Unser letzter Tag mit Weihnachtsbeleuchtung

Am Nachmittag konnte ich endlich mein umfangreiches kunsthandwerkliches Vorhaben weiterführen. Die Anfangsarbeit hatte ich schon zwischen den Jahren in der Außenwerkstatt, bei ziemlich frostigen Temperaturen, abgeschlossen. Aber der Auftrag wurde erst viel später bestätigt, so dass jetzt die Fortsetzung möglich wurde. Das Ganze wird sich ziemlich hinziehen, aber diese Routinearbeiten meines Manufakturprojekts haben etwas ungemein Konzentrierendes, Beruhigendes und Meditatives. Sie sind für mich deshalb wirklich ein Gewinn und gleichzeitig wichtiger Gegenpol und Ausgleich für die viele Technik, die mich täglich ebenso begleitet und vor Aufgaben stellt. Morgen will ich den zweiten Teil meines „Abschmückens“ realisieren. Schon traurig, weil damit die Weihnachtszeit tatsächlich auch augenscheinlich vorbei ist. Aber auch wichtig, weil nur so die saisonale Intensität erhalten bleibt. Und schließlich ist nach Weihnachten glücklicherweise, immer noch, vor Weihnachten. Am Abend haben wir uns alle kurze Zeit erschreckt: Der Weihnachtsbaum ließ sich nicht mehr anschalten. Die Lichterketten blieben aus, auch die Beleuchtung des Sideboards, die uns während der ganzen Advents- und Weihnachtszeit dieses außerordentliche Lichtstimmung vermittelt. Nach einigen Tests habe ich herausgefunden, dass es an einer Mehrfachsteckdosenleiste lag, die wohl den Geist aufgegeben hat. Für kommende Weihnachten werde ich sie ersetzen müssen. Und für den letzten Abend der Weihnachtsbeleuchtung reicht das direkte Einstecken in die Wandsteckdose aus.

Manufaktur als Ausglich für zu viel Hightech

Unsere praktischen Erledigungen und teils aufgeschobenen Vorhaben konnten wir heute nachholen. Das ist gut. Aber wegen der gerade einmal wieder anstehenden technischen Herausforderungen im Rahmen meiner eigenen Präsenzen bin ich doch sehr mit diesen Dingen aufgehalten worden. Anderes musst deshalb liegenbleiben. Ich hoffe, das nahende Wochenende nutzen zu können, um mit der Manufaktur und der Bearbeitung von 8 verschiedenen Lebensbaum-Holzarten weitermachen zu können. Darauf freue ich mich nach so viel technischer Beanspruchung schon sehr.

Gewissheiten und Familientraditionen reaktivieren

Trotz des überraschenden Besuchs von G., der uns am Vormittag einige Stunden in Anspruch genommen hat, bin ich heute wirklich gut vorangekommen. Vor allem konnte ich gerade erst gestellte Aufgaben sehr zügig und trotzdem perfekt umsetzen, was zum einen schön und zum anderen günstig fürs Fortsetzen der laufenden, sehr zeitintensiven Projekte ist. Da steht einiges auf dem Plan, inklusive einer größeren kunsthandwerklichen Arbeit, die ich allerdings trotz der körperlichen Arbeit als sehr erholsam wahrnehme. Über Gs Besuch, der sonst traditionell vor Weihnachten stattfindet, diesmal aber zu unserer Beunruhigung ausgefallen war, haben wir uns sehr gefreut, zumal wir kürzlich alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um den Kontakt wiederherzustellen. Das ist offensichtlich gelungen und hat uns ein kleines Stück Gewissheit und Anknüpfungsmöglichkeit an die gute Beziehung zur weiteren Verwandtschaft zurückgebracht.

Technische Fortschritte mit erfreulichen Perspektiven für die Zukunft

Heute konnte ich die lange verfolgte und um die Jahreswende endlich konkretisierte Aktualisierung einer Eigenentwicklung zu einem wesentlichen Fortschritt bewegen. Ganz ist es noch nicht abgeschlossen, aber ich habe doch die ganz großen technischen Hürden bewältigt, und das macht Mut für den Endspurt, der dann auch inhaltlich die neusten Projekte ergänzen wird, jetzt auf der absolut neuesten technischen Basis. Eine gute Grundlage für die Auftragsprojekte, die eine ähnliche Transformation in den nächsten Monaten erfordern werden. Und wer weiß, vielleicht kann ich die Erkenntnisse aus diesem technischen Relaunch auch nutzen, um die Wunschbaum-Themenseite einmal ganz neu aufzusetzen.

Neujahrsvorhaben und prekäre Motivationslagen

Nun werde ich die angefangene kunsthandwerkliche Arbeit doch weiterführen können, die zuletzt im Ungewissen gelegen hatte. Das freut mich, auch wenn dieser Jahresanfang alles andere als motivierend daherkommt. Es ist ein punktuelles Aufblitzen zu beobachten, aber das verglüht meist schnell wieder. Immerhin bin ich gut darin geworden, die kurzen Aufwallungen aufzugreifen und zu verstärken. Man muss dann auch den potenziell Interessierten unter die Arme greifen, das Mögliche wahrscheinlicher machen. Mehr Motivationswille bei einer kritischen Masse von Menschen wäre in der Situation hilfreich, so hoffe ich, die glücklichen Momente auch nach außen tragen und motivierend vermitteln zu können. Die kurze Ruhepause zwischen den Jahren habe ich u. a. dazu genutzt, bestimmte Ordnungen wiederherzustellen, Dinge zu sortieren und übersichtlicher zu machen, schon um die eigene Motivation hochzuhalten. Dazu zählten auch meine Bücher, unter denen die Sammlung von Baumliteratur einen großen Anteil ausmacht. Die habe ich wieder besser gruppiert, nicht geschickt platzierte Ordner woanders untergebracht und so meine Schwerpunktlektüre wieder besser in Szene gesetzt und greifbarer gemacht. Das ist belebend und auch ein Anreiz, lange liegend gebliebene Bücher endlich einmal hervorzuholen und durchzusehen. Eines der Vorhaben, von denen ich hoffe, in diesem neuen Jahr endlich wieder Fortschritte zu machen, sind die eigenen Texte zur Baum- und Lebenssymbolik, denen ich gerne einmal wieder neue hinzufügen würde. Mal sehen, ob ich das mit den vielen Aufgaben vereinbaren kann, und vor allem in einem Rahmen, der dem Thema und seiner Bedeutung angemessen ist.

