Lange Ofensaison

Mal ein lichterer Tag zwischendurch. Der Spaziergang bringt dennoch kaum Reize. Nur die Blumen im Garten, Krokusse und Schneeglöckchen, halten sich länger als jemals zuvor, nachdem die Witterung über Wochen so moderat war, dass sie keinen Grund fanden, zu verblühen. Immerhin davon haben wir diesmal sehr viel. Die Ofensaison können wir aber immer noch nicht beenden. So werden die letzten Vorräte unserer Buchen- und Fichtenabschnitte, eben erst aufgefüllt, wohl ziemlich vollständig verbraucht werden.

Umgestaltung meiner Themenseiten

Jetzt habe ich auch für LinieLux und Wunschbaum eine Lösung für den Timeline-Header gefunden. So steht nur noch die facebook-Präsenz des Baumtagebuchs aus. Das Schöne ist, dass man die Abbildung beliebig oft austauschen kann. Das schafft Raum zur Illustration aktueller Meldungen oder sonstiger Neuigkeiten. Nicht schlecht. Damit wird meine Social-Media-Präsenz allmählich intensiver und ich kann mich wieder mehr mit den Inhalten beschäftigen. Im Zug der neuen Webtechniken, die mich derzeit sehr beschäftigen, denke ich unterdessen auch schon wieder über eine Revision von wunschbaum.de nach. Verrückt, denn die Seite wurde erst vor 1,5 Jahren relauncht. Eine Herausforderung, es ganz auf den neuesten Stand zu bringen, sehe ich schon. Nur zeitlich ist das natürlich ein Problem, bei dem Umfang. So wird dieses Vorhaben wahrscheinlich doch noch eine Weile auf sich warten lassen.

Timeline-Gestaltung

Die neue Timeline jetzt auch für facebook-Themenseiten bringt eine Reihe neuer Präsentationsmöglichkeiten mit sich. Schade nur, dass die Maße des grafischen Headers genau definiert sind. Man muss sich in diesem Rahmen bewegen, und das ist nicht immer einfach. Für Wunschbaumshop und Wunschbaum habe ich es bereits realisiert, mit grafischen Elementen, die den Websites entnommen sind oder ihnen weitgehend entsprechen. Bei LinieLux – Kommunikation wird es etwas schwieriger. Aber ich freue mich schon auf diese Möglichkeiten und einen weiteren Ausbau des virtuellen Bildes dieser Projekte.

Reserven auffüllen

Die Brennholzarbeit haben wir ganz gut am Vormittag erledigen können, inklusive des handlichen Zurechtsägens von Anzündhölzern. Auch haben wir eine der drei 5m-Fichtenstämme, den dünnsten auf der Kreissäge der Länge nach halbiert und anschließend noch geschält. Die werden W. und J. gute Dienste als Stützen für die beiden zarten Ebereschen erweisen. Und schöner als die zurzeit noch verwendeten Latten sind sie ebenfalls. Ansonsten kann bei solch trübem Wetter kaum wirkliche Stimmung aufkommen. Selbst das Internet scheint vom biologischen Unbehagen betroffen. So wenig war lange nicht los. Na ja, eine Mischung aus notwendigen Erledigungen und etwas weniger Geschäftigkeit kann zwischendurch auch helfen, aufgebrauchte Reserven wieder aufzufüllen.

Religiöse Bedeutung mancher Baumarten

Heute konnte ich die Kette mit 33 verschiedenen Holzperlen fertigstellen. Nur noch das Ölen steht aus. Ich bin gespannt, wie sie eingefädelt wirken wird. So viele unterschiedliche Bäume in einer Kette vereint. Das kann nur die geballte Energie und Vielfalt bedeuten. Ein ungewöhnlicher Auftrag. Aber gerade diese Anfragen ,,außer der Reihe” sind es, die die Entwicklung des Wunschbaumshops vorantreiben, immer wieder neue Produktideen in den Raum stellen, von denen ich dann manche auch ins ständige Angebot aufnehme. Mal sehen, ob die religiöse Bedeutung mancher Arten so ein Angebotsthema sein könnte.

