Erfolgreicher Umzug der Bienen

V. ist sehr froh, dass das mit dem Einsetzen der neuen Bienenvölker gut funktioniert hat. Ausnahmsweise hatte das eher bedeckte, leicht regnerische Wetter dabei seine Vorteile. Denn bei richtig viel Sonne sind die Bienen viel unruhiger. So sahen sie wenig Grund, sich in ihrer neuen Heimat nach dem Umzug umzuschauen und die Einquartierung ging entsprechend reibungslos vonstatten. Jetzt wäre es super, wenn die nächsten Tage zumindest sonnenreiche Phasen brächten. Denn dann können sich die Bienen auf die zurzeit üppige Weißdornblütenpracht stürzen, und auch auf die Apfelbaumblüte. So wäre ein Teil der Frühtracht noch realisierbar, was auch psychologisch ein positives Signal wäre.

Sonnentag und Aussicht auf Weißdorn-Frühtracht

Schon extrem, diese Witterungswechsel. Der Rest der Woche wird wohl ins Wasser fallen, aber heute hatten wir bei und tatsächlich den sonnenreichsten Tag des bisherigen Jahres. Dabei ging es wegen der schnell ziehenden Wolken auch während des Tages sehr wechselhaft zu. Aber wenn die Wolken die Sonnenstrahlen durchließen, hatten sie eine Strahlkraft wie im Hochsommer. Gut so, wenn wir jetzt erst einmal einige Tage mit wenig Licht und halbierter Temperatur verleben müssen. Für die Bäume ist es vielleicht ganz gut, wenn gerade jetzt kühlere Zwischenphasen kommen. Aber für V. und die morgen früh eintreffenden neuen Bienenvölker wäre es günstiger, wir hätten warmes und sonnenreiches Frühjahrswetter. So könnte das Einsetzen der Völker etwas stressig werden, denn Bienen sind bei Regen eher aufgeregt und unruhig. Ich hoffe, es wird dennoch reibungslos funktionieren. Vor allem aber hoffe ich, dass die neuen Bienen die gerade auf Hochtouren laufende Weißdornblüte noch nutzen können. Es wäre schade, wenn diese für uns so wichtige Frühjahrstracht ausfallen müsste.

Wunderbare Weißdornblüte

Es war heute ein gutes Licht zum Fotografieren. Vielleicht deshalb, aber auch wegen der Tageszeit des späteren Nachmittags, konnte ich mich an schwierige Baumblütenfotografien heranwagen, die erfahrungsgemäß nur selten gelingen. Bei den Bedingungen aber sind einige ganz gute Makrofotografien entstanden, trotz des Windes, der die Zweige ständig in Bewegung brachte. Besonders erfreut bin ich über eine Reihe von Nahaufnahmen der Weißdornblüte. Die ist schon seit vielen Jahren auf meinem Aufnahmeplan, doch misslingen die meisten Versuche, wegen der sehr filigranen Oberfläche dieser Blüten, aber auch, weil sie in wirklich frischer Form, mit den rosafarbenen Pollen, nur ganz kurze Zeit überhaupt zu sehen sind. Da müssen viele Faktoren ineinandergreifen, das richtige Licht, der richtige Aufnahmewinkel und eben das richtige Blütenstadium, um den einmaligen Charakter dieser Blüte eindrucksvoll zu erfassen.

Weißdornblüte 2024 II

Ordnung und kreative Gartenarbeit

Die Samstage bleiben immer wieder arbeitsintensiv. So vieles im und ums Haus und zunehmend jetzt auch wieder im Garten ist zu erledigen, dass ich die noch zu erledigende Projektarbeit nur zwischendurch einschieben kann. Immerhin sind besonders dringliche Aufgaben noch machbar gewesen. Aber ansonsten stand vor allem Aufräumen und Ordnung schaffen heute im Mittelpunkt. Das ist auch mal wichtig, damit man später für die kreativen und dem Garten, den Pflanzen zugewandten Arbeiten eine gute Grundlage und weniger Ablenkung hat. Ich freue mich, dass trotz des wechselhaften und zwischendurch auch wieder sehr kühlen Wetters die Gartenbäume ihr Frühjahr schon ahnen und viele neue Blatt- und Asttrieben ausgebildet haben. Da wir alle Bäume kräftig zurückgeschnitten haben, werden sie in dem Jahr auch kontrolliert, aber kräftig ausschlagen können und sicher eine schöne und noch handhabbare Kronenform erhalten. Noch nicht gekommen bin ich zum Rückschneiden des Buchsbaums. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ein radikaler Rückschnitt bis auf das Hauptstämmchen die richtige Vorgehensweise ist. Es wird lange dauern, bis sich der Strauch wieder zu einer ansehnlichen Form ausgewachsen hat. Aber es ist auch nicht ganz sicher, ob er einen solchen Rückschnitt überhaupt verkraftet. So habe ich dieses Vorhaben noch einmal aufgeschoben.

