Weihnachtskränze und anderes

Die drei Weihnachtskränze, die M. heute gebunden hat, sind einfach phänomenal. Dass alle drei so gut gelungen sind, ist wohl noch nie vorgekommen. Der erste ist für die Eingangstür bestimmt und dort zwischenzeitlich auch schon aufgehängt. Der zweite und größte ist der Adventskranz. Morgen werden wir noch die goldenen Kerzen auf ihm platzieren. Und der kleine Kranz ist für Gs Grab, im Gegensatz zu den beiden anderen ist dieser Kranz zusätzlich mit Mistelzweigen geschmückt, was ich ganz besonders toll finde. Den Adventskranz habe ich mit einigen Mühen fotografiert, letztlich ist die Aufnahme aber sehr gut gelungen:

Weihnachtskranz 2007

Den kleinen Weihnachtsbaum am Türeingang haben wir auch schon aufgestellt und mit einer langen Lichterkette versehen, ebenso ein großes Gesteck mit Tannenzweigen. Jetzt fehlt nur noch das Einstellen der Zeitschaltuhr, damit die Lichter auch zur rechten Zeit am Morgen aufleuchten und zur rechten Zeit am Abend sich automatisch wieder abschalten. Ich glaube, das wird eine schöne Adventszeit, der Schmuck könnte individueller und begeisterter nicht hergestellt worden sein.

Weihnachtsthemen

M. hat einen sehr schönen ersten Weihnachtskranz gebunden. Ich finde ihn noch besser als den von vor zwei Jahren, ähnlich in der Zusammensetzung und doch noch ein Stück gleichmäßiger, mit Tannen- und Zypressenzweigen, Efeublättern und -früchten. Ich will versuchen, ihn zu fotografieren, das wäre ein schönes fotolia-Motiv. Nicht so gut finde ich, dass sie ihn als Türkranz verwenden will. Ich meine, dafür ist er zu schade, viel besser würde er als Adventskranz dienen. Die Entscheidung ist noch nicht getroffen, aber morgen wollen wir ohnehin den Vor-der-Tür-Weihnachtsschmuck fertig arrangieren, und dann werden wir sicher eine gute Lösung haben. Das Interesse an meinen Weihnachtsmotiven macht sich auch in meinem Portfolio bei fotolia bemerkbar. Viele Privatleute, Verlage und Agenturen suchen zurzeit geeignete Weihnachtsmotive. Und dabei scheinen vor allem meine neuen Aufnahmen von freigestellten Weihnachtsbaum-Symbol-Anhängern sehr zu gefallen. Gut so, denn so füllt sich mein Vorratskonto an und ich kann darauf bei der eigenen Suche nach fremden Motiven zugreifen.

Schöne Aufgabe

Wieder so ein Kühlschranktag. Gottseidank bin ich sehr in meine kreative Arbeit versunken, und das ist natürlich bei einem Eigenprojekt umso intensiver. Da lässt sich das Drumherum ganz gut vergessen. Wenn ich in diesem Rhythmus weiter komme, kann das Projekt fristgerecht zum Abschluss kommen, auch wenn sich zwischendurch immer wieder kunsthandwerkliche Aufträge dazwischen schieben, wie heute zwei Armbänder aus Eiche und Kastanie. Eine ganz schöne Aufgabe, zumal die beiden Bäume auf einer Linie liegen und die Eiche ganz selten gewählt wird. Denn sie liegt doch im keltischen Baumkalender auf einem einzelnen Tag, dem Tag der Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche, während den meisten anderen Bäumen mindestens 2 Dekaden zugeordnet sind. Aber gut so, den Stab hatte ich ohnehin schon vorbereitet, da ich ihn als Musterband verarbeiten wollte. Nun wird also ein Auftrag daraus, das freut mich besonders. Wollen wir alle darauf achten, in dieser Zeit gesund zu bleiben und unseren vielfältigen Verpflichtungen ohne größere Unterbrechungen nachgehen zu können!

