Markt zwischen Erlebnis und Entdeckung

Der Trödelmarkt war bei strahlendem Sommerwetter, aber mit erfrischendem Wind, wieder ein Erlebnis. Wir hatten ihn vermisst, nachdem im letzten Jahr fast alle Marktbesuche ausfallen mussten. Dieser hat im Laufe der Jahrzehnte an Attraktivität eher noch hinzugewonnen. So bin ich froh, mit M. dieses Erlebnis teilen zu können. Es sind natürlich auch die bekannten und manchmal noch unbekannten Menschen, die den Reiz dieses entspannten Schlenderns inmitten von Trödel und Antikem ausmacht. Ich mache dabei immer so eine Art Sehnsucht nach einer traditionellen, fast schon völlig verschwundenen Öffentlichkeit aus, die sich so kaum woanders noch finden lässt. Das ist wahrscheinlich das Geheimnis hinter der Beliebtheit. Und den kleiner Weiher herum, meist von einer Seite abgeschattet durch die Bäume des Parks, ist das Gehen selbst dort etwas Erholsames. So hoffe ich sehr, dass uns auch die nächsten schönen Märkte Anfang und Ende September vergönnt sein werden. Mit oder ohne einen interessanten Fund, wie die heute entdeckte Abfalltonne von 1900.

Verwendungen und Motivationen bei symbolischen Formen

Ein sehr langer Arbeitssamstag, aber am Ende des Tages bin ich sehr froh, das Projekt heute schon abgeschlossen zu haben. Das nächste gleichartige wartet nämlich schon Anfang der Woche. Diesmal eine Anknüpfung an 2015, was von einer gewissen Zufriedenheit zeugt und mir wieder bestätigt, dass die Arbeiten und Erzeugnisse der Wunschbaum-Manufaktur eine besondere emotionale Qualität bergen, die mir als Bestätigung dient und das Projekt langfristig frisch, abwechslungsreich und lebendig hält. Es ist eben nicht nur die Auswahl von über 40 heimischen Holzarten und deren symbolischen Werte, es sind immer auch zahlreichen, immer wieder anderen Verwendungen, Motivationen, gedanklichen Verbindungen und persönlichen Geschichten, die dazu gehören, ohne die es in dieser Form auch nicht denkbar wäre. Die Aufträge dieser Jahres sind in der Hinsicht fast schon repräsentativ.

Der Reiz des Abweichenden

Der geplante Besuch bei J. und W. wird nun doch wieder verschoben. Die Hitze ist schon außerordentlich, vor allem weil sie so selten lange anhält. So viele Tage über 35 Grad, das ist man selbst in Zeiten häufiger werdender Wetterextreme so nicht gewöhnt. Allerdings kann ich schon eine gewisse Gewöhnung feststellen, nur darf man es eben nicht übertreiben. So reduzieren wir die Aufenthalte in praller Sonne und versuchen das Aggressive der Sonnenstrahlen möglichst fernzuhalten, mit den üblichen Mitteln, wie Jalousien schon morgens weit herunter lassen und Sitzen oder Stehen in eher schattigen Plätzen. Den Abschluss heute hat wieder einmal die Arbeit mit Holz ausgefüllt, die trotz den Staubs und des viele Schweißes im Hochsommer einfach wunderbar ist. Und mit den Ergebnissen geht’s morgen weiter: Zypresse, wieder einmal, und Walnussbaum, dessen Vorräte ich demnächst auffüllen muss, weil auch die Art ungewöhnlich häufig nachgefragt wurde. Das Schöne daran ist vor allem, im Konstanten die Abweichungen und jeweiligen Besonderheiten zu erkennen und dieses in die Arbeit und ihre Ergebnisse einfließen zu lassen.

Die Mauser der Unscheinbaren

Eine Holzarbeit abgeschlossen stehen die nächsten schon kurz bevor. Ich hoffe, noch morgen mit dem ersten Arbeitsgang beginnen zu können. Bestimmte Arten wiederholen und häufen sich in letzter Zeit: Pappel, Walnussbaum, Zypresse, Tanne gehören zu denen, die jetzt häufiger angefragt wurden. Die Arbeit an diesen vermeintlich einfachen Hölzern finde ich besonders reizvoll. Und immer wieder stelle ich fest, wie besonders gerade die sonst unauffälligen Holzarten sein können, wenn sie zu diesen winzigen Perlen verarbeitet sind. Gerade die Pappel und die Bergfichte sind gute Beispiele dafür.

