Abkühlung

Das Drechseln hat mich heute doch mehr Zeit gekostet als erwartet. Es lag daran, dass die vorbereiteten Ebereschen-Kanteln keine brauchbare Qualität hatten. Das konnte ich aber erst erkennen, nachdem der Stab schon fast fertig gestellt war. Diese Abschnitte waren fast vollständig mit bräunlichen Schlieren durchzogen, deren weiche Konsistenz sich von der des übrigen Holzes unterscheiden. Das hätte zu einer unregelmäßigen und instabilen Oberfläche der späteren Perlen geführt. Deshalb bin ich auf die Suche nach älteren Abschnitten gegangen und auch fündig geworden. Mittelfristig wird es aber notwendig sein, Nachschub zu besorgen, was bei dieser Art nicht ganz einfach ist. Am Nachmittag ging es dann aber recht zügig voran, so dass das jüngste Projekt sicher bis zu Wochenende abgeschlossen werden kann. Das Gießen konnten wir uns nach längerer Zeit heute sparen: Es hatte fast den ganzen Tag über verteilt leichteren Regen gegeben. Und in der Nacht zuvor hatte sich unser Springbrunnenbecken sogar um ca. 20 cm aufgefüllt. Eigentlich nicht schlecht, diese Abkühlung zwischendurch. Nur das Licht soll bitte wieder zurückkommen!

Zwischenzeiten

Nun haben sich auch die Politiker in die Sommerpause verabschiedet. Gut so, auch wenn ich nicht erwarte, dass sich nach deren Rückkehr irgendetwas Erträgliches ereignen wird. Gerne nutze ich solche ,,Zwischenzeiten” wie diese, um mich mit lange aufgeschobenen Projekten zu beschäftigen. Solche, die besonders viel Zeit und Geduld erfordern. Und wieder hat es etwas mit neuen Programmiertechniken zu tun. Das wird mein Spektrum noch weiter ausbauen und in verschiedensten Vorhaben ungewöhnliche Akzente setzen. Ich weiß es noch nicht, ob wir heute die Blumen und Bäume gießen sollen. Der Tag war durchwachsen und neigt gegen Abend dem ersten Gewitterregen seit Tagen entgegen. Gut wär’s, denn nur so kann sich unsere Tonne wieder auffüllen. Morgen beginnt übrigens für mich schon das Arbeitswochenende. Mit der Arbeit an mindestens drei unterschiedlichen Holzstäben.

Neue Armbänder

Schön, dass sich jetzt in der sonnigsten Zeit des Jahres die Arbeitsprogramme regelmäßiger gestalten. Jedes Wochenende ist jetzt mit Holzarbeit ausgelastet. Und bei drei Armbändern ist es notwendig, schon Mitte der Woche zu beginnen. Denn gewöhnlich nehme ich mir den Samstag als Zielmarke vor. Meist ist die Fertigstellung der Perlen bis dahin auch zu realisieren. Ich hoffe, das Wetter bleibt gleichmäßig und die Gewitter der kommenden Tage fallen nicht zu heftig aus. Dann ist das Arbeiten draußen nämlich nicht ganz so angenehm. Diesmal wieder ein Vater-Mutter-Kind-Armbandset . Und zwar mit drei verschiedenen Hölzern. Das hatte ich bisher noch nicht. Die anderen waren entweder aus einer Art oder in der Art der Partner-Armbänder aus zwei Hölzern, die alternierend angeordnet sind. Auch schön, dass immer wieder neue Kombinationen bei den Wunschbaum-Kombinations- und Partner-Armbändern hinzukommen. Heute konnte ich vom letzten Auftrag die Kombination ,,Zypresse & Ulme” in meine Beispielseiten aufnehmen. Ich denke, auf dieser Grundlage haben Interessenten eine wirklich plastische Vorstellung von den Arbeiten. Das wird die Entscheidung noch leichter machen. Und mit der Präsentation des Wunschbaum-Shops bin ich seit seiner Neugestaltung Anfang des Jahres ebenfalls sehr zufrieden.

Arbeit an den microstock-Portfolios

Die Kiefern-Baumscheibe findet auch im Hochsommer ihre Anhänger. Ich hoffe, sie wird jetzt schnell wieder auf die erste Suchseite bei fotolia unter dem Suchwort ,,Wachstum” rutschen. Das bringt nämlich die größte Resonanz. Heute ist es mir gelungen, aus den jüngsten Objektfotos drei auszuwählen, die microstock-tauglich scheinen. Zwei Closeups des antiken Buchs mit dem stockfleckigen Einband und eine bearbeitete Textur einer Filzplatte. Alles eignet sich m. E. sehr gut als Hintergrund. Nun bleibt abzuwarten, ob die Aufnahmen akzeptiert werden. Vor allem bei dreamstime und istockphoto würde ich mich freuen. Damit wieder mehr Bewegung in meine Portfolios kommt. Im Bereich Bäume und Holz wäre eine Aufstockung ebenfalls dringend von Nöten. Aber den Anlauf in diese Richtung konnte ich immer noch nicht nehmen. Ich hoffe, es gelingt, solange der Sommer uns dieses helle Licht schenkt. Und ich hoffe, dieser Sommer wird uns und den Bäumen noch lange erhalten bleiben.

