Globales Ökobewusstsein

Die Kühle und der Regen erspart uns das Gießen der Blumen und jungen Bäumchen rund ums Haus. Lieber wären mir dagegen warme und durchgehend sonnige Junitage, an denen das Gießen den Feierabend gewissermaßen einleitet. So jedenfalls stellt man sich gemeinhin den Sommer vor. Das wir fast gar nichts normales mehr erleben, sind wir nun schon gewöhnt. Vielleicht deswegen ertappe ich mich immer öfter dabei, mich über das Wetter aufzuregen. Es ist so, als ob man in der Natur die Konstante sucht, das Vertraute, das in fast allen sonstigen Lebensbereichen verloren scheint. Aber die Natur lässt sich nicht instrumentalisieren. Auch nicht in der normalen Alltagskommunikation mit ihren Erwartungen und ihrer Abhängigkeit von Stimmungsschwankungen. Wenn man es systematisch dennoch tut, nämlich sie zum Instrument macht, sie ausbeutet, dann zeigen sich immer häufiger schlimme Rückschläge. Deutlicher und grausamer als in Form der aktuellen Ölkatastrophe vor den USA kann man sich das wohl nicht vorstellen. Ein selbst gemachtes Desaster ungeheueren Ausmaßes, das auf Jahre das gesamte dortige Ökosystem zu Wanken bringen wird. Und ein Ende ist immer noch nicht abzusehen. Wenn es der US amerikanische Präsident ernst meinte mit seiner Ankündigung einer radikalen Energiewende, dann wäre das sehr zu begrüßen. Warum nicht die Wege in Richtung erneuerbarer Energien jetzt engagierter weiterverfolgen, die sich offenkundig aufzeigen? Die Antwort ist klar: Weil man vorher noch den maximalen Profit aus den fossilen Trägern herausholen möchte. Aber selbst die Vertreter dieser Denkart werden angesichts dieser Megakatastrophe wohl nicht mehr ernsthaft Solches in unveränderter Form vertreten können. Es ist allerhöchste Zeit für ein globales gleichgerichtetes Bewusstsein, das die natürlichen Lebensgrundlagen für folgende Generationen erhält. Es gilt, dieses in konkreten Schritten und wirksamen Korrekturmaßnahmen anzugehen. Endlich einmal ein Feld, in dem Politik, wenn sie denn will, tatsächlich etwas bewegen kann.

Wiedererstarken

Ein eher harmloser Tag, der uns ausnahmsweise einmal nicht hat im Garten arbeiten lassen. Irgendwie geht einem dieses Wechselhafte an die Nerven. Da kommt ein richtiges Sommerfeeling noch nicht auf. Und waren wir heute eher passiv, für meinen Teil allerdings unterbrochen durch mein neues Thema ,,Gebrauchtbuchverkauf“, dessen Kontinuierbarkeit ich gerade auslote. Der obligatorische Gang zum Feigenbaum und der Zustandscheck meiner kleinen Gleditschienbäumchen hat auch keine Neuigkeiten gebracht. Die Bäume sind noch sehr abwartend, was ihr Wachstum betrifft. Draußen in der Landschaft sind die heimischen Arten aber schon recht weit. Zumindest was das Blühen betrifft, bewegt sich die Saison schon ziemlich in der Schlussphase. V. ist entsprechend betrübt und glaubt sich, persönlich für die schmale diesjährige Ernte entschuldigen zu müssen. Das ist natürlich Unsinn. So richtet sich unser Blick vielmehr auf das Wiedererstarken der Völker, auf die immer problematische Überwinterung und die Saison 2011.

Was der Feigenbaum braucht

Nach dem Zurückschneiden vor einigen Tagen tut sich der Feigenbaum trotz des schönen Wetters sehr schwer. Die wenigen neuen Blatttriebe wollen sich einfach nicht weiter entfalten. Und die zahlreichen kleinen Knospen, die sich bevorzugt direkt am Stamm zeigen, werden wohl noch deutlich länger brauchen. Aber ich weiß es von den Vorjahren. Wenn man es einige Wochen weniger stark beachtet, steht der Baum dann plötzlich vollständig mit großlappigen Blättern bedeckt da. So etwas geht fast über Nacht, jedenfalls innerhalb weniger Tage. Fragt sich nur, wo für den Feigenbaum die Kriterien liegen. Was benötigt er wirklich, um sich wohl zu fühlen? Das ist mir immer noch ein Rätsel. Möglicherweise ist es die konstante Wärme, mit der es gegenwärtig hakt. Denn zwischendurch kommen immer wieder sehr ungemütliche Tage, wie gestern. Und davon hatte er über den Winter mehr als genug. Gerade deshalb ist er jetzt ja so mitgenommen und benötigt derart lange, um sich zu erholen. Mal sehen, vielleicht geht dann später alles umso schneller, und wir bekommen doch noch einige schmackhafte Feigenfrüchte.

