Vegetabile Ewigkeitssymbolik

Gesagt, getan. Tatsächlich habe ich heute Vormittag beim Besuch des Wochenmarktes in D. den Händler wiedergefunden, der schon seit Jahren dort die Palmzweige anbietet. So konnte ich mich nebenbei über die richtige Vorgehensweise gegen den Buchsbaumzünsler austauschen, vier kleine Bündel mit Buchsbaumzweigen erwerben, und zusätzlich einen sehr sorgfältig gebundenen Kranz aus Buchsbaum. Der war zwar etwas teurer, aber selbst könnte man den besser nicht herstellen, und so viel Buchsbaum wie dieser Mann hätten wir natürlich auch nicht zur Verfügung. Ich hoffe, wir werden am Palmsonntag nicht nur die Zweige in traditioneller Form segnen lassen können. Auch einen guten Platz an der Wand, möglichst ohne direkte Sonneneinstrahlung, für den Buchsbaum-Kranz sollten wir ausfindig machen, damit wir die vegetabile Ewigkeits- und Lebenssymbolik das ganze Jahr über bei hoffentlich grün bleibenden Buchsbaumzweigen vor Augen haben.

Rechtzeitig Palmzweige organisieren

Nun steht der Palmsonntag wieder vor der Tür. Und ich muss feststellen, dass unser erst im Spätsommer letzten Jahres wieder grünender Buchsbaum natürlich noch keine ausreichend langen Ästchen ausgebildet hat, um sie für die Palmsträuße schneiden zu können. Ich fürchte, das wird in den nächsten 3-4 Jahren auch noch nicht anders sein können, bis er sich endlich wieder zu einem echten Palmbusch ausgewachsen haben wird. Da die Tradition der Palmsegnung und des Steckens der geweihten Palmzweige an alle Kreuze des Hauses aber bei uns lebendig ist, will ich morgen den Markt in D. erneut aufsuchen, in der Hoffnung, dass der Händler der beiden Vorjahre auch diesmal wieder dort erscheint und die Palmbündel anbietet. Ziemlich viel Aufwand, extra dorthin zu fahren, aber sowohl M. als auch mir ist es das wert. Es würde uns tatsächlich etwas fehlen. Was ich allerdings tue, wenn der Händler nicht da sein sollte, das kann ich jetzt noch nicht sagen.

Naturbeobachtung, Symbolform und künstlerische Umsetzungen

Aus der Entfernung habe ich im Fernsehen den Bericht über einen Naturfotografen und Filmemacher gehört, der sich Zeit seines Lebens mit dem geduldigen Beobachten der Pflanzen und Tiere in ihrer natürlichen Lebensumgebung gewidmet hat. Ich meine, das neueste Projekt war mit „Das Flüstern der Wälder“ betitelt. Spannend, was ich da so nebenbei erfasst habe, vor allem, weil es offenbar noch andere Menschen gibt, die dieses einsame Beobachten und das genaue Hinsehen auf die natürlichen Details langfristig praktizieren und daraus etwas Wesentliches für sich selbst gewinnen, das sie dann an andere weitergeben. Ähnliches praktiziere ich mit meinen Wunschbaum-Projekten, und natürlich mit diesem Baumtagebuch. Auch sympathisch ist mir eine der Aussagen des Filmemachers aus dem genannten Bericht, dass er einen stillen Film gemacht habe, weil er der vielen menschlichen Diskurse überdrüssig sei. Sofern ich Naturbeobachtung und kreative Verarbeitung des Beobachteten und Erfahrenen praktiziere, kann ich das für mich selbst unterstreichen. Allerdings, Fotos, Filme oder andere auch von mir umgesetzte interaktive Vermittlungsformen sind eben an sich schon nicht still, sie schaffen Öffentlichkeit und wollen auch wahrgenommen werden. Und natürlich ist die Kommunikation auch mein Beruf. Insofern kann es beim Umgehen der Diskurse und dem Still-Sein nur darum gehen, andere als die alltäglichen Kommunikationsroutinen und nicht allein sprachvermittelte Darstellungen zu wählen. Wir sind dann bei dem, was man das Künstlerische nennen kann. Vielleicht ist es kein Zufall, sondern im biografischen Zusammenhang eher eine konsequente Entwicklung, wenn ich von im engeren Sinne künstlerischen Ausdrucksformen, wie v a. der Bildhauerei, letztlich zu interaktiven kreativen Symbolformen gekommen bin, die ich u. a. mit digitalen Mitteln und in digitalen Räumen zur Geltung bringe. Weniger künstlerisch als die früheren Formen ist das für mich nicht. Es ist das, was ich im eigentlichen Sinne als künstlerisch begreife, nur mit nicht ganz so traditionellen Mitteln umgesetzt.

