Relaunch-Projekte

Allein mit den eigenen Webprojekten könnte ich mich pausenlos beschäftigen. Da wäre noch so vieles zu überarbeiten, aktueller Technik anzupassen, neu und differenzierter zu gestalten. Aber es ist kaum möglich, in allen Bereichen der virtuellen Welt gleichermaßen up-to-date zu sein. Das würde nur zu einer Art Verausgabung führen, unter der dann die Inhalte leiden würden. Denn im Content-Bereich setzt die eigentliche kommunikative Wirkung an. Und vor lauter Oberfläche und technischer Raffinesse die Inhalte zu vernachlässigen, führt längerfristig zu einem Qualitätsverlust und zu wachsender Unattraktivität der Seiten. Deshalb versuche ich immer die Balance zu halten, gerade bei den Wunschbaumprojekten und anderen Initiativen, die sich daran angeschlossen haben. Das nötigste war sicher die Neuauflage des Shops. Das ist nun zufrieden stellend gelöst. Als nächstes habe ich mir das Baumtagebuch, und später vielleicht auch den Wunschbaum selber gedacht. Der aber ist so umfangreich, dass ich mich scheue, an seinem Gerüst zu rütteln. Das könnte einen Schwanz von Arbeitsschritten nach sich ziehen, die ins Uferlose gehen dürften. Mal sehen, wie weit ich mit diesen Vorhaben komme.

Kurz vor dem Abschluss

So, jetzt fehlen nur noch die fotografischen Reproduktionen der neuen Wunschbaum-Armbänder ,,Buchsbaum” und ,,Wacholder”. Und dann kann ich den neuen Wunschbaumshop endlich online stellen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktionen. Selber bin ich jedenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden. War aber auch eine Heidenarbeit. Besonders erfreulich finde ich, dass es mir gelungen ist, mein Hauptanliegen der Übersichtlichkeit überzeugend umzusetzen. Aber auch für spätere Erweiterungen bietet das neue Layout beste Voraussetzungen, selbst wenn ganz neue Produktgruppen hinzukommen sollten. Und dann der technische Hintergrund, für den ich wirklich sämtliche Register ziehen musste, um das vorgestellte Layout 1zu1 zu realisieren. Nun gut, jedenfalls ist das ganz gut gelungen, und das Arbeiten mit diesem Medium wird künftig noch mehr Freude machen.

Auf dem Maria-Croon-Weg

Ein Tag, wie geschaffen für den Maria-Croon-Weg. Allerdings musste ich diesmal bis 14.30 Uhr abwarten, da vorher das Wetter zu wechselhaft schien. Danach aber war erkennbar, dass der schöne Folgetag seine Sonnenstrahlen vorauswerfen würde. Und so waren auch sehr viele Menschen unterwegs. Da sieht man, dass das Wandern sehr viel beliebter geworden ist und keineswegs mehr in der Mottenkiste angesiedelt wird. Die Fotoausbeute war nicht so groß, aber immerhin sind noch einige ganz gelungene Brennholzstapelaufnahmen dabei herausgekommen:Brennholzstapel

Brennholzstapel

Brennholzstapel

Arbeitsreicher Holz-Samstag

Die beiden Wunschbaum-Armbänder ,,Buchsbaum” und ,,Wacholder” konnte ich heute fertig stellen. Die werde sicher beide sehr schön, so viel kann ich nach dem Ölbad schon sagen. Und mein Portfolio hat einmal wieder zwei Einträge mehr, klasse. Und auch sonst war ich ziemlich fleißig an diesem wie immer mit Wetterkapriolen versehenen Samstag. So habe ich zusammen mit V. den Keller aufgeräumt und alles für die Installation der Leitungen und der Wechselrichter für die PV-Anlage vorbereitet, eine Arbeit, die wir eigentlich für nächste Woche vorgesehen hatten. Aber nun ist es eben schon erledigt, umso besser. Zum Aufräumen gehörte auch, die langen und starken Pappelbalken, die dort schon seit ca. 10 Jahren lagern hervorzuholen und an anderer Stelle zu verstauen. Jetzt ist alles viel besser zugänglich. Danach habe ich das kleine Brett aus griechischer Zypresse noch aufgesägt. Diese Art strömt einen für meine Begriffe wunderbar intensiven Duft ätherischer Öle aus. M. und V. dagegen finden, dass es stinkt, was ich gar nicht nachvollziehen kann. Jedenfalls scheint das Material gut geeignet, ist schön gesättigt und hat eine schöne Orange-Bernstein-Farbe. Natürlich muss ich es noch ausprobieren, aber das muss noch ein paar Wochen warten, bis der Probeabschnitt durchgetrocknet ist. Das Problem ist aber wohl jetzt schon gelöst. Und Cropp wird sich freuen, mir das richtige geschickt zu haben.

