Baumtagebuch

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Erkenntnisfortschritte mit Pflanzen

Im eigenen Garten scheint es in diesem Jahr eher ein Stauden- und Blumensommer zu werden. Diesen Vergleich mit den Bäumen habe ich ja schon öfter angestellt, weil einmal die Gartenbäume, einmal die blühenden Pflanzen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, je nach Ausprägung ihrer Präsenz. Und die Bäume sind generell weniger dominant, scheinen vom Frühjahr an bis jetzt eher gehemmt, was man an eher kleinen Blättern, weniger sattem Grün und durchaus sich im Rahmen bewegender Wuchsfreude äußert. Es müssen kosmische Faktoren dafür verantwortlich sein, dass solche Unterschiede zwischen den Pflanzen und solche Schwankungen zwischen den Jahren festzustellen sind. Ich würde mich freuen, wenn ich im Laufe meiner langjährigen Beschäftigung mit den Pflanzen auf dem Gebiet Erkenntnisfortschritte machen könnte.

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Sommer-Gartenarbeit und Baumhighlights

Der Besuchszeitpunkt war genau richtig, auch weil wir J. und W. bei der Gartenarbeit behilflich sein konnten. Die war dringend angesagt, hatten gewisse Stauden und kleine ungewollte Bäumchen, v. a. kleine Feldahorne, den Vorgarten überwuchert. Da musste das Laub verblühter Stauden zurückgeschnitten werden, viel Unkraut herausgezogen und verrottetes Laub entfernt werden. Jetzt haben die verbliebenen, noch blühenden oder immergrünen Pflanzen wieder Platz, Licht und Luft, um sich vernünftig im weiteren Verlauf des Sommers zu entwickeln. Hinterm Haus waren es mehr Reinigungsarbeiten. Dort haben sich die Bäume schön entwickelt und auch die Sonnenblumen, Rizinusstauden u. s. w. kommen jetzt langsam, wie bei uns auch, zum Höhenwachstum. Am meisten hat mich beeindruckt, wie Js und Ws Esskastanie im Vorgarten sich entwickelt hat. Vor einigen Jahren noch ein Winzling, zwar schon kräftig, aber eben noch sehr niedrig und eher buschig, ist inzwischen ein sehr kräftiger Baum mit starkem Stamm und unbändig sich verzweigenden Kronenästen geworden. Und eine Menge Biomasse in Form der schon abgefallenen Samenstände produziert er auch schon. Zusammen mit dem ausladenden Walnussbaum direkt neben ihm ist er heute schon das Highlight des Gartens.

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Schwierige Holzsuche

Schade, das Feigenbaumholz ist noch nicht eingetroffen. Eine der häufigen Verzögerungen bei gewissen Versandunternehmen. Aber wichtig ist, dass es überhaupt ankommt. So werde ich kommende Woche die Abschnitte sichten und so viele Kanteln wie möglich daraus zu gewinnen versuchen. Es ist immer eine Frage des durchschnittlichen Durchmessers der Abschnitte. Aber wenn ich auch nur einen Stab pro Abschnitt werde erzeugen können, wären es immerhin 16 zusätzliche Kanteln für meine Vorratskiste. Und wenn das Material selbst dann auch noch sauber geschnitten wurde und nicht verrottet ist, was allerdings beim Feigenholz sehr schnell passieren kann, dann bin ich erst einmal zufrieden. Solche nicht im Handel erhältlichen Hölzer muss ich mir wohl auch in Zukunft in eher unkonventionellen Quellen ausfindig machen.

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Der Buchsbaum hat sich gut erholt

Es tut gut zu sehen, wie der im Vorjahr so extrem gebeutelte Buchsbaum sich in diesem Sommer sichtlich erholt. Die Radikalkur mit starkem Rückschnitt und zweimaliger Behandlung mit einem biologischen Mittel, einem natürlichen Feind des Buchsbaumzünslers hat damals immerhin dazu geführt, dass der massive Befall gestoppt werden konnte. Der Strauch allerdings war danach kaum mehr wiederzuerkennen, hatte kaum noch ein Vierteil seines ursprünglichen Volumens und war außerdem total aus der Form geraten. Natürlich geht das nicht so schnell, aber aus der Distanz hat doch schon wieder eine erkennbare Strauchform und er bemüht sich auch, langsam die großen Löcher zuwachsen zu lassen, die durch den Rückschnitt besonders stark befallener Zweige entstanden waren. Ich hoffe, die Plage wird sich so schnell nicht mehr wiederholen. Immerhin weiß ich jetzt, wie man sie effektiv bekämpft, ohne der Pflanze und empfindlichen Insekten zu schaden.