Efeukorrekturen

Der Radiomoderator hat es am Morgen recht gut getroffen: Der Himmel wirkte an diesem wunderschönen Ferientag wie früher im Grundschul-Zeichenunterricht. Strahlend blau hat man erst einmal den Himmel vorgrundiert. Und später kamen dann mit Deckweiß die satten Schäfchenwolken dazu. Glücklicherweise hatten sich diese Wolken immer wieder sehr schnell verzogen und waren gegen Nachmittag hin fast ganz verschwunden. Resultat war ein sehr angenehmer Tag bei warmen, aber nicht heißen Temperaturen, leichtem Wind und viel Licht. Viel mehr wäre zu diesem Sonntag eigentlich nicht zu sagen gewesen, wenn M. nicht, wie so häufig, am Abend plötzlich die Lust überkommen hätte, im Garten zu arbeiten. So musste dann doch noch die Astschleife an der Grotte herausgeschnitten werden, was ich mit zwei kräftigen Schnitten mit der langgriffigen Baumschere erledigt habe. Nicht ohne mich vorher beim Efeu zu entschuldigen. Schließlich war dieser Ast vermutlich Jahrzehnte lang gewachsen. Und sein Entfernen wird möglicherweise ein Verdorren eines Bereichs zur Folge haben. Aber es gab eben keine wirkliche Alternative. Jetzt müssen wir abwarten, bis die Decke wieder kräftig zugewuchert ist. Dann erst kann ich mit dem Formschnitt fortfahren. Im Moment, bei den vielen kahlen Stellen, macht das erst einmal keinen Sinn.

Vorgartenbäume

Für den Besuch bei J. und W. in G. hatten wir uns genau den richtigen Tag ausgesucht. Einer, der sich klimatisch wohltuend von den vorangehenden Wochen unterschied. So ließ sich die leichte Gartenarbeit angenehm erledigen. Aber eigentlich ging es einfach nur um den Besuch. Auf der Terrasse zu sitzen, dafür reichte die Temperatur locker aus. Obwohl sie dieses Jahr schlimme ,,Verluste” hinnehmen mussten bei ihren Trauben, die einen heftigen Hagelsturm leider nicht überleben konnten, haben sich die übrigen Blumen und Bäume doch sehr schön entwickelt. Den stärksten Eindruck hat auf uns alle der Walnussbaum vor dem Haus gemacht. Der ist seit letztem Jahr enorm gewachsen, vor allem in die Höhe. Gemessen an seinen noch recht jungen Jahren ist das beachtlich und lässt vorausahnen, dass er sich einmal zu einem sehr stattlichen Vorgartenbaum entwickeln wird. Hoffentlich dann auch mit einigen Nüssen mehr, Dieses Jahr konnten wir nur zwei entdecken. Die kleine Esskastanie gleich nebenan, die wir, ich denke vor zwei Jahren dort eingepflanzt haben, entwickelt sich ebenfalls ganz wunderbar. W. muss ihn nur im Winter besser in Form schneiden. Derzeit trägt er so viele Äste, dass weder ein Haupttrieb erkennbar ist, noch die Baumform. Andernfalls wird noch ein Busch daraus. Mit ein wenig Korrektur aber kann daraus auch ein sehr schönes Exemplar werden. Ein Ensemble von zwei großen Fruchtbäumen vor dem Haus. Das wäre doch eine prima Sache. Hinter dem Haus wird später einmal sicherlich die Zweiergruppe der Ebereschen mitten im Zentrum des Gartenrondells den optischen Mittelpunkt ausmachen. Und dann sind da ja auch noch der Zierapfelbaum, der Zwetschgenbaum, der Flieder, und die verschiedenen Nadelbäume: Zypressen, Eiben, Blautannen und eine Nordmanntanne. Möge das Klima dort den Bäumen auch langfristig gut tun und ihnen immer die richtige Mischung von Wärme und Feuchtigkeit bescheren.

