Zwischen Außenorientierung und Innerlichkeit

Jetzt haben sich die meisten Menschen auf Ostern eingestellt. Man merkt, dass es sie einerseits trotz des Regens wieder stärker nach außen zieht, dass sich viele aber auch eine Auszeit genommen haben und wieder hörbarer und sichtbarer werden. Von manchen hatte man den ganzen Winter über fast nichts gesehen. Meine Fotografiervorhaben konnte ich aber immer noch nicht umsetzen, weil das Wetter es nicht zuließ und ohnehin auch alles sehr arbeitsreich war, so dass mir die Muße fehlte. Und der Karfreitag ist ohnehin besonders, da möchten wir uns nicht weit wegbewegen und widmen uns mehr der Bedeutung des Tages für uns und alle, die christlich denken und wahrnehmen. Ich habe J. eines der Palmsträußchen geschickt, um der Tradition zu ihrem Recht zu verhelfen und die Karwoche auch in ihrer vegetabilen Symbolik bewusst zu machen.

Vor dem Abschluss der Holzbrandsaison

Der aktuelle Plan in Sachen Holzbrand sieht so aus, dass wir den Holzofen noch bis Ostern nutzen und nach Ostern wieder auf die Zentralheizung umsteigen. Das scheint vernünftig, da zum einen Anzeichen von echtem Frühling erkennbar sind und insofern die Temperatur auch steigen sollte. Zum anderen geht unser Brennholzvorrat auch tatsächlich jetzt zuneige, so dass wir mit dem vorhandenen Vorrat auch nicht mehr Wochen weiter heizen könnten. Insgesamt war das dann eine ziemlich lange Saison, über vier Monate Holzbrand, was für uns eher ungewöhnlich ist. Aber vor dem Hintergrund der Mineralölkosten war das natürlich sinnvoll und hat soweit seinen Zweck erfüllt. Ich denke, der Vorrat für den nächsten Winter werden wir früher als sonst anlegen. Das heißt, in wenigen Wochen erneut v. a. die Fichtenholzabschnitte und geringere Mengen Obstbaumholz heranschaffen und es wieder in ofengerechte Abschnitte sägen. Bei frühlingshafter Witterung ist das auch eine ganz schöne Arbeit, zudem ich gerade noch in Übung damit bin.

Nahaufnahmen in bewegten Bildern

Mit der Gestaltung bewegter Bilder tue ich mich immer noch recht schwer. Aber heute habe ich einen neuen Versuch unternommen, aus verschiedenen Videosequenzen, die ich bei der letzten Veranstaltung aufgenommen hatte, einen einheitlich wirkenden und ansprechenden Clip zu machen. Zumindest im Grundsatz ist das auch gelungen, aber mir scheint, der Weg zu einem neuen kreativen Schwerpunkt ist dennoch weit. Gut an solchen Versuchen ist vor allem die Gelegenheit, ganz neue Denk- und Herangehensweisen auszutesten und in diesem Testen eigene Möglichkeiten zu entdecken, die u. U. auch an anderer Stelle von Nutzen sein können und das Spektrum erweitern. Nicht ausgeschlossen scheint es mir auch, im Bereich der Naturaufnahmen auch einmal mit bewegten Bildern zu arbeiten. Das würde einen ganz anderen Blick auf z. B. die Bäume und ihre jahreszeitliche Präsenz eröffnen. Aber auch dafür sind noch weitere Test- und Trainingsreihen für mich notwendig. Auch weil es für Nahaufnahmen sicher besondere Herausforderungen in der Videografie gibt.

