Der Garten – Herausforderung und Geschenk

W. habe ich heute einen meiner nachgezogenen Wunderbäume mitgegeben. Ich hoffe, die kleine Staude wird sich in ihrer neuen Heimat wohl fühlen und sich im Hochsommer zu einem dieser Riesengewächse entwickeln, an denen wir im Vorjahr bei uns so viel Freude hatten. Die klimatischen Bedingungen dafür sind dort eigentlich mindestens genauso gut, wenn nicht besser, weil es in der Ecke des Südwestens oft noch ein paar Grad wärmer ist. Und Wärme mag diese Pflanze besonders, gepaart mich viel Licht und ordentlich Feuchtigkeitsnachschub durch die Wurzeln. J. hat mir erzählt, dass die Unwetter bei ihnen ähnliche Probleme im Garten verursacht haben und mir bestätigt, dass man dann ständig auf der Hut sein muss, damit nichts absäuft, umknickt oder weggeweht wird. So scheint die Gartenpflege tatsächlich von Jahr zu Jahr mehr Zeit zu beanspruchen, Tendenz ausufernd. Aber gleichzeitig schätzen wir die Beschäftigung und die Atmosphäre, mit der uns ein üppig bepflanzter, grünender, blühender, später fruchtender und im Hochsommer Schatten spendender Garten uns beschenkt.

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