Ein sympathischer Vogel

Der aktuelle Aufmerksamkeitslenker in der Nachbarschaft sind nicht die Hunde oder Katzen, auch nicht die noch so schönen Blumen oder Stauden. Jedem, der uns besucht, fällt Alice auf, die so genannte Elster, die unsere Nachbarn aufgezogen haben und die zutraulicher und neugieriger ist als „normale“ Elstern. Sie hat einen weiten Radius rund um ihr Stammhaus und gibt sich unermüdlich. Der Vogel ist ein Phänomen, scheint an allem und jedem interessiert und begeistert eigentlich jeden. Natürlich, Vögel gehören zu den großen Archetypen, den ewigen Symbolen, die niemand vollständig fassen kann und die einen emotional berühren. Bei einem so menschenfreundlichen Tier ist diese Wirkung umso deutlicher. Mich hat er heute im Arbeitszimmer durch die Fensterscheibe gesichtet und ist aufgeregt auf der Fensterbank hin- und hergelaufen. Da er nicht hinein kam, orientiert er sich kurzerhand an den teils schon reifen Weintrauben, die als Einzelportion gerade so in seinen Schnabel passen. Wie er überhaupt an allem Süßen, z. B. den Rosinen, die M. ihm schon mal gegeben hat, sehr interessiert zu sein scheint. Schön, wieder einen Vogel als neuen Nachbarn zu haben. Vor Jahren nahm diese Rolle, auch über den Sommer unsere Felix benannte Amsel ein, die unseren Garten über ein halbes Jahr zu ihrem Revier erklärt hatte. Deren Gesang habe ich noch als Tondatei gespeichert. Eine schöne Erinnerung.

Profiteure der Sonne

Jetzt dürfte die Sonnenstundenbilanz im Vergleich zum Vorjahr nahezu ausgeglichen sein. Bin gespannt, wie der restliche Teil des Jahres in der Hinsicht verläuft. Schließlich bedeutet Hitze nicht unbedingt viel Sonnenstrahlung, wie wir immer wieder feststellen. Immerhin in diesem Monat ist beides aber als Einheit aufgetreten. Unsere Weintrauben reifen gemessen an den Idealbedingungen merkwürdig langsam. Ich hatte mir dafür ein rasantes Tempo vorgestellt. Abe noch immer sind sie zur Hälfte grün und scheinen noch weit weg von ihrer Vollreife. Mag sein, dass es an ihrem nicht gerade einer Weinberglage vergleichbaren Standort liegt. Aber letztlich sollte die Qualität bei ohnehin schon länger nicht mehr berauschenden Ertrag besser als im Durchschnitt werden. Das sagen alle voraus, die sich mit dem Thema beschäftigen. Ich hoffe aber, dass es auch mal wieder regnet, damit auch die Menge vernünftig wird.

Gartenbaumgleichgewichte

Nun könnte es doch noch einer der sonnenreichsten Monate seit ca. 8 Jahren werden. Sicher nicht der lichtreichste dieser Sommermonate, aber vielleicht der an zweiter Stelle steht. Das ist schon erstaunlich, da Hitze eigentlich die Leistung der Sonnenstromgewinnung verringert. Aber wenn es diese Konstanz an Lichtstunden gibt, ist der Durchschnitt dann doch beachtlich. Ich freue mich, da die erste Jahreshälfte größtenteils sehr durchwachsen ausgefallen war und ich das jetzt als willkommenen Ausgleich betrachte. Wie S. mir vorhin erzählte leiden seine Feigenbäumchen unter der Hitze sehr. Das liegt daran, dass sie in Töpfe gepflanzt sind, in denen sich das Gießwasser nicht so gut speichert. Und natürlich fehlen diesen Bäumen auch die weit reichenden und tiefer führenden Wurzeln, die so manche Durststrecke ausgleichen können. Insofern bin ich froh, dass wir den Versuch mit dem Neuanfang der beiden Feigenbäumchen gewagt haben, mit einem festen Pflanzort im Garten, den sie sich langsam, aber sich zunehmend wohl fühlender für sich einrichten. Und mit ihnen verändern sich auch das Gartenambiente und das Gleichgewicht der Gartenbewohner insgesamt. Auch weil der Buchsbaum in einer Ecke des Gartens durch die notwendigen Rückschnitte jetzt so reduziert werden musste und auf der gegenüberliegenden Ecke die Stechpalme ganz weggefallen ist. Damit haben die neuen eine veränderte Chance.

Tückische Klimaangleichung

Bestimmt wird die Statistik am Ende dieses Sommers neue Rekorde verzeichnen. Zum Beispiel für den Sommer oder gar das Jahr mit dem höchsten Temperaturdurchschnitt, mit den meisten Sonnenstunden, mit den geringsten Niederschlägen. Auch bei uns ist die Trockenheit ausgeprägt, nicht so schlimm wie in manchen Regionen des Ostens, wo es seit dem Frühjahr keinen Niederschlag mehr gegeben haben soll. Aber von allem Belastenden, das mit solchen Verhältnissen verbunden sein kann, ist es doch eine spannende und in Erinnerung bleibende Ausnahmeerfahrung, die ihren ganz eigenen Reiz mit sich bringt. Und die zu ganz ungewohnten Erkenntnissen führt. Zum Beispiel, dass es sich kaum noch lohnt, nach Sizilien zu fahren, weil die Sommer dort kaum heißer sein können, wie uns eine aus Sizilien stammende Bekannte mitgeteilt hat. Fast schon mediterranes Klima begegnet uns zumindest in manchen Phasen des Jahres. Bisher haben die Bäume dem noch ganz gut standhalten können. Ich hoffe aber, die Extreme werden nicht zur festen Regel, da das langfristig dann doch empfindlich schaden kann. Wie während mancher Hitze- und Dürreperioden, die den Wald nachhaltig geschädigt haben, auch in Deutschland. Das Tückische ist, dass diese Schäden immer erst im Folgejahr sichtbar werden und dann oft Jahre der Regeneration erfordern.