Bienen-Sensibilität

Nachdem wir gestern einen der sonnenreichsten Tage des Jahres hatten, war heute wieder Trübnis angesagt. Warum kann es nicht einmal konstant bleiben? V. befürchtet, dass seine Bienen den wenigen Honig, den sie an den schönen Tagen eingebracht haben, bei diesem Hochnebel- und Regenwetter gleich wieder selber verspeisen. Es wäre nicht das erste Mal gewesen. Es ist wohl ein ziemlich schwieriges Jahr, auf der ganzen Linie. Bleibt noch die Hoffnung auf die Spättracht, vornehmlich die Brombeeren, die schon mit der Blüte begonnen haben, und die Esskastanien, die allerdings nicht so lange blühen. Und im Juli ist dann auch schon alles wieder vorbei. Früher als es in der Vergangenheit der Fall war. Ich kann mich erinnern, dass die Ernte in meiner Kindheit nicht selten bis zum September möglich war. Damals gab es auch häufiger Waldhonig, der seit Jahren ganz ausbleibt. Vielleicht liegt es ja tatsächlich an der Sensibilität der Bienen, die Unruhe und ständige Veränderung und auch zu viel Manipulation nicht vertragen. Die Frage ist nur, was wir daraus lernen, bzw. ob wir überhaupt bereit sind, etwas zu lernen.

Käferblütenbad

Wieder so ein schöner Sommertag. Und einer, bei dem der Spaziergang über den Saardamm gut tut, ohne dass die Hitze einen erschlägt. Auch heute waren die Bienen wieder sehr eifrig unterwegs, haben die Blüten der Heckenrosen, des Ligusters und der Brombeeren besucht. Merkwürdigerweise sind unsere derzeit flugfaul. V. meint, es liegt am Wind. Aber wenn man jetzt auch noch solche Marginalien als Erklärung heranziehen muss? Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass sie nicht so zahlreich sind. Diesem Käfer hat es heute besonders gut auf einer bestimmten Heckenrosenblüte gefallen. Er konnte sich gar nicht mehr davon losreißen und genoss offensichtlich sein ausgiebiges Blütenbad:

Käfer auf Heckenrosenblüte

Bienenfreuden

Die Heckenrosen gehören in dieser Zeit zu dem Schönsten der Landschaft. Ich finde es großartig, den weißen, rosa und weinroten Blüten der Sträucher zu begegnen, wenn die Sommersonne sie mit Licht durchflutet. Heute waren die Bienen wie magisch von den Blüten und ihren gelben Staubblättern angezogen.

Honigbiene auf Heckenrosenblüte

Ich weiß nicht, ob es eine von unseren war, aber bei solchen Beobachtungen mag man das Schwächeln der Bienen lieber vergessen und an eine Erholung glauben. V. sagt, dass seine neuen Völker sich ganz gut entwickeln. Ob sie allerdings dieses Jahr noch eine nennenswerte Menge an Honig heimbringen werden, das ist eher ungewiss. Das wichtigste ist ohnehin, dass sie sich erholen und stark genug in die Winterpause gehen. Eine freudige Überraschung gab’s am Nachmittag, als M. mir erzählte, V. habe sich den Band mit Vorträgen Rudolf Steiners über ,,Das Wesen der Bienen“ genommen und lese schon seit einiger Zeit darin. Und nach der Kaffeepause hat er es noch einmal zur Hand genommen. Das hätte ich kaum für möglich gehalten, war er doch traditionell ein richtiger Lesemuffel, und dann gleich Rudolf Steiner. Wie er angedeutet hat, findet er die Inhalte ansprechend und wirklich interessant. Es wäre schön, wenn er auf diese Art sein Interesse an den Bienen künftig auf eine etwas abwechslungsreichere Basis stellen würde. Das wäre ein Thema mehr, das die familiäre Kommunikation bereichert, wie in den vergangenen Jahren schon.