Samstägliche Holzprojekte

Morgen werde ich endlich die beiden angefangenen Armbänder fertig stellen können. Das Bohren und die Feinarbeit an Hauptperle und Schlussstück konnte ich heute schon erledigen. Bleibt noch das Kantenglätten. Ein guter Job für den Samstagvormittag. Vielleicht kommen wir morgen auch noch dazu, die Pappelbalken aus dem Heizungskeller in den ehemaligen Hühnerstall zu verfrachten. Der Platz dort wird künftig benötigt, da wir in diesem Raum den Wechselrichter für die PV-Anlage installieren wollen. Außerdem müssen wir noch einige Ersatzteile-Kisten verlagern und das Gerümpel neben den Tanks entfernen, damit die Handwerker in der ersten Augustwoche dort problemlos ihre Leitungen anbringen können. Noch was steht auf dem Tageplan: Cropp hat mir endlich die Probeabschnitte zweier Zypressensorten zugeschickt: einmal aus den USA und einmal aus Griechenland. Die griechische Zypresse ist noch ganz frisch, deshalb haben sie sie auch in Kunststofffolie verpackt, um ein Reißen zu verhindern. Ich will nun einigen Kanteln daraus sägen, die bei diesen Temperaturen sehr schnell trocken sein werden. Dann kann ich einen Probestab drehen. Und wenn das funktioniert, was ich bei diesem Material vermute, dann wäre dieses spezielle Problem auch gelöst. Geeignetes Zypressenholz für meine Zwecke ist nämlich schwer zu bekommen.

Neuer Schub für mein Shop-Projekt

Nun bin ich 8 Tage vor Monatsende unverhofft doch noch zu meinen 50 Credits bei fotolia gekommen. Das habe ich zwei XL-Verkäufen meines Star-Fotos, der Kiefer-Baumscheibe, zu verdanken, das es damit schon auf 108 Downloads gebracht hat. Beim Projekt ,,Wunschbaumshop” habe ich heute die Druckversion so weit fertig gestellt, dass ich das vorläufig letzte Element, die Headergrafik angehen kann. Es wird wohl eine provisorische Lösung geben, die ich später durch ein Handgelenkmotiv austauschen werde. Aber das ist eine größere Sache, die gut vorbereitet werden muss. Eine Idee, wen ich dafür als Hand-Model gewinnen könnte, habe ich schon. Zunächst aber geht’s mir darum, die Seite in neuem Design in Umlauf zu bringen. Ich denke, das wird dem Projekt einen neuen Schub geben.

Lebensgrundlagen und spiritueller Rückschritt

Eigenartig. Jetzt, wo die Wirtschaftskrise wohl ihren Höhepunkt erreicht hat, und die Talfahrt in Wirtschaft und Arbeitsmarkt ihren Tiefpunkt, jetzt wird das Wünschen wieder stärker zum Thema. Das erkenne ich an der Zahl eingehender Wünsche am virtuellen Wunschbaum. Oder vielleicht auch nicht eigenartig, sondern eher verständlich. Schließlich kann man sich gerade jetzt vieles wünschen, vor allem dass eine Erholung eintritt und die Kehrtwende bald kommt. So haben viele Wünsche neuerdings auch mit Geld zu tun. In früheren Jahren kamen solche Wunschzettel gelegentlich von Menschen, die sich eine Art Scherz erlauben wollten. Heutige Geldwünsche aber haben meist einen ernsthaften Hintergrund, entspringen einer wirklichen Not- oder Bedarfslage. Und stellen offensichtlich ein das Leben bestimmendes Thema dar, dem anderes nachgeordnet wird. Darin sehe ich eine Gefahr, und irgendwie macht mich das traurig. Was ist derzeit noch erkennbar von der kritischen Masse des neuen Bewusstseins, von der James Redfield vor einigen Jahren in den Celestine-Büchern schrieb. Wie ein Rückschritt erscheint demgegenüber alles, was uns heute begegnet. Wie ein Kampf ums Grundlegende und die Sicherung der wichtigsten Lebensbedürfnisse, der kaum noch Freiräume lässt, sich der Weiterentwicklung des spirituellen Selbst zu widmen. Wir müssen zusehen, dass wir das in den Griff bekommen, damit bereits sicher geglaubte Errungenschaften nicht wieder versinken. Damit wir uns als Menschen wirklich weiterentwickeln können. Und dazu gehört zweifellos viel mehr als Arbeit und Geld zu haben.