Sonnenstürmer

Es war gut, die Schleifarbeiten auf den kühleren Vormittag zu legen. Die erste leichte Abkühlung seit vielen Tagen, bevor am Nachmittag die Temperatur wieder anzog. Ich genießen den Sommer aber trotzdem, und mit mir die meisten Menschen, denen ich begegne. Es hat etwas Auszeitartiges, das irgendwie guttut. Tatsächlich fühlen sich die Sonnenblumen bei so heißen Temperaturen und meist auch wolkenlosem Himmel am wohlsten. Einige der zahlreichen am Rand des Garten gesäten bzw. später gepflanzten Exemplare sind jetzt erst richtig aufgeblüht und haben schon stattliche Höhen erreicht. Da haben sich streckenweise richtige Wände aus Sonnenblumen gebildet. Leider mit in diesem Jahr eher kleinen Blütenköpfen. Schön sind sie trotzdem. Der Höherekord gegenüber den gewaltigen King Kong Sonnenblumen des Vorjahres muss es nicht unbedingt werden. Aber zumindest eine von denen hat durchaus die Chance, sehr hoch zu wachsen. Die Saison ist noch lange nicht zu Ende, so freue ich mich auf noch zahlreiche Sonnenblumenwochen und die etwas zeitversetzten Hochzeiten der Rizinusstauden. Auch die Strohblumen werden noch lange halten und immer wieder neue Blüten bilden. Das späteste Gewächs unserer Auswahl werden wieder die Chilis sein, die jetzt erst blühen und erst viel später die Schoten, wie immer ganz langsam, wachsen lassen werden. Und unseren mediterranen Arten, den Bananenstauden, den Feigenbäumen und der Gleditschien kann es ohnehin nicht warm und hell genug sein.

Symbolische Baumaktivitäten

Ein Superhitzetag. Aber dennoch, trotz eines nur ganz kurzen Spaziergangs durchs Dorf bei brütender Sonnenstrahlung mit einer Möglichkeit, eine neues zeitgenössisches Baumgedicht zu illustrieren und zu veröffentlichen. Es ist schön, wenn in Abwesenheit der realen Bäume immer wieder ihre symbolisch Repräsentanz zum Thema wird und die Bilder vergangener Baumfotografien mir neue Anregungen geben, die so nur im Hochsommer möglich sind.

Ausgewogene Hochsommerarbeit mit Schongang

An solchen Ausnahmetagen sei es erlaubt, die Arbeiten einmal etwas länger zu strecken. Normalerweise hätte ich mit der Holzarbeit weitergemacht. Aber bei den Temperaturen habe ich die Vormittagskühle, wenn man so sagen kann, genutzt und mich am Nachmittag der anderen Projektarbeit gewidmet. Aber auch diese Arbeit kann an einem Tag abgeschlossen werden. Gut, dass dann erst einmal eine kleine Pause eintritt. Insgesamt gefällt mir die Verteilung in diesen Sommermonaten sehr gut. Eine gute Abwechslung zwischen konzeptionellen Tätigkeiten, technischen Aufgaben und der handwerklichen Arbeit, vor allem mit verschiedenen Hölzern.

Außerplanmäßige Jahreszeit

Die Hitze bekommt mir erstaunlich gut. Vom unruhigen Schlafen einmal abgesehen. Aber die Arbeit ist gerade bei diesen Extrembedingungen intensiv und konzentriert. Da äußert sich die Außentemperatur ganz anders als man denken würde. Das Gießen der Blumen, Stauden und Bäume des Gartens ist am späteren Abend immer eine Erholung, wenn die erste Abkühlung eingetreten ist und man wieder tief einatmen kann. Bevor die nächste schwüle Nacht und der nächste heiße Sommertag kommen. Eigentlich mag ich diese Zeit, die neben der Fastnacht und Weihnachten wohl die außerplanmäßigste aller Jahreszeiten darstellt.

