so richtig die gesamte Landschaft durchflutet, in dieser Zeit des Jahres eine Wohltat. Für die späten Früchte, v. a. beim Gemüse, wäre es wichtig, dass das nun noch länger anhält. Denn wenige lichtreiche Tage, am besten noch mit überdurchschnittlichen Temperaturen, können die Fruchtreife entscheidend beschleunigen. So würde ich mich sehr über eine Rest-Ernte bei den Feigen (für M.) freuen, aber auch über eine reiche Chili-Ernte mit wirklich ausgereiften Schoten. Bei vielen Tagen wie dem heutigen hintereinander ist das durchaus realistisch.

Merkwürdiger September geht zu Ende

Es war sicher der merkwürdigste September seit Langem. Wie man aus der Statistik erfahren kann, handelte es sich tatsächlich um den nassesten September seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Und zumindest fürs Saarland kann man auch sagen, dass es noch nie so trüb im September war, mit so wenigen Sonnenstunden, dass die meisten Oktobermonate dem überlegen sein dürften. Verkehrte Welt – verrücktes Klima. Zum Glück sind uns am Ende noch ein paar Tage mit der moderaten Wärme und strahlenden Sonnenstunden beschert gewesen, die wir sonst aus der 2.-3. Septemberwoche kennen. Aber diese Schönwetterphasen kamen sehr spät, immer erst am späteren Nachmittag. Auch das ist ungewöhnlich und ein Grund, warum meine an sich sehr reichlich und groß gewachsenen Chilischoten sich so schwertun, auszureifen. Die Schärfe haben sie zwar auch schon in grünem Zustand, aber für die Optik und das gute Gefühl ist natürlich die Gelb-Orange-Rot-Färbung ein Muss. Ich kann nur hoffen, dass der Oktober genügend Gelegenheit bietet, das nachzuholen. Am besten gleichzeitig zu einem farbenfrohen Baumherbst mit echtem Herbstlaub, das sich länger in den Baumkronen hält und nicht über Nacht einfach abfällt. Bei so viel Krisenatmosphäre in sämtlichen Gesellschaftsbereichen sind die typischen jahreszeitlichen Eindrücke ein wichtiger Ausgleich. Es wäre schade, wenn uns das in den gemäßigten Breiten abhandenkäme.

Baum-Herbst, Blätter, Herbstfarben

Das sind noch ein paar sehr späte September-Tage, die eigentlich drei Wochen zuvor passend gewesen wären. Denn das heute war echtes Altweibersommer-Wetter. Was mich zu der Hoffnung verleitet, dass es ein Jahr mit Goldenem Oktober werden könnte. Diesen Verlauf hatten wir schon einige Male: Dass statt eines ausgeprägten Indian Summer ein schöner, natürlich nicht wirklich vergleichbarer, weil schon kühlerer, aber dennoch sonnenreicher Oktober folgte. Das kann auch reizvoll sein, v. a. wenn sich die herbstliche Laubfärbung nach hinten verschiebt und erst im Oktober wirklich sichtbar wird. Dann wird es ein warm leuchtender Oktobermonat, der vom Baumherbst, einer farbenträchtigen und immer etwas melancholischen Umwandlung der Baumblätter lebt. Ich bin gespannt, ob es so kommt und ob ich wenigstens diese Jahreszeit fotografisch festhalten kann. Den ganzen Sommer über ist das so gut wie ausgefallen.