Für ein reibungsloses Eintippen der Baumtagebuch-Postings

Heute habe ich endlich auch das leidige Problem mit der Tastatur auflösen können, das mich schon so lange und in jüngster Zeit verstärkt ablenkt. Das ist nicht nur, aber auch beim Schreiben der Postings für das Baumtagebuch ein Problem geworden. Unter anderem wegen der fehlerhaften Zuordnung von Tasten und der Funktion von Tastenkombinationen. Da scheint die Tastatur sich selbständig gemacht zu haben. Es war nicht unkompliziert, das eigentliche Problem einzugrenzen. Am Ende lief es auf einen Austausch der Tastatur hinaus, die offenbar einen unreparierbaren Defekt entwickelt hat. Ich hoffe, mich an das neue Modell schnell zu gewöhnen, um bald wieder ganz normal tippen zu können. Auf die Ergonomie will ich dabei auch künftig nicht verzichten. Daran habe ich mich gewöhnt, und wie ich an der provisorischen Normaltastatur, die ich übergangsweise nutze wieder deutlich erkennen  kann, bringt die ergonomische Aufteilung und Formung der Tastatur deutliche Entlastung. Das enge Tastaturlayout habe ich mir schon ganz abgewöhnt.

Weihnachtliches Entschmücken in zwei Etappen

Ich habe das „Entschmücken“ der Weihnachtsdekoration diesmal auf zwei Wochenenden aufgeteilt. Heute habe ich schon einmal den künstlichen Baum vorm Haus, den Türkranz, den Leuchtstern und den neuen Lichterschweif an dem Tannengesteck neben der Tür abgebaut und sorgfältig für Ende des Jahres verpackt. Außerdem die Dekoration mit Kranz und Leuchtkette im Flur und den Sternenlichtervorhang hinter dem großen Fenster im Esszimmer. Am Nachmittag habe ich mir dann noch mein Arbeitszimmer vorgenommen, in dem nicht nur die Weihnachtssachen, auch vieles andere aufzuräumen, neu einzuordnen und sauberzumachen war. Ein ziemlich ausgefüllter Arbeitssamstag, der wegen des weihnachtlichen Drumherums aber auch etwas sehr Schönes und Reizvolles mit sich brachte. Den Weihnachtsbaum und die schöne Lichterdekoration rund um das Sideboard will ich aber noch bis zum kommenden Wochenende belassen. Wäre schade, gerade wo es jetzt draußen so extrem ungemütlich und winterlich kalt ist.

Von den Baum-Individuen bei irritierenden Lebensumständen lernen

Was ich in den vergangenen Tagen überdeutlich beobachten konnte, hat sich an diesem be-sonders ungemütlichen, nass-kalten und stürmischen Wintertag erneut bestätigt. Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Gemüt der Menschen und schlagen auch auf das Kommunika-tionsverhalten durch. Tatsächlich ist die Kommunikation auf ein Minimum reduziert, viele scheinen jeden nicht unbedingt notwendigen Kontakt zu meiden, ziehen sich zurück. Und damit bleiben viele Dinge liegen, verzögern sich, kommen nicht zu dem avisierten Abschluss. Eine sich selbst verstärkende Entwicklung, die es perspektivisch nicht erfreulicher macht. Wir müssen gerade in solchen verzwickten Phasen sehr an unseren tief liegenden Reserven und versuchen, unsere im Menschsein liegenden Basisenergien zu mobilisieren. Anders gerät das Leben ins Stocken und droht gar, sich rückwärts zu bewegen. An der Stelle nehme ich mir gerne das Baum-Individuum als Vorbild, das seine Einzigartigkeit auch bei den widrigsten Verhältnissen behauptet und sehr lange bewahrt. Diese Widerstandsfähigkeit und dieses un-verrückbare Selbst-Bewusstsein können wir in der Auseinandersetzung mit den Bäumen für uns neu mobilisieren.

Erster Winter ohne Holzofenwärme seit langem

Bei uns ist der Schnee schon wieder verflogen, war wohl nur ein kurzes Winterintermezzo. Aber richtige Schneelandschaften erleben wir hier sowieso nicht, insofern kann ich verzichtten. Dann doch lieber kirrende trockene Kälte und viel Sonne. Solche Wintertage durften wir ja schon einige erleben, das ist es auch am ehesten, was ich bei uns mit Winterwetter der belebenden Art verbinde. Wir alle vermissen in dieser Heizsaison zum ersten Mal seit Jahrzehnten die wohlige Holzofenwärme, die bis ins letzte Jahr hinein zu den Winter-Highlights gehörte. Aber mit dem vollständigen Verbrauch allen Brennholzes, das zuletzt von unserem ehemaligen Fichtenwald stammte, fehlt uns erstmals die Brennholzgrundlage. Der Ofen hätte es sicher noch länger getan, wenn V. auch wegen verschiedener Löcher im Schamotte zuletzt eher unzufrieden war, das hätte sich aber wieder reparieren lassen. Nun überlegen wir aber immer öfter, ob ein anderer, Brennholz sparender und gleichzeitig emissionsarmer Ofen uns in Zukunft die Ofenwärme doch wieder zurückbringen könnte. M. und V. konnten sich bisher nicht entscheiden, auch nicht welche Art Ofen dafür wünschenswert wäre. Wie auch immer, für diesen Winter ist der Zug natürlich abgefahren.

