Lernprozesse und der Kern des Selbst

Bei solchen Ganztages-Lernphasen ist es wichtig, ein paar Zwischenpausen einzulegen. Die sind auch glücklicherweise vorgesehen, und so kann ich wenigstens zweimal eine Viertelstunde und einmal eine halbe Stunde lang die anliegenden Straßen und Feldwege durchstreifen. Das macht den Kopf frei, was bei dieser ungewohnten Aktivität wirklich von Nöten ist. Ich glaube heute haben wir zum ersten Mal gemerkt, wie sehr es einen anstrengen kann, den ganzen Tag über sich in einer fremden Sprache zu verständigen. Da kann man Menschen beneiden, die solche Lernprozesse schon hinter sich haben, und nun wie selbstverständlich mit dieser Fähigkeit umgehen können. Gegenwärtig erscheint es mir aber noch ziemlich fremd und irgendwie unwahrscheinlich, vielleicht weil diese Lern-Konversationen sich auf einem so unwirklichen Niveau abspielen und in dieser Form natürlich nicht vorkommen können. Wie auch immer, ich hoffe, einen Gewinn hieraus ziehen zu können, denn es heißt ja immer, dass Ungewohntes versteckte Ressourcen mobilisiert. Die Konstanten in der Freizeit, insbesondere meine Beschäftigung mit den Bäumen, müssen parallel aber im Hintergrund laufen, damit ich den Kontakt zum Kern des eigenen Selbst nicht verliere.

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