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Guten Zeit für Updates

Diese Hochsommerzeit, besonders, wenn wie bei uns gerade die Ferien begonnen haben, hat etwas Unvergleichliches. Ich finde das sehr anregend und irgendwie wohltuend, vor allem, weil ich mich auf die Projektarbeit noch besser konzentrieren kann und weniger Ablenkung und externe Irritation erfahre. Das hat bei guter Auftragslage enorme Vorteile. So ist es nicht zufällig, wenn ich gerade in diesen Tagen endlich einmal dazu komme, die Grundlagen meines Wunschbaum-Manufaktur-Projekts zu pflegen, Material zu besorgen, Vorräte aufzufüllen. So bin ich den Bäumen in der hellsten und wärmsten Zeit des Jahres in besonders intensiver Form verbunden. Thematisch wie das ganze Jahr über sowieso, und in Form der Beschäftigung und praktischen Arbeit mit den Hölzern wiederum von einer anderen Seite aus. Möge es möglich sein, für die restliche Sommerzeit diese Konzentration zu bewahren und die Grundlagen der Manufaktur up-to-date zu halten.

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Weiteres Vorratsthema

Das Vorratsthema in Bezug auf die Projekte der Wunschbaum-Manufaktur hat mich auch heute wieder beschäftigt. Diesmal ging es aber nicht um die Vorräte am Symbol- und Energieträger Holz, sondern um die Kordeln, mit denen ich die Lebensbaum- und Wunschbaumperlen einfädele. Ein sehr großer, bislang vertrauter Vorrat an bewährten Kordeln ist dabei, endgültig auszugehen. So ist dringend ein Ersatz notwendig. Die Suche nach Alternativen gestaltet sich wie in der Vergangenheit schon als schwierig. Nicht, weil es keine Alternativprodukte gäbe, vor allem, weil es kaum möglich scheint, genau dieselbe Farbe wieder zu besorgen. Durchmesser, Qualität und Oberflächenanmutung scheinen zwar ähnlich verfügbar zu sein. Aber genau diese Farbe konnte ich bisher nicht finden. Vielleicht gibt es sie auch nirgendwo. Jedenfalls bin ich dabei, verschiedene Muster zu vergleichen. Schließlich ist dieses praktische Utensil nicht ganz unwichtig für den Eindruck, den die Perlenarmbänder als ganze machen. Ich hoffe, auf dem Gebiet nicht zu Kompromissen genötigt zu sein.

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Vorausschauende Holzbevorratung

Einen genauen Überblick meiner Holzvorräte hatte ich nicht mehr. Deshalb habe ich mich bei den Abschnitten der traditionell problematischen Hölzer noch einmal genauer umgesehen und bin zu dem beruhigenden Schluss gekommen, dass doch noch für fast alle Arten mittelfristig ausreichende Vorräte vorhanden sind. Der eigentlich geplante Nachkauf bestimmter Hölzer kann also noch etwas warten. Bei der neuerlichen Durchsicht der Angebote bei den recht wenigen Spezialhandlungen für seltene oder schwierig zu besorgende Holzarten bin ich aber quasi nebenbei auf ein Angebot mit frisch geschnittenem Feigenbaumholz von privater Seite gestoßen. Das habe ich dann auch gleich genutzt, auch wenn die Abschnitte eigentlich zu schmal sind, aber das ist ohnehin das Hauptproblem bei dieser Art. Ich hoffe, dennoch eine gewisse Anzahl guter Kanteln daraus gewinnen zu können. Engpässe dabei sind nämlich doch schwieriger auszugleichen, da bin ich lieber möglichst vorausschauend.

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Die besonderen Bedürfnisse der Wunderbäume

Bei J. und W. haben sich die Wunderbäumchen auch gut entwickelt, was nicht verwundert, denn dort ist es noch ein wenig wärmer als bei uns. Aber schade ist eben, dass sie entgegen meiner Empfehlung in Pflanztröge gesetzt wurden. Das macht es dieser Art, die ein kräftiges Wurzelgeflecht ausbildet, sehr schwer, sich standesgemäß auszuwachsen. Auch im Vorjahr war das eine Exemplar dort, weil in ein kleines Gefäß gepflanzt, nicht über ein Bonsai-Dasein hinausgekommen. Diesmal soll der Trog größer sein, aber er kann eben nicht die nötige Tiefe aufweisen, damit sich die Wurzeln ordentlich ausbilden. So wird J. und W. wohl ein echter Wunderbaum mit annähernd 2 m Höhe und ausladenden Blättern verwehrt bleiben. Vielleicht kann ich sie im nächsten Jahr überzeugen, den Gartenboden vorzuziehen.

