Mispel-Ernte

Es ließ sich nicht weiter hinauszögern. Die Mispeln (bei uns auch ,,Honsärsch“ genannt) fielen nach den jüngsten kalten Nächten schon vom Baum. So war es angebracht, sie zu pflücken. In festem Zustand sind sie zwar kaum genießbar, aber wenn einige Fröste darüber gegangen sind, oder (den Versuch habe ich gerade unternommen) wenn man mit der Gefriertruhe nachgeholfen hat, entwickeln sie eine leichte Süße, die den etwas bitteren und säuerlichen Geschmack aufwertet. Habe auch gleich einige Zubereitungsmöglichkeiten recherchiert, die ich in den kommenden Tagen ausprobieren will. In jedem Fall finde ich es spannend, handelt es sich doch um eine Frucht, die kaum noch bekannt ist, geschweige denn, dass jemand wüsste, was man damit anfängt. Dass daraus Schnaps gebrannt werden kann, ist mir seit langem bekannt. Und ob sonstige Zubereitungen der reifen Frucht für zeitgenössische Mägen zumutbar oder gar reizvoll sind, werde ich noch herausfinden. Für alle, die die Mispel-Frucht nicht kennen, ist hier eine Abbildung einiger heute gepflückter Exemplare:

Reife Mispeln

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