Reizloser Rückzug

Ein so unwirtliches Wetter macht fast jedem größere Gesundheitsprobleme. So waren wir heute nicht so sonderlich fit, haben uns aber dennoch über die gemeinsamen Stunden anlässlich von Js 44. Geburtstag gefreut. Die kurze Runde durch den Stadtteil hat uns zwischendurch aus der winterlichen Unbeweglichkeit gerissen und uns sehr schnell wieder in die Kamingewärmte Stube zurückgeführt. Entgegen dem Sprichwort ,,Bei dem Wetter kannst du keinen Hund rausjagen” schien Zsaboo von dem kleinen Ausflug am ehesten angetan gewesen zu sein. Hauptsache raus eben, dachte sich der Hund wohl. Die Bäume in Js und Ws Garten sind ganz gut für den Winter gerüstet und wirken nach dem Schnitt vor einigen Wochen formschön und so, dass sie im Frühjahr sicherlich erneut kräftig austreiben können. Die in der umgebenden Stadtlandschaft dagegen leiden unter der ingenieurmäßig kontrollierten Schnittwut der kommunalen Grünanlagenpfleger, denen der Sinn für Ästhetik bekanntlich nicht mit in die Wiege gelegt ist. Auch deshalb sind winterliche Spaziergänge in den Straßen der Kleinstadt nicht wirklich ein Erlebnis. Es ist, als ob die domestizierte Natur sich ganz auf den Frühling verlässt und die Kälte zum Anlass für den reizlosen Rückzug nutzt, ein Rückzug, der Kräfte spart und auf den neuen Wachstumszyklus vorbereitet.

Gut gerüstet in den Advent

Es war ein schöner Weihnachtsvorbereitungstag. So waren wir in Sachen Geschenke recht erfolgreich und haben einige sehr schöne neue Dekorationssachen gefunden, unter anderem ein silberglänzendes Objekt, welches einen Weihnachtsbaum symbolisiert, obwohl die für Weihnachtsbäume typischen Elemente fehlen, wie Kugeln, Sternspitze oder Lichtersymbole. Aber er glänzt mit unter der glasierten Oberfläche liegenden Silberreflexen, und ich denke, dieses Glänzen und Funkeln macht ihn zu einem besonderen Baum mit spiritueller Ausstrahlung. Das Blumenhaus W. war natürlich wieder das Highlight. Dort ist es jedes Mal, und vor Weihnachten besonders, als ob man in eine andere Welt eintauchen würde. Eine Luxus-Welt freilich, die dadurch, dass man sich die meisten Sachen nicht leisten kann, nicht weniger attraktiv, sondern eher spannender ist. Und für J. die morgen Geburtstag feiert, haben wir auch noch einiges besorgt. Zuvor sind wir an unserer Lieblingsstelle zum Schneiden von Mistelzweigen gewesen und haben diesmal tatsächlich einige mit grünen Blättern und weißen Beeren gefunden, die meisten aber sind auch dieses Jahr wieder ziemlich gelblich, was auf keinen Fall geht. Für unsere Zwecke, als Bestandteil von Kränzen und Gestecken sind diese Zweige aber gut verwendbar. Und die Tannenzweige, die den Hauptanteil ausmachen, liegen nun auch schon parat, nachdem M. und V. sie von der großen Weißtanne ihrer Freundin heute geschnitten haben. Also steht dem Binden und Stecken nichts mehr im Weg, außer der knappen Zeitressourcen natürlich. Einen Kranz kann M. sich allerdings sparen, den haben wir nämlich schon fertig im Gartencenter L. gekauft. Sieht den selbst gemachten sehr ähnlich und war zudem recht günstig. Also: ein erfolgreicher Tag, der mit dem Besuch einer feierlich gestalteten Messe (Gospelchor) abschließen wird.

