Weihnachtliche Bäume sind Vergangenheit

V. hat heute auch noch die Fichte klein geschnitten, die er mir vor einigen Wochen als Weihnachtsbaum verkaufen wollte. Und offenbar auch die ganz kleine Fichte, die während der letzten Jahre Flechten angesetzt hatte und die einige Jahre zuvor ein schöner Dekorationsbaum für unseren adventlichen Türschmuck war. Damit liegt die Weihnachtszeit pünktlich zum Dreikönigsfest auch optisch schon weitgehend hinter uns. Nur das beleuchtete Gesteck und die Laterne am Eingang zeugen noch davon. Und bei dem Regenwetter und der Düsternis tagsüber kann das von mir aus gerne noch bis zum Wochenende bleiben. Niemand wird es für unpassend halten.

Tiefer Sinn der Weihrauchkultur

Einen Tag vor der Zeit habe ich heute meine Weihnachtsdekoration weggeräumt und wieder sorgfältig verstaut. Es bot sich an, weil der Dreikönigstag diesmal auf einen Wochenanfang fällt und gleichzeitig auf den Beginn der neuen Arbeitssaison. Dieses Wegräumen signalisiert für mich immer auch den produktiven Aufbruch ins neue Jahr, hat eine wirklich inhaltliche Bedeutung. Um den Gewohnheiten einmal ein für mich neues und gleichzeitig uraltes Ritual hinzuzufügen, habe ich zum ersten Mal das Ausräuchern der verschiedenen Räume im Haus durchgeführt, das in alter Praxis den Raunächten ihren Namen gab. Der Anlass war, dass eine Bekannte von M. ihr aus ihrem Urlaub im Oman qualitativ hochwertigen, hellen Weihrauch aus Salalah, einer Weihrauchhochburg, mitgebracht hatte, inklusive eines bemalten Tongefäßes und Kohlen zum Entzünden und Verräuchern. Eine ideale Ausstattung sozusagen. So hat das Harz der orientalischen Weihrauchbäume seine Duftspuren unter unserem deutschen Dach hinterlassen und hoffentlich die Luft gereinigt und desinfiziert. Darum ging es wohl rein praktisch im alten Brauch, aber natürlich immer auch um die symbolische Dimension der Reinigung im Sinne eines Neuanfangs. Trotz Vs Widerstand würde ich diesen Brauch gerne in Zukunft weiterpflegen. Etwas, dessen tiefe Sinnhaftigkeit sich im Tun von selbst erschließt. Sinn aus den Tiefen unserer Vorgängerkulturen, von dem wir in diesen allzu nüchternen und doch sehr orientierungsarmen Zeiten sehr viel mehr benötigten.

Die Faszination von Microstock verblasst

Das Aufräumen und sortieren hat immer noch kein Ende. Wie zu jedem Jahresbeginn gibt es vieles, was noch abzuschließen und anderes, das vorzubereiten oder zu initiieren ist. Ich denke, wirklich erreichen wird man die Menschen erst ab nächster Woche, und dann wird es noch eine Weile länger dauern, bis die meisten richtig in ihre Arbeit hineingefunden haben. Ein zäher Start, der durch das untypisch milde und dauerverregnete Wetter nicht gemildert wird. Mein einziges neues Weihnachtsbaummotiv dieser Saison habe ich nun anders als geplant, doch nicht in die Bildredaktion gegeben. Ich war mir nachträglich nicht mehr ganz sicher, ob es sich für Microstock eignet. Ein Jahr Zeit, es mir nochmal anders zu überlegen. Neue Motive haben ohnehin eine bessere Chance, wenn sie erst kurzfristig eingestellt werden. Anders besteht die Gefahr, dass sie sich im Laufe des langen Jahres in Ermangelung einer Nachfrage nach Weihnachtsmotiven wieder verflüchtigen. Das ist ohnehin das wachsende Problem der Vermarktung über die immer uferloser werdenden Riesenportfolios der großen Agenturen. Man fragt sich, wie das künftig noch funktionieren kann. Der Bedarf wird weiter vorhanden sein, aber die Fotografen werden vermutlich immer größere Probleme haben, ihre Arbeiten überhaupt sichtbar werden zu lassen. Schade, denn damit ist der Pioniergeist der Branche endgültig einer knallharten Marktentwicklung zum Opfer gefallen.

