Efeu – wuchsfreudig und geheimnisvoll

Heute habe ich zum x-ten Mal für dieses Jahr den Efeu geschnitten. Das ist inzwischen fester Bestandteil meiner Erfahrung des Sommers. Denn zu dieser Zeit wächst er wie verrückt, sehr schnell zeigen sich neue Triebe, die abstehen und quasi danach rufen, in Form gebracht zu werden. Das ist schon dringend notwendig. Der Mauerbewuchs und auch das Efeukleid der Grotte wären ohne den Formschnitt nicht mal halb so schön. Der übliche Staub, der mich sonst aus dem Niesen nicht mehr herauskommen lässt, scheint sich gelegt zu haben. Noch 1-2 Schnitte, danach wird sich das üppige Sprießen wieder abschwächen, bis über den Winter die Efeuranken doch ziemlich geschockt werden, weswegen sie dann auch oft sehr gerupft und im darauffolgenden Frühjahr ausgedünnt und leicht löchrig ins neue Jahr starten. Aber er ist eben unverwüstlich und rappelt sich immer wieder auf. Vielleicht die anschaulichste Erscheinung eines immergrünen und scheinbar ewig lebenden Gehölzes. Das Geheimnisvolle, welches diese Art ausstrahlt, wird mir vollständig wohl immer ein Stück weit verborgen bleiben.

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