Erste Weihnachtsdekos stehen an

M. hat sich fürs Wochenende einiges vorgenommen. Unter anderem stehen wohl die ersten Weihnachtsdekorationen mit Tannenzweigen an. Wir sind uns in Bezug auf vieles noch nicht so ganz sicher, allerdings soll es sich vom Vorjahr unterscheiden. Und deshalb benötigen wir noch neues Material. Vielleicht werden wir morgen im Gartencenter etwas Verwendbares finden oder zumindest auf neue Ideen kommen. Die Tannen werden wir wie in den Vorjahren von Frau Sch. bekommen. Hoffentlich sind es genügend Zweige, und hoffentlich sind sie kräftig und verlieren nicht gleich die Nadeln, was in manchen Jahren vorgekommen ist. Am schwierigsten allerdings wird die Sache mit den Mistelzweigen sein. Aufgehängt haben wir schon voriges Jahr keinen mehr, einfach weil das riesen Umstände macht und der Zweig nach 2 Wochen, zur Halbzeit sozusagen, wieder ersetzt werden muss, weil er dann schon verdorrt ist. Aber als Beigabe zu Gestecken und Kränzen sind sie allemal sehr schön. Mal sehen, was der Tag bringt.

Mehr Klarheit

Diese Kombination von Eibe und Ulme ist zwar im Ergebnis außerordentlich reizvoll. Die Bearbeitung aber macht weitaus mehr Probleme als bei anderen Hölzern. Es fängt schon an mit der Notwendigkeit, die Rohlinge erst aus dem Block zu bohren und anschließend zu drehen, setzt sich fort mit der Querschnittverdichtung während des Drehens, dem folglich problematischen Zentrieren und dem Glätten der unregelmäßigen Kanten zum Abschluss der Arbeit. Wenn die Bänder dann später eingefädelt sind, ist die Anstrengung wieder vergessen, denn beide Hölzer strahlen etwas Geheimnisvolles aus und sind in ihrer Tiefgründigkeit kaum zu fassen. In alternierender Anordnung bringt das faszinierende Ergebnisse. So ist diese Arbeit nun auch abgeschlossen. Am Abend habe ich noch einmal meinen Favicons gewidmet. Es ist mir ein Bedürfnis, sie so klar und wieder erkennbar wie möglich zu gestalten. Deshalb habe ich das bisherige zum Baumtagebuch auch überarbeitet. Baumtagebuch-Favicon Die neue Version, welche die typischen Farben der vier Jahreszeiten aufgreift, finde ich weitaus überzeugender. Mit einer solchen Reihe charakteristischer Favicons lassen sich häufig aufgesuchte Seiten sehr schön in der Favoritenliste verwalten. Für ABT habe ich auch schon eine neue Lösung gefunden: ABT-Group-Favicon Ein braunes Dreieck als Haussymbol und ein grünes Rechteck, das einerseits das Haus komplettiert und andererseits für den zweiten Firmenzweig, die Forstbewirtschaftung steht.

Gleichgewicht von Form und Inhalt

Mal sehen, ob es mir diesmal gelingt, wirklich eine klare Linie zu fahren. Das würde zum Namen des Unternehmens auch sehr gut passen. Immer wieder bin ich versucht, bei den Weblayouts gängige Muster zumindest zu berücksichtigen. Und die bestehen in aller Regel in 2-3-spaltigen Anordnungen. Natürlich sind die nicht zu vermeiden, aber ich will diese Flächendifferenzierung ,,nach innen” verlagern, meint das Ganze in einen einzelligen blockhaften Rahmen setzen. Vermutlich ist nur so eine wirkliche Klarheit möglich, und ein Hinlenken auf die Inhalte. Denn das ist mir wichtig: Dass die Besucher auch tatsächlich lesen und nicht unreflektiert sofort weiterklicken. Auch wenn das dem Wesen dieses Mediums entspricht, ich habe Lust auf Experimente mit dem richtigen Gleichgewicht von Form und Inhalt. Auch noch nicht sicher ist, ob ich eigene z. B. Baum-Fotografien zur Illustration verwende oder wieder auf die Suche im großen Pool von fotolia gehe. Es hängt davon ab, wie die schon festgelegten Claims am besten transportiert werden können. Diese Frage kann ich jetzt noch nicht beantworten.

