Honigmeer

In den Vor- und Hintergärten der Großstadt blüht alles so üppig. Zahlreiche Stauden mit opulenten Blüten fallen ins Auge. Aber auch die vielen Ziersträucher, die ich nur teilweise identifizieren kann, zumal sich manche, die offensichtlich unterschiedlich sind, doch sehr ähneln. Einen davon, den ich direkt am Hauseingang entdeckt habe, habe ich fotografiert und werde sie in einigen Tagen hier veröffentlichen. Von zu Hause wird mir berichtet, dass wir gewissermaßen im Honig versinken. Die diesjährigen Völker sind wahnsinnig aktiv und stark. Hinzu kommt, dass die Witterung und die Abfolge der Blüteperioden sehr günstig ausfielen. Ein Wermutstrophen ist, dass es sich bisher um weitgehend ein und dieselbe Sorte handelt. Für den Verkauf ist das natürlich nicht so günstig, denn die Kunden wünschen in der Regel eine Auswahl aus mehreren Sorten. Immerhin wird es demnächst noch eine Sorte mit überwiegend Robinienanteil geben, dann eine mit Brombeeranteil und zuletzt eben der Esskastanienblütenhonig. Also wiederum vier Sorten, wie in jedem Jahr, wobei diesmal der Anteil der Frühtracht exproportional groß ausfällt. Auch das ist eine Erfahrung, die sicherlich unterschiedlich bewertet werden kann. Während V. sich vermutlich bestätigt fühlt, überwiegt bei M. das Gefühl, dass einmal wieder die Dinge übertrieben ausgefallen sind. Wohl wissend, dass sich daran weder jetzt noch in Zukunft wirklich etwas ändern wird.

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