Auf Bewährtes als Basis für einen Neuanfang zurückgreifen

Wie schon so häufig beobachtet schlägt das Schneewetter auf das Gemüt der Menschen durch. So eine grundlegende Wetterfühligkeit ist wohl den meisten zu eigen, auch wenn sie es nicht bewusst wahrnehmen. Aber die ohnehin gefühlt gedrückte Stimmung, die auf die Umstände und Entwicklungen in der Welt zurückgeht, wirkt an solchen kalten Wintertagen noch gedrückter und fast schon wie eingefroren. Nicht gut, wenn man den Jahresanfang zu einem Neuaufbruch nutzen will. Wie es scheint, ist diese Chance erst einmal verflogen. Im letzten Jahr übrigens auch schon, aber damals kam der Motivationsaufschwung einen Monat später, so unverhofft, wie man es sich nur vorstellen kann. Natürlich hätte ich nichts gegen eine Wiederholung, die Menschen scheinen aber gezeichnet von den anhaltenden Frusterfahrungen und von dem Beobachten von Entwicklungen, die man niemals für möglich gehalten hätte. Ich meine, in solchen Situationen ist man am besten beraten, die Basis zu bemühen, alles Grundlegende und Bewährte als Ausgangspunkt und sicheren Halt zu verwenden, auf dem sich aufbauen lässt. Und wenn das ein Anknüpfen an einmal Erreichtes bedeutet, ist es auch gut. Wir bewegen uns seit einiger Zeit um Rückwärtsgang. Zumindest ein Aufholen, um den früheren Stand zu erreichen, sollten wir uns von diesem Jahresanfang erhoffen. Und möglichst alle etwas dazu beitragen.

Die Raunächte, das Weihrauchritual und der heilsame Geist der Weihnachtszeit

Eigentlich hatte ich in dieser Weihnachtszeit einmal vor, das Räucherritual etwas früher aus-zuführen, z. B. am Silvestertag oder an Neujahr. Aber da kam immer etwas dazwischen. Deshalb ist es doch wieder der Dreikönigstag geworden, an dem ich die Tradition auch sonst immer, als letzte Gelegenheit sozusagen, habe Wirklichkeit werden lassen. Für das Durch-schreiten der Wohnräume nutze ich immer eine Keramikschale, auf der ich ein bis zwei Räucherkohlen entzünde und mit echtem Weihrauch-Harz bestreue. Wie immer waren die Kohlen nicht leicht zu entzünden, wahrscheinlich weil sie zu alt werden, immer nur an diesem Tag herausgeholt werden. Aber mit etwas Geduld gings dann doch, und am Ende verströmte die Schale auch eine kontinuierliche Weihrauchschwade, die sich in den Räumen verteilen konnte. Es freut mich, dass inzwischen auch V. nichts mehr gegen den praktizierten Brauch ein-zuwenden hat. Deshalb bin ich diesmal auch ganz offiziell durch die gemeinsam bewohnten Räume mit dem Weihrauch gegangen, damit alle etwas davon registrieren und nicht nur da-nach den Duft noch wahrnehmen. Natürlich hat das auch Bezüge zu den Heiligen drei Königen, die u. a. mit Weihrauch als Gaben zur Geburtskrippe des Jesuskinds kamen. Aber die Erwähnung im Baumtagebuch geht v. a. auf die Tatsache zurück, dass der Weihrauch ein Harz des Weihrauchbaums ist, genauer von einem der verschiedenen Boswellia-Arten gewonnen wird. Die wachsen vornehmlich in afrikanischen Ländern, v. a. im heutigen Somalia, auch in Eritrea, Sudan und Äthiopien. Also in Gegenden, aus denen die Heiligen drei Könige oder die „Weisen aus dem Morgenland“, was eher den vorderen Orient bezeichnet, nicht stammten. Ich finde, der Räucherbrauch während der Raunächte transportiert in besonders eindrücklicher und erinnerungswürdiger Weise den heilsamen Geist der Weihnachtszeit.

Dem Aufbauenden und Zukunftsfreundlichen mehr Raum verschaffen

Mit dem ersten Tag dieses neuen Arbeitsjahrs bin ich schon gleich wieder ganz in die Projekte eingetaucht. Auch weil sich über die Feiertagspause einiges angestaut hatte und manches, das kurz vor den Feiertagen nicht mehr bearbeitet werden konnte, jetzt seine Fortsetzung fand. Gleichzeitig baut sich bereits ein neuer Berg von Aufgaben auf, der die nächsten Monate schon jetzt auszufüllen scheint. Aber gut so, jedenfalls erfreulicher und aufbauender, als wenn das Jahr gleich mit einer Erfahrung von Rückzug oder Abbremsung begonnen hätte. So freue ich mich und hoffe jedenfalls auf einen produktiven und kreativen Start in diese Projektjahr und dass die aufbauenden, wirklich auf die Zukunft gerichteten Denkarten und Ansätze sich durchsetzen und Raum verschaffen können. Für mich wird zu diesem Aufbauenden immer auch einen Anteil beitragen, der von der intensiven Beschäftigung mit Bäumen, Holz und vegetabiler Symbolik gespeist wird. Dieser Bezugspunkt zu den zeitlosen natürlichen Grundlagen ist wertvoll, um immer wieder ein Gleichgewicht herzustellen, gerade in diesen Zeiten, in denen nichts mehr ausgeglichen, erwartbar und verlässlich zu sein scheint.