Zum Ende der Weihnachtszeit

Nun habe ich doch noch ein neues Weihnachtsmotiv für mein Microstock-Portfolio vorbereitet. Ich bin gespannt, ob es angenommen wird. Das Motiv wird für meine nächstjährige Weihnachtskarte sehr geeignet sein, aber es ist sehr speziell, so dass ich keine Prognose für die Reaktion der Bildredaktionen wage. Der unangenehme Geruch unseres Baums, den wir gestern entsorgt haben, war heut früh schon verflogen. Ich hatte die Befürchtung, er würde sich noch länger halten. So bleiben uns bis zum Ende der Weihnachtszeit noch die Dekorationen überall in der Wohnung, für mich speziell meine kleine Sammlung im Arbeitszimmer. Aber ich denke, am Wochenende ist es dann auch Zeit dafür. Zeit für einen Aufbruch ins neue Jahr.

Ein vergorener Weihnachtsbaum

Nach dem desolaten Auftakt gestern, ging es mir heute schon wesentlich besser, wenn die Sache auch noch lange nicht ausgestanden ist. Zumindest zeitweise konnte ich mich aber den laufenden Projekten widmen. Eines, was wir außerdem in Angriff nehmen mussten und eben abgeschlossen haben: Den Weihnachtsbaum von seinem Schmuck zu befreien, alles zu verstauen und den Baum anschließend zu entsorgen. Das Wort passt in dem Fall tatsächlich, denn der Gestank, den der Baum seit einer Woche absondert, war unerträglich geworden. Und es wird wohl noch einige Tage dauern, bis sich der Geruch ganz verflüchtigt hat. Tatsächlich ist es, so weit ich denken kann, noch nie vorgekommen, dass der Baum nicht bis zum Drei-Königs-Tag stehen blieb. Das ist bei uns und wohl auch bei vielen anderen Tradition. Diese letzten drei Tage sind uns diesmal verwehrt geblieben. Eine Erklärung für diesen rätselhaften und nie dagewesenen Gestank haben wir von einem Gärtner erhalten. Er meint, dass der Baum möglicherweise von extern zugekauft wurde, einen längeren Transportweg hinter sich hatte und ganz unten im Stapel gelegen haben muss. Bei entsprechender Witterung kann er dann anfangen zu ,,kochen”, wie er es genannt hat. Also eine Art Gärvorgang, der die Substanzen im Baum v. a. die Nadeln verändert haben könnte, obwohl man ihm das nicht ansehen konnte und der Geruch erst nach einigen Tagen auftrat. Die Theorie halte ich für gar nicht so schlecht. Dass Weihnachtsbäume mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, ist mir jedenfalls nicht bekannt. Unheimlich schade finde ich eben nur, dass wir durch diesen Umstand keine anhaltende Freude an dem Baum haben konnten und M. jetzt schon davon spricht, im nächsten Jahr keinen mehr aufstellen zu wollen. Aber ich denke, dass ich sie auch dann wieder überreden kann.

Unangenehmer Start

Das Jahr mit einer Magen-Darm-Grippe zu starten, ist nicht das Erfreulichste. Aus dem Grund war es mir ausnahmsweise auch nicht möglich, am selben Tag ins Baumtagebuch zu schreiben. Wenn man so völlig außer Gefecht gesetzt ist. Na ja, eigentlich ist mit Bezug zu Bäumen auch tatsächlich nichts passiert, da ich weder vor die Tür konnte noch in der Lage war, mich gedanklich auf das Thema einzustimmen. Das Gute. Dieses Jahr hat noch gewaltiges Entwicklungspotenzial.

