Baumtagebuch

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Fotografische Projekt im Frühling

Ein weiterer durchwachsener Tag mit wenig Abwechslung, der kaum Ablenkung von der konzentrierten Arbeit brachte. Ganz gut so, bei dem strammen Programm, das in den nächsten Monaten vor mir liegt. Aber ich bin sicher, der Frühling, wenn er sich dann durchgesetzt hat, wird noch genügend Anlass für ausgiebige Exkursionen und die Beobachtung des Baumgrünens und -blühens bieten. Mit der neuen Kameratechnik freue ich mich auf noch großzügigere Bildausschnitte und detaillierte Darstellungen bei Nahaufnahmen. Das wird der zuletzt etwas zu wenig berücksichtigten Fotografie neuen Auftrieb geben und neue Ansätze mit sich bringen.

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Vergangenheit, Selbstmusealisierung und Baumsymbolik

Die Besuche der alten Nachbarn sind seltener geworden. Aber wenn sie stattfinden und sich längere Gespräche daraus entwickeln, wirkt das auf uns immer auch wehmütig, weil es an früher gemeinsam Erlebtes und auch an früher lieb gewonnene Menschen erinnert. Dann scheint die Zeit still zu stehen, man sich in frühere Jahre zurückversetzt, wohl wissend, dass sich zwischenzeitlich so viel verändert hat und die Wahrnehmung des Vergangenen zwangsläufig eine durch Erlebtes geprägte Färbung erhalten musste. Dennoch, solche Gelegenheiten zur Selbstmusealisierung, die immer etwas von der Betrachtung eines erweiterten Kreises von Personen zu tun hat, die in einer schicksalhaften Verbindung zueinander stehen, solche Gelegenheiten scheinen mir wichtig, weil es die Lebensläufe begleitet und die Reflexion über die Lebensläufe ermöglicht. Bei dieser Selbstreflexion spielen für mich nicht mehr nur Menschen eine Rolle. Ich kann tatsächlich sagen, dass die Bäume und alles, was ich über die Jahre mit ihnen zu verbinden gelernt habe, ein wesentlicher Teil meiner Biographie sind. Lebewesen, die oft gar nicht als solche in Erscheinung oder ins Bewusstsein treten, sondern bei mir häufig in ihrer ästhetischen und symbolischen Dimension Wirkung und Einfluss haben. Denn die Bäume sind Mittel der Selbstreflexion, weil sie es möglich machen, eigenes menschliches Leben in ihnen zu spiegeln. Das ist möglich, weil vieles von dem, was Bäume in ihrem Wesen verkörpern, menschliche Individualität bezeichnet. So kommen wir über den Umweg der Baumsymbolik und -ästhetik zu uns selbst und unserem individuellen Kern zurück.

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Die Bäume bestimmen den Frühling

Gleich am zweiten Tag zeigte sich der April von seiner legendär wechselhaften Seite. So ist das häufig, kurz bevor der Frühling sich endgültig durchgesetzt hat. Vielleicht ist das auch gut so, gerade weil es ein vertrauter Bestandteil unserer jahreszeitlichen Veränderungen ist, die für uns von klein so prägend wirkt. Wenn alles gleichmäßig und gleichbleibend wäre, können wir es nicht fassen. Der Wechsel und die Schwankungen gehören zum festen Erwartungsrepertoire. So also auch das Aprilwetter. Je ungemütlicher das ausfällt, umso eindrücklicher erscheint uns der wirkliche Frühling mit wärmenden Sonnenstrahlen, viel Licht und vor allem all dem hellen, noch transparenten Grün, das uns die Pflanzen entgegenstrahlen. So richtig ist in meiner Wahrnehmung der Baumfrühling noch nicht angekommen. Der hat sich bisher eher auf erste Gartenarbeiten, Baumrückschnitte und ähnliches konzentriert. Aber die Bäume müssen eben jetzt selbst in ihre aktive Phase zurückkehren. Erst dann ist der Frühling auch in uns angekommen.