Ein neuer Blick auf die vegetabile Weihnachtssymbolik

An diesem letzten Tag in der Weihnachtszeit, die mir vor dem richtigen Start ins neue Arbeitsjahr übriggeblieben ist, habe ich mich noch einmal, quasi abschließend, mit meinen Weihnachtsfotografien beschäftigt. Bei einigen Microstock-Portfolios habe ich die zuletzt realisierte Auswahl noch hochgeladen und mit Beschreibungen und Bezeichnungen versehen. Auch die physischen Weihnachtsgrußkarten für die kommende Weihnachtssaison habe ich schon aus der neuen Auswahl ausgedruckt und fertiggestellt. Einfach weil es mir wichtig ist, dass diese Arbeiten noch unter dem Eindruck der Weihnachtszeit und ihrer besonderen Ästhetik stattfinden. Zwei der jüngsten weihnachtlichen Bildillustrationen mit Schwerpunkt auf traditioneller vegetabiler Weihnachtssymbolik und einer bewusst authentischen Lichtstimmung habe ich hier eingefügt:

Weihnachtliche Laterne als Tischdekoration im festlich erleuchteten Weihnachtszimmer
Nahaufnahme eines roten Weihnachtssterns vor dem Weihnachtsbaum

Das atmosphärische Umfeld der Weihnachtzeit nutzen

Der zweite Durchgang meiner handwerklichen Vorarbeiten für das aktuelle Manufakturprojekt war wegen der Kälte schon sehr anstrengend. Vor allem sind mir bei dem mehrstündigen Stehen die Füße eingefroren. Ansonsten war ich der Arbeit entsprechend gut eingepackt. Letztlich sind nach dieser zweifachen Anstrengung die einzelnen Stäbe nun aber perfekt, so dass ich die weiteren Arbeitsschritte in Ruhe und sukzessive im Kelleratelier weiterführen kann. Eine gute Grundlage, die ich schaffen wollte, bevor das neue Arbeitsjahr am Montag richtig von neuem startet. Meine letzten Weihnachtsfotografien habe ich ebenfalls verarbeitet und meinen Portfolios hinzugefügt. Größtenteils werde ich damit eine ganz ordentliche Erweiterung meiner Auswahl illustrativer Weihnachtsmotive erreicht haben. Die Erweiterung ist wichtig, weil sonst auch die älteren, an sich erfolgreichen Bilder mit guter Resonanz allmählich in der Versenkung verschwinden. Und diese Dinge während der Weihnachtszeit noch abzuschließen ist schon aus atmosphärischen Gründen von Bedeutung. Nun wünsche ich mir einen Sonntag mit mehr Ruhe und etwas Freiraum zur Kontemplation.

Den Winter in seinen typischen jahreszeitlichen Ausrichtungen wahrnehmen

Mit dem neuen Jahr haben wir nun wirklich Winter. Die Temperaturen werden länger unter dem Gefrierpunkt liegen. Leider ist es gleichzeitig auch wenig sonnig. Daran muss ich mich erst wieder gewöhnen. Und auch die Kälte bleibt nicht ganz spurlos, wie ich am Nachmittag bei der handwerklichen Arbeit in der Außenwerkstatt gemerkt habe. Eine ähnliche Aktion wird morgen folgen. Aber dann habe ich die Grundlage für den ersten Manufakturauftrag dieses Jahres gelegt, den ich in den nächsten Wochen weiterbearbeiten kann. Eigentlich schön, diese überwiegend im Warmen ausführbare konzentriert Arbeit mit verschiedenen Hölzern und Symbolformen. Das hat etwas sehr Inniges und auf das Thema Bezogenes, das für mich inzwischen zum Winter und der Wahrnehmung des Winters und seiner typischen jahreszeitlichen Ausrichtung gehört. Und mit dem Bearbeiten der letzten Fotos aus meiner diesjährigen Weihnachtsreihe habe ich das Thema Weihnachten noch einmal aufgegriffen. Noch einmal mit dem Fokus auf den Weihnachtspflanzen, speziell des Weihnachtssterns, den ich beim spätabendlichen Shooting gestern Abend wiederum auf roten Textiluntergrund vor den Lichtern des Weihnachtsbaums positioniert und in verschiedenen technischen Konstellationen ins Bild gesetzt habe.