Überraschungsstart in den März

Die Wettervorhersage war nicht berauschend. Aber dann ist ab dem späten Vormittag die Sonne so richtig hervorgekommen. Und aus dem angekündigten wolkenverhangenen Tag mit kaum Licht wurde noch ein richtiger Sonnentag. Der Ofen hat entsprechend knackig gezogen und wieder einmal jede Menge dicker Buchenscheiben vertilgt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Ofensaison so lange dauern würde. Am Wochenende geht’s für mich dann an die Komplettierung meines Gebetskettenprojekts. Und langsam wäre auch wieder Zeit für die Armbänder, die sich in den letzten Wochen ziemlich rar gemacht haben.

Sehnsucht nach Licht

Die Erklärungen eines Astronomen im Fernsehen, warum es Schaltjahre gibt und der Februar weniger Tage hat als die übrigen Monate, die fand ich sehr interessant. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass die Aufeinanderfolge von zwei 31er-Tage in der Mitte des Jahres, nämlich im Juli und August, mit den beiden römischen Kaisern Julius Cäsar und Augustus zusammenhängt. Augustus wollte in der Länge des nach ihm benannten Monats Cäsars Juli nicht nachstehen. So mussten die überschüssigen Tage im Februar abgezogen werden, der in dieser römischen Zeit noch der letzte Monat des Jahres war. Spannend jedenfalls, dass die nicht ganz exakte 365-Tage-Übereinstimmung der Sonnenumkreisung durch die Erde diese komplizierten Korrekturmechanismen mit Schaltjahren und zusätzlich alle 400 Jahre einer Korrektur notwendig macht. Es erschien mir heute so, als ob die Menschen mit diesem zusätzlichen Tag nicht gerechnet hätten, als ob er tatsächlich aus der Zeit gefallen sei. Denn so träge und ereignislos habe ich es in den letzten Wochen selten erlebt. Da ist der neuerliche Erfolg meiner Baumscheibenfotos ein erfreulicher Lichtblick, der mir die Sehnsucht der meisten nach Licht, für das das Holz generell steht, wieder vor Augen führt.

Frühlingspläne

Glück gehabt, dank des Schaltjahres ist der Februar noch nicht zu Ende. Und die angepeilte Marke für meine Sonnenlichtausbeute ist so gut wie gesichert. Die Pflanzen trauen dem Frühling allerdings noch nicht so ganz. Ein wenig Geduld ist insofern noch angesagt. Macht auch nichts, da ich mich gerade in meine technischen Erkundungen und das Austesten der damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten konzentriere. Da rücken die Bäume da draußen etwas in den Hintergrund. Aber die nächsten Projekte, vor allem fotografischer Natur sind schon im Hinterkopf und werden auch umgesetzt, sobald die Spaziergänge wieder landschaftliche Reize bieten.

Vor der Frühlingssaison

Ziemlich viel Arbeit mit sperriger Technik hat der heutige Tag gebracht. Und einen ziemlich begriffsstutzigen Interessenten. Nun ja, es gibt eben Tagen, an denen nichts so richtig rund läuft. Vielleicht kann ich die Kette mit den 33 Holzperlen ja am Ende der Woche ganz fertigstellen. Wenn jetzt auch die Temperaturen langsam aber stetig ansteigen, dann freue ich mich besonders auf die Routinearbeiten im Freien. Ist einfach angenehmer als im Keller. Und man kann zwischendruch auch mal die Pflanzen im Garten begutachten. Ich freue mich auf den Frühling.