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Schöner Aprilauftakt

An diesem schönen ersten April hat sich die Sommerwetterperiode fortgesetzt. Das hat M. und V. wieder in den Garten gezogen, um erste Gartenarbeiten zu erledigen, den Boden zu harken, altes Laub zu entfernen und die Flächen für das Einpflanzen der Sommerblumen vorzubereiten. Die große Säuberungsaktion der gefliesten Pfade und der Waschbetonflächen wird wohl noch einige Zeit warten müssen. Das ist eine Aktion, die wir frühestens Mitte Mai erledigen, wenn der Frühsommer nicht mehr gefährdet ist. Bis dahin gibt’s aber noch jede Menge anderes zu tun, vor allem um die selbst gezogenen Pflanzen später im Garten einpflanzen zu können und ein schönes Gartenambiente zu schaffen. Darauf und auf die Licht-Schattenspiele durch das im Grün der Bäume gefilterte Sonnenlicht freuen wir uns schon.

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Ende März leiten wir die Gartensaison ein

Ein langer Arbeitstag mit Gartenarbeit, aber diesmal in auswärtigen Gefilden. Da wir aber schon einige Male zu dieser Jahreszeit bei J. und W. im Garten tätig waren, fühlte sich auch das irgendwie vertraut an. Auch dort geht es immer wieder um bekannte Kandidaten, die sich im Laufe der Jahre prächtig entwickelt haben: Die Esskastanie im Vorgarten, bei der wir zwei weitere tief stehende und überflüssige Äste zurückgeschnitten haben, der Walnussbaum ebenfalls im Vorgarten und die Zwillings-Ebereschen im Hinterhausgarten, an denen diesmal nichts zu tun war, auch weil es jetzt schon etwas zu spät für Rückschnitte bei diesen Arten ist, die schon kräftige neue Triebe mit Knospen getrieben haben. Natürlich sind die Sommerblumen derzeit ein großes Thema. So drehte sich der Großteil der Arbeiten um das Eintopfen von Blumensamen oder –zwiebeln, das Auffüllen frischer Gartenerde in Pflanzgefäße oder das Entleeren alter verbrauchter Erde, das Bewegen und Arrangieren der Pflanzgefäße im Gartenareal und das Aufkehren des Winterdrecks und des verdorrten Laubs auf den Gehpfaden. Auch einen gerissenen Pflanztrog aus Ton habe ich ausgebessert, mit Draht und Spachtelmasse, so dass er zumindest in dieser Saison noch durchhalten sollte. Jetzt müssen die zahlreichen Samen noch erfolgreich keimen, die bereits als winzige Pflänzchen eingekauften Blumen gut anwachsen und sich der Frühling hoffentlich so entwickeln, dass die Pflanzenplanung bis zum Sommer wie gewünscht umsetzbar ist.

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Alte Baumbekannte und Vorbereitung auf den Sommergarten

Ein langer Arbeitstag mit Gartenarbeit, aber diesmal in auswärtigen Gefilden. Da wir aber schon einige Male zu dieser Jahreszeit bei J. und W. im Garten tätig waren, fühlte sich auch das irgendwie vertraut an. Auch dort geht es immer wieder um bekannte Kandidaten, die sich im Laufe der Jahre prächtig entwickelt haben: Die Esskastanie im Vorgarten, bei der wir zwei weitere tief stehende und überflüssige Äste zurückgeschnitten haben, der Walnussbaum ebenfalls im Vorgarten und die Zwillings-Ebereschen im Hinterhausgarten, an denen diesmal nichts zu tun war, auch weil es jetzt schon etwas zu spät für Rückschnitte bei diesen Arten ist, die schon kräftige neue Triebe mit Knospen getrieben haben. Natürlich sind die Sommerblumen derzeit ein großes Thema. So drehte sich der Großteil der Arbeiten um das Eintopfen von Blumensamen oder –zwiebeln, das Auffüllen frischer Gartenerde in Pflanzgefäße oder das Entleeren alter verbrauchter Erde, das Bewegen und Arrangieren der Pflanzgefäße im Gartenareal und das Aufkehren des Winterdrecks und des verdorrten Laubs auf den Gehpfaden. Auch einen gerissenen Pflanztrog aus Ton habe ich ausgebessert, mit Draht und Spachtelmasse, so dass er zumindest in dieser Saison noch durchhalten sollte. Jetzt müssen die zahlreichen Samen noch erfolgreich keimen, die bereits als winzige Pflänzchen eingekauften Blumen gut anwachsen und sich der Frühling hoffentlich so entwickeln, dass die Pflanzenplanung bis zum Sommer wie gewünscht umsetzbar ist.