Ein wahrhaft spannendes Webprojekt

Ein warmer, aber für mich nicht unangenehm heißer Tag. Mir tut die trockene Wärme sehr gut, nur wenn sich das Wetter gleichzeitig gewittrig und feucht zeigt, habe ich so meine Probleme. Ich schätze, mit meinem Shop-Neuentwurf steuere ich inzwischen die Zielgerade an. Der Entwurf einer Startseite jedenfalls ist mir heute nicht schwer gefallen. Auf ihr will ich das jeweils aktuellste Produkt vorstellen, aktuell ist das ein Wunschbaum-Armband aus Buchsbaum bzw. Wacholder, und bei der Gelegenheit ein wenig zur Symbolik der jeweiligen Art schreiben. Daraus ließe sich mittelfristig auch eine Art Baum/Holz-Symbollexikon anlegen, das die Beschreibung der einzelnen Bänder erweitert. Daraus könnte sich dann eine sehr umfangreiche Seite entwickeln. Ein wahrhaft spannendes Projekt.

Das Baumtagebuch wird bald 5

Mir ist aufgefallen, dass das Baumtagebuch dieses Jahr schon sein 5-Jähriges feiert. Am 20. November genau. Das werden dann 1.825 Tagebucheinträge sein – die, wie ich vermute, ein ganzes Buch füllen könnten. M. hat sich jedenfalls interessiert gezeigt, es einmal zu lesen. Das dürfte eher anstrengend sein, da es ja eine Zusammenstellung einzelner Tagesnotizen darstellt und nicht wie eine zusammenhängende Geschichte zu lesen ist. Aber es ist eben auch ein Stück Lebensgeschichte, die zumindest für mein näheres Umfeld möglicherweise eine Rückschau auf vergangene Ereignisse und Zeitphasen ermöglicht. Jedenfalls wenn man zwischen den Zeilen zu lesen versteht. Denn darin bin ich doch konsequent geblieben: Das Baumtagebuch bezieht sich ausschließlich auf meine Erlebnisse, Begegnungen, Reflexionen, kreatives Arbeiten rund um die Bäume meiner Erfahrungswelt. Da dürfte zwar hier und da Alltagsübliches durchscheinen, aber das ist eben auch im Hinblick auf die Baumsymbolik und das Mensch-Baum-Verhältnis zu verstehen. Vielleicht ist umgekehrt auch das Leben selber im Spiegel der Baumreflexionen auf spezielle Art interpretierbar. Solche Doppelseitigkeit macht den Reiz des Projekts aus.

Das zweite Leben der Zimmerfeige

Unser ficus benjaminus hat sich doch tatsächlich wieder erholt. Das nass-schwüle Wetter war seiner Regeneration offenbar förderlich. Jedenfalls sind aus der kahlen Stammruine jetzt viele kleine, noch zarte Zweiglein gesprossen. Dabei waren wir drauf und dran, ihn endgültig zu entsorgen, enttäuscht von seinem sich über mehrere Jahre hinziehenden Siechtum. Viele Jahre hatte er sich zuvor in der Wohnung sehr wohl gefühlt, ein- bis zweimal im Jahr seine Blätter erneuert, ist ansonsten aber sehr gut mit der Raumluft zurechtgekommen. Den Winter verbrachte er dann in einem unbeheizten Raum im 1. Stock. Aber irgendwann vor 2-3 Jahren fing er dann an, immer mehr Blätter zu verlieren. M. hat ihn dann irgendwann nach draußen verbannt. Ich fürchte, das war der Anfang seines Endes, denn dort hat er wohl mehrere Fröste aushalten müssen, was ihm gar nicht bekommen ist. Auch das teilweise Zurückschneiden hat dann nicht wirklich etwas genützt. Wenn nun der Radikalschnitt zu einer Erneuerung beitragen sollte, würde ich mich freuen. Irgendwie mochte ich ihn immer schon.