Weihnachtsbaumerlebnisse

Ms Weihnachtsbaumbroschen machen mir immer noch genausoviel Freude wie M. selbst. Bis zum Ende der Weihnachtszeit sind sie einfach sehr schöne Symbole des Festes und werden immer wieder auch von anderen bewundert. Ich freue mich, nach einigen Jahren Pause jetzt wieder neue Stücke gefunden und bisher unbekannte Hersteller ausfindig gemacht zu haben. Zufrieden bin ich auch mit meinem gestrigen Weihnachtsmotiv-Shooting. Es war zwar nur dieses eine Motiv, aber aus der Serie konnte ich heute mindestens 2, vielleicht 3 sehr gute Varianten aussortieren. Ich denke, das ist dann auch Grundlage meiner nächstjährigen Weihnachtskarte. Erst Versuche, Text zu platzieren, haben gute Ergebnisse erzielt. Und unser Weihnachtsbaum hat einen sehr schönen stimmungsvollen Hintergrund abgegeben. Der Baum selbst macht uns seit einigen Tagen gewisse Sorgen. Denn er fing plötzlich an, einen starken Duft auszusondern. Ein sehr merkwürdiger, bisweilen penetrant wirkender Geruch, der eher nicht an den typischen harzigen Geruch von Nadelgehölzen erinnert, wie wir ihnen bei verschiedenen Weihnachtsbäumen schon einmal erlebt haben, und sowieso ja vom Brennholzmachen. Nein, dieser wirkt beißender, zeitweise irgendwie unnatürlich. Intensives Lüften lockert das Problem, aber ich denke, wir müssen morgen eine Lösung finden, woran auch immer das liegt. Ich hoffe, sie wird nicht so aussehen, dass wir den Baum vor der Zeit entfernen müssen. Das wäre wohl das erste Mal überhaupt.

Doch noch neue Weihnachtsmotive

Nun habe ich es doch noch im alten Jahr geschafft, mit meiner Fotoserie mit Weihnachtsmotiven zu beginnen. Im Mittelpunkt stand bei diesem ersten Versuch der neue LED-Dekorationsweihnachtsbaum aus Glas und Mini-Kugeln. Im Hintergrund natürlich der ,,richtige” Baum. Ich werde es morgen noch sichten und eine engere Wahl treffen. Aber ich denke, einige gute Aufnahmen sind dabei. Ich hoffe, in den nächsten Tag, aber unbedingt vor dem Heilig-Drei-König-Fest, noch weitere Serien entwickeln zu können. Falls das nicht gelingt, kann ich mir auch vorstellen, eine nicht auf Fotografien, sondern auf Grundlage gesammelter alter Postkartenmotive erstellte Karte im Vintage-Stil zu erstellen. Das halte ich noch offen, denn jeder Tag kann andere Eindrücke vermitteln.

Der Weihnachtsbaum – Ein Symbolum

Ich musste einfach die Eindrücke dieser Weihnachtszeit nutzen, um einmal eine Rezension über den Vortrag Rudolf Steiners vom 21. Dezember 1909 zu verfassen, dessen Inhalte schon vor einigen Jahren in meinen Text über die Symbolik der Weihnachtsbaums eingeflossen sind und den ich auch in der diesjährigen Vorweihnachtszeit neben den Mitschriften seiner Weihnachtsvorträge von 1910, 1911 und 1914 erneut gelesen habe. Es ist bemerkenswert, wie diese Darstellungen der geistigen Fundamente christlicher Tradition aus anthroposophischer Sicht das Einstimmen auf die Weihnachtstage beflügeln und ihrem Erleben eine besondere Tiefe verleihen. Ich freue mich auch darüber, dass jedes Wiederlesen neue Facetten der Texte offenbart, die mir vor dem Hintergrund der grundsätzlichen Anschauungen Steiners, die ich inzwischen aus seinen umfangreichen Schriften besser kenne, noch klarer und weitreichender erscheinen.