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Schon mehr als 800 Armbänder

Wieder eine Arbeit abgeschlossen, und das noch vor dem Wochenende. Gut, da für morgen anderes auf de Programm steht, u. a. auch Gartenarbeit. Diese Auftragsarbeit war die 801., seitdem ich die Lebensbaum-Armbänder herstelle. Dank meiner vor einiger Zeit erstellten Statistik kann ich das so sagen. Natürlich summiert sich die Gesamtzahl der realisierten Bänder auf eine deutlich höhere Zahl. Ich schätze, es dürften über 900 sein, die ich in den letzten 18 Jahren herstellt habe. Umso erstaunlicher wirkt es immer noch auf mich, wie dynamisch und abwechslungsreich sich das Projekt erhalten hat und sich zudem immer wieder weiterentwickeln konnte. Dank unterschiedlicher Varianten der Armband-Idee, dank der immer wieder neuen Anfragen und speziellen Wünsche, dank auch der vielfältigen Kommunikationen, im Vorfeld, aber auch in Form nachträglicher Rückmeldungen, manchmal Jahre später. Das ist schön und aufbauend. Ich bin froh, dieses sehr eigene Format ins Leben gerufen zu haben. Und auch darüber, dass so viele Menschen Freude daran haben.

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Ehrgeizige Pflanzenzucht

So vielfältig in Sachen Frühlingspflanzen waren wir zuvor noch nie. Auch V. hat der Ehrgeiz erfasst. Neben seinen diversen Gemüsesamen hat er heute auch noch eine Reihe von Kräutern in Töpfchen gesät. Da bin ich mal gespannt. Wäre ja schön, wenn etwas daraus wird. Nur waren wir bei Kräutern in der Vergangenheit weniger erfolgreich. Offenbar liegt es entweder an den Lichtverhältnissen an ihrem Standort oder an spezielleren Wachstumsbedingungen, vielleicht der Erde. Dennoch finde ich es gut, es noch einmal zu versuchen. Schließlich ist jedes Jahr beim Pflanzerfolg auch ein wenig anders. Am Abend bin ich mit dem Ebereschenprojekt gut vorangekommen. Wie in der Vorwoche sollte die Arbeit morgen abschließbar sein. Eine Routinearbeit, aber immer noch eine sehr anregende und bei jeder Wiederholung wieder spannende und herausfordernde.

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Noch mehr Sommerblumen ausgesät

Vielleicht bin ich damit einen Rick später dran als im Vorjahr. Aber heute ist es mir doch noch gelungen, die letzten geplanten Pflanzensamen in Pflanztöpfe zu säen und zu den am Wochenende bereits angesäten auf die Fensterbank zu stellen. Die Auswahl ist jetzt mit den Strohblumen und der schwarz-, weiß und verschiedenfarbig äugigen Susanne noch etwas größer. Und bei der Anzahl der Töpfchen mache ich mir keine Sorgen, dass am Ende genügend Pflanzen für J. und W., K. und uns übrig bleiben. Bis dahin macht es aber noch etwas Arbeit. Täglich gießen, irgendwann in größere Gefäße umtopfen, vielleicht das eine oder andere vereinzeln und später auch das Einpflanzen in den Garten. Das ist immer interessant und spannend, wenn man den Wachstumsprozess beobachten kann und die Unterschiede zu den Vorjahren sieht. Das hängt eben von vielen Faktoren ab, dem Wetter, insbesondere dem Licht, der Erde und ob man die jeweils richtigen Zeiträume erwischt hat. Mit der schwarzäugigen Susanne bin ich vielleicht schon etwas spät. Dennoch hoffe ich, dass sich die Art gut anlässt und später am Zaun ihre bunten Blüten ausbreitet. Holzarbeit war am Nachmittag auch wieder Thema. Ein Rohling aus Eberesche. Das wird vom Ablauf eine Wiederholung der Vorwoche. Und ich bin wie häufig froh für die wohltuend abwechselnde Gelegenheit.