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Sommerlicher Markt unter Kastanien

Der Ausflug am ersten Juli-Sonntag zum Antikmarkt an seinem traditionellen Platz unter schattigen Kastanien scheint im Augenblick fraglich, da M. sich die Anstrengung zurzeit noch nicht zutraut. Das wäre sehr schade, da wir immer zusammen dorthin gegangen sind und es eigentlich immer ein Erlebnis war. Die besondere Atmosphäre dieses Ortes, die auch mit dem überschaubaren quadratischen Platz und seiner Kastanienallee zusammenhängt, aber auch die vielen vertrauten Menschen unter den Händlern und Besuchern sind es, die uns den Besuch immer anregend erscheinen lassen. Dabei geht es uns beiden weniger um die Gegenstände des Markts als um die Marktatmosphäre selbst. Lassen wir eine Nacht darüber schlafen, vielleicht wird es doch noch möglich sein.

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Julimotiv im Baumkalender

Nun habe ich tatsächlich bis eben nicht bemerkt, dass das Kalenderblatt des Baumkalenders noch nicht umgeschlagen war, und habe die letzten vier Tage das schöne Juli-Motiv verpasst. Das ist wirklich eindrucksvoll und gibt eine Park-Wald-Landschaft mit See und Spiegelungen auf der Seeoberfläche wieder. Eine eindrucksvolle Kulturlandschaft, die man sich gerade in der heißen Jahreszeit gut vorstellen kann. Ich fühle mich geradezu in diese Szene versetzt, die von viel schattigem Grün, dichtem Laubwald und der kühlenden Frische des Wassers geprägt ist. Am schönsten daran sind die verschiedenen Grüntöne und ihre zusätzliche Modifizierung durch die Spiegelung im Wasser. Gut, dass ich mich Ende des letzten Jahres für diese Monatskalender entschieden habe.

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Zeit für neues Esskastanienholz

Mit meinem aktuellen Holzarbeitsprojekt bin ich schneller vorangekommen als gedacht. So wird das Arbeitswochenende nicht vollständig damit ausgefüllt sein. Etwas mehr Zeit für die übrige Projektarbeit, die in diesen Hochsommertagen ohnehin grenzenlos und endlos zu sein scheint. Da ist mehr Reserve durchaus sinnvoll. Esskastanie und Apfelbaum, zwei Arten, die jüngst öfter nachgefragt wurden, standen erneut auf dem Programm. Und bei der Gelegenheit musste ich mich daran erinnern, dass gerade die Vorräte an Esskastanienholz allmählich zu Neige gehen. Die aktuell noch in Gebrauch befindlichen Abschnitte stammen von unserem ca. 18 Jahre zurückliegenden Ausflug in ein Gebiet jenseits der Alpen, damals primär auf der Suche nach dem Holz des Zürgelbaums. Bei der Gelegenheit bin ich damals auch auf ein Sägewerk gestoßen, das mir die Kastanienabschnitte zur Verfügung stellen konnte. Nun ist es Zeit, diese Vorräte aufzufüllen.

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Gehemmtes Blätterwachstum

Merkwürdig, dass die Blätter mancher Baumarten in diesem Sommer nach wie vor schwach ausgebildet sind. Als ob irgendetwas sie davon abhielte, ihre gewohnte Größe und Ausformung zu erreichen. Das war schon im Frühjahr erkennbar, auf Grund der Verzögerung aller Wachstumsprozesse. Aber es hat sich dann auch später nicht mehr ausgeglichen. Besonders deutlich sehe ich das am Ginkgo, aber auch z. B. am Walnussbaum. Die Kronen wirken in Folge dessen insgesamt lichter, der ganze Baum hat eine gebremste Anmutung, wie wenn er seine Energie für richtig harte Zeiten aufsparen wollte und deshalb weniger Substanz in sein Blattkleid einfließen lässt. Vielleicht wird sich das im Verlauf des Sommers nivellieren. Vielleicht wird es auch ein Rätsel bleiben, das seine Gründe auf feinstofflichen Ebenen hat, die uns noch unzugänglich sind.

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Produktive Hochsommeraktivität

Ein wohltemperierter Hochsommertag, an dem merkwürdig und unerwartet viel Kommunikation auf mich zukam. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Aber irgendetwas an der Atmosphäre schien die Menschen beflügelt zu haben, sie bereit und interessiert an neuen Projekten gemacht zu haben. So könnte das nach meinem Geschmack jetzt weitergehen in den kommenden Wochen. In Kombination mit der wiederum bevorstehenden Holzarbeit ist das eine wohltuende und rund wirkende Verteilung der produktiven Aktivität dieses Sommers.