Osterzeit und natürlicher Gleichklang

Heute sah schon eher nach Frühling aus, zumindest die Anmutung des Lichts deutete in diese Richtung. Da machte die Überland-Fahrt schon viel mehr Spaß als noch vor Tagen. So bin ich zuversichtlich, dass diese Karwoche auch im Außen den Aufbruch wiederspiegeln wird, den wir idealerweise mit der Osterzeit verbinden und der uns mit einem Gleichklang in der Natur erleichtert wird. Dann werde ich endlich meine geplanten Baumfotografien mit neuer Technik realisieren können, zunächst mit dem Gegenstand der ersten Baumblüten und -blätter, bald sicherlich auch schon mit Impressionen einer ganz in Grün getauchten Baumlandschaft.arstellen. Es geht immer um den Menschen, sein Verhältnis, seine Entwicklung und Rolle in der Welt, im Kosmos als Ganzem, wobei die Bäume exemplarisch als leistungsfähiges Symbolsystem und Projektionsfläche dienen können, auch um unser Naturverhältnis in moderner Zeit abseits der Naturwissenschaft zu bestimmen und zu verstehen.

Ostern, Naturwahrnehmung und der Zugang zur geistigen Welt

Der heutige Palmsonntag hatte für uns trotz des wenig frühlingshaften Wetters die gewohnte Feierlichkeit, auch dank der Palmweihe und des Gottesdienstbesuchs am Vormittag. Die Palmzweige habe ich wie jedes Jahr an den Türkreuzen im ganzen Haus ausgetauscht bzw. durch die frisch geweihten ersetzt. Die restlichen werden wir an verschieden Freunde und Bekannte weiterreichen, die keine Möglichkeit hatte, selbst welche weihen zu lassen. Am Nachmittag konnte ich mich wieder der Lektüre von Rudolf Steiners Vortragsmitschriften widmen, wieder einer, die sich auf Steiners Ausführungen zu weitreichenden Fragen der Ästhetik bezog, wie oft bei ihm aber sehr weite thematische Bögen spannte. Diese späten Äußerungen Steiners aus seiner Zeit im Dornacher Goetheanum habe ich besonders schätzen gelernt, da sie wie die Essenz aus einem gewaltigen und sich immer wieder gewandelten Lebenswerk anmuten und insofern wirklich anregend sind. In diesem Vortrag, den er an genau demselben Tag, nämlich dem 2. April im Jahr 1915 gehalten hatte, geht es um um Grundfragen der Geisteswissenschaft und, passend zur Zeit, um das Mysterium von Golgatha, die Karwoche und ganz konkret auch z. B. um den Brauch, zwischen Karfreitag und Ostersonntag die Glocken schweigen zu lassen. Aber natürlich gräbt Steiner bei diesem Thema viel tiefer und spannt den ganz weiten Bogen zur vorchristlichen Zeit, speziell auch zur nordischen Mythologie mit ihrer Sonnengottheit Baldur. Es ist spannend, den Ausführungen zu folgen, die das, was für vorchristliche Zeiten noch in der Natur direkt in quasi natürlicher Hellsicht erfahren werden konnte, die vielen Elementargeister etwa in den Lebewesen und den Sternen, mit dem Schwinden des direkten Erfahrungszugangs zur geistigen Welt quasi ins Innere des Menschen verlagert wurde und ab sofort auch dort gesucht und entwickelt werden musste. Eine Entwicklung, die in Steiners Augen einer entwicklungsgeschichtlichen Notwendigkeit folgte und die ohne das Eingreifen bzw. das In-Erscheinung-Treten des Christus so nicht möglich gewesen wäre. Durch den Christus erst konnte an die Spur des Geistigen sozusagen wieder angeknüpft werden, auf anderen Wegen, als das in früheren Menschheitsgenerationen noch über die Sinne möglich war. Und bei diesen Ausführungen ist mir deutlicher geworden, in welcher Form sich für mich christlicher Glaube und die Spiritualität und Symbolik des Natürlichen, wie ich es ganz besonders in den Bäumen wiederfinden, in welcher Form sich diese Gedankenwelten für mich miteinander verschränken und einfach verschiedene Zugangswege zum Geistigen darstellen. Es geht immer um den Menschen, sein Verhältnis, seine Entwicklung und Rolle in der Welt, im Kosmos als Ganzem, wobei die Bäume exemplarisch als leistungsfähiges Symbolsystem und Projektionsfläche dienen können, auch um unser Naturverhältnis in moderner Zeit abseits der Naturwissenschaft zu bestimmen und zu verstehen.