Nicht ganz ein Ruhetag geworden

Der Sonntag war zumindest bis zum frühen Vormittag einer mit Ruhetagscharakter, was nach den ziemlich anstrengenden Arbeitstagen ganz hilfreich war. Aber die lange schon eingetragene Einladung zum außergewöhnlichen Jubiläum von Herr M. gestaltete den restlichen Nachmittag dann doch ereignisreicher. Aber M. war die Teilnahme dort sehr wichtig und so war ich ebenfalls mit von der Partie. Der in den letzten Tagen, bei ähnlich sonnigem Wetter wie heute, schon üblich gewordene Gang durch die nahe vorfrühlingshafte Baumlandschaft musste deshalb heute einmal ausfallen. Ich hoffe aber, während der Wochen zumindest über Mittag weitere Gelegenheit zu haben. Auch weil ich reizvollfände, meine Detailbeobachtungen und spezialisierten Fotografien der ersten Frühlingszeichen der Bäume fortzusetzen und auszuweiten. Denn diese Art der motivischen Spezialisierung und Raffinesse, wenn ich es einmal so nennen darf, die ist für mich noch neu.

Ein emotional zwiespältiger Start in den Frühling

Der einundzwanzigste März. Da fallen starke Zahlensymbolik und Frühlingsanfang zusammen. Eigentlich gute Voraussetzungen. Aber der Tag war im Ergebnis dann doch nicht im positiven Sinne besonders. Eher problembelastet und das Nervengerüst belastend. Ich freue mich dennoch, vielleicht gerade wegen der Wirrungen in diesen Tagen, auf den Frühling und alles, was er uns an Öffnung nach außen, an Umkehr der Orientierungsrichtung von Innen nach Außen anbietet. Nur die Gelegenheit, diesen Rahmen zu nutzen, müssen wir schon noch finden. Wenn es gelingt, sind wieder mehr Erkundungen der Baumlandschaft, mehr Beobachten und Fotografieren der jahreszeitlichen Veränderungen im Zuge des Grünens, Blühens und Fruchttragens v. a . der Bäume für mich möglich. Allein das ist eine gute Basis, auf der man alle die komplizierten sozialen und kommunikativen Aufgaben besser ausfüllen und auflösen kann.

Eine Renaissance naturbezogener Nahaufnahmen

Auch meine jüngsten Baumfrühlingsfotografien habe ich schon durchgesehen, ausgewählt und optimiert. Interessant, dass zurzeit verstärktes Interesse der Microstock-Agenturen gerade an echten Naturfotografien besteht. Ich vermute, dass dort ein Übergewicht an KI generierten Bildern entstanden ist und man eine Rückverlagerung des Schwerpunkts auf echte Fotografie anstrebt. Aber das Material wird auch benötigt, um wiederum die KI Engines füttern zu können mit naturgemäßen Bildern. Da erhalten Naturaufnahmen, v. a. detaillierte Nahaufnahmen, eine Art Renaissance, die ohne diese technische Innovation und ihre Logik vielleicht gar keine Chance mehr erhalten hätten, überhaupt nachgefragt zu werden. Denn insbesondere Landschaftsbilder, aber auch die bei mir immer schon im Vordergrund stehenden Nah- und Detailaufnahmen natürlicher Formen wurden in den früheren Jahren kaum noch beachtet und wie unzeitgemäß abgestempelt. Es ist schön, dass sie jetzt wieder ihr Recht erhalten. Ich hoffe aber nicht nur als KI-Schulungsmaterial, sondern tatsächlich bei der Gestaltungsarbeit echter Kreativer.