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Hochsommerliche Herausforderungen

Das war ein zwar nicht mehr super heißer, aber doch hochsommerlicher Start in den Juli, bei dem die Urlaubsbereitschaft und Urlaubsstimmung bei vielen zu spüren war. Die Menschen scheinen, obwohl gerade noch bei der Arbeit, doch schon weit weg zu sein. So als ob es in dieser Zeit des Jahres keine wirkliche Alternative gäbe. Eigentlich gut für die, die es gewohnt sind, gerade in der heißen Zeit weiterzuarbeiten. Einfach weil man dann auch mal ungestört ein Projekt weiterverfolgen kann, für das schon genügend Informationen zur Verfügung stehen. Im Garten fordern die Blumen, de Stauden und allmählich auch die Bäume jeden Tag viel Wasser. Unser Haupt-Regenwassertank ist schon leer, der andere ist gerade erst aufgefüllt worden. Aber Regen wäre in den nächsten Tagen doch gut, um alles wieder aufzufüllen. Denn auch die Wärme liebenden und nicht ganz so auf regelmäßige Zufuhr angewiesenen Arten zeigen irgendwann, bei lange anhaltenden Hitze ohne Regen, auch mal Schwächeerscheinungen, schlappe Blätter oder andere Stresssymptome. Ich bemühe mich, das täglich bei meiner Gießrunde im Blick zu behalten und angemessen zu dosieren.

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Vier Wunderbäume

Der kleine Ersatzwunderbaum hat sich wunderbar entwickelt. Dass er noch recht klein ist, liegt an seinem kleinen Pflanztopf. Da der am Zaun in die Erde gesetzte sich aber sehr schön entfaltet hat, habe ich den kleinen jetzt danebengepflanzt. So kann er tiefe Wurzeln bilden und hoffentlich bald auch höher und breiter werden. Wie es aussieht, wird das ein ganz gutes Jahr für die Rizinusstauden. Sie lieben die Sonne und auch die Wärme, vermutlich weil sie das an ihre Heimat erinnert, wo sie sich teilweise zu mehrjährigen Gehölzen auswachsen, was bei uns leider nicht möglich sit. Mit etwas Glück und dem richtigen Wetter könnten es gleich vier in unserem Garten werden. Das verspricht vier eindrucksvolle Blickfänge und jede Menge Samen für das Neupflanzen im nächsten Jahr.

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Flüssige Holzarbeit bei hochsommerlichem Licht

Wieder eines meiner typischen Holzarbeitswochenenden, das am Freitagabend mit dem Drechseln begann und heute mit den restlichen Arbeitsprozessen auch schon zum Abschluss kam. Auch wenn alle ob der Hitze stöhnen, finde ich gerade die Arbeit mit Holz an so heißen Tagen sehr anregend. Auch geht sie mir trotz der Temperaturen sehr flüssig von der Hand. Aber ausschlaggebenden und motivierend ist wohl weniger die Temperatur als das Licht, das eben gerade gleichzeitig mit der Temperatur traumhaft zu nennen ist. Hochsommertage vom Feinsten, könnte man sagen. Und dann auch noch mit ein wenig Wind. Dann ist direkt echtes Urlaubsfeeling da, was für mich als überzeugten Nicht –Urlauber einen besonderen Reiz mit sich trägt.

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Mystischer Porträthintergrund mit Bäumen

Eines meiner fotografischen Porträts mit einem künstlerisch gestalteten Hintergrund zu kombinieren, der eine mystisch silhouettierte Waldlandschaft wiedergibt, ist etwas Neues. Die Idee kam wohl daher, dass das Vorgängerporträt vor einem Wandbild aufgenommen wurde, das ebenfalls eine dezente Naturszene wiedergab. Dieser gestaltete Hintergrund hatte mir immer schon gut gefallen. Aber diesmal ging es eben darum, etwas Ähnliches nachträglich als Hintergrund zu gestalten. Und in dem Zusammenhang bin ich auf diese wunderbare Computergrafik gestoßen, die nach gewissen Veränderungen auch die Akzentfarbe der Website aufgreift und im Übrigen das Porträt in sehr plastischer Weise hervortreten lässt. Natürlich ist auch inhaltlich eine Aussage mit dieser Wahl verbunden. Nicht ohne Vorteil, wenn das Porträt als Illustration eines Seitenthemas dient, in dem Fall der Kontaktseite. Wie ich nachträglich sehen konnte, war es ein Glücksfall, ein Werk dieses Grafikers entdeckt zu haben. Dessen Portfolio umfasst nämlich eine große Anzahl phantastischer 3D-Grafiken, denen ich echte Bewunderung entgegenbringe.