Das Feiern der Weihnacht findet zu allen Zeiten ihren Ausdruck

Leider kein neuer Glas-Weihnachtsbaum, wie im letzten Jahr. Aber der schon traditionell gewordene Ausflug nach S. war stimmungsvoll und hat uns die Weihnachtszeit im Nachklang erleben lassen. Schön war es den großen Weihnachtsbaum im Einkaufszentrum bewundern zu können, dessen Vorgeschichte und Installation wir vor einigen Tagen im Fernsehen nachverfolgen konnten. Tatsächlich haben die Bemühungen der Kaufleute um einen passenden Rahmen in der Weihnachtszeit einen eigentümlichen Reiz, der viel aussagt über unsere zeitgenössische Verarbeitung des großen Christgeburtsfestes. Ich meine, dass jenseits der an dieser Stelle quasi automatisch geäußerten Konsumkritik tatsächlich eine Annäherung an das feststellbar und aus diesen Bemühungen erkennbar ist, was auf den Ursprung, den ursprünglichen Impuls zur Feier der Christusgeburt zurückverweist. Wie es Steiner ausgedrückt, benötigt jede Zeit ihre spezifischen Mittel. Und diese heutigen Formen der Ausgestaltung des weihnachtlichen Feierns wirken auf mich durchaus passend. Ich meine, dass das Staunen und die zumindest punktuelle Andacht beim Anblick dieses riesigen Weihnachtsbaums, die ich bei verschiedenen Besuchern beobachten konnte, für diese Einschätzung spricht. Und dafür, dass die großen Kirchenfeste auch künftig für die Entwicklung der Menschen eine prägende Bedeutung behalten werden, eben in jeder Zeit gekleidet in die dann verstehbaren Formen.

Ruhige Zwischenzeit

Ich genieße diese Zwischenzeit, auch wenn sich schon wieder erste Projekte ankündigen, die ich wohl schon gleich zu Beginn des neuen Jahres starten muss. Umso mehr Grund, die Tage bis dahin für nicht Arbeitsalltägliches zu nutzen. Der Ausflug mit M. zusammen nach S. morgen gehört dazu. Einfach ruhig sein, lesen und die Stille wahrnehmen auch. Natürlich dürfen die Weihnachtsmotivvorlagen für die nächstjährigen Grüße nicht ausbleiben. Ich versuche es aber, nicht in ein sich über Tage hinziehendes Shooting auszudehnen und vielleicht diesmal auch ganz neue, besonders stark reduzierte Motive zu finden. Die Lichter des schönen Weihnachtsbaums sind als atmosphärischer Rahmen bei einigen davon wichtig, bei anderen wird es stärker auf die Auswahl der objekthaften Symbole ankommen. Es wäre schön, wenn die Ergebnisse meine Eindrücke dieser ruhigen Tage zum bildhaften Ausdruck bringen können.

Über die Bedeutung der Weihnacht im Laufe der Zeiten

So viel Ruhe und Zeit, um das zu lesen, was sonst nicht möglich ist. Besonders den ruhigen Nachmittag dieses zweiten Weihnachtsfeiertags habe ich mit der Lektüre verschiedener Vorträge Rudolf Steiners rund um die Bedeutung des Weihnachtsfestes genossen. Es war ein Geschenk von J. und W. zur vorjährigen Weihnacht. Nachdem ich zwischenzeitlich einige weitere Texte Steiners zu den Grundlagen der Geheimwissenschaft gelesen hatte, erscheinen mir die Inhalte im zeitlichen Abstand wieder ganz anders. Tatsächlich verstehe ich ein Stück weit mehr. Ein weiterer Beweis für die ungeheure Vielschichtigkeit und Bedeutungsweite dieser Texte. Selbst der Texte, die Steiner frei im Rahmen von Vorträgen gesprochen hat. Immer wieder bin ich erstaunt, welche Gedanken er entwickelt und wie er es schafft, weite Bögen zu spannen und dabei gleichzeitig in die Tiefe und Höhe zu gehen. Ich weiß gar nicht, ob man als Leser dieser Tage dem überhaupt jemals gerecht werden kann. Zu gern wäre ich diesem Mann zu dessen Lebzeiten einmal begegnet und hätte mindestens einem dieser Vorträge beiwohnen können. Am liebsten an dem über den Weihnachtsbaum von Weihnachten 1909 oder einem von denen, die er in den Folgejahren über die weitergehende geisteswissenschaftliche Bedeutung der Weihnacht im Laufe der Zeiten gehalten hat und die heute Gegenstand meiner Lektüre waren.

