Losgelöst von Zweck und Arbeitsprozess

Ich hoffe, die Menschen lassen sich nicht allzu sehr von dieser depressiven Grundstimmung anstecken, die sich breit gemacht hat und jeden Tag von neuem durch schlechte Nachrichten gefüttert wird. Es soll ja vielfach eine Art ,,Jetzt-Erst-Recht-Haltung” daraus erwachsen sein. Nach dem Motto: Wenn es mit der Wirtschaft schon den Bach runter geht, lasse ich es mir wenigstens noch im privaten Bereich gut gehen. ,,Hauptsach gudd gess”, wie man diese Einstellung bei uns im Saarland als eine Art Überlebensstrategie zusammenfasst. Das Essen zu bestimmten Zeiten ist mir zwar wichtig, aber weniger das Essen an sich. Das hat mich traditionell eher genervt. Und auch die meisten anderen Dinge, die in Krisenzeiten eine Hochkonjunktur als Frustalternative entwickeln, können mich nicht wirklich reizen. Bei mir ist es eher ein Rückzug aus der Kommunikation, die mir im gleichen Augenblick aus dem Rahmen geraten scheint. Eine gleichzeitige Hinwendung zur Beobachtung unserer natürlichen Umwelt, der Landschaft, der Bäume, der Menschen losgelöst von Zweck und Arbeitsprozess. Das ist zweifellos eine Art Luxus, den ich mir regelmäßig gönne. Solche Ausflüge können befreienden Charakter haben. Sie können aber auch weniger spektakulär einfach den ganz normalen Alltag mit seinen Widersprüchen und nervlichen Belastungen steuerbar machen. Keine schlechte Lösung für mich.

Aus der Natur lernen

So schön warm war es heute in der Sonne. Das erscheint schon fast verdächtig, hat man doch nach diesem extrem langen Winter immer noch den Verdacht, es könnte wieder umkippen. Aber diese Serie mit 2 Grad mehr jeden Tag macht doch Mut, dass es jetzt endlich los geht mit dem Frühling. Die Spaziergänge am Mittag genieße ich zurzeit am meisten. Eigentlich unbegreiflich, dass ich das so lange nicht mehr praktiziert habe. Da entging mir einiges, gerade in der Wahrnehmung der Jahreszeiten und ihrer fortwährenden Veränderungen. Pflanzen in der Landschaft selbst zu beobachten ist einfach unverzichtbar, wenn man sie besser verstehen will. Auch ihre Rolle im menschlichen Alltagsleben. Wenn es nur solche Tage gäbe, das Beobachten und Lernen hätte kein Ende. Da fällt mir dieses Zitat von Bernhard v. Clairvaux, meinem Namenspatron ein:

Du wirst mehr in den Wäldern finden
als in den Büchern.
Die Bäume und die Steine
werden dich Dinge lehren,
die dir kein Mensch sagen wird.

Irgendwie selbstverständlich

Es liegt wohl auch am Frühling, dass in den letzten Wochen so viele Anfragen von der Wunschbaumseite ausgehen. Die Wünsche sind eher weniger geworden, irgendwie auch passend zu dieser Zeit und ihrer Stimmung. Aber viele interessieren sich für Links, spezielle Baum-Illustrationsgrafiken, oder für einen meiner Texte. Manche fragen mich in Fragen rund um die Bäume auch um Rat. Z. B. welche Art zu welchem menschlichen Persönlichkeitstyp passt. Solche Fragen zu beantworten fällt mir nicht schwer, ist die Symbolik der Bäume, die ,,Selbstspiegelung im Baum” doch eine meiner liebsten Themen. Ich hoffe, einiges von den Ratschlägen oder Empfehlungen findet auch Gehör und entfaltet die eine oder andere Wirkung. Das würde diese Art anonymer Webkommunikation dann mit genug Sinn anfüllen, um sie gegenüber alternativen, naturnäheren Formen der Begegnung mit und der Reflexion von Bäumen zu rechtfertigen. Aber eigentlich benötige ich eine solche Rechtfertigung nicht wirklich. Das Thema liegt mir quasi in der Natur, es ist irgendwie selbstverständlich. Und wird mich gerade deswegen wohl noch lange begleiten.

