Lebensbaumbegriff und Planetenwirkung

Das Auf und Ab der Temperatur, die Wechselhaftigkeit des Luftdrucks macht einen schon ziemlich nervös und müde. Das wirkt zumindest bei Wetterfühligen so. Ich will dieses so alltagswichtige Thema unbedingt anhand der Lektüre des Buchs ,,Bäume und Planeten“ tiefer betrachten. Eine Spur, die ich ja schon einmal aufgenommen, aber eben bisher nicht sehr weit verfolgt habe. Die Idee eines Parallel-Setzens von Baumarten und Planetenenergien, dieses Wechselverhältnis zwischen dem Wachsen der Pflanzen und den Beziehungen der Planten untereinander geht auf Rudolf Steiner zurück, der das u. a. in dem Zentralbau seines Goetheanums in Dornach durch ein Ensemble von sieben hölzernen Säulen versinnbildlicht hat, wobei jede Säule aus einer bestimmten Holzart gefertigt war, die einem bestimmten Planeten unseres Sonnensystems entspricht. Es ist spannend die zeitgenössische Ausdeutung dieses Systems in der Nachfolge Rudolf Steiners nachzuvollziehen und mit den eigenen Beobachtungen in Beziehung zu setzen. Ich kann mir vorstellen, dass ich von da aus zu einem tieferen Verständnis auch des Lebensbaumbegriffs gelangen kann. Denn diese energetische Ebene kommt bei den sonstigen Behandlungen des Begriffs eigentlich zu kurz. Dennoch steckt darin möglicherweise ein wichtiger Bestandteil der starken Symbolkraft der Bäume.

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