Geist des Neuanfangs

In diesem Jahr war das sicher die richtige Lösung, J. und W. am ersten Weihnachtsfeiertag in G. zu besuchen. So haben sie keinen zusätzlichen Reiseaufwand und W. kann seine Mutter dennoch am zweiten Feiertag besuchen. So konnten wir in wechselnder Besetzung sozusagen die beiden schönsten Tage der Weihnachtszeit verbringen. Leider so unheimlich dunkel den ganzen Tag über, so dass so etwas wie Winterwonderland-Stimmung bei dem kurzen Spaziergang erst gar nicht aufkommen wollte. Also eine Weihnacht, die von der Kommunikation in heimeliger Stube geprägt ist, und damit ihrer eigentlichen Bedeutung Ausdruck verleiht. Und tatsächlich verbreiten die vielen weihnachtlichen Lichter, Dekorationen und Glanzpunkte eine ganz besonders innige Weihnachtsatmosphäre dort. Ihr Baum, klein und fast kugelig, hat seinen ganz eigenen stimmigen Ausdruck und wird in Js neuer Weihnachtsbaumbrosche seinen Glanz in den kommenden Tagen duplizieren können. Nun wünschen wir uns alle einen schönen zweiten Festtag, der vom Geist des Neuanfangs geprägt sein wird, wie er nur in diesen Tage so symbolisch einprägsam spür- und vermittelbar ist.

Ein echter Weihnachtsbaum und zwei Symbolbaumminiaturen

Der Star des Abends war natürlich der Weihnachtsbaum, der mir in seiner außerordentlichen Dichte in reich geschmücktem Gewand unheimlich gut gefällt. Von der Variante mit Christbaumspitze sind wir dann doch abgekommen. So wirkt er authentisch, kein Grund, etwas zu ändern. Schön auch, dass die Krippe, anders als wir es in Erinnerung hatten, auch defektfrei beleuchtet ist. Ein sehr schönes Gesamtbild. Unter den Geschenken haben sich dann noch zwei weitere Symbolbäume meiner Sammlung hinzugesellt: Ein bronzener Lebensbaum, der in sehr reduzierter Form die Einheit von Wurzel und Krone in einer Kreisform auflöst. Eine Form, die auf den ersten Blick als Lebensbaumsymbol erkennbar ist. Vor allem hat mich gefreut, dass eine Freundin von M., die um mein großes Interesse am Baumthema weiß, an mich gedacht hatte, als sie die künstlerisch gestaltete Bronzeplastik in einem Klosterladen entdeckt und sie M. als Weihnachtsgeschenk für mich empfohlen hatte. Und der zweite Geschenkbaum ist einer aus Glas, der von unten mit moderner LED-Technik beleuchtet werden kann und an dessen stilisierten Ästen jeweils eine der winzigen mitgelieferten bunten Christbaumkugeln aufgehängt werden können. Eine Weihnachtsbaumminiatur in Glas mit angehängten Kugeln und einem Stern als Spitze. Sehr schön, der wird sicher während der Weihnachtszeit in unserem täglichen Blickfeld Platz finden und ab dem nächsten Jahr wahrscheinlich auf meinem Glasregal neben den anderen Glasbäumchen.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.