Konzentrierte Anstrengungen rund um Content, Design und Technik

Die Projektarbeit oder das, was ich tagelang liegenlassen musste, konnte ich jetzt doch zum größeren Teil relativ rasch abarbeiten. Das ist mindestens beruhigend, denn es stehen noch zahlreiche restliche Aufgaben an, und natürlich kommen auch wieder neue dazu. Insofern ist es gut, das Ufer wieder in Sichtweite zu haben. Ich hoffe, endlich wieder kreativere Aufgaben verfolgen zu können und bald auch ein neues Projekt in die gestalterische Phase überführen zu können. Denn zu viel Schwerpunkt auf der Contententwicklung wirkt eben auf Dauer auch ermüdend. Für mich spannend und erstrebenswert ist immer ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis zwischen Content, Design und Technik. Bezüglich des Contents, sowohl im Bereich Text, als auch im Bereich der präsentativen Formen bin ich grundsätzlich leicht überlastig. Das liegt aber auch an den parallellaufenden privaten Projekten, u. a. am Baumtagebuch, aus denen eben kontinuierlich Content hervorgeht. Ein beständiger Content-Strom, der nie abreißt. Wenn dann Content über die Agenturarbeit hinzukommt, ist der Schwerpunkt schon einmal ausgefüllt. Vor dem Hintergrund sind Gestaltungsaufgaben für mich echte Erholung, schon wegen des Abwechslungscharakters, aber auch wegen des Kür-Charakters dieser auf dem entwickelten Content aufbauenden Gestaltungsprozesse. Und wenn Inhalt und Gestaltung so aufeinander aufbauend schlüssig sind, ist die technische Umsetzung nicht weniger erholsam und irgendwie auch wie eine Belohnung für die vorangehenden konzentrierten Anstrengungen.

Bio-Wetter-Leiden und eine Wiederholung des Baumobstvorjahrs

Anders als angekündigt kam auch heute der Sommer nicht wieder von seiner angenehmen Seite zum Vorschein. Stattdessen herrschte eine Mischung aus Kühle am Vormittag und drückender Schwüle zum Abend hin. Und relativ wenig Sonne, wegen der ziemlich dichten Wolkendecke. Und setzt sich das Bio-Pflanzen-Wachstumswetter fort, während wir Menschen eher leiden uns den trockeneren, weniger extremen Sommer zurückwünschen. Immerhin ist beim Baumobst mit den Kirschen schon die erste Art zur Reife gelangt. An unserem noch kleinen Kirschbaum konnten wir etwas ernten, nach einer weiteren Pflückung sollte der dann aber auch schon abgeerntet sein. Was als Nächstes kommt, ist schwer vorherzusagen. Vielleicht die Pfirsiche, die Nashis, dann die Mirabellen, dann die Zwetschgen, später die Äpfel. Es ist nicht auszuschließen, dass das ein wiederum gutes Baumobstjahr wird. Die Anzeichen stehen für eine Wiederholung des Vorjahres, nur vielleicht nicht ganz so ausgeprägt.

Der konkrete Kontakt zur Natur

Nach dem sehr unvorhergesehenen Intermezzo und Aufenthalt bei J. und W. konnte ich heute wieder nach Hause zurückkehren. Aber erst, nachdem wir eine Lösung für Js und Ws aktuelle Ausnahmesituation gefunden hatten. Das hat tatsächlich die ganzen 4 Tage an Organisation, Planung, Kommunikation, Recherche und Erfahrungsaustausch erfordert, die mein Aufenthalt währte. Da ich J. und W. professionell versorgt weiß, kann ich mich jetzt wieder meiner Projektarbeit und den anderen Aufgaben widmen, die den Aufgaben während des Aufenthalts dort nicht unähnlich sehen. Ich hoffe, dass wir auf dieser Grundlage mit hoffnungsvoller Aussicht auf eine Erleichterung weiterarbeiten und weiterleben können. Mir selbst hilft der konkrete Kontakt zu meiner natürlichen Umwelt – natürlich vor allem zu den Bäumen meiner Lebenswelt – sehr dabei, mich nach ungewöhnlichen Belastungssituationen zu erden, zur Ruhe zu kommen, die Gedanken zu sortieren. Und wenn ich dann noch positive Rückmeldungen zu den Ergebnissen meiner Wunschbaum-Manufaktur erhalte, gibt mir das eine zusätzliche Bestätigung bezüglich des Werts, den dieser Naturkontakt für das Lebens fast von uns allen haben kann.