Ein Anfang für mehr Gleichmaß und Unaufgeregtheit

Gut, dass der Tag so ruhig verlaufen ist, wie ich mir einen Jahresanfang idealerweise wünsche. Eben ohne Katastrophen und Dämpfer. Von denen gab es zuletzt genug, und wenn wir der Symbolik des Jahreswechsels etwas abgewinnen wollen, müssen die Umstände auch dem entsprechen. Ich erinnere mich übrigens, dass es Anfang letzten Jahres ähnlich war, dass die Menschen nämlich kurzzeitig ein echtes Motivations- und Optimismushoch erlebten, von dem meine Projektarbeit das ganze restliche Jahr gezehrt hat. Diese Hochphase war in 2025 etwas später, so Ende Januar, Anfang Februar, um kurze Zeit später in eine lange andauernde Lethargie überzugehen, die allerlei Verwirrungen, Erschöpfungen und Turbulenzen mit sich brachte. Die meisten haben das so erlebt. Wenn ich das so rückblickend betrachte, wünsche ich mir natürlich eine Wiederkehr des Hochs, möglichst nicht nur punktuell, besser länger anhaltend. Und dass die Dinge weniger dramatisch sich entwickeln wie zuletzt. Mehr Gleichmaß und Unaufgeregtheit täte gerade im neuen Jahr gut. Unsere Monatskalender sind alle aufgehängt. Auch meine großer Baumkalender am Arbeitsplatz, mit wieder wunderbaren Eindrücken unterschiedlichster Waldspaziergänge, und der Postkarten-Baumkalender, den ich mir jedes Jahr gönne. Allein diese Baumkalenderbilder sind eine gute Stütze, das ganze Jahr über, dem erwünschten Gleichmaß und der Unaufgeregtheit eine Verstärkung zu verschaffen.

Ästhetische Gemeinsamkeiten ins Leben rufen

Die ganz große Bedeutung hatte der Silvestertag für mich noch nie. Dass das Kalenderjahr zum Abschluss kommt, erscheint mir wenig spektakulär. Bedeutung hat das für mich eigentlich nur im Zusammenhang mit der Weihnachtszeit, in deren Mitte der Jahreswechsel eben auch liegt. Insofern ist der Abschluss des alten und der Aufbruch ins neue Kalenderjahr schon etwas Beachtenswertes. Es steht in Beziehung zu den eigenen Perspektiven und Selbstreflexionen und kann neben anderen Dingen als Referenzmarke dienen. Wie so häufig in den vergangenen Jahren habe ich diesen letzten Tag des Jahres mit der Auswertung und Verarbeitung meiner jüngsten Weihnachtsfotografien ausgefüllt, zumindest hat das einen guten Teil der heutigen Arbeit ausgemacht. Ohne unsere sehr engagierte Vorbereitung der Advents- und Weihnachtszeit, die vielen Dekorationen und Lichterarrangements mit einzigartig weihnachtlicher Atmosphäre, wären diese Bilder so nicht möglich. Besonders aber freuet es mich, dies ist auch wohl der Grund für den Wunsch, diese Dinge größtenteils noch im alten Jahr abzuschließen, dass meine ganz persönliche Weihnachtsästhetik vermittelbar ist, und das schon viele Jahre. Ich erkenne das an der Resonanz auf mein auf Weihnachten bezogenes Microstock-Portfolio. Die zahlreichen und sehr unterschiedlichen über die Jahre zusammengekommenen Motive finden fast ganzjährig Interessenten. Es ist schön und für die künftige fotografische Arbeit ermutigend, wenn man ich diese Weise ästhetische Gemeinsamkeiten ins Leben rufen und aktualisieren kann.

Atmosphärische Verdichtung in abstrakter Unschärfe

Kommunikativ sind diese letzten Tage des Jahres aufwändiger und dichter gepackt, als ich das erwartet hatte. Tatsächlich fanden einige Menschen gerade in dieser Zwischenzeit Gelegenheit, sich mit Vorhaben zu beschäftigen, die schon auf das nächste Jahr verweisen. Gut, dass ich in diesen Tagen ansprechbar und hellwach bin. So kann ich einige Grundlagen für die Projekte 2026 schaffen, während andere sich im Winterurlaub ablenken. Aber das war bei mir schon immer so. Daran finde ich auch einen gewissen Gefallen, gerade in Auszeiten besondere kreative Leistungen abzurufen. Eine Auswahl meiner neuen Weihnachtsfotografien, die gestern und heute in meine Microstock-Portfolios hochgeladen habe, sind teilweise schon akzeptiert worden. Natürlich wird sich eine Resonanz erst im kommenden Jahr zeigen. Aber wie erwartet waren einige Agenturen bei den in reiner abstrakter Unschärfe gestalteten Aufnahmen wiederum nicht begeistert, haben sie schlichtweg abgewiesen. Das sind immer dieselben Kandidaten, die diese spezielle fotografische Gestaltungsform nicht wirklich verstehen und deshalb auch niemals erfahren werden, dass es viele Menschen gibt, die gerade in der abstrakten Unschärfe und Höchstmaß an atmosphärischer Verdichtung erkennen und das sehr bevorzugen. Ich weiß das, und deshalb unternehme ich immer wieder neue Versuche in diesem Gestaltungsfeld, die in ungefähr der Hälfte der Plattformen auch angenommen werden. Natürlich spielen die Lichter des Weihnachtsbaums, aber auch die übrigen Lichtarrangements und vielfältige symbolischen Formen der Weihnacht, die in unsere Wohnungsdekoration einfließen für die Gesamtwirkung der Bilder eine große Rolle.