Holz-Erfahrungen “Ulme”

Ganz fertig stellen konnte ich die drei Armbänder heute noch nicht. Aber immerhin alle Perlen für das Lebensbaum-Armband aus dem Holz der Ulme sind schon geschliffen. Und bei den beiden Partner-Armbändern ,,Ulme & Weidenbaum” fehlt nur noch das Kantenglätten. Eine Vormittagsarbeit, wahrscheinlich nächste Woche, denn morgen steht nach langer Zeit wieder ein Besuch bei J. und W. in G. auf dem Programm. Bei diesem aktuellen Auftrag hat sich bestätigt, dass das Ulmenholz, auch Rüster genannt, im Vergleich mit den anderen Hölzern mit das am schwierigsten zu verarbeitende ist. Das Drechseln der quer zur Faser gebohrten Kerne, das gleichmäßige Abschleifen bei tendenziell ovalem Querschnitt, und schließlich die damit zusammenhängenden Schwierigkeiten beim Zentrieren und Bohren. Auch das Kantenglätten ist nicht ganz einfach, das der Faserverlauf in der Regel wechselhaft ausfällt und man virtuos den Druck variieren muss. Aber fast zehn Jahre Erfahrung helfen, jederzeit das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Von dem enormen Zeitaufwand und den erforderlichen Geduld brauche ich erst gar nicht zu reden.

Sonne und Efeuwuchs

Mit der bisherigen Sonnenbilanz des Monats kann ich sehr zufrieden sein. Vielleicht wird das ja wirklich der sonnenreichste Monat des Jahres. Wenn es so weiter geht, sicher. Obwohl alles zurzeit so gut wächst und gedeiht, macht sich M. Sorgen, das recht löchrige Efeukleid der Grotte könnte nach dem Formschnitt nicht mehr richtig zusammen wachsen. Ich habe da eigentlich keine Bedenken, allerdings wird es lange dauern. Vielleicht werden wir im Sommer 2011 dann die Grotte in neuer gleichmäßiger Form betrachten können. Dazu wäre es aber außerdem notwendig einen gewundenen dicken Ast der Efeubewachsung, die dummerweise genau am Kopf des Ausschnittes erscheint, in den die Mutter-Gottes-Figur platziert ist. Früher war diese Astbiegung nicht zu sehen gewesen. Aber wenn man die Öffnung der Grotte etwas weiter ausschneidet, das wird auch notwendig sein für die bronzene Madonna, die die jetzige aus Gips ab Frühjahr 2011 ersetzen wird, dann wird sie eben sichtbar. Derzeit sind wir noch uneinig, ob wir es wagen können, diesen Ast einfach zu entfernen. Einfach weil unklar ist, wohin er führt und ob dann nicht große Teile der Bewachsung absterben. Ich denke, wir müssen das noch genauer unter die Lupe nehmen.

Formungskraft der Naturgeister

Schön, dass der Feigenbaum in so kurzer Zeit sein Wachstum enorm beschleunigt hat. Jetzt habe ich doch wieder Hoffnung, dass wir dieses Jahr viele reifen Früchte ernten können. Trotz der schweren Frostschäden und des sehr späten Wachstumbeginns. Jedenfalls, wenn wir noch zwei weitere so heiße Monate, vielleicht mit zwischenzeitlichen Schauern und kurzen Abkühlungsphasen erleben werden. Die Gewächse mit mediterraner Herkunft wissen das sehr zu schätzen, fühlen sich quasi zu Hause. In der Natur und beim Wachsen ist eben vieles möglich. Darin steckt eine derartig unglaubliche Kreativität, eine Umformungs- und Entwicklungskraft wie sonst nirgendwo. Da ist es dann auch mal möglich, dass ein Prozess doppelt so schnell abläuft wie gewöhnlich. Wie viele fleißige und gewissenhafte Naturgeister müssen hier mit ihren Form gebenden und aufbauenden Kräften ständig am Werke sein! Ein Jammer, dass ich sie nicht als eigenständige Wesen wahrnehmen kann. Vielleicht könnte ich von ihnen sehr viel mehr lernen als aus jeder Situation menschlicher Kommunikation.

Bilderkarusselle

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Karussell derart viel Arbeit macht. Dabei hatte ich vor drei Tagen bereits eine sehr schöne Lösung gefunden. Nur war die für die in Frage kommenden Bilder nicht geeignet. So konnte ich nicht umhin, verschiedene Alternativen auszutesten, die allesamt ihre Fehler und Haken hatten. Am Nachmittag dann endlich habe ich ein gutes Plugin entdeckt, das sich für das Projekt wirklich eignet und auch in allen gängigen Browsern ordentlich ausgegeben wird. Damit kann die eigentliche Arbeit endlich beginnen. Aber umsonst war das natürlich nicht. Die gefundenen Module werde ich sicherlich an anderer Stelle ebenfalls einsetzen können, z. B. bei der Präsentation meiner Armbänder oder zur Darstellung thematischer Bildergalerien. Außerdem sammle ich bei solch umfangreichen Recherchen nebenbei noch andere Verweise und nützliche Werkzeuge, die irgendwann einmal nützlich sein könnten.