Hochsommerhöhepunkt und -wende

Das ist nun wirklich der Höhepunkt des Hochsommers. Es ist lohnend, sich das bewusst zu machen, weil es gleichzeitig ein Wendepunkt ist. Ganz schnell ist diese Zeit auch wieder vorbei, und, kaum hat man sich versehen, fühlt sich alles schon herbstlich an. Ich freue mich, dass die Sonnenblumen allmählich ihrem Optimum entgegen gehen. Einige, darunter die bisher am höchsten gewachsenen, haben offenbar Großes vor, denn ihre Stängel sind zwar schon enorm dick, die Blüten aber erst im Ansatz zu erkennen und noch geschlossen. Parallel dazu nimmt unser stärkster Rizinus jetzt Kurs auf seine ausgewachsene Größe, der zweite müht sich ebenfalls redlich, nur das Nachkömmling tut sich an seinem sandigen und extrem der Sonneneinstrahlung ausgesetzten Standort ziemlich schwer. Ich freue mich, dass V. bisher nur ein kleines, zudem glücklicherweise grünes Netz über seine Weintrauben gespannt hat. Großflächig, wohlmöglich noch mit den stahlblauen Netzen bespannt, wirkt das auf mich extrem störend, eine echte Beeinträchtigung für das Gartenambiente. Aber ansonsten können wir uns bisher nicht beschweren, die Vögel halten sich noch vergleichsweise zurück. Vor allem war bisher kaum Wespen in Sicht. Die hatten uns in den Vorjahren teilweise extreme Probleme bereitet.

Dem Buchsbaumzünsler erneut an den Kragen

Ein sehr gemischter und auch ausgeglichener Arbeitstag. Zunächst die Projektarbeit im virtuellen Raum, am Nachmittag die erste Phase der aktuellen Holzarbeit, diesmal mit Pappel und Bergfichte. Und dann habe ich die noch moderate Temperatur genutzt, um den radikal zurückgeschnittenen Buchsbaum erneut mit dem Bakterium zu spritzen, das zu den natürlichen Feinden des Buchsbaumzünslers gehört. Eigentlich sollten zwar aktuell keine Raupen mehr an dem so stark gerupften Strauch zu finden sein, aber man weiß eben nie. Und außerdem könnten ja wieder neue von außen hinzukommen, wie es wohl in den letzten Wochen wieder geschehen ist. Jedenfalls habe ich ihn jetzt wieder so gründlich damit behandelt, dass so schnell nichts mehr passieren sollte. Die Witterung wird in den nächsten Tagen dafür sorgen, dass nichts abgespült wird. Das sind ganz gute Voraussetzungen. Wenn das jetzt nicht greift, können wir leider auch nichts mehr gegen den in diesem Jahr so starken Befall unternehmen.

Nuancen der Hitzeerfahrung

Ganz so gesund ist die andauernde Hitze ohne jede Regenphase zwischendurch eher nicht. Jedenfalls kann ich mich an angenehmere Super-Hochsommer erinnern. Zum Beispiel an den vor ca. 8 Jahren, als bei uns dieser Rekord-Temperaturwert von über 40 Grad gemessen wurde. Das war ein Jahr, das auch sonst mit enormen Hitzetagen in Erinnerung geblieben ist. Von den extremen Spitzen abgesehen habe ich das aber dennoch als recht  anregend wahrgenommen. Diese Hitze hier ist anders gelagert und macht nicht wenigen Probleme. Leider sind die Gewitter, die für die letzten drei Tage jeweils vorhergesagt waren, nicht eingetreten. Kein einziger Tropfen Wasser, und damit bleibt die Notwendigkeit, das Gießwasser aus der Leitung zu zapfen. Wie schon seit über einer Woche. Denn unsere Pflanzen sind durstig, selbst um die Gartenbäume mache ich mir schon Sorgen, deshalb gebe ich denen immer auch ein wenig. Bestimmte Arten blühen erst bei diesen Bedingungen richtig auf. Zum Beispiel unsere zahlreichen Bananenstauden, die schon das ganze Vorjahr nicht in Stimmung kommen wollten und sich auch in diesem Jahr seit dem Frühjahr kaum von der Stelle bewegt haben. Diese subtropischen Phasen regen sie dann aber doch an, was ich an dem mittleren Blatttrieb erkenne, der sich in den Folgewochen langsam auffalten und damit die Pflanzen vergrößern wird. Auch der Feigenbaum mag es heiß und trocken. Gute Bedingungen, die beiden jungen Bäume stärker werden zu lassen und ihnen eine gute Ausgangsposition für den Winter zu geben.

Die hochsommerliche Zweitaufgabe

Ein tolles Datum, dieser 21.07., und auch ein guter Holzarbeitssamstag. Ein strammes Programm wartete seit dem Morgen auf mich, das ich plangemäß umsetzen konnte. Jetzt nur noch die geölten Perlen zum Trocknen bereitstellen und dieses Projekt ist abgeschlossen. Schön, dass ich Anfang der Woche gleich mit dem nächsten beginnen kann. Gerade in dieser hitzigen Hochsommerphase finde ich das einfach klasse, sozusagen als Zweitaufgabe. Der Zünsler hat mich zwischendurch auch heute noch beschäftigt, in Form von weiterem Zurückschneiden. Das Mittel habe ich aber noch nicht angewandt, da für unsere Region Gewitterregen vorausgesagt waren und es nicht wirklich wirken kann, wenn es gleich wieder abgespült wird. Aber notwendig wird das auf jeden Fall sein, da ich auch bei dem geringfügigen Nachschneiden weitere Raupen gefunden habe. Von selbst also wird das Problem sich nicht lösen.

