Manchmal gibt’s doch noch Jahreszeit

Das fühlt sich dann doch genau wie der typische November an. Jetzt gehen auch die Chilipflanzen allmählich ein, in der Form, dass die Blätter schlaff werden, obwohl genug Wasser vorhanden ist. Schuld sind die schon empfindlichen Nachttemperaturen, die die Wärme liebende Pflanzenart nicht gut verträgt. So werde ich in den nächsten 10 Tagen sicher die letzten Chilischoten ernten, viele davon noch grün. Aber nach den jüngsten Erfahrungen sollten auch die zumindest noch gelb ausreifen, wenn sie einige Tage auf der warmen Fensterbank verbracht haben. Die Gartenbäume sind jetzt fast komplett kahl, haben alle Blätter abgeworfen. Eigentlich passend zur Jahreszeit. Gut, auch das zu beobachten, denn es zeigt, dass die Jahreszeiten doch noch nicht ganz verschwunden sind. Das gehört zu meinen größten Verlustängsten, weil uns dadurch Teile unserer den Jahreszyklus voraussetzenden Traditionen, v. a. im Bereich der vegetabilen Lebenssymbolik, verloren gehen könnten.

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