Zwischenzeitliche Aktivitäten und weihnachtliche Symbolarbeit

Mit der -Durchsicht und Bearbeitung meiner Weihnachtsfotografien bin ich in dieser Saison frühzeitiger zu ersten Ergebnissen gekommen als in den letzten Jahren. Allerdings sind noch nicht alle Bildideen umgesetzt, so dass weiter Bearbeitungsreihen folgen werden. Dennoch bin ich froh, einige sehr originelle Bildideen schon umgesetzt zu haben. Ob das wirklich auf Interesse stößt und in seiner speziellen Bildsprache auch verstanden bzw. mit Weihnachten stimmig in Verbindung gebracht wird, ist nicht klar, wird sich in den nächsten Monaten aber zeigen. Manchmal brauche gute Motive auch mehrere Jahre, bis sie auffallen und nachge-fragt werden. Da muss man geduldig sein und mit positiven Überraschungen bei der Art rechnen, wie die Microstock-Agenturen ihre Bilderpools bewerben und nach welchen Kriterien sie sie auffindbar und durchsuchbar machen. Das ist den Fotografen selbst nicht ersichtlich und bleibt letztlich eine Glückssache. Ich freue mich aber auch, dass die Raunächte nicht ganz an mir vorbei gehen, zum Beispiel habe ich in den letzten Tagen häufiger Räucherkegel aufgestellt und verqualmen lassen. Das passt gut zu meinen weihnachtlichen Bearbeitungen und in diese Zwischenzeit. Das Durchgehen sämtlicher Wohnräume mit der Räucherschale habe ich aber noch nicht durchgeführt. Ich überlege, ob ich das diesmal noch im alten Jahr machen soll, und nicht erst bei der letzten Gelegenheit am 6. Januar.

Tage im weihnachtlichen Übergang

Es sind ordnende, rekapitulierende und vorausschauende Gedanken und Aktivitäten, die in diesen Tagen zwischen den Jahren im Vordergrund stehen. Mein Eindruck ist, dass das den meisten Menschen so geht, dass es ein solches Bedürfnis in dieser Zwischenzeit gibt, die so im Jahr keinen Vergleich kennt. Heute gehörte dazu das Ordnen, aussortieren und Arrangieren meines Fachthemen-Bücherregals, aber auch einige andere auf das neue Jahr vorausschauende Pläne. Zum Fotografieren bin ich heute nicht mehr gekommen, aber die Durchsicht und Optimierung der der letzten weihnachtlichen Reihen standen doch auf dem Programm. Hier eine weitere Aufnahme der realistisch fotografierten Amaryllis-Weihnachtsblumen, die vor dem Hintergrund der festlich geschmückten und erleuchteten Weihnachtszimmers ihre ganze Bedeutung und Ausstrahlung erhalten.

Amaryllis-Weihnachtspflanze in festlich geschmücktem Weihnachtszimmer

Goldene Weihnachtszimmerimpressionen

Den Gesprächen am heutigen Tage entnehme ich, dass für die meisten Menschen Weihnachten jetzt schon vorbei ist. Es scheint, dass sich viele an den beiden Feiertagen orientieren und mit deren Ablauf einen Abschluss verbinden bzw. jetzt eigentlich nur noch an den Jahresabschluss und Jahreswechsel denken. Für mich war das emotional und praktisch immer schon anders. Ich orientiere mich da eher an der Weihnachtszeit, die man kirchlicherseits mindestens bis zum Tag der Heiligen Drei Könige terminiert. In den letzten Jahren hatte ich immer das Bedürfnis, den Weihnachtsbaum sogar noch eine Woche länger um mich zu haben. So wird mir das Weihnachtliche noch gut zwei Wochen erhalten bleiben, und natürlich versuche ich es so umfangreich und intensiv auch kreativ zu verarbeiten. Unter anderem durch meine fotografischen Reihen, die ich am Abend wiederum aufgenommen und fortgesetzt habe.

Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 I
Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 II
Weihnachtsdekoration im Weihnachtszimmer 2025 III

Erste Weihnachtsfeiertagsimpressionen 2025

Abstrakte Weihnachtszimmerimpression 20215 I
Amaryllis-Gesteck vor Weihnachtsbaum 2025

Den zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir ganz besonders ruhig zuhause verbracht, und die Ruhe genossen. Das war auch wichtig, nachdem die Arbeit und die Vorbereitungen ja bis in den Heiligen Abend hinein gereicht haben. Es war mir auch wichtig, den Weihnachtsgedanken noch einmal ganz bewusst in den Blick zu nehmen und meine Traditionslektüre einiger auf Weihnachten bezogener Vorträge Rudolf Steiners wieder zu lesen. Diese Texte wirken auf mich immer wieder neu und vermitteln neue Erkenntnisse, schärfen den Blick auf neue Aspekte dessen, was uns christliches Gedankengut und christliche Anschauung für das Leben insgesamt mit auf den Weg geben. Ein Rückblick und Reflektieren der Geschenke, sowohl der erhaltenen, als auch der verschenkten, war auch ein Element dieses Weihnachtstages. Und schließlich war es mir wichtig, meine ersten Weihnachtsfotografien 2025 zu realisieren, gerade weil M. so schöne Amaryllis als Geschenk erhalten hat, die sich auf dem Gabentisch und vor dem Weihnachtsbaum thematisch sehr schön ins Bild setzen ließen.

Traditionelle weihnachtliche Formen in zuversichtlicher Symbolsprache

Nachdem ich am gestrigen Heiligen Abend noch bis in den Nachmittag mit einer allerdings eher künstlerisch verstandenen Projektarbeit beschäftigt war, konnte ich den ersten Weihnachtstag erstmals wirklich als Feiertag erleben. Besonders freut es mich, dass nach langer Ungewissheit und nachdem das bis zuletzt noch hätte anders verlaufen können, wir doch alle zusammen einen Weihnachtsbesuch bei J. und W. realisieren konnten. Ich bin sicher, ohne den Besuch wäre das Fest unvollständig geblieben und es hätte etwas ganz Wesentliches, das Feiern des familiären Zusammenhalts, eben gefehlt. So wir im engeren Familienkreis am gestrigen Heiligen Abend das schon aufgefasst haben, schien mir auch heute, in etwas weiterem Familienkreis, diese Wahrnehmung auf jeden Fall eine geteilte gewesen zu sein. J. und W. hatten dieses Jahr zwar, wie schon angekündigt, nicht den sonst aufgestellten kleinen Tisch-Weihnachtsbaum, aber doch ein baumähnliches Gesteck mit schönen Tannenzweigen, die ich beim Besuch vor Beginn der Adventszeit ja mitgebracht hatte. Das Gesteck hat selbst etwas stilisiert Weihnachtsbaumartiges und hat mir sehr gut gefallen. Ein würdiger Stellvertreter des vollständigen Baums und ein gelungenes Symbol eines zukunftsgerichteten und zuversichtlichen Weihnachtsfestes.