Viel versprechende Gartenszene

Den kurzen Besuch bei J. und W. haben wir u. a. dafür genutzt, im Garten nach den Bäumen zu schauen. Das nachdem wir unsere eigentliche Mission, das Aussuchen und Bestellen zweier Möbelstücke erfolgreich abgeschlossen hatten. Der Blickfang in ihrem Hintergarten ist sicherlich das Duo junger Ebereschen, die dieses Jahr erstmals sehr stabil erscheinen. Obwohl ihr Stamm und die Äste noch sehr filigran wirken, strecken sie sich doch energisch in die Höhe und scheinen auf ihre Art sehr ehrgeizig, sich die Dominanz unter den Bäumen bald schon zu sichern. Aber daneben gibt’s auch noch einige andere Schmuckstücke, z. B. die kleine Nordmanntanne, die zwar sehr niedrig und mit verkrümmtem, erst jetzt wieder in die Vertikale strebendem Stamm, aber mit zahlreichen wunderschönen, nach oben gerichteten, blaugrauen Zapfen auftritt. Auf der anderen Seite haben wir die Eibe an einem neu eingerammten Pfosten in eine andere Richtung gezogen, damit sie nicht vom Wind völlig verbogen wird. Und der kleine Pflaumenbaum trägt jetzt schon große und bald reife Früchte. Der Baumfavorit vor dem Haus ist aber der Walnussbaum, der sich zu einem gewaltigen Individuum zu entwickeln verspricht. Also: in ein paar Jahren wird der Garten in eine ausgewogene und abwechslungsreiche Szene getaucht sein, der nicht nur während der Sommermonate jede Menge Erholung bietet.

Pralle Früchte zeugen vom Höhepunkt des Sommers

Schade, dass ich heute meinen Fotoapparat nicht dabei hatte. Der kräftige Regen der letzten Tage hat die Baumfrüchte prächtig gedeihen lassen. Am strahlendsten und prallsten erschienen mir heute die roten Heckenkirschen. Aber auch die Ebereschenfrüchte und die des wolligen Schneeballs setzen wunderbare rote bzw. orangefarbene Akzente. Da ist der Sommer auf seinem Höhepunkt angekommen. Nur die Konstanz fehlt, um ihn auch als solchen erleben zu können. Wie auch immer, nach der intensiven Formatierungsarbeit ist das Wochenende einmal ungewohnten und zumindest für mich, nicht ganz geliebten Aktivitäten gewidmet: der Möbelschau und vielleicht auch dem Möbelkauf. Letzteres hängt vor allem daran, ob J. und W. sich einigen können, was sie sich eigentlich anschaffen wollen. Da werde ich mich wohl besser heraushalten und hoffe, selber wenigsten etwas Interesse entwickeln zu können.

Kreativität und Hochsommer

Ich denke, mit dem Redesign des Wunschbaumshops ist mir heute so eine Art Durchbruch gelungen. Im Wesentlichen fehlen jetzt nur noch eine gute Idee für die Startseite, eine stimmige Headerillustration und das Stylesheet für die Printversion. Also durchaus noch einiges zu tun, aber das Ende ist abzusehen. Eigentlich mag ich dieses Arbeiten bei Hitze im Hochsommer. Die Zeit scheint dann still zu stehen, was ich sehr anregend finde. Hat doch die sonst übliche Geschäftigkeit selten einen wirklich positiven Effekt und schränkt die Kreativität eher ein. Gelegentliche Freiraumphasen zwischendurch könne da sehr erfrischend wirken und auch wirkliche Fortschritte mit sich bringen. Von daher kann der Hochsommer von mir aus noch eine ganze Weile zeigen, was in ihm steckt.

Den Bäumen Konkurrenz machen

Sieht so aus, dass ich mit meinem Photovoltaikvorhaben ein gutes Stück weiter gekommen bin. Dieser durchweg sonnige Tag war wie geschaffen, offene Fragen rund um das Projekt zu klären. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass auch V. und vor allem M. das Ganze sehr spannend finden und sich mit mir über die Realisierung freuen. Es gibt dem Denken eine neue Richtung und erweitert das Themenspektrum. Es in einer Jahreszeit zu realisieren, in der wir von der Sonne am meisten verwöhnt sind, erscheint mir absolut stimmig. Und die Perspektive, das Thema mindestens 20 Jahre lang zu verfolgen, stimmt mich ziemlich froh. In Kürze werden wir also den Bäumen um uns herum Konkurrenz machen, auf technischen Umwegen sozusagen, und ebenfalls Sonnenenergie in anderweitig nutzbare Energie umwandeln. Schön, dass uns die Sonne diese Möglichkeit überlässt, einfach so, nur weil sie scheint und wir ihre Leistung, allerdings mit einigem Aufwand, durch Erfindungsgeist anzuzapfen wissen.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.