Vorbereitung der Palmzweige

In der kurzen Regenpause am frühen Nachmittag hatte ich Gelegenheit, die Palmzweige zu schneiden. Wie vermutet sind dieses Jahr genug gesunde Zweige an dem Busch zu finden. Allerdings sind sie auch sehr dicht gewachsen und überwiegend kürzer. Das ist anders als sonst, denn sonst hatte ich immer längere und auch stärker verzweigte Ästchen geschnitten, was diesmal so nicht möglich war. So werden die Palmsträußchen eben nur etwas kleiner und kürzer ausfallen. Genug für uns, d. h. für die verschiedenen Wandkreuze im Haus, für J. und W. sowie eine Reihe von Ms Bekannten, die traditionell ebenfalls einen kleinen Palmstrauß erhalten, ist es auf jeden Fall. Morgen früh werden wir alles sortieren und zu mehreren Bündeln arrangieren, die wir nach dem Palmsegnung dann wieder auseinandernehmen und zunächst in den eigenen vier Wänden hinter die Kreuze stecken bzw. die vom Vorjahr dadurch ersetzen.

Palmsonntag und der Buchsbaum

Die Arbeitswoche ging so arbeitsreich zu Ende wie sie angefangen hatte. Dabei ist auch wieder kunsthandwerkliche Arbeit, die ich morgen abschließen kann. Und M. hat mich daran erinnert, morgen Palmzweige von unserem Buchbaumbusch hinterm Haus zu schneiden, die wir am Sonntag segnen lassen, wie es bei uns immer schon Tradition war. Immerhin hat der Buchbaumzünsler unseren Busch im letzten Jahre verschont, so dass ich sehr wahrscheinlich genügende gesunde Zweige abschneiden kann. Bei Frühlingswetter wäre das ein angenehmeres Ritual, aber zurzeit erinnert so gar nichts an Frühling und die typische Anmutung des Palmsonntags. Es ist nur tröstlich, dass wenigstens solche Traditionen nicht ausgestorben sind und wir die Möglichkeit haben, sie weiterhin zu pflegen.

Symbolkommunikation in Krisenzeiten

Es ist schwer vorherzusagen, wie sich das Interesse und die Aufmerksamkeit auf das Kernthema meiner Wunschbaum-Projekte in diesem Jahr entwickeln wird. Diesbezüglich gab es schon alle möglichen Konstellationen, aus denen ich Theorien ableiten konnte. Die haben sich aber als nur für begrenzte Zeit gültig herausgestellt. Tatsächlich zeigen sich die Gemüts- und Seelenverfassungen der Menschen extrem wechselhaft. Natürlich hängt das von den Zeitumständen, der politischen, wirtschaftlichen und sozial-kommunikativen Situation ab. Und dass wir in schwierigen Zeiten leben, ist kein Geheimnis. Aber sofern es um symbolische Kommunikation und den Umgang und Gebrauch von Lebenssymbolen geht, können gerade schwierige Zeiten die Aufmerksamkeit auch auf die Symbole lenken. Und auch natürliche Faktoren wie die Witterung können eine Rolle spielen. So habe ich zwei Jahre hintereinander beobachten können, dass ein extrem lang andauernder, extrem ungemütlicher, kalter und lichtarmer Winter die Aufmerksamkeit der Menschen in Richtung vegetabiler Anschauung, auf das Grün der Bäume gelenkt hat. Und so sind dann auch sehr viele auf die symbolische Repräsentanz der Bäume in Form meiner Lebensbaum-Armbänder aufmerksam geworden. Das schien mir wie eine Bedürfniskompensation, wie der Versuch, den Frühling symbolisch vorzuziehen, um den nicht enden wollenden Winter damit quasi zu vertreiben. Aber zwei Jahr später war gerade in diesem Zeitraum des Jahres die Aufmerksamkeit fast gar nicht vorhanden, obwohl der Winter nicht erfreulicher verlief. Da spielen dann weitere Faktoren hinein, die Sorgen und Nöte der Menschen z. B. auf wirtschaftlichem Gebiet, die dann vieles andere überlagern und tendieren, anderes zu verdrängen. Und heute? Die Krisenstimmungen scheinen präsenter denn je, aber es mischt sich zwischendurch immer wieder eine Phase des selbst motivierten Aufatmens, dem Bedürfnis nach Normalisierung geschuldet und dem Überdruss gegenüber anhaltender Krisenkommunikation und Katastrophenrhetorik. Die Basisthemen rund um natürliche Grundlagen des Lebens können da helfen und sind oft auch der einzige Lichtblick und Rückzugspunkt, um sich zu besinnen und die Dinge neu zu denken.