Vorsichtiges Frühlingserwachen

An diesem Tag, der uns wieder mit einer intensiven frühlingshaften Helligkeit beschenkt hat, konnte ich nicht umhin, den aktuellen Entwicklungsstand in der nahen Baumlandschaft in Augenschein zu nehmen. Es waren noch einmal vor allem die ersten Entwicklungsstadien im frühlingshaften Erwachen der Vegetation, die mich in diesem Frühjahr so sehr fasziniert. Unglaublich zart und filigran erscheinen die gerade erst im Auffalten befindlichen Blätter und die jungen, frischen Blüten, z. B. bei der Hainbuche:

Zweig mit ganz jungen Blättern und Blüten der Hainbuche

Oder beim Spitzahorn, den ich noch nie so bewusst beobachtet habe, bevor er die komplizierten Blütenstände ausbreitet. Hier sind sie noch ganz kompakt zusammengepresst und noch von der Knospenhülle ummantelt:

Zweig mit jungen Blütenständen des Spitzahorns

Und der Weißdorn hat die Reihenfolge ja immer umgekehrt. Zunächst kommen die Blätter, und dann folgen die Blüten, die längere Zeit nur als geschlossene, grüne, stecknadelgroße Kugelkonglomerate erscheinen, bevor sie die weißen Blütenblätter mit den rosa Pollen zum Vorschein bringen:

Zweig mit jungen Blättern und noch nicht geöffneten Blüten des Weißdorns

Zeichen des eigentlichen Baumfrühlings

Es ist toll, die Rückkehr des Vorfrühlings zu erleben, den wir schon einmal für einige Tage genießen durften und der zwischenzeitlich von kälterem Regenwetter unterbrochen war. Jetzt gibt’s tatsächlich die Chance für einen stabileren Übergang in den Baumfrühling. Und etwas später als sonst, aber noch nicht völlig außer der Reihe, habe ich heute erstmals schon einzelne Spitzahorn-Bäume gesichtet, die ihre ersten Blüten auffalten. Richtig ausgebreitet waren die noch nicht, vielmehr erst gerade aus ihrer Blütenknospe ausgebrochen, aber noch weitgehend zusammengefaltet. Wenn sie richtig geöffnet sind, macht das wirklich etwas daher. Für mich steht gerade diese geöffnete Spitzahornblüte für den Beginn des eigentlichen Baumfrühlings.

Fotografisch über die Baumthemen hinausgekommen

Die vielen Projekt- und Routinearbeiten haben den Großteil dieses Tages ausgefüllt. Aber zwischendurch habe ich auch kurze Exkursionen unternehmen können. Die ersten Erfolge beim Aussäen der Chilis stellen sich ein. Die Temperatur steigt wieder und die Anteile sonniger Abschnitte häufen sich wieder. Scheint also so, als ob der Frühling sich doch allmählich durchsetzt. Immerhin bin ich am Abend dazu gekommen, meine neuesten Chili-Objektbilder in freigestellter Form zu optimieren. Das könnte nach langer Zeit wieder eine echte Innovation in meine Microstock-Portfolios einbringen. Ich bin gespannt, ob diese Bilder akzeptiert werden und ob sie Resonanz finden. Ein weiteres Beispiel wäre das für die erfolgreiche Ausweitung meiner fotografischen Motivfelder, weit über die Baummotive und Baumdetails hinaus. So bin ich von dort über die Strukturen von Holz und Materialoberflächen und -texturen inzwischen auch wieder zu den Naturformen zurückgekehrt, widme mich dabei aber auch anderen Formen, die keinen direkten Bezug zu den Bäumen aufweisen, die aber nicht minder spannende Bearbeitungs- und symbolische Darstellungsmöglichkeiten bieten.