Der Buchsbaumzünsler ist wieder da

Der Buchsbaumzünsler hat erneut zugeschlagen. Nach einem langen Nachmittag mit intensiver Holzarbeit überbrachte mir M. diese Nachricht, die ich nicht glauben wollte. Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen, nachdem ich den Busch erfolgreich mit dem biologischen Mittel gespritzt hatte, täglich beim Blumengießen einen Blick darauf geworfen und konnte absolut keine Veränderung feststellen. Kein Gewimmel von Raupen, keine auffälligen neuen Gespinste. Und doch, nachdem ich mich vergewissert hatte, musste ich feststellen, dass offenbar doch einige Exemplare überlebt haben und sich zwischenzeitlich vermehren konnten. Viel Raupen konnte ich allerdings nicht sehen, dafür aber bei genauem Blick ins Innere des Gehölze massenhaft neue Gespinste. Vielleicht war es ein Fehler, der Empfehlung nicht zu folgen, die dahin ging, das Spritzen nach 2-3 Wochen zu wiederholen. Es schien mir einfach sehr erfolgreich gewesen zu sein. Jedenfalls konnte ich jetzt nicht umhin, den Busch großflächig weiter zurückzuschneiden, nachdem wir beim letzten Mal ja schon sehr viel entfernt hatten. Für die erneute Behandlung mit dem natürlichen Feind des Zünslers sind die Bedingungen jetzt gut, weil ich überall gut hinkomme. Aber der kleine Baum ist natürlich so stark reduziert, dass er eher einem traurigen Gerippe gleicht. Ich hoffe, dass die Behandlung diesmal endgültig Wirkung zeigt und das Problem des Schädlings damit endlich behoben ist. Ansonsten müssen wir auf die Regenerationsfähigkeit des Buchsbaums vertrauen, der in einigen Jahren vielleicht wieder seine alte Form annehmen kann.

Vorläufige Einschätzung der neuen Feigenbaumpolitik

Unsere beiden Feigenbäumchen entwickeln sich in diesem Sommer sehr positiv. Der etwas ältere ist in diesem Jahr endlich an seinem Standort angekommen. Wie bei anderen umgepflanzten Bäumen war es auch bei diesem so, dass er sich im ersten Jahr an neuem Ort irritiert gezeigt hat und sein Wachstum erst einmal auf Eis gelegt hat. Inzwischen aber ist sein Wurzelsystem so ausgeprägt, dass er diesen Ort als seinen erkannt hat und zusammen mit dem Mehr an Licht gute Bedingungen vorfindet. Wir hatten im Vorjahr bereits die über ihn zusammenwuchernden Triebe des Weinstocks an die Ränder geleitet, so dass direkt über dem Baum jetzt ungehindert die Sonn einfallen kann. Ansonsten steht er quasi im Halbschatten. Aber auch in diesem halb beschatteten Bereich kommt er noch an Licht, da das Weinlaub die Sonnenstrahlen nicht ganz abblocken, eher filtern. Und bei dem kleineren, im Frühjahr erstmals vom Pflanztopf in die Erde gesetzten Baum haben wir den Schritt gewagt, den ursprünglichen Haupttrieb zurückzuschneiden, zu Gunsten einer gleichmäßig ausgeprägten Krone, wenn man so sagen kann. Da die Verzweigung aber schon ca. 20 cm über dem Boden beginnt, wird er sich als Busch entiwckeln. Eine Aussicht, die mir heute nicht mehr unsympathisch ist, da die Baumerziehungsversuche bei Feigenbäumen langfristig nie erfolgreich waren. Wahrscheinlich sind wir mit dieser buschigen Wuchsform bei Rückschlägen, etwa nach heftigen Winterfrösten, etwas flexibler. Wichtig ist aber zunächst einmal, dass der kleine Baum überhaupt eine Basis findet. Damit sieht es bisher sehr gut aus.

Symbole fordern das Typische

Jetzt häufen sich wieder die Situationen, dass die bevorrateten Kanteln nicht dem entsprechen, was man typischerweise von einer Holzart erwartet. Den Fall hatte ich schon öfters, wobei es immer gewisse Toleranzspielräume gibt. Aber bei dem Abschnitt des Walnussbaums, den ich heute ausgewählt und dann zu einem Stab gedreht habe, war die Abweichung dann doch zu augenscheinlich. Natürlich ist es Nussbaum, aber eben aus einem Bereich des Stamms, der hart an der Grenze zum Splintholz lag. Bei diesem speziellen Exemplar war wohl der Splintholzanteil mit seinem viel helleren und weniger kontrastreichen Holz sogar überwiegend. Das war dann zum einen nicht kombinierbar mit der Hauptperle, die von der typischen Art vorbereit war, vor allem aber würde das die späteren Armbandträger irritieren. Eben weil die in Holz gefasste Form symbolisch steht für den Baum, seine Eigenschaften und seine sinnbildliche Spiegelung des Menschencharakters, ist es wichtig, dass die jeweilige Art gut unterscheidbar ist. Heute war das mit Mehrarbeit verbunden, da ich einen der Stäbe zweimal herstellen musste. Und sogleich ist die Liste der Vorbereitungsarbeiten wieder länger geworden. Denn es wird notwendig sein, die Kantelvorräte zu ersetzen. Ich hoffe, noch geeignete Abschnitte zu finden.