Traditioneller jahreszeitlich symbolstiftender Ausflug

Mit der Dramaturgie hat es heute doch ganz gut geklappt. Zuletzt waren wir eher skeptisch, ob nach wochenlangem Regen mit kaum Sonne zum traditionellen Trödelmarkt in N. wie eigentlich angekündigt die Sonne zum Vorschein kommen sollte. Aber als wir, später als sonst, vor Ort waren und in den Markt eintauchen konnten, kam die Sonne tatsächlich und hat den Besuch dort sehr angenehm und am Schluss fast schon spätsommerlich gestaltet. Schön, dass das exakt mit dem Vorhaben orchestriert zu sein schien. Und vor allem schön, dass ich das wieder zusammen mit M. erleben konnte. Selbstverständlich ist das eben nicht mehr, umso dankbarer bin ich für die Gelegenheit, die wir auch umsetzen können. Fast so schön wie der Markt und die besondere kommunikative Atmosphäre dort ist die Hin- und Rückfahrt durch vertraute heimatliche Landschaft und mit tatsächlich sehr heimatlichen Gefühlen, die sich gerade an solchen Ereignissen festmachen, die jahreszeitliche Bezüge haben. So wie es sich bei diesem Markt um den letzten der im Freien veranstalteten öffentliche Märkte im Jahresverlauf handelt. Das trägt immer auch Symbolik mit sich und hat für mich etwas regional Identität Stiftendes. V. konnte uns heute wie in den Vorjahren schon nicht begleiten. Aber immerhin konnte er bei dem unverhofft schönen Wetter draußen sitzend den Großteil der selbst gesammelten Walnüsse knacken und damit unseren Vorrat an Baumnüssen vergrößern, den wir demnächst in einer Nuss-Rosinenmischung verwenden werden.

Enttäuschender September mit überraschend guter Walnussernte

Der Wetterbericht ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Die wiederholte Ankündigung von besserem Wetter ist jedenfalls nicht eingetreten. Bis heute jedenfalls. Und da wir morgen den traditionellen Besuch des Trödelmarkts in N. planen, kann ich nur auf einen Umbruch zum Sonntag hoffen. Und dass uns wenigstens noch ein paar Rest-Septembertage mit etwas Sonnenlicht vergönnt sind. Und danach hoffentlich ein Goldener Oktober als Entschädigung. Jahreszeitlich waren V. und ich heute durchaus unterwegs. Am Ortsrand, neben dem Bienenhaus, haben wir die zuletzt gefallenen Walnüsse aufgesammelt. Da wir dort viele Walnussbäume haben, die aber trotz ihrer Größe und Zahl in den Vorjahren fast nie nennenswerte Erträge brachten, meist weil schon die Blüte in dieser stets unterkühlten Grundstückecke mal wieder erfroren war, ist dieses Jahr ein seltenes Highlight zu verzeichnen. Erstmal können wir wirklich viele reife Walnüsse sammeln und trocknen. Die sind zwar ziemlich kleine und oft schwierig von der Schale zu trennen, aber geschmacklich sind sie in Ordnung. Allein heute Nachmittag haben wir zusammen einen halben großen Eimer aufgesammelt, und das werden wohl nicht die letzten gewesen sein. Später werden noch Esskastanie hinzukommen, die aber noch etwas länger brauchen. Darauf freue ich mich dann besonders, da frisch gegarten Esskastanie aus eigenem Anbau für mich eine wirkliche Delikatesse darstellen. Irgendwie noch spannender als die Walnüsse.

Eine Zeit kreativer Begünstigung

Morgen geht ein weiteres Baumkreis-Armband auf seinen Weg in die Schweiz. Wie schon vor einigen Wochen einmal. Es ist schön, dass das europäische Ausland zurzeit wieder auf die Wunschbaum-Manufaktur aufmerksam geworden ist. Das war vor Jahren schon einmal für längere Zeit zu beobachten, ist aber dann stark zurückgegangen. Schwer zu sagen, was der Grund für die Schwankungen ist, vielleicht technische Dinge, aber es gibt eben auch diese globalen Schwingungen, die gelegentlich Motivationen beeinflussen und die Dinge in neue Richtungen laufen lassen. Überhaupt sind diese Tage für mich recht kreativ begünstigt, wie mir scheint. Im Bereich der Sprache, der Gestaltung, im Kunsthandwerk, oder wie heute auf dem Gebiet der Fotografie gibt’s gerade überdurchschnittlich viele Möglichkeiten und damit auch mehr Erfolgschancen und Chancen, Schwerpunkte zu bilden oder zu bestätigen. Das ist gut und auch notwendig, will man an den langfristig frustrierenden Begrenzungen, die uns die zeitgenössische Entwicklung von Politik, Wirtschaft und Kultur zumutet, nicht verzweifeln.