Vegetabile fotografische Erkundungen

Die Baumblüten-Nahaufnahmen von gestern muss ich unbedingt noch weiter durchsehen und optimieren. Da sind wirklich gut gelungene darunter, was gerade bei den filigranen Baumblüten des Vorfrühlings nicht selbstverständlich ist. Eigentlich gelingen pro Baumart nur alle paar Jahre einmal wirklich arttypisch anmutende Fotografien. Das hängt von vielen Faktoren ab, dem Licht, der konkreten Aufnahmesituation, dem Winkel, dem zufälligen vegetabilen Hintergrund. So wie gestern eines der Schlehdornblütenbilder vor einem bräunlichen Bokeh erschien, das so selten zu beobachten ist. Neben den Aufnahmen aus der Baumlandschaft habe ich auch die vor einigen Monaten realisierten Objektfotos von Chilischoten, einzeln oder im Ensemble, und von verschiedenen interessanten Sorten, in Angriff genommen. Die zu optimieren, z. T. auch freizustellen und wie kleine vegetabile Skulpturen darzustellen, ist eine spannende Sache. Noch nicht sagen kann ich, ob das im Rahmen meiner Microstock-Portfolios eine Chance erhält und ob es überhaupt eine Resonanz darauf geben wird. Als spannendes privates Projekt lohnt sich der Aufwand aber in jedem Fall.

Schlehweiße Eindrücke

Das heute wieder kühle, aber weitgehend sonnenreiche Wetter hat mich zum ersten Mal in diesem Jahr einen weiteren Weg entlang meiner Lieblingsroute gehen lassen. Das wurde am späteren Nachmittag mit sehr schönen Landschaftseindrücken belohnt. Dabei haben sich die Bäume in ihrer typischen jahreszeitlichen Erscheinung seit meinem letzten Gang nicht viel verändert. Aber jetzt sind die Schlehdornblüten bei vielen Sträuchern bereits ganz geöffnet und vermitteln punktuell einen Eindruck dessen, was gemeint ist, wenn man vom „Schlehweiß“ redet. Die Fotos halten das eindrücklich fest, aber die Erscheinung ist so sporadisch verteilt, dass man mit wachen Augen durch die Landschaft gehen muss, um diese belebenden Frühlingszeichen auch wirklich zu erkennen und nicht achtlos an ihnen vorbeizugehen.

Schlehdornblüte 2026 IV
Schlehdornblüte 2026 V
Schlehdornblüte 2026 VI
Schlehdornblüte 2026 VII

Die Kreativität fördernde Entspannungsphasen

Im Vergleich zu den vorangehenden Samstagen war dieser recht ruhig verlaufen. Das hatte v. a. damit zu tun, dass schon auf Grund des Wetters größere Garten- oder Außenarbeiten kaum möglich waren. Außerdem hatte ich ja an den letzten Wochenenden schon die wichtigsten, weil dringendsten Dinge schon abgearbeitet. Ganz gut, so konnte ich mich dem Aufarbeiten von Liegengebliebenem widmen, wofür es der richtige Zeitpunkt war. Denn bald schon werden die neuen Projekte noch mehr Zeit und Kontinuität erfordern. Ich freue mich außerdem über zwischenzeitlich weniger gedrängte Zeiten, um die dieses Jahr wieder realistischere kreative Projekt voranzubringen, v. a. das Fotografieren, aber auch Weiterentwicklungen einiger Wunschbaum-Projekte, an denen ich mich in den letzten Jahren selten länger aufhalten konnte. Aber natürlich kann das schnell wieder umschwenken – und von unvorhergesehenen Aufgaben überlagert werden.

