Feigenfreuden

In den Vorjahren waren die Vorfeigen immer abgefallen, wenn die richtigen kamen. Dieses Jahr gab es merkwürdigerweise nur eine einzige Vorfeige. Und die hängt nach wie vor am Baum, während die anderen von Tag zu Tag größer werden. Und diese eine Vorfeige nähert sich sogar der Reife. Das ist mir ganz neu, dass diese sich auch vollständig entwickeln. Vielleicht ist das eine Frage des Baumalters. Überhaupt scheint der Baum, in seinem schätzungsweise 6. Jahr so richtig in Schwung zu kommen. Heute fühlt er sich offensichtlich wohl in seiner Ecke, hat kräftige Wurzeln ausgebildet, wird im Stammgerüst allmählich stabiler und verzweigt sich, dank unserer Schnittkünste des Winters, nun auch nach innen, so dass sich eine ausgeglichene Krone ausbilden kann. Natürlich strebt er auch nach oben, um mittels seiner lappigen handflächenförmigen Blätter so viel Sonne wie möglich aufzunehmen. Davon benötigen wir noch recht viel, wenn die Feigen gut ausreifen sollen. Erfahrungsgemäß vergeht mindestens ein Monat, nachdem sie ihre volle Wuchsgröße erreicht haben, bis sie sich vom Grün allmählich zum Rötlichen und dann zum Schwärzlichen hin entwickeln. Ein Zeichen dann, dass es an der Zeit ist, sie zu ernten. Ich freue mich auf die neue Feigensaison. Und auf das Brechen des bisherigen ,,Rekords“ von 144.

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