Baum-Sonnenfänger im Einsatz

An diesem Sonntag habe ich W. nach zwei eher bescheidenen Tagen erstmals wieder in besserer Verfassung gesehen. Zumindest was die Sprache und Artikulation betrifft. Neue Erkenntnisse wurden zwar übers Wochenende kaum gewonnen, aber zumindest ist die Betreuung zufriedenstellend und unkompliziert zu nennen. Durchaus eine Überraschung, mit der ich nach Js und Ws Schilderungen und Einstellungen aus der Vergangenheit so eher nicht gerechnet hätte. Neben vielen organisatorischen Vorbereitungen und Überlegungen für das weitere Procedere habe ich Js am Nachmittag endlich das Fensterbild als Geschenk präsentiert, das ich kürzlich rezensieren durfte. Das runde Buntglasbild zeigt einen schönen stilisierten Baum in Glas-Mosaik-Optik und macht sich vor dem Fenster zum Garten hin sehr gut. Später werden wir es direkt an der Scheibe an dem dafür mitgelieferten Aufhänger befestigen können. Dann wird die Wirkung des durchscheinenden Sonnenlichts noch eindrucksvoller sein. Ich hoffe, J. wird sich lange während der hellen Jahreszeit daran erfreuen können.

Mit ungewohntem Terrain vertrauter werden

Nach der Erfahrung gestern bin ich an diesem Samstag schon mit Js Tagesablauf und den Verhältnissen im Haus einigermaßen vertraut, so dass ich Unterstützung leisten und W. zusätzlich in der Klinik besuchen konnte. Natürlich erfordert das Einiges an Improvisation und auch psychisch ungewöhnliche Anstrengung, um das komplizierte Ineinandergreifen verschiedener Temperamente, Kommunikationsgewohnheiten und Erwartungen in Einklang zu bringen – damit der Tag ordentlich organisiert werden kann. Aber das war auch geeignet, Js Alltag und Probleme etwas genauer und im Gespräch mit Js Bekannten besser verstehen zu lernen. Immerhin den Vorgarten konnte ich heute ein wenig begutachten – um erfreut festzustellen, dass die Gartenbäume dort und die Beetbepflanzung generell, in einem ganz ordentlichen Zustand sind. Zumindest darüber müssen wir uns vorerst keine größeren Gedanken machen.

Schock-Nachricht zwingt zu ungewohnten Aufgaben

Der Anruf von J. heute früh war ein ziemlicher Schock. Aber es war gleich klar, dass ich mich auf den Weg nach G. machen musste, um J. und W. in dieser Notlage zu unterstützen und bestimmte Dinge zu organisieren, um die Situation zu klären und Lösungen zu finden. Das hat mit einiger Anstrengung dann auch funktioniert, ohne dass die ganz große Katastrophe eintreten musste. Den Garten auch nur zu betreten, um einen Blick auf den Zustand der Gartenbäume dort zu werfen, war an diesem Tag noch gar nicht möglich. Zu sehr haben sich die Ereignisse überschlagen und zu sehr war ich an diesem Freitag mit ungewohnten Aufgaben gefordert.

Den Schwierigkeiten dieser Zeit etwas entgegensetzen

Da sich an dem schmuddelig-kühlen Wetter ja so gar nichts im Laufe der Woche geändert hat, schwindet inzwischen meine Hoffnung, dass aus diesem Juni noch ein vernünftiger Sommermonat werden könnte. Wieder einmal sind wir von den Folgen des Klimawandels überrascht und können es kaum glauben. Dabei wäre wenigstens jahreszeitentypisches Wetter besonders jetzt wichtig, wo doch wirtschaftlich, politisch und kulturell kaum noch etwas zu funktionieren scheint. Dann schließen die natürlichen Grundlagen und vor allem die aus der Natur kommenden Highlights eine Verständnis- und Sinnlücke bzw. kompensieren das, was sozial-kommunikativ nicht ins Lot gebracht werden kann. Wenn aber auch das noch wegfällt, wird’s richtig frustrierend. Nichtsdestoweniger sehe ich mich als Kommunikationsfachmann schon in der Pflicht, solchen Phasen und ihren Ausstrahlungen etwas entgegenzusetzen. Die Beiträge im Baumtagebuch sind nur ein Versuch in dieser Richtung, und in verschiedenen anderen Umgebungen der Lebenswelt ergänze ich das durch weitere Äußerungen und Aktionen.