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Und die nächste Holzofensaison kann kommen

V. hat den Ofen heute tatsächlich schon für die kommende Saison vorbereitet. Erst musste er am Vormittag noch ganz auskühlen, denn die Hitze speichert sich darin noch lange vom Vortag her. Jetzt ist auch das Ausgangsrohr gereinigt und die abgebröckelten Stellen der schamottierten Innenverkleidung sind ebenfalls erneuert. So steht der nächsten Holzofensaison nichts im Wege. Gut ist, dass wir diesmal wirklich den ganzen herangeschafften Brennholzvorrat aufgebraucht haben. So liegt der Brennholzhaufen nicht den ganzen Sommer über im Blickfeld. Spätestens im Spätsommer wird die Stelle dann wieder aufgefüllt. Aber so weit wollen wir nicht denken. Viele lieber richten wir die Gedanken auf den Frühling, das Säen und Pflanzen und dass wir bald wieder im Garten arbeiten und uns aufhalten können.

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Letzter Ofentag

Das ist wohl der letzte Abend mit unserem Holzbrandofen in diesem Winter. Der Vorrat, auch der nachgeholte, ist inzwischen aufgebraucht und M. findet es übertrieben, die Saison erneut zu verlängern. Gefühlt sollte der Frühling mit spürbar höheren Temperaturen auch bald einziehen, zumal wir Andeutungen davon schon einige Male erleben durften. Nachher werde ich noch die letzten verdorrten Palmzweige des Vorjahres von den Türkreuzen abnehmen und im Ofen verbrennen. In Kürze können wir wieder neuen Palm weihen lassen. Wir handhaben es traditionell so, dass wir die alten Zweige einige Wochen vorher entfernen.

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Fortschrittliche Impulse

Nach dem Wahnsinnssonnentag gestern war das durchschnittliche Licht dieses Sonntags wie ein Entzugsprogramm. Aber zum Ruhen, wie es nur an einem Sonntag möglich ist, war das auch eine gute Voraussetzung. So konnten wir heute einiges sich setzen lassen und Energie nachtanken für zweifellos anstrengende Wochen, die vor uns liegen. Meine Gedanken und Erledigungen drehen sich derzeit stark um neue Möglichkeiten der Fotografie. Mit einer erweiterten Ausrüstung sollten die Gestaltungsspielräume künftig noch vielgestaltiger werden. Für die Illustration von wechselnden Themenprojekten wie für meine Steckenpferde, zu denen die Bäume und ihre Details, die Symbolik und Ästhetik von Traditionen und Ritualen sowie Holzstrukturen und auch Oberflächen und Materialtexturen gehören. Ich hoffe, dass von der neuen Technik auch für die Gestaltung fortschrittliche Impulse zu erwarten sind.

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Toller Frühlingstag mit Baumschnitt und erster Pflanzensaat

Wie erwartet war das Zurückschneiden des Maulbeerbaums eine Arbeit, die mehr als vier Stunden in Anspruch nahm. Es ging mir diesmal etwas flüssiger von der Hand als in den Vorjahren, was vor allem daran lag, dass zwar die Anzahl der neuen Asttriebe sehr hoch war, die Äste selbst aber überwiegend nicht so dick waren. Mir scheint, der reiche Fruchtertrag des Vorjahrs hat den Baum doch einiges an Energie gekostet, den Teil, der einmal nicht in die Vergrößerung seines Holzvolumnes geflossen ist. Vielmehr ist der Baum insgesamt, v. a. am Stamm kräftiger geworden. Genauso, wie ich mir das immer gedacht und gewünscht habe. Meine Vorstellung orientiert sich immer an den alten, knorrigen Maulbeerbäumen vor dem alten Schloss in D., die ich so mag und von deren Holz ich ja einige Abschnitte erhalten und das ich auch schon verarbeitet habe. Wäre schön, wenn mein noch vergleichsweise junger Baum sich einmal so auswachsen könnte. Die Grundlagen dafür lege ich jedenfalls mit dem sorgfältigen Rückschnitt zum Beginn des Frühjahrs. Auch mit dem optischen Ergebnis bin cih diesmal sehr zufrieden. V. hat noch einige dickere, quer stehende Äste im Inneren der Krone entfernt, weil so das Anstellen der Leiter im Spätsommer leicht möglich ist. Sicher wird der Baum nach einer kurzen Verschnaufpause gleich wieder einen Neuaufbruch anstreben, neue Triebe bilden und hoffentlich in einer ungefährdeten Witterungsphase blühen. Dann erhalten wir vielleicht einen weiteren Jahrgang unserer leckeren Maulbeermarmelade. Die Frühlingssonne und das Arbeiten draußen hat so gut getan, dass ich anschließend gleich meine ersten Pflanzen angesät habe, die ich zunächst auf der Fensterbank vorziehe: Bisher sind es die Rizinusstauden, 5 verschiedene Sorten Sonnenblumen, ebenfalls von vorjährig gesammelten Samen und eine Reihe von 21 Pflanztöpfchen mit Chilis. Im Baumarkt habe ich später noch frische Samen für Strohblumen, die schwarzäugige Susanne und verschiedene uns bisher noch nicht praktisch vertraute Sommerblüher besorgt. Einen Teil werde ich noch zu den Fensterbank-Sämlingen gesellen. Und ein anderer Teil ist für direktes Aussähen in die Gartenerde besser geeignet. Da halte ich mich an die Empfehlungen auf den Samentütchen.

