Der sinnhafte Kern

Nun kommen pünktlich zu den Osterfeiertagen auch die Zierkirschenbäume so richtig zur Geltung, indem sie ihr Rosarot im flimmernden Frühlingslicht reflektieren. Vor drei oder vier Jahren habe ich deren Blühten erstmals in der Nähe des Abteiparks in M. fotografiert, um damals festzustellen, dass sich Blüten bei allzu strahlendem Sonnenschein ganz schwer kontrastreich festhalten lassen. Wenn man aber den richtigen Winkel gefunden hat, können dabei auch ganz großartige vom Licht getränkte Aufnahmen herauskommen. Das ist eine Frage des richtigen Timings, was man eigentlich in der Welt des Ästhetischen nicht wirklich planen kann. Nun plane ich über die Feiertage wieder einige Ausflüge nach M. und Umgebung zu unternehmen, um den Frühling zu fassen, so lange er sich fassen lässt. Das geht mit etwas Ruhe natürlich besser. Die wünsche ich mir in den kommenden Tagen in so starker Ausprägung, dass die folgenden zwei Wochen noch davon profitieren werden. An diesem Gründonnerstag ist davon noch nicht so viel zu spüren, im Gegenteil habe ich den Eindruck, dass sich ganz unabhängig vom Wetter dieser Tag wiederkehrend mit viel Spannung auflädt, die dann über Ostern sich wieder auflöst. Ich denke, der christliche Sinn der Feste färbt tatsächlich auch das Denken und Empfinden im christlichen Gedankengut aufgewachsener Menschen. Damit werden wir auf einem Umweg auf den sinnhaften Kern der Feiertage zurück geführt.

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