Praktische Baumblütenerwägungen

Nachdem das monatelang ein großes Thema war, hat V. sich nun doch entschlossen, eine neue Honigschleuder anzuschaffen. Eigentlich sollte die 40 Jahre alte, aber bis vor Monaten noch gut funktionierende repariert werden, nur fand sich leider niemand, der die veraltete Technik noch durchblickt, so dass sich das Vorhaben als illusorisch herausgestellt hat. Nun also wird ein zwar nicht ganz so komfortable, aber eben neue kommen. Warum V. jetzt so darauf gedrängt hat, ist mir nicht ganz verständlich, ist der erste Frühtrachthonig doch noch weiter entfernt. Zwar gibt’s jetzt schon die ersten Baumblüten, aber die wirklich honigträchtigen sind nicht dabei. In den Vorjahren war es immer so, dass die Bienen durchaus auch an die Spitzahornblüte gingen, im Ertrag des gemischten Frühtrachthonigs hat sich das aber nur unwesentlich niedergeschlagen. Meist in unserer Gegend die Frühjahrsblütenhonig doch von Weißdorn und Apfelbaum dominiert, und deren Blüte kommt eben erst später. Ich will hoffen, dass es dann aber wenigstens von diesen früh blühenden Bäumen Honig geben wird, denn allzu häufig verspeisen den die Bienen selbst, vor allem, wenn sich an die ersten Frühjahrswochen mit moderater Temperatur Phasen mit Kälteeinbrüchen und Regen anschließen, die für Bienen Anlass sind, sich in den Stock zurückzuziehen und von den gesammelten Vorräten zu leben. Aber nach den sehr enttäuschenden Vorjahren kann es diesbezüglich nur noch besser werden.

An der Zeitlosigkeit arbeiten

Nach dem Mammutauftrag mit gleich acht Lebensbaum-Armbändern erscheint das aktuell in Arbeit befindliche Projekt mit einem Lebensbaum-Armband und einem Partner-Armband-Set geradezu wie Erholung. Aber die geringere Zahl macht die Arbeit auch entspannter, man kann sich mehr auf die gewünschten Arten und Kombinationen konzentrieren. Deshalb freue ich mich auf die kommenden Arbeitstage. Das in Kürze vollständig abgeschlossene Lebensbaum-Projekt hatte aber gerade wegen des Umfangs auch etwas Reizvolles, das mich sehr nah an die Systematik, die ganze Idee des Baumkreises erneut herangeführt hat, besser meine Aufmerksamkeit nach über 20 Jahren mit diesem Themenfeld nochmal fokussieren konnte. Solche Anlässe und Gelegenheit sind wichtig, um die Zeitlosigkeit der Wunschbaum-Projekte immer wieder deutlich zu machen, indem die Vielfalt der kontextabhängigen Interpretationen rund um die 22 Baumarten aktualisiert und im je wechselnden Zeit- und Erfahrungshorizont betrachtet wird.