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Und wieder fordert uns der Maulbeerbaum

Auch den Feigenbaum habe ich bis zum Abend unter Dach und Fach gebracht. So kann ich mich morgen ganz dem Rückschnitt des Maulbeerbaums widmen. Im Vorjahr hat das bis zum Nachmittag gedauert, so viele Äste hat der Baum, und so verzweigt und schlecht erreichbar sind sie. Aber am Ende ist er immer sauber, symmetrisch und so gestutzt, dass im Laufe des Jahres nichts über die angrenzenden Zäune überhängt und irgendwen stören kann. Das kräftige Zurückschneiden hat sich auch insofern ausgezahlt, als im Vorjahr nach günstigen Wetterbedingungen zur Blütezeit viele Früchte gewachsen sind, die über mindestens zwei Monate immer wieder nachkamen. Die erste richtige und dann gleich eine sehr ergiebige Maulbeerenernte. Ich, der Rückschnitt wird auch diesmal die Kraft des Baums in Richtung seiner Früchte treiben, jedenfalls wenn die Blüten nicht verregnen oder sonst wie gestört werden. Das wäre uns allen und vor allem V. gefallen, der seit dem Fruchterfolg von dem Maulbeerbaum ganz begeistert ist, den er bis dahin eher belächelt hatte. So hat sich der Baum im Laufe der über zehn Jahr zu einem eindrucksvollen Individuum entwickelt, das hoffentlich noch viele gesunde Lebensjahre vor sich hat.

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Eichentag

Es ist der eigentliche Frühlingsanfang und der Tag der Eiche. Eigentlich merkwürdig, bringe ich die Eiche doch spontan eher mit etwas Schwerem, vielleicht Spätsommerlichen in Verbindung. Aber eher nicht mit dem Frühling. Insofern eine der Überraschungen in der konstruierten Systematik des keltischen Baumkalenders. Wie passend zum Tag habe ich heute tatsächlich einen Radiobeitrag über Förster und die Bewirtschaftung von Eichenwäldern gehört. Dass hierzulande erntereife Eichen meist über 200 Jahre alt sind. Erstaunlich, und noch erstaunlicher, dass der Stamm einer solchen, mehrere Jahrhunderte gewachsenen Eiche bei gerade einmal 1000 Euro liegt. Das hätte ich höher eingeschätzt, angesichts einer solchen Lebensleistung und der gewaltigen Masse, die der Baum danach hinterlässt. Thema meiner Arbeit heute war aber der Feigenbaum. Der passt für mich gefühlt schon eher zum Frühling, auch wenn der seine Blätter erst viel später ausbreitet.

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Gutes Jahr für Baumthemen

Sonne passend zum kalendarischen Frühlingsanfang. Der Rückschnitt des Maulbeerbaums am Wochenende rückt in realisierbare Nähe. Die vielen Sonnenstunden habe ich am Nachmittag für eine Holzarbeit genutzt. Das geht dann besonders leicht von der Hand und ist gerade bei so vielen technischen Aufgaben eine willkommene handwerkliche Abwechslung. Ich freue mich über die gute Resonanz auf meine Wunschbaum-Projekte gerade in diesen Tagen. Das macht Lust auf das neue Jahr, das auf dem Gebiet so schlecht nicht begonnen hat. Das unterscheidet es vom Vorjahr, in dem die Baum-Lebensgeister bei den Menschen erst während des Frühlings so richtig zur Geltung kamen.