3. Geburtstag für das Baumtagebuch

Diese Witterung macht mich unglaublich müde. Mal sehen, ob die eben besorgten Streukügelchen mit dem homöopathischen Medikament rhus toxicodendron, ihre gewünschte positive Wirkung auf Muskeln, Knochen, den Bewegungsapparat und die extreme Wetterfühligkeit haben werden und ob tatsächlich eine Anfangsverschlechterung eintreten wird, wie nicht selten bei homöopathischen Medikamenten. Die Urtinktur des Medikaments wird aus den frischen Blättern des Giftsumach gewonnen, einem in Nordamerika heimischen und auch in Europa vorkommenden Strauch. Interessant, sogar in solchen Bereichen holen uns die Bäume mit ihren vielfältigen Eigenschaften ein. Obwohl ich es mir vorgenommen hatte, bin ich nicht dazu gekommen, meine Arbeit an den Partnerbändern fortzusetzen. Morgen werde ich mich wieder daran setzen, muss vorher aber noch neue Mikrobohrer besorgen. Der letzte ist mir beim Fall auf den Fliesenboden zerbrochen. Und ohne scharfe Bohrer sind die Perlen gar nicht vernünftig zu zentrieren. Das Eschenband ist unterdessen so gut wie fertig, muss nur noch einige Tage liegen. Nachdem ich heute am Text für meine künftige Firmenseite gearbeitet habe, wird es morgen also wieder handwerklicher zugehen. Die Mischung ist ganz gesund, allerdings will ich jetzt kontinuierlich an dem Konzept meines künftigen Geschäfts arbeiten. Damit ich nahtlos anknüpfen kann. Zurzeit bin ich mir noch unschlüssig, wie konkret die virtuelle Leistungsdarstellung sein soll. Ich tendiere in dieser Phase eher zu einer allgemeineren Beschreibung, die später je nach Entwicklung enger gefasst oder erweitert werden kann. Beinahe hätte ich es vergessen: Das Baumtagebuch feiert heute seinen dritten Geburtstag. Da ich keinen einzigen Tag ausgelassen habe, sind insgesamt damit bereits1095 Einträge zusammen gekommen. Ich wünsche mir, das Projekt auch künftig mit gleichem Elan fortsetzen zu können, und freue mich auf alles, was sich daraus entwickelt.

Motive sammeln

Die Baumfotografien haben sich in meinen aktuellen Arbeitsordnern angehäuft, und so musst ich einmal wieder vieles in die richtigen Archivordner einsortieren und vorher natürlich ,,ausmisten”. Es hängt immer von der Tagesform ab, wie streng und selektiv ich bei der Archivierung der Fotografien vorgehe. Häufig denke ich: Dieses oder jenes Motiv könnte unter bestimmten Umständen und für irgendwelche künftigen Zwecke, auch wenn sich diese gegenwärtig noch nicht angekündigt haben, vielleicht interessant sein. Und dann entscheide ich mich fürs Archivieren der Blatt-, Zweig-, Frucht-, Blüten-, Jahreszeiten-, Landschafts-, Feiertags-, Licht-, Wasser-, Luft-, Blumen, Reflexionen- und Objektfotos. Und tatsächlich, immer wieder suche ich in meinen Beständen nach brauchbarem Material für die Illustration aktueller Projekte, und nicht selten kommen dabei Motive zum Einsatz, denen man vorher keine sonderliche Attraktivität unterstellt hätte. Ich glaube, es lohnt sich, die Dinge zu sammeln, wenn man gleichzeitig die Mühe macht, sie differenziert zu sortieren und sie bei Bedarf auffindbar zu machen.

Engelweihnachtsmusik

Meine Sammlung von Weihnachtsbaumminiaturen ist schon ganz schön angewachsen. Wenn ich die übrigen Weihnachtsaccessoires hinzunehme, kann ich schon gar nicht mehr alles in der Wohnung verteilen. Aber die rundplastischen Weihnachtsbaumdarstellungen haben es mir natürlich besonders angetan. Die habe ich heute aus der für sie bestimmten Weihnachtskiste sorgfältig ausgepackt und auf dem Glasregal positioniert. Ein richtiger kleiner Wald von Kunstbäumen, dessen Leuchten, Funkeln und Glitzern mich die nächsten 6-7 Wochen begleiten und bereichern wird. Ich bin unheimlich gespannt, welche Objekte in diesem Jahr hinzukommen und was ich aus der Beschäftigung mit ihnen machen werde:

