Kontraste

So schwül, dass man kaum die Energie aufbringt, sich aus dem Haus zu bewegen. Mein Radius war heute entsprechend eingeschränkt. Gut so, denn mindestens einmal die Woche muss etwas mehr Ruhe einkehren. Alles andere würde sich auf Umwegen rächen. Immerhin, den Vormittag habe ich genutzt, um bei noch angenehmer Temperatur die Stäbe für die neuen Bänder zu sägen. Ist gut gelungen, wenn auch die Kiefern schwierig zu bearbeiten sind. Dieser Wechsel von harzigem und dichtem zu harzfreiem und lockerem Zellgewebe macht den Feinschliff aufwändig. Und der Apfelbaum ist eben sehr hart und insofern per Hand ohnehin nur mit Kraftaufwand zu schleifen. Das Ergebnis wird ähnlich dekorativ wirken wie die Kombination ,,Eberesche-Zwetschgenbaum“, wenn auch die Struktur auffälliger und der Augenmerk insofern nicht nur auf dem Hell-Dunkel-Kontrast, sondern auf der recht ungewöhnlichen Verbindung zweier Baum-Persönlichkeiten liegen wird.

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