Mit dem untypischen Juni zu kämpfen

Dieses für Juni völlig untypische bioaktive Wetter macht uns schon ziemlich zu schaffen. Wie wir hören, geht es den meisten gerade damit. Ich schätze, nur die Pflanzen werden das unverhoffte Nass und die moderatere Sonneneinstrahlung zumindest vorübergehend zu schätzen wissen und vielleicht sogar mit üppigerem Wachstum reagieren. Aber für uns ist es eben eher belastend. So richten wir den Blick aufs Wochenende, wenn ein krasser Temperaturanstieg für unserer Region vorhergesagt ist und wir dann wohl endlich die Mähaktion nachholen können. Ich hoffe, wir sind dann auch körperlich fit und können die Abwechslung genießen. Am gespanntesten bin ich darauf, den Wachstumsfortschritt des Maulbeerbaums in Augenschein zu nehmen. Wenn es ein Fruchtjahr für den Baum sein sollte, müssten jetzt eigentlich schon Maulbeeren zu sehen sein. Das geht bei diese Art immer unerwartet schnell voran.

Zwei ertragreiche Baumobstjahre in Folge?

Es geht trotz der kühlen Luft erkennbar wieder zurück in Richtung Hochsommer. Heute hatten wir einen eigentlich strahlenden Sonnentag, der nur dadurch holprig verlief, dass der Himmel voller vorbeiziehender dicker Wolken hing, die das Sonnenlicht nur durch ihre Lücken ließ. Das ist dann aber besonders intensiv strahlend. Immerhin macht das Hoffnung auf ein Ende dieses frostigen und nassen Intermezzos. Unsere Weinreben entwickeln sich in diesen etwas feuchten und lichten Tagen hervorragend und haben jetzt schon üppigere Blätter als i Vorjahr ausgebildet. Auch erkennt man schon die Trauben selbst, die noch ganz kleine und grüne Beeren tragen. Aber die Dichte und Anzahl, die jetzt schon erkennbar ist, lässt eine recht ertragreiches Weinjahr erwarten. Über die Qualität ist damit natürlich noch nichts gesagt und das lässt sich auch so früh ganz schlecht voraussagen. Aber vieles spricht dafür, dass wir nach dem ungewöhnlichen Baumobstjahr 2025 erneut eine gute Obsternte erwarten können. Zweimal in Folge wäre das allerdings sehr ungewöhnlich.

Sommerliche Auftriebsverzögerung

Dieser gut vorbereitete Termin zu Ms Antrag ist heute Vormittag doch ganz gut verlaufen. Jedenfalls konnten wir nicht noch mehr zu einem Gelingen beitragen. Das Ergebnis, das in ca. einer Woche zu erwarten ist, sollte insofern zumindest nicht erschreckend ausfallen. Bei der Konzentration auf Kommunikation und körperbezogene Themen kam heute, wie schon in den letzten Tagen, die Naturbeobachtung natürlich zu kurz. Ein Glück, dass der Juni gerade auch untypisch ausfällt und so gar nicht an Frühsommer erinnert. Zu wenig Licht, zu kühl, zu durchwachsen. Dabei kannte ich den Juni gerade als Vorzeigesonnenmonat, mit moderaten, aber angenehmen Temperaturen und einer erfrischenden und aufbauenden Lichtstimmung. Ich hoffe, die wird spätestens zum Wochenende doch noch zurückkehren und dann vielleicht weitere in den Juli hineinreichen. Damit wir doch noch einen vitalen und wachstumsorientierten langen Sommer erleben. Und damit nicht nur die Gartenbäume sich prächtig entwickeln, sondern auch wir als menschliche Gegenüber einen Auftrieb erfahren.