Erfreuliche Aussichten

Gut, nach dem heutigen Spaziergang bin ich in Sachen Frühling versöhnt. Auf dem gesamten Hinweg konnte ich zwar keine Neuigkeiten erkennen. Aber am Wendepunkt des Weges ist mir dann doch eine Überraschung in Form goldgelb blühender Saalweiden begegnet. ,,Flaumig es blüht” kommt als eine Zeile in meinem siebenzeiligen Lebensbaumtext zum Weidenbaum vor. Der Flaum war allerdings bei den beiden Bäumen nur noch an wenigen Kätzchen zu sehen. Die übrigen waren alle schon aufgebrochen und zeigten teilweise die gold bepuderten männlichen Staubblätter, die den Baum schon von weitem erkennbar machen. Vor allem in dieser noch so winterlich-trostlosen Landschaft hebt sich diese Farbe so schön vom Grau-in-Grau ab. Hier sehen wir es also, was ich gestern als Möglichkeit ins Auge gefasst hatte. Der Frühling ist an diesen Bäumen regelrecht aufgebrochen. Gewöhnlich sah man die blau-grau-silbern schimmernden Kätzchen länger in geschlossener Form. Da gibt es wohl einiges nachzuholen. Und jetzt täglich 2-3 Grad mehr. Wenn das keine erfreulichen Aussichten sind.

Für einen erkennbaren Frühling

Der Feigenbaum zeigt nach dem Rückschnitt bisher keinerlei Anzeichen, neue Asttriebe auszubilden. Eigentlich sollte man meinen, die Pflanzen spüren den kommenden Frühling im Voraus. Und alles sieht doch danach aus, dass er in den nächsten Tagen durchbricht. Und doch bewegt sich nicht viel. Nur beim Weißdorn sind die Blattknospen, zwar noch geschlossen, aber doch schon deutlich verdickt. Wenn es denn so kommen sollte wie vor etwa drei Jahren, dann kommt der Frühling dieses Jahr spät, aber umso explosiver. Dass er dann erkennbar wird, ist zwar schön, aber das verkürzt ihn eben auch, und man hat nicht so viel von der Jahreszeit. Ganz schlecht ist es zudem für die Bienen, denn dann blüht plötzlich alles gleichzeitig. Und der Ertrag fällt entsprechend nicht so rosig aus. Aber das hängt auch von der Feuchtigkeit und davon ab, ob zwischendurch punktuelle Nachfröste zurückkommen. Ich wünsche mir jedenfalls einen als Jahreszeit erkennbaren Frühling, in dem sich das Grün und verschiedenen Pastellfarben der Blüten den Arten gemäß nacheinander entfalten und sich immer weiter verdichten, bis man irgendwann weiß: Jetzt ist Sommer.

Wirkungen hinterlassen

Am Wochenende will ich einen Blick in den Sammelband mit Schrift von Dr. Edward Bach werfen. Das Thema Bach-Blüten habe ich in den letzten Jahren immer nur am Rande wahrgenommen. Nach dem Ausprobieren der Rescue-Tropfen bin ich jetzt wirklich interessiert, mehr über den Hintergrund, die Zuordnungen und vorgestellten Wirkungsweisen zu erfahren. Vor allem interessiert mich, wie dieser Mensch so gedacht hat, wie er zu seinen Erkenntnissen und Einstellungen gekommen ist. Toll, wenn jemand durch seine Arbeit an einem Konzept noch über 80 Jahre später Wirkungen in den Köpfen und im Verhalten vieler Menschen verschiedener Länder hinterlässt. Der Mann ist wirklich zu beneiden. Ob ich jemals Wirkungen dieser Art auf meine Nachwelt haben werde? Vielleicht darf man das aber nicht so substantiell sehen. Etwa wie ein Steinbildhauer, der die Wahl seines bevorzugten Materials damit begründet, er wolle Dinge für die Ewigkeit schaffen, oder zumindest für eine längere Zeit, die seine eigene Lebenszeit übersteigt. Oder ein Schriftsteller, der selbiges für seine literarischen Produkte anstrebt. Vielleicht sind es einfach diese Lebensspuren in der so genannten Akasha-Chronik, die letztlich auf alle nachfolgenden, und natürlich auch auf die aktuell gleichzeitig lebenden Menschen wirken. Das wäre eigentlich schon genug. Viel mehr muss man nicht erwarten.

