Natürliche Vorbilder

In der Natur vorgefundene Formen, wie Baumblätter oder Pflanzenranken, als Grundlage für Alltagsdesigns. Das begegnet uns häufig. Durch die Presseinfo eines Tapetenausstatters bin ich heute auf dieses Thema gestoßen. Und in der Tat. Als es noch nicht ganz so schick war, Räume in nüchternem Weiß mit Rauhfaser oder Glasfaser zu tapezieren (übrigens bis heute meine Favoriten, weil am neutralsten für das, was an die Wände und sonst noch in der Raum soll), waren teils wild gemusterte Tapeten durchaus in Mode. Gleiches fällt mir für Wandfliesen, vor allem in Bädern ein, oder für Duschvorhänge und ähnliches. Das muss nicht zwangsläufig kitschig sein. Im Gegenteil, geschmackvolle Designs etwa bei Geschenkpapier, die oft in barocker Manier florale und andere vegetabile Motive aufgreifen, wähle ich bevorzugt als Verpackungsmaterial zu Weihnachten. Weil es zusätzliche Atmosphäre schafft und das Schenken zum Erlebnis macht. Und ganze kunsthistorisch relevante Stile wie der Jugendstil setzen schließlich auch auf die Kraft des Ornaments, meist mit deutlichen Anklängen an natürliche Vorbilder, die bevorzugt in den Bäumen gefunden werden. Die Symbolik der Bäume reicht damit in die kleinsten Winkel des Alltags, seiner sinnlichen Oberfläche und emotionalen Situationsabhängigkeit. Menschen, ihr ahnt gar nicht, wie stark ihr von den Bäumen und mit der übertragenen Kraft der Bäume lebt!

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