Den Frühling erahnend

Die Frühlingswarteschleife hat auch an diesem durchwachsenen und immer wieder zwischen Regen und Sonne wechselnden Tag ihre Fortsetzung gefunden. Erahnend begegnen wir den Vorzeichen des Frühlings, ohne dass er sich im Frühlingserwachen der Bäume bisher gezeigt hat. Jedenfalls nicht so flächendeckend, dass man von einem Wechsel der Jahreszeit schon reden kann. Diese Vorfrühlingszeit hat aber auch ihre Reize, die für mich immer mit konzentrierter Arbeit und gespanntem Planen verbunden ist. Wenn wirkliche Aufbruchstimmung dann kommt, ist man gut vorbereitet.

Pflanzarbeiten, Blattgrün und der Eindruck von Frühling

Ein Regensonntag war einerseits gut zur Erholung nach einer arbeitsreichen Woche, hat uns die Vorfreude auf Frühling aber auch leicht verdorben. Man denkt dann gleich an Jahre, in den selbst im April noch Schnee fiel und tiefwinterliche Temperaturen zurückkehrten. Zumindest beim Vorziehen von Pflanzen aus Samen auf der Fensterbank habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Vielleicht ist das Nachsäen der extra scharfen Chili-Sorte Bhut Jolokia, die zuletzt noch als schärfste Chili der Welt galt, zum jetzigen Zeitpunkt ja auch nicht so schlecht, denn bald schon könnte das Licht wirklich länger anhaltend zum Vorschein kommen, und bis dahin können die Samen in der Erde vorkeimen, was vor allem eine Frage der Feuchtigkeit ist. Aber der eigentliche Eindruck von Frühling entsteht letztlich nicht durch Gartenarbeit, Säen und Anpflanzen von Gemüse. Es sind die Bäume und allem voran das erste Blattgrün der Bäume, das uns den Frühling anzeigt. Darauf freue ich mich in diesem Jahr besonders und hoffe, das Blattgrün der frühen Baumarten diesmal auch mit verbesserter Kameratechnik festhalten zu können.

Fotografische Technik und die flüchtigen Augenblicke

Die neuen Erfahrungen mit der Veranstaltungsfotografie werden mir sicher auch bei den jetzt im Frühling wieder aktuell werdenden Fotoreihen in der freien Landschaft von Nutzen sein. Auch beim Festhalten von Baumstrukturen, Baumdetails, Baumblüten, -früchten und -blättern können viele technische Details und spezielle auf die Aufnahmesituation abgestimmte Einstellungen für den Erfolg entscheidend sein. Natürlich kann es da auch um die Beweglichkeit des Objekts und das Festhalten der entscheidenden Situation im Bruchteil einer Sekunde gehen. Und das ist eben die große Herausforderung bei Events, wenn so viel passiert und sich bewegt, was nicht vollständig vorhersagbar ist. Den Anfang zum Verstehen der dafür geeigneten Techniken habe ich gemacht, die Bestätigung dieser Erkenntnisse auch in anderen Aufnahmesituationen und Motivfeldern steht aber noch aus.

Frühlingsgartenpläne

Nach der vielen kreativen Detailarbeit der letzten Wochen hoffe ich, bald wieder mehr Freiraum und Zeit für die auf Jahreszeiten bezogene Beobachtung legen zu können. Einige Pflanzarbeiten gehören dazu, zum Beispiel der zweite Anlauf oder Versuch, die schärfste Chilisorte der Welt zum Keimen zu bringen. Beim ersten Versuch mit insgesamt 8 verschiedenen Chilisorten ist von den Samen dieser schärfsten Art leider nur ein einziger aufgegangen. Ich hoffe, der nächste Versuch wird erfolgreicher. Natürlich gibt’s auch jetzt schon viele vorzubereiten für die Gartensaison. Die Anschaffung zusätzlicher Pflanzgefäße steht u. a. auf meinem Aufgabenplan, Pflanzerde müsste ich demnächst ebenfalls organisieren, und vielleicht auch Dünger, denn der ist uns im Vorjahr schon fast ausgegangen. Ich hoffe, die Witterung bewegt sich jetzt auch wirklich in Richtung der Frühlings, damit der richtige Schwung und die Motivation für diese nach außen gerichteten Aktivitäten entstehen kann. Dann werden auch die ersten Gartenbäume ihre Lebensgeister erkennbar machen und mit ersten neuen Blatttrieben den Frühling seiner Hochphase entgegenführen.