Sommergarteneindrücke

Ich freue mich auf die handwerkliche Arbeit in den nächsten Tagen. Vier verschiedene Holzarten. Das verspricht Abwechslung. Und wenn es nicht drückend heiß ist, geht im Sommer diese Arbeit auch gut von der Hand. Draußen handwerklich arbeiten ist ohnehin das Beste, auch wegen der Eindrücke, die der Garten, seine Pflanzen und die Vögel während des Arbeitens als Hintergrund vermitteln. Die Weintrauben hängen hier vor meinem Fenster zum Greifen nahe und werden von Tag zu Tag rotbäckiger. Seltsam, dass die Amseln sie jetzt schon anpicken, wo sie doch noch überwiegend grün und vermutlich nicht sehr süß sind. Ich hoffe allerdings, dass V. das nicht zum Anlass nimmt, wieder diese hässlichen Netze zu spannen. Das ist für mich optisch das gräulichste, was ich mir im sonst so eindrucksvollen Gartenhochsommer vorstellen kann.

Überraschender Maulbeerbaum

Wieder etwas dazugelernt. Bis dahin war mir nicht bekannt, dass die Seidenraupen ausschließlich mit den weißen Maulbeerbäumen leben. Einmal von den vermutlich nicht treffenden klimatischen Bedingungen abgesehen, wäre es also mit unserem Baum nicht möglich, Seidenraupen zu züchten. Aber wir konnten eben mit einiger Überraschung feststellen, dass die schwarzen Maulbeeren eine super Marmelade ergeben. Das ist eines der Highlights des diesjährigen Nutzbaumjahres sozusagen. Auch wenn es mir selbst bei dem Maulbeerbaum nicht um diesen Nutzen ging und ich einfach die Ausstrahlung der Art mag. Und dass sie sich auf dem zugewiesenen Standort so prächtig entwickelt, was sie von den meisten anderen Arten dort unterscheidet, die das eher raue Klima in dieser Ecke eher fürchten und zumindest meist nicht zur erfolgreichen Blüte kommen. Deshalb gab es bei Mirabellen, Kirschen und Äpfeln von diesem Grundstück auch selten jemals Obsterträge. Die Maulbeere ist nach Jahren die erste erfreuliche Ausnahme.

Klimastress und Baumgesundheit

Irgendetwas in der Atmosphäre verursacht uns Kopfschmerzen. Zumindest für mich eine Seltenheit, wenn es auch eine Auswirkung der Wetterfühligkeit sein kann. Das gehört eben zu den Dingen, die wir nicht vollständig verstehen, die man einfach nur registrieren und erdulden kann. Dabei sind es diese unberechenbaren Umschwünge des Wetters, der klimatischen und Bedingungen, der Luftdruckverhältnisse, die uns mehr zu schaffen machen können als uns gewöhnlich bewusst ist. Vielleicht sollte man mal die volkwirtschaftliche Relevanz von Wetterfühligkeit und des Klimawandels mit seiner stetigen Verstärkung der Extreme untersuchen. Ich gehe davon aus, dass im Ergebnis dieser Einfluss signifikanter ausfällt als so manche politische Entscheidung. Es ist schade, dass solche Fragen völlig ausgeblendet und als belanglose Nebensache betrachtet bzw. gar nicht erst bewusst werden. Ich sehe an solchen Tagen und in solchen klimatischen Stressperioden, dass auch die Pflanzen leiden, und gerade die Bäume, die doch so stoisch und unerschütterlich in der meisten Zeit wirken. Der kumuliert Stress kann sich auch bei ihnen auswirken. Dann allerdings oft gleich brutal und schädigend. Ich muss immer wieder ein genaues Auge auf unsere Gartenbäume haben, um sie vor nicht vorhergesehenen Schädigungen, etwa durch gefräßige Raupen, Wühlmäuse oder selbst initiierte Fremdkörper, z. B. von Stützstangen oder Drahtbefestigungen, entstehen können. Wenn ein Jahre heran gezogener Baum plötzlich empfindliche Schäden an der Außenrinde zeigt oder gerade noch vitale Triebe auf einmal vertrocknen, ist es meist angeraten, dem Übel nachzugehen, um Schlimmeres zu verhindern.

