Oster-Bäume

Nach dem Mittagessen kleine Streifzüge durch das Stadtviertel zu unternehmen, finde ich sehr spannend. Dieses Viertel ist gewachsen und schaut offensichtlich auf eine lange Geschichte zurück. Das kann man nicht nur an dem Friedhof-Park erkennen, von dem ich vor einigen Tagen berichtete, sondern vor allem an den Häuserfassaden, deren Gestaltung mit viel Sandstein und aufwändigen Verzierungen mindestens auf die Wende vom 19. zum 20. Jahrhunderts verweist. Auch hier können die Häuser 5- oder 6-stöckig sein, sie wirken aber weitaus charmanter und auch abwechslungsreicher als in dem neuen Wohngebiet, in dem meine Wohnung liegt. Wie so häufig in jüngster Zeit habe ich auch heute wieder eine rührende Beobachtung gemacht: In einem der Vorgärten standen zwei gerade gewachsene Fichten, die über und über mit knallbunten Plastik-Ostereiern behängt waren. Oster-Bäume sozusagen, die besonders durch den Kontrast zwischen sattem Nadelgrün und buntem Schmuck auffielen. Zur Krönung des Ganzen: Zwischen den beiden Bäumen war eine Reihe ebenso bunter Gartenzwerge platziert, die es sich umgeben von mehreren kleinen Brunnen bequem gemacht haben. Klasse, nun würde mich noch interessieren, wie lange dieses Oster-Arrangement wohl bestehen bleibt. Doch nicht etwa bis Weihnachten?

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