Das Feiern der Weihnacht findet zu allen Zeiten ihren Ausdruck

Leider kein neuer Glas-Weihnachtsbaum, wie im letzten Jahr. Aber der schon traditionell gewordene Ausflug nach S. war stimmungsvoll und hat uns die Weihnachtszeit im Nachklang erleben lassen. Schön war es den großen Weihnachtsbaum im Einkaufszentrum bewundern zu können, dessen Vorgeschichte und Installation wir vor einigen Tagen im Fernsehen nachverfolgen konnten. Tatsächlich haben die Bemühungen der Kaufleute um einen passenden Rahmen in der Weihnachtszeit einen eigentümlichen Reiz, der viel aussagt über unsere zeitgenössische Verarbeitung des großen Christgeburtsfestes. Ich meine, dass jenseits der an dieser Stelle quasi automatisch geäußerten Konsumkritik tatsächlich eine Annäherung an das feststellbar und aus diesen Bemühungen erkennbar ist, was auf den Ursprung, den ursprünglichen Impuls zur Feier der Christusgeburt zurückverweist. Wie es Steiner ausgedrückt, benötigt jede Zeit ihre spezifischen Mittel. Und diese heutigen Formen der Ausgestaltung des weihnachtlichen Feierns wirken auf mich durchaus passend. Ich meine, dass das Staunen und die zumindest punktuelle Andacht beim Anblick dieses riesigen Weihnachtsbaums, die ich bei verschiedenen Besuchern beobachten konnte, für diese Einschätzung spricht. Und dafür, dass die großen Kirchenfeste auch künftig für die Entwicklung der Menschen eine prägende Bedeutung behalten werden, eben in jeder Zeit gekleidet in die dann verstehbaren Formen.

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