Moderates Baumblütenfrühjahr

Ich wage einmal die Prognose, dass dieses Jahr kein wirkliches Rekordjahr in Sachen Sonne und Licht werden wird. Dazu zeigt sich das bisherige Frühjahr zu unbeständig und wechselhaft. Das zeigt schon, dass es zwar wie in den Vorjahren gewohnt starke Schwankungen geben wird, auch innerhalb kleiner Zeiträume, aber die Ausschläge nach oben und unten werden wahrscheinlich nicht so heftig ausfallen wie in den Rekordjahren 2022 und 2023, als sich die Hitze- und Sonnenstundenspitzen nur so überboten. Ich meine, dass auch die Bäume das ahnen und sich eher durchschnittlich, eher moderat zeigen, was ihre Blüten betrifft. Da ist nicht dieses eruptive, über Nacht explodierende Blühen zu beobachten. Alles verläuft eher in langsamem Tempo. Ganz gut, denn V. erwartet Anfang nächster Woche neue Bienenvölker. Dann besteht noch eine geringe Chance, dass die einen Teil der Frühlingsblüte mitnehmen. Die besteht zu dieser Zeit des Jahres bei uns im Wesentlichen in den Apfel- und Weidornblüten. Einzelne Wildapfelbäume habe ich schon blühend gesehen, auch sehr wenige Weißdornsträucher. Aber gerade die Weißdorne halten sich überwiegend noch bedeckt, lassen ihr schon sichtbaren weißen Blütenköpfchen noch geschlossen. Natürlich kann es sein, dass sie an diesem Wochenende bei höheren Temperaturen doch das Wagnis eingehen, sich öffnen. Dann ist zu hoffen, dass die Abkühlung ab Dienstag nicht mit heftigem Regen begleitet sein wird. Das nämlich könnte die frische Blüte zerstören, während die kühlere Temperatur sie eher länger erhalten kann.

Bevor sich die Weißdornblüten öffnen

Je nachdem, in welche Richtung mich mein mittäglicher Spaziergang führt, begegne ich in diesen Tagen immer neuen Baumblüten, die sich dominant und die Baumlandschaft bereichernd zeigen. Heute waren es vor allem die Weißdornsträucher, die auffielen – vor allem, weil die Blüten sich gewissermaßen schon in Position gebracht haben. Man kann die weißen Blütenblätterköpfchen schon erkennen, allerdings sind sie noch zu kleinen Kugeln zusammengezogen, wagen es noch nicht, sich zu öffnen. Tatsächlich sind die Nächte gerade noch empfindlich kühl. Ich schätze, die Gehölze habe dafür einen ganz feinen Draht, so dass sie lieber eine erwartbar frostfreie Zeit abwarten, um wirklich zur offenen Blüte überzugehen. An manchen Individuen habe ich die offenen Weißdornblüten schon beobachtet. Es hängt immer vom konkreten Standort ab, man kann das nicht generell für alle Exemplare der Art sagen. Die meisten aber werden erst innerhalb der nächsten zwei Wochen ihre volle Blütenpracht ausbreiten. Der leicht fischige Geruch der Weißdornblüten ist aber auch jetzt schon wahrnehmbar, wenn etwas näher an die Sträucher herantritt.

Strahlend weiße Frühlingsblüten

Trotz der aktuellen Wechselhaftigkeit und des auch im Tagesverlauf extrem hin und her schwankenden Wetters ist der Frühling doch an der aktiven Baumblüte erkennbar. Nachdem vieles schon am Abblühen ist, wie z. B. der Spitzahorn und schon länger der Schlehdorn, bringen es andere Arten gerade jetzt zu opulenter Blütenpracht. Am auffallendsten und eindrucksvollsten heute fand ich die bei der Sonne unheimlich strahlend weißen Blütenstände der Traubenkirschen, die derzeit übervoll sind von den kerzenartigen Blüten. Einer von diesen Bäumen war umgefallen, lag vollständig in der Horizontalen, trug aber noch vollkommen frische vollständig geöffnete Blütenstände. Jammerschade, dass der Baum gerade auf dem Höhepunkt seiner Vitalität ein solches Schicksal erleiden musste. Denn lange wird er in der Position wohl nicht bleiben. Demnächst werden die Gemeindearbeiter anrücken und ihn vermutlich zu Brennholz verarbeiten.