Am Ende wurde es doch wieder ein Gartenarbeitstag

An diesem Samstag haben wir uns ausnahmsweise einmal zurückgehalten. Aber am Vormittag und dann wieder am Abend war die Gartenarbeit dann doch wieder Thema. Es galt, den Gartenpfad wieder begehbar zu machen, indem ich den Physalisstauden mit Hilfe gespannter Drähte eine Grenze setzte. Das hatte im Vorjahr schon gut funktioniert, und wir hatten auch noch genügend Stäbe für diesen Zweck. So können sie sich gut weiterentwickeln, ohne ständig in den Weg zu hängen und bei Regen zu versanden. Später ist das von Vorteil, wenn wir die roten Lampions verwenden wollen, die mit Sandüberzug nicht mehr sauber zu bekommen sind. Am Abend waren dann noch verschiedene Blumen und der größte unserer drei Wunderbäume zu stützen. Die bekommen wegen der Neigung in Richtung der Sonne gerne Übergewicht und kippen nach dem Gießen einfach um, so auch heute Abend geschehen. Mit der Stütze wird das nicht mehr passieren. Einige Äste von Vs Nashi-Birne, die diesen Sommer enorm wuchert und lange Triebe ausbildet, habe ich über dem Pfad gekappt, um den Blumen dort wenigstens von oben noch Licht zu sichern. Auch die Weinranken habe ich an den ausladenden Enden zurückgeschnitten, damit sich die Trauben dort besser entwickeln können und die Schattenwirkung reduziert wird. Und schließlich habe ich zusammen mit M. beschlossen, den bisherigen, vor Wochen schon umgelenkten Haupttrieb des jüngeren Feigenbaums zu kappen. Das war jetzt der richtige Zeitpunkt, da die Seitentriebe kräftig geworden waren und eine einigermaßen gleichmäßige Krone zusammen ausgebildet hatten. so Kann sich der kleine Baum in Richtung eines ausladenden Busches entwickeln. Vielleicht in unserer Region und für diese Art die einzige längerfristig stabile und erfolgversprechende Lösung. Die Dramen bei den Versuchen, ihn in Baumform großzuziehen, haben wir ja mehrfach in allen Variationen durchlebt.

Verarztung einer Gleditschie

Während des Blumengießens habe ich es zufällig bemerkt. Eigentlich wollte ich nur nach den Drahtschlaufen sehen, mit denen ich den  jungen Gleditschienstamm an seinem Stützstange befestigt hatte. Diese Drähte können sich, wenn der Stamm wächst, auch in die Rinde einschneiden, mit der Folge, dass der Baumabstirbt. Deshalb kontrolliere ich das häufiger. Jetzt aber waren an zwei Stellen, einmal dort, wo einer der Drähte saß, und einmal an ganz anderer Stelle, die äußere sehr dünne Borke ganz abgeschabt. Glücklicherweise nicht kreisrund, aber doch an mehreren Stellen rundum. Das ist alarmierend, da es schlimmstenfalls den Nährstofftransport im Kambium unterbrechen und den Baum eingehen lassen kann. Zudem war punktuell etwas wie eine Berstung zu sehen. V. sagt mir, dass der Baum vor einigen Tagen stark geneigt über den Pfad hing und er ihn wieder befestigt habe. Das wusste ich nicht, auch ist es mir unverständlich da er doch an mehreren Positionen angebunden war. Jedenfalls ist bei diesem Neigen wohl ein Teil der Rinde beschädigt worden, hat sich möglicherweise irgendwo aufgescheuert. Ich habe die betreffenden Stellen großzügig mit Baumbalsam eingepinselt und werde das morgen, nach dem Eintrocknen nochmal wiederholen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Verarztung der Wunden die gewünschte Schutzwirkung hat und der ansonsten so vitale Baum seine Verletzungen regeneriert.

Handarbeit mit individueller Note

Jetzt zeigen sich die ersten Sonnenblumenköpfe mit herbstlicher Anmutung. Es ist eine der beiden neuen Sorten, für die ich Samen besorgt hatte. Obwohl das eigentlich den größeren Teil meiner Züchtungen betraf, sehe ich bisher nur einen dieser Herbst-Sonnenblumen mit rotbräunlichen Farbverläufen in den Blütenblättern. Merkwürdig, anscheinend kann man sich auf die Angaben auf den Samentütchen nicht immer verlassen. Vielleicht kommt diese Art aber auch erst später und ich muss einfach noch Geduld haben. Ich freue mich, morgen die zuletzt fertiggestellt Arbeit versenden zu können. Bei etwas weniger Aufträgen ist die Manufakturarbeit eigentlich am angenehmsten. Vor allem, weil dann das Interesse, die Motivation von Seiten der Auftraggeber am ausgeprägtesten ist. Es ist schön, während der Arbeit mit den Gedanken bei diesen Motiven sein zu dürfen, von denen meist ein wenig aus dem Kontaktverlauf erkennbar wird. Ein wesentlicher Anhaltspunkt für mich, den Stücken eine besondere individuelle Note zu verleihen.