Holzarten, Vorräte und Holzarbeitskalküle

Jetzt habe ich auch mal die am Wochenende zurechtgesägten Kanteln in meine Vorratsschachteln verstaut. Einmal in die mit den Kanteln der Lebensbaum-Hölzer und einmal in die mit den Wunschbaum-Hölzern. Den größeren Teil der zuletzt noch übriggebliebenen Ebereschen-Abschnitte habe ich aussortiert, da die nicht mehr die beste Qualität hatten, zu viele Astknoten, zu viele Einschlüsse, die bei der späteren Verarbeitung unruhige und unregelmäßige Oberflächen ergeben. Die konnte ich durch frisches Material ersetzen, das in dem schmal gesägten Kantelformat auch bald vollständig durchgetrocknet sein sollte. Die Abschnitte hatte ich im Frühjahr erhalten und dann gleich in geviertelte Abschnitte gesägt, um die Spannung herauszunehmen, und natürlich gewachst. Über den Sommer konnte das noch weiter antrocknen. Erfahrungsgemäß beschleunigt sich der Trocknungsprozess, sobald die Stärke der Abschnitte das Kantelformat erreicht hat. Gut, jetzt dürfte ich für alle wichtigen, weil häufiger nachgefragten Holzarten wieder gut bevorratet sein. Außerdem habe ich mit dem Flieder eine neue Art hinzubekommen. Ich freue mich schon darauf, daraus ein Muster-Armband herzustellen und dann das Repertoire der Wunschbaum-Armbänder um eine neue Art zu erweitern.

Spätes Gemüse vor dem Ausreifen

Der ganz große Regen sollte jetzt vorbeigezogen sein. Und so kommt neue Hoffnung auf ein paar Indian Summer Tage auf, oder zumindest einen Übergang zum Goldenen Oktober – als Entschädigung sozusagen. Ich sorge mich bei dem vielen Regen zur Unzeit v. a. um das Gedeihen und Ausreifen meiner Chilis. Die versprechen, auch bei großen Zahl von Pflanzen dieses Jahr, eine ganz üppige Ernte. Aber dafür müssen sie auch erst noch ausreifen. Mit wenigen Ausnahmen sind sie die Schoten nämlich noch Grün oder noch gar nicht gewachsen. Immer noch sieht man viele Blüten, wie das bei dieser Gemüseart wohl typisch ist, obwohl ich mit der Aussaat und Vorzucht schon sehr früh im Jahr beginne. Also mehr Sonne und deutlich weniger Regen bräuchten wir schon. Ein paar subtropische Tage vielleicht noch, und dann könnte es etwas werden mit den Chilis, nachdem wir uns über mangelnden Baumobstertrag ja dieses Jahr nicht beklagen konnten. Der große Aufwand während des ganzen Frühjahrs und Sommers sollte sich so auszahlen.

Fast schon wie im Winter

Die Tage wirken gerade gleichförmig, was eigentlich nur gut für die Kontinuität der Arbeit ist. Denn so kann ich relativ ungestört dranbleiben und ziemlich zeitintensive Projekte entscheidend voranbringen. Auch wenn anderes dafür zunächst liegen bleibt. Solche Auszeit-Phasen kann ich in diesem Sinne nutzen, bevor es mit neuer Ausrichtung dann wieder weiter geht. Heute einmal ganz weit weg vom Garten, den Pflanzen, den vielen Themen rund um die Ernte etwa des Baumobsts und des selbst gezogenen Gemüses. Eher eine Ausrichtung nach Innen, als ob schon Winterzeit wäre. Ich hoffe aber noch auf einen Umschwung der Witterung in Richtung Wochenende. Damit wir den letzten Trödelmarkt des Jahres noch im Trockenen und schöner Marktatmosphäre besuchen können.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.