Das Eigentliche

Kontrastprogramm und ein recht müder Tag. Als spannendstes Ereignis noch das Gespräch mit Herrn B. über das Halten und den Umgang mit Obstbäumen, die damit verbundene Arbeit und das Verhältnis zwischen zeitlichem Einsatz und Ertrag. Interessant, wie genau dessen Erfahrungen und Einschätzungen mit den meinen übereinzustimmen scheinen, wo er doch schätzungsweise 25 Jahre älter ist, eine andere Generation. Und doch kommt er zu ähnlichen Schlüssen: Die Beschäftigung mit Garten und Nutzpflanzen kann sehr schön sein, schon wegen der Lebendigkeit dieser Beschäftigung und dessen, was man pflegt. Aber jedes ,,Zu viel“ kann die Sache eben auch zum Umkippen bringen. Wenn alles nur noch in Nerv tötende und Kräfte zehrende Arbeit ausartet und man die Dinge nicht mehr genießen kann. Die Folge ist dann: Reduktion, Vermeiden unnötiger Belastungen und der Versuch, das Eigentliche dieser Beschäftigung in den Vordergrund zu rücken. Das ist genau meine Einstellung. Das Nachdenken, das Planen, das In-Angriff-Nehmen ist das eigentlich Anregende, nicht die Durchführung nach Effizienzgesichtspunkten und im Hinblick auf Ergebnisse.

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