Stechpalmenholz satt

V. hat einige kurze Abschnitte der eingegangenen Stechpalme aufgehoben. Vermutlich geht er davon aus, dass ich es für meine Manufakturarbeit verwenden kann. Aber vor einigen Jahren schon war ich bereits auf der Suche nach Stechpalmenholz, das tatsächlich schwer zu finden ist, und wurde tatsächlich in einem nordrhein-westfälischen Baumarkt fündig. Das war schon skurril. Aber das dicke Brett, das über eine Spedition später angeliefert wurde, stellte sich als erstklassiges Material heraus. Deshalb sind meine Vorräte an diesem Exoten üppig und werden sich wohl lebenslang nicht aufbrauchen. Denn die Nachfrage nach Erzeugnissen dieser Art ist nicht sehr groß.

Ein autobiografisches Kapitel abgeschlossen

Im Nachhinein war die damalige Aktion mit dem alten und hohl gewordenen Kirschbaumstamm natürlich ein Flop. Aber das Ganze hatte auch eine nostalgische Note, und deshalb bin ich ganz froh, dass ich es damals angegangen bin. Heute hat das Auseinandersägen in ofengerechte Abschnitte eher Probleme verursacht. Da das lange abgelagerte Holz wie Sand wirkte und die Kettensäge mehrfach stumpf gemacht hat. Aber damit ist jetzt dieses autobiographisch relevante Kapitel auch abgeschlossen. Und ich kann mich neuen Projekten zuwenden.

Nur Brennholz statt Kunst

Traurig ist es schon, dass aus dem lebendigen Erinnerungsstück an meine Zeit im Kunstzentrum am Ende nur Brennholz übrig geblieben ist. Aber der mächtige Kirschbaumstamm, den ich vor ca. 19 Jahren von dort zu mir nach Hause transportiert und dann bis auf eine dünne Wand ausgehöhlt hatte, war eben im Laufe der Jahre dem Holzwurm zum Opfer gefallen. Dabei hatte ich ihn damals mit Holzschutzmittel behandelt, was offenbar keine Wirkung hatte. Es war auch nicht möglich, Teile zu retten, der Wurm hatte großflächig und durch das gesamte Splintholz seine Spuren hinterlassen. Leider nichts mehr zu machen. So bleibt von der potenziellen bildhauerischen Form nur und immerhin ein Haufen guten Brennholzes, der uns einige wohlige Stunden an frostigen Winterabenden bescheren kann.

Außerhalb der Idealform

Man sieht jetzt schon sehr schön, in welche Richtung der Wachstumsfortschritt bei den Bäumen im Garten geht. Der Walnussbaum hat die skurrile Eigenart, sich quasi fraktal zu erweitern. Was anderswo Seitenäste sind, hat bei ihm immer schon die Form eines kleinen Klons. Lauter Bäumchen innerhalb der Baumkrone. Eine davon ist dann doch in diesen Sommermonaten aus der kugeligen Kronenform ausgebrochen. Nicht nur wegen der Symmetrie, auch weil das einen Teil des Blumengartens abschattet, werde ich diesen Ast sicher im Winter zurückschneiden. Auch der Ginkgo hat einen solchen, sogar sehr starken Seitenast außerhalb seiner gleichgewichtigen Form ausgebildet. Auch der wird zu Gunsten einer stabilen Krone später weichen müssen. Insgesamt bin ich aber sehr froh um die Wuchsfreude dieser Bäume, inklusive der beiden kleinen Feigenbäume, die das hochsommerliche Wetter bei nur gelegentlichen Regenfällen zu schätzen wissen.

Arbeitsreiches Sommerwochenende

Ein schönes Datum, und auch ein intensiver Sommertag. Aber mit klimatischen Schwankungen, die Wetterfühligen Kopfschmerzen bereiten. Ich konnte ihn mit einer Mischung aus Holzarbeit, die recht rasch abgeschlossen war, Aufräumarbeiten beim aktuellen Kellerprojekt und Gartenarbeit verbringen. Kreativ bin ich später mit meiner ersten ernstzunehmenden Videobearbeitung auch noch geworden. Ein recht arbeitsreicher und doch sommerlich entspannter Tag. Eine gute Vorbereitung für den Wochenabschluss, der mich hoffentlich nach längerer Zeit wieder in die Baumlandschaft führt. Die Lust am Bild, vielleicht demnächst auch einmal an bewegten Bildern, ist jetzt wieder größer.

Wochenendfügungen

Das hat in diesem Sommer schon Regelmäßigkeit entwickelt. Dass ich nämlich freitags mit der Holzarbeit beginne und sie bis zum Samstagabend abschließe. Diesmal geht’s um nur ein Objekt und einige Einzelperlen. So kann ich das Ganze schon morgen Vormittag zum Abschluss bringen. Aber dass sich das zeitlich so schön in Richtung des Wochenendes einpassen lässt, finde ich Klasse. Denn die Arbeit im Freien an den verschiedenen Hölzern ist zu dieser Zeit des Jahres unnachahmlich und anregend. Das ist die schönste Einleitung und Ausgestaltung des Wochenendes, die ich mir vorstellen kann. Ich bin sicher, dass die Freude an dieser Arbeit sich in den Ergebnissen wiederspiegelt und auch die späteren Träger etwas davon mitnehmen können.