Ruhiger Sonntag zum Kraftschöpfen

Immer willkommen ist so ein Sonntag, an dem wir die Dinge langsamer angehen können. Schon weil die nächste aufgabenreiche Woche wieder bevorsteht und irgendwann ja einmal ein kleinerer Gang notwendig ist. Damit konnten wir gedanklich und planend einige Dinge, die in den nächsten Tagen wichtig werden, vorbereiten und uns mental darauf einstellen. Und haben uns im Übrigen am Wachstumswetter da draußen, die Aussichten auf wieder mehr Sonne im Juni, dem farbenprächtigen Blühen der Sommerblumen und dem Grünen und stark werden der Gartenbäume erfreut. Ohne dass ich allerdings Gelegenheit hatte, die aktuelle Baumlandschaft zu erkunden. Ich schätze, demnächst, wenn wieder stabileres Sonnenwetter herrscht, werde ich mich erneut aufmachen, um insbesondere die späten Baumblüten in Nahaufnahmen fotografisch festzuhalten und meine Baum-Detail-Portfolio damit um weitere Motive zu erweitern.

Stimmige Arbeit mit lichtgesättigten Holzarten

Aus dem Mähe der Wiese ist heute nichts mehr geworden. Dazu waren die Vortage zu nass und das Gras noch zu feucht. Aber so konnte ich mich auch mit größerer Ruhe dem Abschluss der Manufakturarbeit widmen. Am Nachmittag hatte ich die beiden Armbänder in sehr guter Qualität fertiggestellt. Oder fast fertiggestellt, denn das Ölbad und anschließende Auslegen zum Trocknen fehlen ja noch. Aber mit diesen beiden Holzarten, Holunder und Zypresse, hatte ich einen sehr schönen energetisch stimmigen Start in den kunsthandwerklichen Sommer. Beide stehen in besonderer Weise für das Sonnenlicht und strahlen mit ihrer zitronigen Helle und lichtgesättigten Anmutung etwas extrem an den Sommer Erinnerndes aus.

Präsentative Formen zur Wirkung bringen

Die Aufträge für Lebensbaum- und Wunschbaum-Armbänder kamen wieder genau zum richtigen Zeitpunkt. Nämlich so, dass ich die Arbeiten voraussichtlich bis zum Wochenende fertigstellen kann. Das Drechseln, Sägen und Bohren ging bei den beiden Holzarten – Holunder und Zypresse – heute sehr gut von der Hand. Keine besonderen Pannen, Fehler oder Verzögerungen. Und von der geradezu erholsamen Wirkung der handwerklichen Arbeit abgesehen, trägt diese intensive Holzarbeit immer auch meditativen Charakter, ist wie ein stiller Dialog mit dem Baum, von dem das Holz stammt. Ich denke und hoffe auch, dass sich dieser Austausch letztlich positiv auf das Ergebnis auswirkt, dass sie in der Form des Armbandes konserviert bleibt und nachwirkt. Vor allem auf den Träger des Armbandes und sein oder ihr eigenes Verhältnis zu den Bäumen, ihrer Energie, Symbolik und Ästhetik. Es ist schön, diese Form präsentativer Kommunikation immer wieder praktizieren zu können und zur Wirkung zu bringen.

Baum-Fotografien im Rahmen meiner Microstock-Portfolios

Meine Microstock-Portfolios per API-Schnittstelle zum Teil auf meinen Webseiten darstellen zu können, ist eines meiner jüngsten Projekte. Ich habe inzwischen Möglichkeiten gefunden, das für zwei der Portfolios zu realisieren und dabei auch unterschiedliche Filter anzuwenden. Eine dieser Optionen ist das Filtern nach Schlagwörtern, u. a. eben „Baum“. So habe ich jetzt nicht nur für meine Agenturseite verschiedene Portfolioansichten neuer Arbeiten verfügbar gemacht. Für das Baumtagebuch konnte ich das auch realisieren, und zwar auf der Seite „Baum-Fotografien“ und am Beispiel meiner jüngeren Fotografien bei Depositphotos mit Bezug zum Themenfeld „Baum“:

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.