Das Luftschnappen der Natur

Eigentlich wirken die Tage zurzeit eher gewittrig. Und doch ist am Ende eine ordentliche Menge an Sonnenlicht zusammen gekommen. Ich konnte schon mehrfach beobachten, dass gerade an durchwachsenen Tagen die Strahlungsintensität höher als gewöhnlich sein kann. Das fängt dann das Minus an Einstrahlungsdauer wieder auf. Gut so, denn wenn wir in diesen Sommermonaten keine Überschüsse einfahren, wann dann. Es sind gerade diese für uns eher unbestimmten, nicht gerade zu emotionalen Höhenflügen einladenden Phasen, in den sich die Bäume prächtig entwickeln. Es scheint mir so, dass diese Entwicklung besser quasi im Ungestörten abläuft. Wenn wir Menschen mit unseren Alltagsroutinen beschäftigt sind und nicht so viel beobachtender Aufmerksamkeit diesem natürlichen Wirken um uns herum widmen, dann ist dieses Wirken scheinbar intensiver. Es spielt sein ganz eigenes Spiel. Vielleicht schafft sich die Natur damit eine Art Freiraum, den sie gerade im engen Zusammenspiel mit dem Menschen und bei all den Belastungen dringend benötigt, um zwischendurch Luft zu schnappen.

Baum-Zeiten

Ich freue mich, dass ich endlich damit beginnen konnte, die Bildthemensammlung auf wunschbaum.de zu erweitern. Als erstes sind unter dem Titel Baum-Zeiten jahreszeitliche Naturaufnahmen von Frühling bis Winter hinzugekommen. Sie heben sich von den übrigen Jahreszeitenbildern dadurch ab, dass sie sich auf für die jeweilige Zeit typische Baummerkmale und Stimmungen konzentrieren, das Thema also eher impressionistisch fassen. Als nächstes will ich unter den Baum-Dimensionen die beiden verwandten Motivfelder ,,Baum-Skurrilitäten“ sowie ,,Mensch und Baum“ abbilden. Anschließend sind noch einige formale Dinge anzupassen. Und dann stehen sicherlich auch inhaltliche Dinge auf dem Programm. Also jede Menge zu tun für den Sommer. Und ich bin froh, diesen Relaunch jetzt auf die Zielgerade gebracht zu haben. Das Arbeiten an den Inhalten ist eben doch der spannendere und anschlussfähigere Teil.

Aufwändige Schnittarbeiten am Efeu

Der Tag war sehr geeignet für das erneute Schneiden unserer Efeuhecke. Denn es war nicht zu heiß. Da fällt das Arbeiten im Freien leichter und hat sogar erholsame Wirkung. Besonders schwierig war das Formen des Efeubewuchses um unsere Mariengrotte herum. Damit hatte ich ja schon vor drei Wochen begonnen. Und jetzt, nach einer Zeit feucht-warmer Witterung, waren die Lücken schon ganz gut zusammengewachsen. So konnte ich den Formschnitt fortsetzen. Diesmal war der obere Teil dran, der völlig aus der Symmetrie geraten war. Nachdem ich schon einiges abgetragen hatte, darunter sehr dicke Äste, meinte V., das Ganz müsse auch in der Höhe einfach deutlich niedriger werden. Ganz nachvollziehen konnte ich diesen Wunsch zwar nicht. Aber da auch M. dieser Ansicht war, habe ich das dann auch noch umgesetzt. Jetzt ist die Grotte ziemlich zerzaust und an den meisten Stellen blattlos, mit unschön aus dem Untergrund hervortretendem dürrem Geäst. Aber ich hoffe, auch das wird sich schnell wieder schließen. Und in vielleicht drei Monaten erscheint die Grotte endlich wieder so, wie sie ursprünglich einmal angelegt worden war.

Großartige Naturfilme

Das mit Regenschauern durchsetzte Sommerwetter tut der Vegetation offenbar gut. Da kann sich das Grün so richtig satt entfalten, ohne Gefahr zu laufen, gleich wieder zu vertrocknen. Dennoch ist es für das Wohlbefinden in der warmen Jahreszeit einfach besser, wenn man sich auf Konstanz einstellen kann. Wenn diese riesigen Schwankungen ausbleiben. Dass sich zu allen Jahreszeiten, abhängig von Witterung und dem komplizierten Zusammenspiel aller Lebewesen im Naturdetail betrachtet ständig wahre Krimis abspielen, das konnte man gestern und heute in einem sagenhaften zweiteiligen Naturfilm auf ARTE sehen. Eine technisch und ästhetisch derart perfekte Darstellung natürlicher Prozesse, vom Luftflug winziger Haselstrauchpollen im Frühjahr bis zum Einschluss kleiner Insekten in Baumharztropfen, habe ich noch nie gesehen. Da müssen die Filmmacher für jede Einstellung Stunden, wenn nicht Tage lang gewartet und vor allem den richtigen Ort ausfindig gemacht haben. Einige dieser Orte, z. B. eine Waldlichtung mit Pilzen, erschien im Film geradezu märchenhaft. So etwas hatte ich in natura trotz meiner intensiven Beobachtungsart noch nie wahrgenommen. Und die im extremen Zeitraffer wiedergegebenen Bewegungen von Bewegungen und Vorgängen, wie sie tausendfach überall vorkommen, gewöhnlich aber unseren Augen verborgen bleiben, habe ich als sehr originelle Bereicherung der Wahrnehmungsmöglichkeiten erlebt. Also ein ganz großes Lob an die Menschen, die solch wunderbare Filmen produzieren und dazu beitragen, die wirkliche als Wunder zu bezeichnenden Phänomene natürlicher Prozesse für uns begreifbar zu machen. Ich bin sicher, viele der Zuschauer werden künftig auf Spaziergängen und anderen Aufenthalten in der Natur noch genauer hinsehen und wahrscheinlich Dinge sehen, die ihnen bislang unsichtbar waren.