Weitreichende Wirkungen der Lebensbäume

Ein weiterer langer Nachmittag mit Holzarbeit im Kelleratelier war vielleicht nicht das schlechteste Projekt für diesen Tag. Aber ich muss natürlich mit meinem Großauftrag auch weiterkommen und meine Zeitvorgaben einhalten. So ist das heutige Soll wieder erfüllt und mit zwei weiteren Nachmittagen wird das Projekt auch abgeschlossen werden an diesem Wochenende. Mit dann acht verschiedenen Holzarten bzw. Lebensbaum-Armbändern, die mich wieder sehr eng mit der Systematik des keltischen Baumkreises in Verbindung gebracht haben. Ich hoffe, die Intensität der Produktion und begleitenden Reflexion wird sich 1 zu 1 auf die späteren Träger übertragen und so ihre Wirkungen weiterführen.

Die Erfolgsquote bei der (Baum-)Fotografie erhöhen

Ich bin schon sehr gespannt, demnächst mit der neuen Kameratechnik die Baumlandschaft und vor allem die vielen jahreszeitlich wechselnden Details der Bäume und Holzoberflächen zu erkunden. Denn nachdem ich begonnen habe, die Funktionen im Einzelnen durchzuarbeiten, erkenne ich tatsächlich unzählige neue Möglichkeiten, die zuvor so nicht zur Verfügung standen. Wenn es gelingt, das meiste davon präsent zu halten, könnte das in vielen speziellen Aufnahmesituationen zu besseren und verlässlicheren Ergebnissen führen. Und tatsächlich erinnere ich mich an so einige Exkursionen, bei denen zwar viel Bildmaterial eingesammelt werden konnte, aber kaum wirklich verwertbare Ergebnisse dabei waren. Das ist gerade bei eigentlich spannenden Motiven, die sich so nicht wiederholen lassen, natürlich ärgerlich. Es wäre ein Fortschritt, wenn technische Innovation hilft, die Erfolgsquote auf dem Gebiet zu erhöhen.

Indirekte Zeichen des Baumfrühlings

Dieser Einundzwanzigste war von pausenloser Projektarbeit und dem Abarbeiten einer Vielzahl von Einzelaufgaben ausgefüllt. Aber mit guten Erfolgen, was die wenig frühlingshafte Stimmung aufzuheben in der Lage war. In dieser Form wird wohl die restliche Woche ebenfalls getaktet sein. Ich hoffe, mit positiver Auswirkung auf die mittelfristige Motivationslage der Menschen in meinem Umfeld. Denn Ansätze für neue Vorhaben oder die Fortsetzung angefangener Projekte waren schon ganz gut zu erkennen. Die Kontinuität wäre jetzt wichtig, und dass die Lethargie nicht wirklichen Fortschritt zunichtemacht. Dass der Frühling latent schon da ist, lese ich an der schwindenden Selbstverständlichkeit der Holzofenheizung ab. Tatsächlich verbraucht der Ofen deutlich weniger Holz als über den Winter – ein Zeichen, dass es draußen nicht mehr ganz so kalt ist und der Luftdruck sich verändert hat. Und damit hat die Holzofenwärme einen etwas anderen Charakter angenommen. Sie ist immer noch angenehm, aber nicht mehr zwingend. Ein Zeichen für den bevorstehenden Übergang in den Baumfrühling.

