Gut, dass der Tag so ruhig verlaufen ist, wie ich mir einen Jahresanfang idealerweise wünsche. Eben ohne Katastrophen und Dämpfer. Von denen gab es zuletzt genug, und wenn wir der Symbolik des Jahreswechsels etwas abgewinnen wollen, müssen die Umstände auch dem entsprechen. Ich erinnere mich übrigens, dass es Anfang letzten Jahres ähnlich war, dass die Menschen nämlich kurzzeitig ein echtes Motivations- und Optimismushoch erlebten, von dem meine Projektarbeit das ganze restliche Jahr gezehrt hat. Diese Hochphase war in 2025 etwas später, so Ende Januar, Anfang Februar, um kurze Zeit später in eine lange andauernde Lethargie überzugehen, die allerlei Verwirrungen, Erschöpfungen und Turbulenzen mit sich brachte. Die meisten haben das so erlebt. Wenn ich das so rückblickend betrachte, wünsche ich mir natürlich eine Wiederkehr des Hochs, möglichst nicht nur punktuell, besser länger anhaltend. Und dass die Dinge weniger dramatisch sich entwickeln wie zuletzt. Mehr Gleichmaß und Unaufgeregtheit täte gerade im neuen Jahr gut. Unsere Monatskalender sind alle aufgehängt. Auch meine großer Baumkalender am Arbeitsplatz, mit wieder wunderbaren Eindrücken unterschiedlichster Waldspaziergänge, und der Postkarten-Baumkalender, den ich mir jedes Jahr gönne. Allein diese Baumkalenderbilder sind eine gute Stütze, das ganze Jahr über, dem erwünschten Gleichmaß und der Unaufgeregtheit eine Verstärkung zu verschaffen.