Archetypische Wirkungen in ablenkenden Zeiten

Rückmeldungen wie von heute zu meinen kunsthandwerklichen Arbeiten sind für mich sehr wichtig. Nicht nur, weil konkrete Reaktionen auf kreative Erzeugnisse seltener geworden sind. Auch weil der kommunikative Austausch generell essenzieller Bestandteil des ganzen Projekts der Wunschbaum-Manufaktur ist, weil dieses Projekt Wirkung, Resonanz und substanziellen Umfang nur durch seine virtuelle Präsenz im Internet und die Vernetzung mit meinen anderen Wunschbaum-Initiativen erhalten hat und kontinuierlich erhält. Ich verstehe es deshalb auch primär als Kommunikationsprojekt, weniger als kunsthandwerkliches „Geschäft“. Natürlich, ohne Preis wäre diese Arbeit nicht vorstellbar. Aber betriebswirtschaftlich ist sie eben auch nicht zu bewerten. Ihre Essenz liegt in der Akzentuierung und sehr individuellen Formgebung eines Themas, das vielen am Herzen liegt und das seinen Ursprung im Archetypus des Baums als Lebenssymbol hat. Es geht letztlich bei darum, was uns die Bäume als Mit-Lebewesen heute sein und bedeuten können. Wie wir uns selbst im Spiegel der Bäume in unserer Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung zeitgemäß und ehrlich betrachten und selbst beobachten können. Vielleicht auch, wie wir unser Denken, Wahrnehmen und Handeln im Spiegel dieser Lebenssymbolik kontrollieren. Es ist schön, dass ich diesen kommunikativen Komplex immer wieder mit Leben füllen und weiterentwickeln kann, selbst in so unübersichtlichen und ablenkenden Zeiten wie diesen.

Faszinierende und herausfordernde Baumblütenform

Denselben Weg wie gestern bin ich heute mit der Kamera wieder gegangen. Einfach weil das Licht ähnlich war und die Baumblüten bei dem Wetter auch noch haltbar sind. Wirklich gute neue Aufnahmen von der Spitzahornblüte sind mir allerdings nicht mehr gelungen. Stattdessen habe ich einige andere, meist nicht vegetabile, Gegenstände und Oberflächen entdeckt, die einen Versuch wert waren. Aber bei der Durchsicht der Blütenfotografien von gestern hat sich mir bestätigt, dass einige davon richtig gut gelungen sind. Vielleicht die besten Spitzahorn-Blütenbilder der letzten Jahre. Bei der komplizierten Blütenform muss eben einiges zusammenkommen. Das richtige Licht, der richtige Winkel, die passende Tageszeit und Blütenstände, die in sich kein allzu großes Spektrum der Schärfentiefe besitzen. Bei zu viel Tief beim Hauptmotiv ist es nämlich schwierig, die plastische Form wirklich überzeugend ins Bild zu setzen. Man kann dann die faszinierende Formenkomplexität dieser Blütenform nicht angemessen erfassen.

Wundervolle Spitzahorn-Blüte

Es war uns ein weiterer Tag mit ungewöhnlich viel Licht und erstaunlicher Wärme vergönnt. Nicht ganz so sonnenreich wie gestern, aber für April außerordentlich. Der Gang durch die aktuelle Baumlandschaft war bei dem Wetter eigentlich unvermeidlich. Und wie ich haben das heute viele Spaziergänger und nach dem Winter Sonnenhungrige gesehen. Ich bin froh, dass ich die letzte Gelegenheit nutzen konnte, um die diesjährige Blüte des Spitzahorns im Bild festzuhalten. Das ist so eine Tradition geworden, weil gerade diese Blüte mit ihren filigranen Formen und feinen Farbnuancen fotografisch eine wirkliche Herausforderung darstellt. Entsprechend viele Versuche und umfangreiche Aufnahmereihen sind notwendig, um am Ende doch noch einige gelungene herausfiltern zu können. Wie im Vorjahr ist das heute auch dank moderater Sonneneinstrahlung möglich gewesen.

Zweig mit Blütenständen des Spitzahorns im April I
Zweig mit Blütenständen des Spitzahorns im April II
Zweig mit Blütenstand des Spitzahorns im April III
Zweig mit Blütenstand des Spitzahorns im April IV