Bäume, Holz und symbolischer Kontakt

Kalendarisch war das heute der Frühlingsanfang, ohne dass man den Frühling darin wirklich erkennen konnte. Und im keltischen Baumkalender ist der Tag ja erst auf morgen gesetzt. Aber die nächsten Tage sollen noch dieses verregnete, lauwarme Wetter bringen, bei dem Frühlingsgedanken nicht aufkommen wollen. So verbringe ich die Nachmittage derzeit immer noch im Kelleratelier, bei künstlichem Licht, und denke, das ist eigentlich noch eine passende, dem Außen angepasste Aktivität. Denn die Orientierung ins Freie macht nur Sinn, wenn man den Frühling auch erspüren kann und das Frühlingshafte im eigenen Organismus zur Wiedererweckung kommen kann. Die intensive Holzarbeit ist eine gute Winteralternative zur Begegnung mit und der Beobachtung von lebenden Bäumen in der Landschaft. Sie erlaubt es, den Kontakt zur Symbolkraft und Energie der Bäume auch in der Zeit des Jahres aufrechtzuerhalten, in der die Bäume selbst sich in sich zurückgezogen haben. Vielleicht ist dieser Symbolkontakt sogar der intensivere, da er in einer Atmosphäre sich abspielt, die kaum von Ablenkungen gestört wird.

Erholungssonntag und Frühlingserwartungen

Weiter gehende Ausflüge sind für uns doch inzwischen ungewohnt geworden. Und so haben wir diesen Sonntag tatsächlich auch als Ruhetag genutzt. Um einiges zu ordnen und zu bereinigen, auch einiges nachzuholen, was gestern liegen bleiben musste. Und immerhin konnte ich auch meine Lektüre fortsetzen, die geisteswissenschaftliche ebenso wie die Fachbuchlektüre in Sachen Kameratechnik. So hoffe ich, dass wir bei all der von Routine geprägten Geschäftigkeit den Beginn des Frühlings nicht verpassen und dass ich in den nächsten Tagen endlich Gelegenheit erhalte, die ersten Frühlingsregungen in der Baumlandschaft zu betrachten und fotografisch festzuhalten. Wie ich beim Vorüberfahren auf der Autobahn gesehen habe, blühen zumindest die Schlehen schon erkennbar. Sicher sind aber auch die Spitzahorne schon so weit, mit der Blüte und vielleicht auch schon mit dem ersten Blattgrün, das oft gleichzeitig mit den Blüten erscheint. Für die nächsten Arten muss es erst noch wärmer werden. So rechne ich mit der Weißdornblüte erst in einigen Wochen. Aber auch für die Fensterbank-Pflanzversuche wäre es wichtig, dass möglichst schnell mehr Sonne kommt bzw. diese auch mal anhält, damit die Samen auch überwiegend eine Chance erhalten zu keimen.

Die Nutznießer des Walnussbaums

Für die Gartenbäume war beim Besuch von J. und W. in G. heute gar keine Zeit. Eigentlich waren die immer ein Thema, zumindest hatten wir eine Runde gedreht und den Zustand der Ebereschen, der verschiedenen Zierbäume, der Esskastanie und des Walnussbaums vorm Haus begutachtet. Aber heute hat sich das Gespräch fast ausschließlich drinnen abgespielt, auch weil es nach so langer Pause viel zu sprechen gab. Aber indirekt wurde der Walnussbaum doch noch zum Thema, nämlich beim Gespräch über die regelmäßig auf Besuch vorbeikommenden Tiere, vor allem die Vögel. Aber auch die Eichhörnchen quartieren sich dort zumindest im Herbst regelmäßig ein und decken sich mit leckeren Walnussportionen ein, was auch bedeutet, dass für die Besitzer des schon recht stattlich herausgewachsenen Walnussbaums selbst nichts mehr übrigbleibt. Interessant die Schilderung des Verhaltens der Tiere, die sich nach erfolgreichem Abräumen einer Walnuss wohl noch kurz vor dem Fenster präsentieren, offensichtlich stolz auf ihren jeweiligen Erfolg. Immerhin, auf die Art erhalt man Kontakt zu scheuen Wildtieren in unmittelbarer Umgebung, die ohne den Anreiz vermutlich nichts von sich sehen lassen würden.