Gesellschaftlicher Tiefschlaf

Ein merkwürdiger Tag, an dem die Sonne zwar zurückgedrängt war, die Schwüle aber zugenommen hat. Dann sind mir tatsächlich die ganz heißen Tage noch lieber. Jedenfalls hat diese Witterung meine Kreativität nicht gerade beflügelt. Merkwürdige Entwicklungen. Immerhin das Gießen können wir uns heute sparen. Etwas mehr Bewegung auf der microstock-Front (Baumscheibe), und auch einige Anfragen in Sachen Wunschbaum. Aber sonst scheint diese Gesellschaft in Tiefschlaf gefallen zu sein.

Klosterkühle

Die flüssige Hitze war heute nicht minder spürbar. Allerdings hatte es sich durch die Gewitterregengüsse der Nacht zum Morgen etwas aufgefrischt. Die kurze Abkühlung war aber nur von kurzer Dauer. Innerhalb der abschirmenden Mauern der Klosterkirche haben wir während des Festgottesdienstes noch nicht so viel davon gemerkt, obwohl durch die offen stehende Eingangspforte die sommerliche Warmluft bereits durchdrang. Im Klostergarten aber war es später nur dank der leider zu kleinen Sonnenschirme einigermaßen auszuhalten. Die strahlende Helligkeit freilich war eine Entschädigung. Und die angenehme offene Atmosphäre ebenso. Eigentlich eine gute Art, einen solchen Hochsommer-Sonntag zu verbringen. Jetzt noch das Gießen von Blumen und Gartenbäumen, und dann wartet eigentlich nur noch das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft. Leider ohne die deutsche Mannschaft.

Flüssige Hitze

Gefühlt ist das der heißeste Tag des bisherigen Jahres. Er erinnert mich sehr stark an den Rekordsommer 2003. Als ich damals zur Mittagspause zur Tür hinaus trat, hatte ich denselben Eindruck wie heute: Gegen eine Mauer zu laufen. Die Luft ist an solchen Tagen nicht nur warm, sie umhüllt einen fast wie eine flüssige Masse, durch die man sich hindurch schiebt. J. sagte, bei ihr in G. seien es 40 °C im Schatten. Bei uns hat das Thermometer immerhin 39 °C angezeigt. Ganz schön heftig. Erstaunlich ist, dass die Gartenpflanzen das bisher ganz gut vertragen. Für die Bäume im Wald wird es wohl anders aussehen, von der hohen Waldbrandgefahr einmal abgesehen. Umso wichtiger wäre es, dass jetzt endlich einmal abkühlende Gewitterschauern kommen, besser noch länger anhaltender Regen, der die Regenwasservorräte auffüllt und den Boden so gut wässert, dass die Pflanzen ihre Flüssigkeitsverluste kompensieren können. Na ja, mit den fotografischen Projekten, die ich mir immer wieder vornehme wird jetzt natürlich auch nichts, einfach zu heiß. Aber immerhin, die beiden Armbänder sind fertig. Ich hatte mir die Arbeit so aufgeteilt, dass sie gegen Mittag abgeschlossen war. So konnte ich sie in noch relativ erträglicher Wärme erledigen.

Baumsymbolik zur Lichtkompensation

Nach längerer Auszeit war die Arbeit an den Armbändern wieder etwas sehr Schönes. Und wie ich schon öfter bemerkt habe, ist der Sommer die richtige Zeit für solche Arbeit, wegen der direkten Verbindung zwischen den Bäumen, ihrem Holz und dem Sonnenlicht. Das drückt sich unmittelbar in größerer Leichtigkeit des Arbeitens aus, in einer größeren Selbstverständlichkeit, als sie in den lichtärmeren Jahreszeiten entstehen kann. Insofern würde ich mich freuen, wenn der Schwerpunkt dieser kunsthandwerklichen Arbeit in den Sommermonaten läge. In diesem Jahr scheint das aber alles verdreht zu sein. Die größte Nachfrage konnte ich gerade im Winter, zwischen Dezember und Februar, feststellen. Ganz untypisch, denn traditionell dachte gerade in dieser Zeit kaum jemand an die Bäume. Dass es diesmal anders ist, zeigt, wie wechselhaft die Wahrnehmungen und Bedürfnislagen sich entwickeln können. Möglicherweise war es gerade die lange Abwesenheit des Lichts, die die Menschen in dieser Zeit die Nähe der Baumsymbolik hat suchen lassen.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.