Gartenarbeit am ersten Sommertag des Jahres

Neben einigen Dingen im Haus hatte ich mir für diesen Samstag einiges an Gartenarbeit vorgenommen – und auch realisiert. Der Tag war dafür wie geschaffen, der erste richtig sommerlich zu nennende Tag dieses Jahres. Nicht bei uns, aber andernorts mit Höchsttemperaturen bis über 30 Grad. Das ist schon ungewöhnlich. Für das Vereinzeln meiner Chilikeimlinge in den kleinen Pflanztöpfchen war das natürlich super. Ich hatte für diesen Zweck die Pflanzschalen mit den Pflanzen auch hinters Haus geholt, wo ich das Hantieren mit den Keimlingen und dem speziellen Chilipflanzen-Substrat gut handhaben konnte, ohne etwas zu verschmutzen. Am Ende hatte ich fast alle kleinen Töpfchen mit neuer Erde gefüllt und die Keimlinge so auf die dann vergrößerte Zahl an Pflanzgefäßen verteilt, dass in jedem Topf jetzt zwei Keimlinge sitzen. Ich hoffe, das Umpflanzen war so behutsam, dass sie sich nicht stören und sich weiterhin vital zeigen. Das Wachsen geht bei den Chilis ja extrem langsam vonstatten, selbst bei so optimierten Bedingungen, mit Heizmatte, Pflanzenlicht und spezieller Erde. Aber wenn es jetzt draußen auch wirklich wärmer und heller wird, sollte sich die Geschwindigkeit etwas erhöhen. Ich hoffe, dass sie bis zum Sommer wirklich auch groß und kräftig sind und üppig blühen. Nach den Chilis habe ich noch die Pflanzkübel und -töpfe des Vorjahres, in denen noch alte verbrauchte Erde war, entleert und für das Neubefüllen vorbereitet, das wohl in den nächsten Wochen anstehen wird. Zuvor muss ich noch jede Menge frische Pflanzerde besorgen, außerdem eine ausreichende Menge geeigneten Dünger. Auch im übrigen Garten haben wir einige ersten Vorbereitungen für die Gartensaison getroffen. Ich denke, dass wir ab sofort wieder mehr Zeit im Garten verbringen und mit der traditionellen Reinigungsaktion und dem Pflanzen der Sommerblumen die heiße Phase dieser Zeit schon bald eingeleitet werden kann.

Weitere frühlingshafte Gartenarbeiten

Ich freue mich auf das Wochenende. Und nach tagelanger Projektarbeit mit viel Technik und Formalitäten wieder mehr im Garten, mit Erde und Pflanzen arbeiten zu können. V. hat es heute nicht geschafft, die vom Maulbeerbaum abgeschnittenen Äste kleiner zu schneiden bzw. die dickeren Abschnitte zu handlichem Brennholz zu verarbeiten. Aber mit dem voraussichtlich wärmeren Samstag kann das vielleicht nachgeholt werden. Ich werde mich allerdings mehr meinen Chilipflanzen, deren Vereinzelung und dem Anlegen neuer Pflanztöpfchen widmen, auch dem Leeren und Vorbereiten größeren Pflanzkübel für die neue Saison.

Neue Wunschbaumseitengestaltung

Vielleicht gelingt es in diesem Jahr endlich, die Wunschbaum-Themenseite neu zu gestalten. Eine Neugestaltung würde gleichzeitig auch eine inhaltliche Revision und Anpassung an aktuelle Interessenlagen und Sehgewohnheiten beinhalten. Da es bei dieser Themenseite aber um mein ältestes Projekt geht, das in Teilbereichen seit vielen Jahren auf Interesse und Nachfrage stößt, will ein solcher Schritt aber gut überlegt und sorgfältig geplant sein. Ich bin gespannt, wie weit ich mit dem provisorischen Vorhaben kommen werde. Interessant könnte es werden, wenn ich die nötige Zeit freimachen kann.

Ganzjährige Heizenergiethemen

Vor Monaten hatte ich die Haltbarkeit des Brennholzvorrats zwar ganz gut eingeschätzt. Zuletzt war ich allerdings davon ausgegangen, dass unser Brennholzhaufen doch schneller zuneige gehen würde. Jetzt habe wir immer noch ein wenig übrig, so dass ich von ca. zwei weiteren Wochen ausgehe, in denen wir den Holzofen anfeuern können. Und das hat sich ja wirklich gut mit den tatsächlichen Witterungsverhältnissen ergänzt. Denn obwohl die Sonne jetzt öfter und länger anhaltend durchkommt, sind die Tage doch überwiegend noch kühl, manchmal kühlt es über Nacht noch bis nahe den Gefrierpunkt ab. Die letzten Ausläufer des Winters machen sich bemerkbar. Da tat der Ofen mit seiner wohligen Wärme doch noch sehr gut. Und in zwei Wochen wird er vermutlich nicht mehr notwendig sein. Eine Heizung zwar noch, aber mit mittlerer Stufe betrieben wird dann die Zentralheizung die Übergangszeit abdecken können. Einziger Nachteil: Auch der Heizölvorrat muss demnächst aufgefüllt werden. Da ist dann gleich das nächste Frühjahrsprojekt schon vorprogrammiert: Brennholzvorrat für die nächste Saison vorbereiten und aufhäufen – und Heizöl für die Übergangszeiten und für die nicht mit Holzofen heizbaren Räume nachbestellen. Es scheint, dass die Energiefragen, insbesondere das Heizen betreffend, nie wirklich aus dem Blick geraten können.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.