Wenn ein Baum sich seiner fotografischen Erfassung entzieht

Gut, dass es so viele zeitintensive Projektarbeiten gibt, die mich in diesen Tagen in Atem halten. Denn auch nur einen kurzen Spaziergang zu machen, ist bei dem durchwachsenen und jetzt auch wieder regnerischen Wetter kaum möglich. So sind wir wie im Winter wieder auf uns selbst zurückgezogen und trauern den zwei Wochen hinterher, die zuletzt mit super viel Sonne und vorfrühlingshaftem Wetter Hoffnung auf ein Ende des Schmuddel-Winters gemacht haben. Eine der nachgeholten, weil lange liegengelassenen Aufgaben, die ich – wie gestern schon beschrieben – gerade nachhole, ist die Durchsicht und Sortierung der letztjährigen Fotoreihen. Damit bin ich inzwischen tatsächlich schon fast durch. Eine der letzten Reihen, die noch fehlten, ist die vom Maulbeerbaum in der Zeit, in der er so üppig Blätter und ungeahnt viele Maulbeeren getragen hat. Dieses Motivfeld dürfte ziemlich selten sein. Leider waren die Lichtverhältnisse an diesem Tag aber so, dass es ganz schwierig war, qualitativ gute Bilder zu machen: Zu hell, kein Stativ, schwierige Licht- und Schattenverhältnisse. So bin ich bei der Durchsicht jetzt wieder zu demselben Schluss gekommen wie damals Ende Juni: Für dokumentarische Zwecke ist die Reihe super. Aber es ist tatsächlich trotz sorgefältiger Nachbereitung nicht möglich, auch nur ein Foto aus dieser Reihe herauszugreifen, das für meine Microstock-Portfolios geeignet wäre. Dazu ist die technische Qualität in keinem Fall ausreichend, teils auch die Komposition, was im Umfeld dieses so lebendigen und quasi überwältigenden Baums, so wie er sich im Sommer 2025 präsentiert hat, gar nicht so überraschend ist. Wahrscheinlich hat der Maulbeerbaum ob seiner ungewöhnlichen vitalen Stärke in diesem Sommer einer fotografischen Erfassung entzogen. Was er ausstrahlte, sollte sich nicht so einfach wie sonst in statischen Fotografien festhalten lassen. Wenn das seine Absicht war, so ist ihm das tatsächlich auch gelungen. Falls es dieses Jahr wieder Maulbeeren geben sollte, werde ich einen neuen Versuch starten.

Fotografischer Überblick und lohnende Motivserien

Endlich bin ich einmal dazu gekommen, meine Fotoarchive unter „Aktuell“ zu sichten, auszusortieren und in die richtigen Archivordner zu verschieben, die sich in den letzten 3 Jahren dort angesammelt hatten. Zum Teil handelte es sich um Fotoserien aus Spaziergängen durch die Baumlandschaft, bei denen viele Aufnahmen entstanden sind, die ich nicht mehr durchsehen konnte. Ich bin froh, dass jetzt sortiert zu haben. Einige gute Ergebnisse waren darunter, auf die ich später einmal sicher werde zurückgreifen können. Vieles habe ich aber auch gelöscht, weil es schon nach der erstmaligen Sichtung nicht wirklich wert war, archiviert zu werden. Es ist ganz gut, diese Dinge einmal in Ruhe durchzugehen, auch um zu sehen, welche Motivfelder eher schwierig sind und welche ich durchaus noch weitere Male in Angriff nehmen kann. Motive aus der Baumlandschaft und von Baumdetails, auf Feiertage und Traditionen bezogene Motive aus unserer Lebenswelt und der eigenen gelebten Traditionspflege. Aber auch Strukturbilder, Materialien, Oberflächentexturen und Hintergründe. Zurzeit habe ich wegen des tollen Lichts, das uns einige Tage lang in diesem Spätwinter vergönnt war, wieder mehr auf fotografische Erkundung zu gehen. Ich hoffe, es wird im Laufe des Frühlings noch viele Gelegenheit dazu geben.

Persönliches Baumtagebuch von Bernhard Lux: Täglich begegne ich den Bäumen auf vielfältigen Wegen. An ihrem jeweiligen Standort in der Natur, in der Lektüre von Baum- und anderer Literatur, in der alltäglichen Reflexion, der handwerklichen Arbeit und im Gespräch mit der Familie oder Freunden und Kollegen. Es ist mir ein Bedürfnis, diese themenbezogenen Beobachtungen, Interaktionen und Kommunikationen in Form des Baumtagebuchs zu dokumentieren. Seit dem 20. November 2004 habe ich keinen einzigen Tag ausgelassen – ein Zeichen dafür, dass das Baumthema und der Baum als Archetypus tatsächlich im Alltagsleben verankert ist und vielfältige inhaltliche Assoziationen ermöglicht. So mag dieses Baumtagebuch jeden seiner Leser/innen auf die Spur einer je eigenen Beziehung zu den Bäumen führen.