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Frühlingspläne

Ein guter Schritt vorwärts mit meiner technischen Arbeit. Das ist gut, weil dann wieder mehr Freiraum für das Kreative bleibt, das die Kür bei jedem Projekt darstellt. Und mit einigem formalen Ballast hinter mir ist es auch einfacher, die nächste Holzarbeit mit Vorfreude auf den Frühling zu beginnen. Vielleicht dann während der Feinarbeit auch mit wärmenden Sonnenstrahlen im Rücken. Wenn die Wetterbesserung anhält, fasse ich außerdem fürs Wochenende den Rückschnitt des Maulbeerbaums ins Auge. Das ist eine umfangreiche Arbeit, die anhaltende Sonne voraussetzt.

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Kreativität und Baumfrühling

Erste Andeutungen eines dem Vorfrühling angemessenen Wetters. Zumindest zeitweise Sonne, wenn auch noch ziemlich kühl. Dennoch spürt man die Chance, dass nach einer Übergangszeit die Vegetation den Aufbruch in die neue Jahreszeit wagen könnte. Wenn das mit den letzten Wochen vor Ostern zusammenfällt, wäre das Wünschenswerte doch wieder hergestellt, auch wenn man diesen März bisher vergessen kann. Ich nutze wie immer die positiven Seiten solcher Wetterkapriolen und vertiefe mich in die schwierigen technischen Aufgaben, deren Lösung künftiges Arbeiten leichter macht. Und mit dem Baumfrühling kann dann auch in der Projektarbeit die Kreativität wieder ihren Platz einnehmen.

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Falsches Wetter und fehlende Eindrücke

Das Novemberwetter hat sich auch am Wochenende fortgesetzt. Dabei erwartet man gerade in diesen Wochen des Jahres den Aufbruch zum Frühling, die ersten Gelegenheiten zu echter Gartenarbeit, freies Atmen bei sonnenreichen Spaziergängen in der langsam erwachenden Baumlandschaft. Nichts von dem ist vorhanden und möglich. Stattdessen sorgen wir uns um die noch vorhandenen Brennholzvorräte und leiden auch körperlich am Lichtmangel und den extrem wechselnden atmosphärischen Einflüssen. Da bin ich froh, mit unterschiedlich gepolten Projekten zugedeckt zu sein, die das Fehlen natürlicher Eindrücke für einige Zeit länger verkraftbar machen.

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Familiäre Baumbeziehungen

Für Gartenarbeit war es heute noch nicht warm und trocken genug. Aber ansonsten konnten wir doch einige Wochenendarbeiten erledigen. Immerhin sind jetzt die im Keller überwinterten Geranien an der frischen Luft und können sich auf einen Neuanfang freuen. Und das jüngst realisierte Armbandset ist für den Versand vorbereitet. Vater, Mutter und Kind, alle drei werden künftig die Lebensbäume der jeweils anderen mit sich tragen. Das finde ich besonders spannend, weil es der Symbolik der Partner-Armbänder noch eine weitere Dimension hinzufügt und das Zusammenspiel der einzelnen Baumcharakteristika bei einem Dreierset noch komplexer ausfällt.

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Wieder wenig Märzsonne

Der großzügige Sonnenstundenvorschuss des Februars dürfte jetzt schon aufgebraucht sein. Wie im Vorjahr war der Februar ungewöhnlich lichtreich und der folgende März, der eigentlich den Frühling vorbereiten sollte, fällt auch diesmal wieder ab und schenkt uns kaum Sonne. Wie so häufig beim Wetter der letzten Jahre eine verkehrte Welt. Trotzdem werden wir am Wochenende einige Dinge für die Gartensaison vorbereiten, damit wir gut gerüstet sind für den tatsächlichen Frühlingsbeginn. Das kann ja dann auch mal ganz schnell gehen. Über Nacht, wie wir es schon häufig erlebt haben. Wir werden es am Licht und am ersten wirklichen Baumgrün erkennen. Mit der frühen Blüte des Spitzahorns werden auch die Honigbienen ihre neue Saison starten und hoffentlich gesund aus der Überwinterung kommen.

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