Wald der Weihnachtsbäume

Besonders zufrieden bin ich mit meinem diesjährigen Weihnachtskartenmotiv. Es ist eine Abwandlung des Bildes, welches ich im letzten Jahr für diesen Zweck bestimmt hatte. Allerdings habe ich ein zusätzliches Element eingebaut:

Unregelmäßiges

Das Eschenarmband wird wieder sehr schön. Die etwas bräunlicher gefärbten Kernlagen mancher Eschenstämme wirken an der Oberfläche besonders lebendig, da die ohnehin starke Maserung durch Farbe untermauert wird. Das zeigt sich dann besonders an den kleinen Perlen, die wie aus einem amorphen Guss in Braun-Rot-Gelb-Tönen erscheinen. Bei den Skulpturen dagegen wusste ich die fast kristallin wirkende Struktur des üblichen, weißen Eschenholzes zu schätzen. Die Bearbeitung mit groben Feilen hat den Glanz des Holzes hervorgehoben. Ich würde mich nicht wundern, wenn mit dieser Arbeit die Armbandsaison 2007 nun abgeschlossen wäre. Bei den Frosttemperaturen draußen ist das auch gut so, zumal weitere Projekte dringend auf Erledigung warten. Demnächst wird auch die Arbeit an der Weihnachtsdeko beginnen. M. hat heute zu Recht beklagt, dass die zahlreichen Efeufrüchte sehr unregelmäßig ausgebildet sind. An einem Fruchtstand zeigen sich durchgängig sowohl dick ausgereifte wie auch bisher nur stecknadelkopfgroße unreife Exemplare. Das macht sie natürlich als Zugabe zu Weihnachts- und Adventskränzen weniger attraktiv. Gut sieht es nur aus, wenn die kugeligen Früchte gleichmäßig und möglichst dunkelblau-schwarz zu sehen sind. Aber Efeu lässt sich eben nicht dirigieren. Es gehört meiner Erfahrung nach zu den am wenigsten berechenbar und gleichmäßig wachsenden Pflanzen überhaupt. Gerade das macht ihn so spannend und geheimnisvoll.

Arbeitsreich

Ein wenig handwerkliche Arbeit zwischendurch tut gut. Den Stab für das neue Armband habe ich heute schon gedrechselt. Morgen kommen dann die weiteren Arbeitsschritte, auch für die drei noch ausstehenden Musterarmbänder von der Eiche, der Birke und der Buche, die ich ganz gerne auch noch dieses Jahr fertig stellen möchte. Die Winterreifen sind jetzt auch aufgezogen. Und die PaiDex-Seite hat ihren zweitletzten Korrekturlauf hinter sich. Jetzt fehlt kaum noch etwas, so dass ich sie bereits online stellen konnte, was J. gefreut hat, denn die Planungen für das kommende Jahr sind in vollem Gange. Insgesamt also ein recht arbeitsreicher Tag. Morgen geht’s dann zumindest zeitweise in den Keller. Draußen hält man es jedenfalls sitzend längere Zeit nicht mehr aus.

Neuer Glitzerbaum

Bei der Suche nach neuen Weihnachtsbaum-Pins bin ich heute leider nicht fündig geworden. Bijou Brigitte hat wohl die weihnachtliche Saison noch nicht so richtig eingeleitet. So habe ich nur einen silberfarbenen mit weißen Steinen gefunden, den ich schon im letzten Jahr erworben hatte. Schade, dann muss ich eben in 2-3 Wochen noch mal nachschauen. Stattdessen bin ich in einem Geschäft für Lederwaren fündig geworden. Eine Schmuck- oder Pillendose in Weihnachtsbaumform. Und zwar rundplastisch aus koloriertem messingfarbenem Metall, grünem Grund, bronzefarbenen Schmuckelementen, einem roten Stern an der Spitze und ebenfalls rot glitzernden Glassteinverzierungen, die für die Kugeln stehen. Etwas kitschig, zumal der Hersteller überflüssigerweise auch noch Glitzerstaub darüber gesprüht hat. Aber wie das bei Kitsch häufig ist, auch sehr anrührend und schön. Ich werde sie morgen fotografieren, um sie in meine Sammlung von Weihnachtsbaum-Miniaturen offiziell aufzunehmen.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.