Erwachsener Heilig Abend in heilsamer Traditionslinie

Der Heilige Abend ist uns in einer Form erschienen, die unserem Lebensalter in gewisser Weise angemessen erscheint. Zumindest denke ich, dass M., V., mit denen ich den Tag und Abend verbringen durfte, das ebenso wie ich wahrgenommen haben. Ein Heiliger Abend Erwachsener, der sich notwendig von dem junger Familien unterscheidet. Nur denkt wohl jeder an die eigene Kindheit und mit welcher unverstellten Faszination man als Kind das Christgeburtsfest in sich aufnehmen und quasi durchleben konnte. Diesen Eindrücken sieht man wehmütig hinterher und vielleicht denkt man auch noch an spätere Jahre, in denen die ganze Familie in insgesamt jüngeren Lebensjahren der einzelnen zusammenkam, vielleicht als eine der seltener gewordenen Zusammenkünfte. Und auch das hat man in meist nostalgischer Erinnerung. Wenn man dieses heute deutlich verändert aufnimmt, liegt es aber sicher nicht nur am fortgeschrittenen Lebensalter. Es hat auch mit den Zeitumständen und den seit einigen Jahren zu beobachtenden und sich verfestigenden Negativentwicklungen in der Welt zu tun. Wie könnte solches unbemerkt an der Rezeption und dem konkreten Praktizieren des Feiertäglichen vorbeigehen. Das familiäre Zusammensein in der Nacht der längsten Dunkelheit und die gemeinsame Gelegenheit zum inneren Entzünden des weihnachtlichen Gedankens, die sind geblieben. Wenn es uns weiterhin gelingt, diesen Kern des Feiertags zu bewahren und zu pflegen, dann wird auch künftig Weihnachten seine heilsame Tradition erfüllen.

Besondere Tage mit Gleichgewicht und Gleichsinn

Ganz schön dicht gepackt sind diese letzten Vorweihnachtstage. Und selbst den Vormittag, mindestens des Heiligen Abends werde ich für die Manufakturarbeit nutzen müssen, um ei-nen Terminplan einhalten zu können. Da es in dem Fall um die Symbolformen aus diesem höchst persönlichen Lebensprojekt geht, finde ich das selbst eigentlich akzeptabel. Vor allem, weil sich die Empfänger über den Erhalt in der Zeit zwischen den Jahren aus unterschiedli-chen Gründen freuen werden. Einer der Gründe ist der Bezug zu den Raunächten. Wenn ich mit meinen Symbolformen dazu einen Beitrag leisten kann, tue ich das natürlich gerne, denn näher an der Tradition und dem Festlichen der Weihnacht kann man ja gar nicht sein, als mit solchen Ansätzen – zumal wenn das Ganze in eine Kommunikation eingebettet ist, die von Gleichklang und geteilten Interessen lebt. Aber auch die praktische Feiertagskommunikation kam heute nicht zu kurz. Wieder ein sehr schön ausgewogener Tag, wie ich ihn generell, be-sonders aber in dieser ganz innerlich erlebten Zeit des Jahres sehr schätze.

Wieder mehr Sinn für Traditionspflege erkennbar

Die Arbeiten mischten sich heute sehr ausgewogen, mit kreativen, technischen und kommunikativen Anteilen. Und zur kunsthandwerklichen Arbeit bin ich am Nachmittag auch noch gekommen, was in den nächsten Tagen fortsetzen will, um jüngste Anfragen nach Weihnachten abschließen zu können. Gefreut haben mich heute für M. aber vor allem die eher unverhofften Besuche, Nachzügler zu Ms gestern ohne Einladung gefeierten Geburtstag. Die Kon-takte waren dieses Jahr deshalb nicht weniger oder knapper, eher im Gegenteil. Aber das ist natürlich so kurz vor Weihnachten auch schön, kommt es dem weihnachtlichen Gedanken doch ziemlich nahe. Gefreut haben mich die verschiedenen lobenden Worte zu meinem Weihnachtsbaum, ganz ohne dass ich das selbst thematisiert hätte. Das zeigt, dass die Traditionen doch noch Menschen bewegen können, in diesem Jahr ist das noch deutlicher noch spürbar als in den Vorjahren.

Ein etwas anderer Vorweihnachtsgeburtstag

M. hatte zwar für den Geburtstag keine Einladung ausgesprochen. Aber natürlich ließen die Freunde und Bekannten es sich nicht nehmen, doch ihre Glückwünsche auszusprechen. Nur eben diesmal per Telefon, weswegen das den ganzen Tag über nicht mehr stillstehen wollte. Natürlich ist es schön zu erfahren, dass so viele Menschen an einen denken. Gerade in diesen Zeiten, die fast ganz ohne Gewissheiten und Erwartbares auszukommen scheinen oder die uns eben diesen Zustand immer mehr zumuten. Ich freue mich, dass neben den vielen Telefonkontakten dann doch auch einzelne persönliche Begegnungen stattfinden konnten, die sich eher zufällig und ebenfalls unerwartet ergeben haben. Das hat den Geburtstag abgerundet. Und der gestern erst geschmückte Weihnachtsbaum hat bei der Gelegenheit auch seine ersten Bewunderer gefunden. Einige Geschenke konnte ich zwischendurch beim Hören von Weihnachtsmusik schon verpacken. Aber es ist trotzdem noch einiges für die Weihnachtsvorbereitung zu tun. Und für die Zielgerade des Projekt- und Arbeitsjahres.