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Hochzeit für Licht und Wärme liebende Arten

Nun erleben wir die möglicherweise heißesten Tage des Jahres schon im Juni. Auch einmal etwas Neues. Wenn der Sommer lange hält, ist mir das auch recht, zumal heute zur Dauersonne und hoher Temperatur auch ein kühlender Wind kam, der die ganze Szene in ein mediterran anmutendes Licht und eine von Leichtigkeit geprägte Atmosphäre tauchte, bis in den Abend hinein. Jetzt nehmen die Sonnenblumen erst richtig Fahrt auf. Und auch andere Licht und Wärme liebende Arten, wie z. B. unsere Feigenbäume und die Bananenstauden, fühlen sich sichtlich wohl und breiten ihre Blätter aus. Mit der Kehrseite, der nahezu vollständigen Abwesenheit von Kooperationsbereitschaft, versuche ich mich gerade zu arrangieren.

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Sommerfreude vs. zielstrebiges Engagement

Das Aufmerksamkeitsdefizit des Hochsommers, das ich so häufig schon bemerkt habe, schien heute, am bisher heißesten Tag des Jahres, seinen Höhepunkt erreicht zu haben. Die Menschen wirkten wie nicht vorhanden bzw. sind erst gar nicht in Erscheinung getreten. Kaum vorstellbar, dass so ausgeprägte Sommerseligkeit sich lange fortsetzen kann. Für die zahlreichen in Entwicklung befindlichen Projekte wäre das ganz ungünstig. Aber ich hoffe, dass sich die Haltung nicht verstärkt und man verbreitet Sommerfreude und zielstrebiges Engagement miteinander zu verbinden weiß. Wer die Sommertage nicht gerade im kühlenden Schatten der Bäume verbringen kann, könnte sich aktuell etwas weniger Sommer wünschen. Da aber die Bäume für mich immer auf die eine oder andere Art präsent sind wünsche ich mir, wie immer schon, den Sommer bewusst zu verfolgen und dennoch ungebremst weiterarbeiten zu können.

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Gleichgewicht und Ausgewogenheit

Eine schöne Überlandfahrt, die wegen einer Sperrung notwendig war, mich bei der Gelegenheit aber durch unbekannte Dörfer und kühlende Waldabschnitte geführt hat. Das war eine willkommene Abwechslung in diesen arbeitsintensiven Tagen, die mich ansonsten kaum zum Durchschnaufen kommen lassen. Und eine Gelegenheit, an alte Themen rund um die Kunst anzuknüpfen. Ich hoffe, solche Ausgleichstage auch in der nächsten Zeit erleben zu dürfen. Und dass es mir immer wieder gelingt, das Gleichgewicht zu halten und die Ausgewogenheit zu pflegen.

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Gemäßigte Sommerfreuden

Gut, dass wir im Vorjahr bereits einen zusätzlichen Wassertank im Garten installiert haben. Der war zwar kürzlich schon reparaturbedürftig, weil der Ausguss einen Defekt hatte. Aber wieder hergestellt ist er eine große Entlastung, zumal der Ausguss breit ist und die Gießkannen in Sekunden gefüllt sind. Obwohl wir deutlich weniger Sonnenblumen als im Vorjahr gepflanzt haben, ist die Gesamtmenge der Blumen doch groß, so dass etliche Gießkannen an warmen Tagen nötig sind. Mit den verschiedenen Reservoirs dürfte das nicht mehr zu Engpässen führen, auch bei längeren Hitzephasen ohne Regen. Jetzt freuen wir uns die sommerliche Gartensaison und all die anderen Vorzüge der Sommerzeit, die zumindest phasenweise das Leben leichter erscheinen lässt. Nur zu heftig darf es mit der Hitze nicht werden. Damit das Sommererlebnis nicht zur Belastung wird und die Bäume und anderen Grünpflanzen nicht unter Stress geraten. Gerade bei den Bäumen kann sich das nämlich noch Jahre danach in Form größerer Anfälligkeit für Schädlinge und reduzierter Vitalität auswirken. Gemäßigte und möglichst lange anhaltende Sommerwärme mit gewisser Gleichmäßigkeit, das steht wettermäßig für die nächsten Monate auf meiner Wunschliste.

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