Feigenholzspezialitäten

Das gerade erworbene Feigenbaumholz habe ich heute in einem ersten Schritt aufgesägt, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen, aber vorerst noch nicht in die endgültige Kantelform gebracht. Das wäre zu früh gewesen, da das Holz erst in diesem Jahr geschnitten wurde und beim Sägen noch spürbare Restfeuchte aufweist. Es wird sich also bei diesen hochsommerlichen Temperaturen noch ein Stück weit verziehen. Bei diesen sehr schmalen Abschnitten kann das dann ausschlaggebend dafür sein, wie viel Material als Arbeitsgrundlage daraus zu gewinnen ist. Deshalb zunächst das Besäumen und Entfernen der Schalen und anschließendes Wachsen der Hirnholzflächen. So vorbereitet sollte es in den nächsten Wochen recht schnell richtig austrocknen, ohne sich erheblich zu verformen. Bei dem zweiten Schritt muss ich extrem sparsam sein und vielleiht sogar per Hand sägen, um zumindest aus einigen Abschnitten mehr als nur einen Stab zu gewinnen. Wenn das gelingt, hätte ich mindestens für zwei Jahre wieder ausreichende Vorräte dieser Holzart zusammengetragen.

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