Ein besonders sinngesättigter Vorweihnachtstag

Der Tag war wieder sehr dicht gedränt und mit Aufgaben nur so überfüllt. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Bei den wirklich schönen Aufgaben, die heute überwiegend auf dem Plan standen, ist mir das dennoch eine Freude und Bestätigung. Denn die Traditionspflege im Umfeld der Weihnachtsfeiertage – damit meine ich sowohl die christliche Tradition generell, als auch unsere familiäre Ausdeutung derselben – die ist mir eben immer noch wichtig. Unabhängig von Zeitgeistumbrüchen und den Erfahrungen, die man nun einmal in dieser komplizierten Welt täglich machen muss. Besonders freut es mich, dass ich es schaffe, diese Traditionspflege in einer ehrlichen und in sich stimmigen Art fortzuführen. So wie das Schmücken des Weihnachtsbaums, das ich am Vor- und Nachmittag mit viel Ruhe umsetzen konnte – um mich mit M. über das schöne und eindrucksvolle Ergebnis zu freuen. Daran hat der aus-ladende Baum mit dem schönen Astaufbau, gerade im Kronenbereich, einen wesentlichen Anteil. Aber auch die Chance, das Schmücken nicht überhastet auszuführen, sondern mit einer feierlichen Grundhaltung, die in diesen Tagen nicht mehr ganz so selbstverständlich ist. Auch für Ms Geburtstag konnte ich das Ausstehende zum Abschluss bringen. Zusammen mit unverhofft eingegangenen Aussichten auf einen lebendigen Start der Wunschbaum-Manufaktur im neuen Jahr war das eine ebenso arbeitsintensiver wie von Sinnhaftigkeit gesättigter Vorweihnachtstag.

Unvergleichliche Sehnsucht nach Feiertagen und Jahresabschluss

Viele haben sich nun doch schon in den Weihnachturlaub verabschiedet. Denn auf meine Anfragen kamen schon nur noch wenige Reaktionen. Kein Wunder, sehnen sich die Menschen doch in diesem Jahr mehr denn je zuvor nach einer Auszeit, und eigentlich danach, dass dieses Katastrophen-, Krisen- und Umbruchjahr endlich seinen Abschluss finden möge. Natürlich verbunden mit der leisen Hoffnung, dass das neue eine positive Wendung bringen mag. Ich habe meine persönliche weihnachtliche Feiertagsphase mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums begonnen. Die Lichterketten konnte ich anschließend auch noch anbringen und verteilen. Eine gute Grundlage, die ich mir für heute vorgenommen hatte. Jetzt habe ich am Samstag Zeit, den Baum in Ruhe zu schmücken – und hoffentlich noch Gelegenheit, die vielen anderen Aufgaben zu erledigen, die im Zusammenhang mit Weihnachten und Ms vorherigem Geburtstag noch anstehen.

Gedrängte Vorweihnachtswoche

Trotz der Auszeit am Vormittag, die ich für das traditionelle Treffen mit C. vor Weihnachten genutzt habe, gestaltet sich diese Vorweihnachtswoche doch wieder sehr gedrängt. Vor allem die Routinearbeiten, meist technischer Natur, können an die Substanz gehen, weil sie ein kleinteiliges, immer wieder sich wiederholendes und doch leicht unterschiedliches Vorgehen und Bewerten erfordern. Das ist der feiertäglichen Einstimmung eher abträglich, aber auch unvermeidlich, wenn diese Dinge nicht den Start ins neue Jahr oder gar die Zeit zwischen den Jahren belasten sollen. Gerade die ist für mich nämlich eher für kontemplative, rückblickende und auch kreative Tätigkeiten reserviert. Zumindest überwiegend. So hoffe ich, dass wir das alles vernünftig regeln und planen können. Und dass mir in den beiden nächsten Tagen genug Zeit und Muße für das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums bleibt. Drumherum bleibt noch genügend abzuarbeiten.

Wenn es verstärkt weihnachtet

Am Abend hat uns G. tatsächlich wieder einen Stollen vorbeigebracht, leider ohne zu einem Gespräch selbst zu uns zu kommen. Da waren wir doch sehr überrascht, waren wir doch eigentlich davon ausgegangen, dass das nicht mehr möglich sein und zu anstrengend sein würde. Aber jetzt, kurz vor Weihnachten, steht uns der gewaltig lange Stollen in bester Quali-tät wieder zur Verfügung. Das ist doch klasse gerade für die Zeit der Feiertage. Selbst werde ich sicher für Ms Geburtstag wieder backen, und vielleicht auch noch für Weihnachten, wenn wir J. und W. besuchen. Überhaupt geht jetzt doch alles in die Zielgerade, zu den Feiertagen und zum Jahresabschluss. Und wie immer ist es einfach noch zu viel, was vorher abzuarbei-ten, zu erledigen oder zumindest vorzubereiten ist. Ich hoffe, wir kriegen das würdig hin und ich finde die nötige Ruhe zum Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums. Daneben sind die direkt auf Weihnachten bezogenen Aufgaben umfangreich. Auch die kommunikati-ven Arrangements sollen nicht zu kurz kommen.