Sorge um die Gesundheit der Bienen

Nach den sehr sonnigen Tagen zeigt sich jetzt ein rascher Wechsel von sonnigen und eher bewölkten Abschnitten. Aber die Spaziergänge sind schon angenehmer, da der Wind nicht mehr so schneidend kalt weht. Eine Übergangszeit, hinter der man den Frühling noch nicht spüren, aber vermuten kann. Eigentlich rechne ich mit einem frühen Frühling in diesem Jahr. Gut wäre es, wenn die Baumblüte möglichst frühzeitig einsetzt. Denn der Verlust bei den Bienen scheint dramatisch. Wenn neue Völker angeschafft werden sollen, könnten diese wenigstens noch ein wenig Honig heimbringen. Ansonsten würde das Jahr in Sachen Ertrag sehr dürftig ausfallen, gestützt auf die wenigen verbliebenen widerstandskräftigen Völker. Und die Wärme würde den Bienen schließlich auch gut tun. Wenn sie schon durch Parasiten und undefinierbare sonstige Einflüsse so stark herausgefordert werden.

Aufbruchsstimmung

Jetzt sind die Brennholzvorräte wieder aufgefüllt. Und W. und J. haben auch wieder genug, um bis zum Ende des Winters mit ihrem Kamin klar zu kommen. Zu dritt sind solche Arbeiten immer recht zügig durchgeführt. Und so als Wochenendarbeit fand ich das ganz angenehm. Einfach eine Abwechslung von der ständigen Bildschirmarbeit. Auch heute habe ich beim Spaziergang noch nicht viel von Frühling erkennen können. Neben den vereinzelten Weidenkätzchen ist kein einziger Farbtupfer in der Landschaft zu sehen. So macht sich der Winter immer noch breit, lässt wirklichen Frühling noch nicht zu. Wir müssen wohl noch einige Wochen Übergang auf uns nehmen. Und dann kommt mit den ersten Blüten und Trieben hoffentlich auch eine neue Aufbruchsstimmung unter die Menschen.

Kein Wetter für draußen

Na, heute war an Arbeit im Freien eigentlich nicht zu denken. Es gab aber auch noch einiges Projektbezogenes aufzuarbeiten. Und zumindest ein wenig Brennholz müssen wir morgen ohnehin heranschaffen und verarbeiten. Wir hoffen, dass es wenigstens nicht regnet. Das wäre keine Freude. Zu dritt wird das sicher zu machen sein. Und danach dürften wir auch für diese Heizsaison Ruhe haben. Fichten und noch ein wenig von der abgelagerten Buche, das reicht dann sicherlich. Also noch ein bisschen durchhalten und kräftig heizen, dann kann der Frühling kommen.

Energiepreise und Brennholzvorrat

So ganz sind wir dann mit unseren Brennholzvorräten doch nicht ausgekommen. Der Haufen geht schon wieder zu Neige. Das heißt, am Wochenende ist wieder herantransportieren und sägen angesagt. Wollen wir hoffen, das Wetter spielt einigermaßen mit. Denn bei Regen ist solche Arbeit keine Freude, besonders wenn es gleichzeitig noch kalt ist. Aber bis der Frühling sich mit konstant angenehmen Temperaturen durchgesetzt hat, wird der Ofen noch seine Dienste tun müssen. Bei den Heizölpreisen, die wir derzeit erleben, ist das schon eine große Ersparnis, zumal wir einen Teil des Holzes aus eigenen Beständen gewinnen. Ich schätze, solange die Energiepreise sich ständig nur aufwärts bewegen, wird das Thema ,,Privatwald” noch nicht aus der familiären Diskussion verschwinden.

Echte Frühlingszeichen

Man unterstellt den Pflanzen wohl zu Recht eine sichere Hellsicht in Bezug auf das künftige Wetter. Wenn es stimmt, müsste der Frühling tatsächlich im Anzug sein. Denn ich habe heute tatsächlich schon die ersten Weidenkätzchen gesichtet. Ich denke, die sind unter normalen Umständen erst ab März erwartbar. Also ziemlich früh diesmal, was wohl dem wunderbaren Licht dieser Tage zu verdanken ist, das der Kälte einen tapferen Pol entgegensetzt. Ich freue mich auf auch wärmere Tage und darauf, endlich wieder draußen meiner handwerklichen Arbeit nachgehen zu können.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.