Eines der größten Geheimnisse

Diese Fernsehfilm-Trilogie über die Geschichte der Industriellenfamilie Krupp geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwie fand ich das sehr eindrucksvoll. Diese Hauptdarsteller mit ihrer ungeheuren wirtschaftlichen und politischen Macht. Und ihrer gleichzeitigen Einsamkeit und Entrücktheit vom normalen Leben. Diese völlige Konditionierung auf eine bestimmte Aufgabe, nämlich eine industrielle Großmacht in ihrer Größe zu erhalten und möglichst weiterzuentwickeln, musste wohl früher oder später ihr Opfer fordern. Am Ende bleiben nur noch seelische Ruinen übrig – und ein moderner Mythos. Da sind mir die individuellen Mythologien des zeitgenössischen Alltags doch lieber. Ich gebrauche das Wort ganz gerne, obwohl es nicht mehr in Mode ist. Ich verstehe es aber auch in einem etwas anderen Sinn als es vor 20 Jahren noch z. B. in der Kunstszene verwendet wurde. Für mich ist es etwas noch Persönlicheres, etwas, das in Verbindung mit der eigenen familiären Herkunft, den Lebenserfahrungen steht. Erfahrungen, die in die Alltagskommunikation einfließen und bei anderen hier und da vielleicht einen Hauch dieses individuellen Mythos erkennbar werden lassen. Für einen selber ist es mehr eine Möglichkeit der Selbstbeschreibung und Selbststeuerung, die manchmal auch kommunikativ wirkt. Das nach außen Gehen und das Zur-Schau-Stellen ist aber, denke ich, heute nicht mehr so wichtig. Gemeinsamkeit in der Kommunikation suchen und den individuellen Mythos pflegen. Das geht heute ganz gut zusammen. In meinem privaten Mythos spielen ganz sicher die Bäume eine zentrale Rolle. Vielleicht schon immer, während der Kindheit nur unterbewusst. Vielleicht aber auch erst im frühen Erwachsenenalter entwickelt. Für die Zukunft weiß ich aber genau, dass mich dieses Thema nicht mehr loslässt. Es gehört in die Kategorie, die nicht in einer kurzen heftigen Anstrengung abgearbeitet ist. Vielmehr verbinde ich damit eine Art Unendlichkeit, die mir täglich in der Wahrnehmung und Reflexion der Bäume bewusst wird. Zweifellos eines der größten Geheimnisse für mich und viele andere Menschen.

Sensibilität für diese Dinge

Wieder zwei Armbänder fertig gestellt. Zwei sehr kleine, obwohl sie für einen Mann und eine Frau sind. Aber gerade wegen des geringen Durchmessers sehr schön. Es war eine gute Idee vor Jahren, den Durchmesser der kleinen Perlen auf 7mm zu verkleinern. In Verbindung mit einem sorgfältigen Abrunden der Perlenkanten ergibt sich damit ein großer Tragekomfort. Ohne die Gefahr, dass es irgendwo zwickt, oder dass das Armband nicht richtig am Handgelenk anliegt. Dass ich von den Bestellern meist nichts mehr höre, ist für mich ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass die Armbänder geradezu unverwüstlich, zeitlos sind. Ich glaube, das wird auch so wahrgenommen, gleichzeitig als etwas sehr Individuelles – Armbänder aus dem Holz des individuellen Lebensbaums. Das berührt Menschen mit Sensibilität für diese Dinge. So sicher auch diese.

Aufbruch der Natur

Kälteeinbruch, Schneefall in höheren Lagen, Nachfrost bis Minus 5 Grad. Das alles passt kaum zu einem Frühlingstag. Und das drei Wochen nach Frühlingsanfang. Schon ein seltsames Jahr, von dem ein ähnlicher Verlauf wie im Vorjahr zu erwarten ist. Für den Feigenbaum würde das bedeuten: Dass die Früchte zwar wachsen, aber nicht ausreifen können, da ihr Reifeprozess zu spät einsetzen kann. Vielleicht kommt es aber auch ganz anders und die Bäume und Sträucher ,,explodieren” sozusagen. Der erste könnte der Schlehdorn sein, in normalen Jahren wäre der längst schon so weit. Dann kommt das Grün der Ahornblüten und das zarte Blattgrün des Weißdorns, an den sich viele andere Bäume anschließen. Ich glaube, viele Menschen sehnen sich nach diesem langen Winter sehr nach Grün, Licht und Wärme. Damit sie die Jahreszeit als solche erleben können und etwas vom Aufbruch der Natur im eigenen Leben gespiegelt sehen.

Geheimnisvoll und unergründlich

Ich bin fast geneigt zu sagen, dass die Bachblüten-Rescue-Tropfen eine positive Wirkung auf mich haben. Irgendwie war mir der Versuch gestern auch schon sympathisch. Und nun möchte ich es einige Tage lang beobachten. Wäre schön, wenn meine enge Affinität zu den Blüten bestimmter Sträucher und Bäume sich in dieser Form als förderlich und heilsam erweist. Und wenn dann auch noch die Waldrebe dabei ist, eine Pflanze, die ich vor wenigen Jahren, eigentlich wegen ihrer auffälligen Früchte, erstmals bewusst wahrgenommen habe. Heute gehört sie neben dem Efeu, der Stechpalme und der Eibe für mich zu den geheimnisvollsten und unergründlichsten Baumwesen überhaupt. Sicher wird sie mir mit jedem Spaziergang noch vertrauter werden. Und vielleicht komme ich ja eines Tages auch auf die Spur ihres Geheimnisses.