Wunschbaum – Die Neue

Heute war es endlich soweit: Die neue Wunschbaum-Seite ist online. Das war ein ganz schönes Stück Arbeit. Und ganz abgeschlossen ist das Projekt auch noch nicht. Aber ich freue mich jetzt schon auf die Resonanz und darauf zu beobachten, ob sich Unterschiede zur alten Seite zeigen. Was mir sofort beim ersten Anschauen aufgefallen ist: Dass sie sehr viel schneller geladen wird. Kein Wunder bei der schönen schlanken Programmierung. Die Sitemap habe ich auch aktualisiert. Nun dürfte sich ein Plus in der Suchmaschinenwirkung einstellen. Und wenn ich dann endlich wieder mehr inhaltlich arbeite, hat die Seite sicherlich auch im Rahmen der großen Unübersichtlichkeit des WWW auch künftig gute Chancen, beachtet und interaktiv genutzt zu werden. Ich freue mich richtig darauf, das Projekt immer weiter auszubauen.

Sich genügend Freiheit erarbeiten

Ganz habe ich es bis zum Abend nicht geschafft, aber morgen werde ich mit der neuen Wunschbaumseite online gehen können. Dann sind es nur noch einzelne Seiten bzw. bestimmte Elemente, die ich weiter optimieren möchte. Und das hat noch eine Weile Zeit. Ich bin gespannt, ob sich in der Rezeption der Seite etwas ändert, ob die Reaktionen eventuell eine andere Färbung erhalten. Vor allem aber freue ich mich auf hoffentlich noch mehr Nutzer der interaktiven Angebote. Natürlich ist es in Zeiten der Wirtschaftskrise und der permanenten Krisenkommunikation nicht leicht, Menschen überhaupt zu erreichen. Aber vielleicht liegt in den zeitlosen Themen, wie sie in wunschbaum.de behandelt werden, und in der darin liegenden Anknüpfung an unsere natürlichen Grundlagen ja gerade eine besondere kommunikative Chance. Ich wünsche mir sehr, dass sich wieder mehr Menschen genügend Freiheit erarbeiten, um über ihren alltäglichen Tellerrand hinauszublicken. Und wenn ich dazu einige Anregungen geben kann, so wäre das genau richtig.

Besser beobachten gelernt

Das war ein sehr arbeitsintensiver, aber erfolgreicher Tag. Immerhin das Schneiden der Efeuenden kurz vor Mittag hat mich mit dem Außen in Kontakt gebracht. Ansonsten war es vor allem Bildschirmarbeit, die mich in ganz naturfernen Feldern gefangen hielt. Aber natürlich ist es gut, diese Abwechslung zu haben. Zu viel thematische Einseitigkeit würde das Denken und die Kreativität doch sehr einschränken. Und außerdem gibt es noch eine Reihe anderer Dinge, die mich sehr beschäftigen. Ich bin gespannt, in welche neuen Gebiete das mich führt. Und tatsächlich, mit zunehmendem Alter, glaube ich, kann man allen Erlebnissen wirklich mehr Tiefe abgewinnen. Vielleicht war ich noch nie ein so guter Beobachter, und gleichzeitig aktiver Teilnehmer der Kommunikationen meiner Lebenswelt. Ich finde das sehr bereichernd.

Vernünftige Lösungen und kreative Projekte

Nach einem trüben Anfang war der Nachmittag wieder total sommerlich. Eigentlich gute Aussichten für die nächsten Wochen. Und vor allem viel Licht, was hoffentlich einen guten Vorsprung für die Anlage mit sich bringt. Die Nachricht des Vormittags war nicht wirklich überraschend, und ich hoffe, eine einigermaßen vernünftige Lösung für das Problem zu finden. Eines, dass drastische Eingriffe vermeidet natürlich. Ansonsten freue ich mich auf verschiedene kreative Projekte. Das Licht beflügelt mich in solchen Dingen ungemein. Besonders mit Wunschbaum kann ich mir deshalb in nächster Zeit viele Erweiterungen vorstellen. In den nächsten Tagen geht’s in den vorläufigen Endspurt.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.