Krisenzeit

Zu manchen Zeiten kommt alles zusammen. Dann weiß man nicht, wie man den Überblick behalten soll, geschweige denn dem Einzelnen die Aufmerksamkeit schenken kann, die es eigentlich verdient. Bis irgendwann ein Höhepunkt erreicht ist und sich die Dinge dann ganz schnell wieder normalisieren. In so einer Zeit halte ich mich gegenwärtig auf, nur dass der Höhepunkt noch nicht in Sicht ist. Ich wünschte mir, beim Rest der Familie wäre alles in Ordnung, aber davon sind wir weit entfernt. Ich wünsche J., dass sie die kommenden schweren, anstrengenden und schmerzhaften Wochen ohne zusätzliche Komplikationen übersteht. Und uns, dass wir sie so gut es geht unterstützen können. Dann muss das Normal-Leben eben wieder ausgesetzt und die Krisen-Variante aktiviert werden. Schon allzu oft haben wir dies kennen gelernt. Es verwundert nicht, dass inhaltliche Themen dabei auf der Strecke bleiben. Die Bäume sind für mich zwar immer im Hintergrund. Die Arbeit an der Erforschung ihrer Symbolik setzt aber ein ruhigeres Klima voraus. Hoffen wir, dass das Ende der gegenwärtigen Krise auch eine Phase größerer Ruhe mit sich bringen wird, die wieder die Transzendenz grundlegender Lebensvollzüge in Richtung inhaltsorientierter Kommunikation möglich macht.

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