Das war ein sehr produktiver Tag, der mit dem „Wachstumswetter“ draußen korrespondierte. Wachstumswetter deshalb, weil die mäßigere, dennoch warme Temperatur und der zeitweilige Regen für alles, was grünt und aktuell reift, einen Katalysator darstellt. Gut für die noch anstehenden Erntevorhaben. V. hat heute die zuletzt gepflückten Zwetschgen entkernt, M. hat Hefeteig für 5 Bleche zubereitet und ich habe die Bleche wie immer in solchen Fällen dicht belegt. Damit sind es 5 weitere Obstkuchen, diesmal mit Zwetschgen, die unsere Spätsommerbilanz bereichern und die größtenteils wieder eingefroren werden. Ich schätze, es werden noch nicht die letzten gewesen sein. Aber insgesamt dürften wir jetzt schon mehr Obstkuchen mit eigenem Baumobst gebacken haben als jeweils sonst zuvor. Wohl ein Resultat des üppigen Obstjahrs, aber auch, weil wir gewisse Familientraditionen, die auch mit eigenen Obstbäumen und ihren Erträgen zu tun haben, ungewöhnlich intensiv haben aufleben lassen.
Wachstumswetter ist der richtige Ausdruck für diesen Sommer. Der ständige Wechsel zwischen Regen und Sonne hat alles regelrecht explodieren lassen und die Obsternte ist gigantisch. Auch meine Stauden vergrößern sich als bekämen sie Geld dafür.
Die Pflaumen brauchen noch etwas, aber seit Wochen ernte ich Boysenbeeren, die hauptsächlich zu Marmelade verarbeitet werden. Es macht Spaß in diesem Jahr.
Viele Grüße
Anette