Im Laufe des Tages sind die Menschen atmosphärisch schon alle in Richtung der Pfingstfeiertage abgedriftet. Das ist ganz deutlich erkennbar gewesen, auch wenn die eine oder andere Weichenstellung für die Zeit nach Pfingsten noch gestellt wurden. Aber insgesamt wirken mehrere Tage vor und auch wieder nach solchen Feiertagen immer wie Auszeiten, die offensichtlich willkommen sind und geradezu herbeigesehnt werden. Das bietet sich im Frühjahr mit der Häufung von Feiertagen zwischen Palmsonntag und Pfingsten natürlich besonders an und wird später nur noch durch das viel ausgedehntere stimmungsvolle Wahrnehmen der Weihnachtszeit abgelöst. Ich freue mich, dass der Frühsommer, der nun urplötzlich inmitten des Vollfrühlings aufgetaucht ist und wohl noch eine Weile bleiben wird, dieses Jahr so wunderbar grün, üppig wachsend und blühend im Spiegel der Bäume ausfüllt und wir immer dann, wenn die Sonne das richtige Licht darauf wirft, eindrücklich und belebend auf uns wirken kann. Leider waren die gegenteiligen Abweichungen und Rückgänge in letzter Zeit zu häufig und lang anhaltend gewesen, so dass wir uns schrittweise und gleichmäßig nicht darauf einstimmen konnten. Wir müssen wohl mit den plötzlichen und unsanften Wetterumschwüngen zu leben lernen.