Bach-Blüten

Es kam so, wie ich es M. heute Morgen angekündigt hatte. Die Vorhersagen des Wetterberichts treten bei uns meistens ein, aber erst mit einiger Verspätung. Wenn also von sonnigem und kühlem Wetter die Rede ist, kann man davon ausgehen, dass sich dieses am späten Nachmittag tatsächlich auch zeigt. Das war immerhin Anlass zu einem kurzen Spaziergang, bei dem ich die Sonnenstrahlen genossen habe. An diesem Sonntag blieben dann noch einige Stunden, endlich meinen Lektürestau annähernd aufzulösen, oder zumindest einmal daran zu arbeiten. Die nächsten Wochen werden wohl in dieser Hinsicht auch keine Entspannung bringen. Dennoch ist es mir wichtig, wenigstens an den Wochenenden die Gedanken einmal in andere als die Routinerichtungen schweifen zu lassen. Ich denke, das tut der Qualität meiner Arbeit auch in anderen Bereichen gut. Inhaltlich beschäftigt haben mich heute vor allem die Bach-Blüten. Ich konnte mich erinnern, ein Buch mit gesammelten Texten von Edvard Bach zu besitzen, habe es herausgesucht, und werde sicherlich in den kommenden Tagen darin punktuell lesen. Die Rescue-Tropfen habe ich heute gleich einmal ausprobiert. Immerhin hat sich zum ersten Mal seit Tagen eine Entspannung eingestellt. Ich führe das einfach einmal auf die Tropfen zurück. Vorstellbar ist mir das. Und sympathisch wäre es allemal, sind die Tropfen doch auf Basis u. a. der Gelben Sonnenröschens und der weißen Waldrebe hergestellt. Beides Pflanzen und Blüten, die ich außerordentlich mag, und die ich mit Sonne, Licht und Energie in Verbindung bringe. Genau das, was ich derzeit benötige.

Tag der Eiche

Nach dem keltischen Baumkalender ist das der Tag der Eiche. Seltsam, eigentlich würde man ihn eher mit der Birke in Verbindung bringen, als Frühlingsbaum eben. Aber die Birke liegt in diesem System auf dem 24. Juni. Ein Frühlingstag, wenn auch noch frostig angehaucht, war es in jedem Fall, erkennbar an dem wunderbaren Licht. Und ein Baum-Tag allemal, habe ich doch zwei Armbänder fertig gestellt. Eine Arbeit, die ich gestern schon gut vorbereitet hatte, und die ich deshalb bis zum Nachmittag abschließen konnte. Morgen ist auch wieder einiges an Arbeit vorgesehen. Leider, denn eigentlich ist mir der Sonntag heilig, nur lässt es sich in diesem Fall nicht vermeiden. Ich will dies mit der richtigen sonntäglichen Einstellung wieder ausgleichen. Und mich zusammen mit den anderen am schönen Wetter erfreuen.

Gut vorgearbeitet

Nun habe ich doch schon vorgearbeitet für morgen. Es bot sich einfach an, denn das Wetter war so schön und hell heute, dass die Arbeit an der großen Maschine leicht von der Hand ging. Und die Perlen aus Zwetschgenbaum und Eberesche, die Klassikerkombination, sind für beide Armbänder auch schon gesägt. Das heißt, dass ich höchstwahrscheinlich morgen schon das Projekt abschließen kann, ohne mich abhetzen zu müssen. Ich hoffe, das Licht bleibt uns auch übers Wochenende erhalten. Vor allem aber hoffe ich auf eine stärkere Konstanz der Temperaturen, eine unbedingte Voraussetzung für einen echten Frühling. Dann wird’s mir sicher auch wieder besser gehen. Derzeit macht mir dieser extreme Tag-Nacht-Wechsel ziemlich zu schaffen. Gut, dass ich an diese Wetterfühligkeit schon gut gewöhnt bin. Sonst wär’s manchmal richtig schwer zu steuern.

Bestätigungen

Die Beobachtungen der letzten Tage konnte ich beim Spaziergang in der Mittagssonne bestätigen. Der Frühling steht in den Startlöchern. Auch wenn man es auf den ersten Blick der Vegetation noch nicht wirklich ansieht. So hoffe ich für uns alle, dass wir gesund bleiben. Und sich die vielen kreativen Aufgaben zur Zufriedenheit aller erledigen lassen. Morgen beginnt die Arbeit an den neuen Armbändern. Im Freien werde ich aber noch nicht sitzen können. Leider, denn das bedeutet wieder den halben Tag im Keller zu verbringen.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.