Das Schmuddelwetter ging auch heute weiter und hatte so gar nichts von Lichtmess-Anmutung. Dabei fällt dieser Tag auf den morgen, den 2. Februar. Wieder einmal also ein Jahr, das schon mit unberechenbaren Wetterverhältnisse beginnt. Und wieder diese Bestätigung, dass ein globaler Klimawandel als Ursache nicht mehr zu leugnen ist. Ich hoffe, es gelingt uns nach solchen Phasen immer wieder die biorhythmischen Dysbalance, die gerade Menschen oft schmerzlich erleben, schnell auszugleichen. Das gelingt am besten, wenn die Bedingungen im Außen sich tatsächlich auch ändern und vor allem eine Richtung zeigen, zum Beispiel auf Frühling. Der wäre als Setting für die unruhigen Aktivitäten, die in den kommenden Wochen für uns anstehen, ein Gewinn. Und würde Anlass geben, die letzten Vorfrühlingsarbeiten im Garten zu erledigen, z. B. das Zurückschneiden der Gartenbäume, bevor die ersten neuen Triebe sich entfalten.
Hallo Bernhard,
der Bauernkalender gibt uns Hoffnung, dass der kalte, trübe Winter nicht mehr allzulange dauern sollte:
‚Um Lichtmess hell und schön, da wird der Winter niemals gehn. Fällt Regen um Lichtmess nieder, kommt auch der Winter kaum wieder.‘
Da können wir uns ausnahmsweise ja einmal über die scheinbare Paradoxie freuen. Bei so viel Trübnis an diesem Lichtmess-Tag müsste der Frühling ja besonders frühzeitig auftauchen :-).