Für eine Neufassung des Wunschbaum-Klassikers

Die grundlegenden Themen rund um die Baumsymbolik sind schon eine zeitlose Sache, wie ich immer wieder auch mit Blick auf die Webstatistik feststelle. Es sind vor allem die Baumgedichte, aber auch meine eigenen Texte zur Baumsymbolik, die eigentlich immer ganz vorne bei den Zugriffszahlen stehen. Das schon seit vielen Jahren. So wird meine Tendenz auch tatsächlich stärker, die älteste aller Wunschbaum-Seiten, nämlich wunschbaum.de, ebenfalls neu zu fassen, um sie inhaltlich wie technologisch zu modernisieren. Schließlich ist es die einzige, die ich noch nicht responsiv gestaltet habe. Das müsste ich ändern, gerade weil die Essenz meiner Erkenntnisse zu Detailfragen des Mensch-Baum-Verhältnisses, speziell zu Facetten des Lebensbaumbegriffs, darin verarbeitet ist. Es wird davon abhängen, wie sich das Vorhaben mit den übrigen Projektarbeiten vereinbaren lässt, aber schön wäre eine Neugestaltung schon, auch weil es Gelegenheit wäre, aus heutiger Perspektive und auf Grundlage des heutigen Erfahrungsstands die Themen wieder neu und vielleicht verändert in den Blick zu nehmen und entsprechend zu präsentieren.

Fotografische Frühjahrspläne

Es drängt mich schon, bei schönem Wetter wie heute, das schon an Frühling denken lässt, mit meiner neuen Kameraausrüstung die Baumlandschaft zu erkunden. Jedenfalls, was man jetzt schon davon erkennen kann. Oder Holzstrukturen, die bei schönem Spätwinterwetter in besonders eindrucksvollem Licht erscheinen können. Nur ist gerade keine freie Zeit dafür übrig, so dass ich das wohl auf nächste Woche verschieben muss, vielleicht auch schon auf den Sonntag, aber der verspricht eher verregnet zu werden. So lange werde ich mich weiter mit der Technik auf theoretischer Ebene beschäftigen. Und Pläne schmieden, was ich alles demnächst austesten und für konkrete fotografische Gestaltungen und Motivreihen nutzen will.

Erfahrung und selbstverständliche Holzarbeit

Obwohl eine längere Winterarbeitspause hinter mir liegt, ist der Intensiveinsatz heute mit einer ganzen Reihe von Stäben aus unterschiedlichen Holzarten erfolgreich und wie selbstverständlich abgelaufen. Wahrscheinlich ist es der Vorzug einer umfangreichen, jetzt schon über 20-jährigen Erfahrung, die diese Selbstverständlichkeit erklärt. Da spielt es dann auch keine Rolle, wie lange die letzte vergleichbare Arbeit zurückliegt. Und vielleicht ist das auch der eigentliche Grund dafür, dass ich die Holzarbeit wie meditativ empfinde. Eine Tätigkeit, bei der ich ganz bei mir selber sein kann, ganz konzentriert auf den Werkstoff, in dem immer der lebende Baum präsent bleibt. So erkläre ich mir die Leichtigkeit dieser Manufakturarbeiten, die Energie quasi direkt von den Bäumen bezieht und sie auch gleich in die erarbeiteten Formen weiterleitet, sie in diesen Formen abspeichert und dann anderen ganz praktisch und auch symbolisch verfügbar macht. Morgen werden noch einmal etwa gleich viele Stäbe folgen, bevor es wieder ins Kelleratelier für die übrigen Arbeitsschritte umziehe.

Manufakturvorbereitungen

Immerhin konnte ich heute schon mal die Rohlinge für die kommende kunsthandwerkliche Arbeit aussuchen. Dabei habe ich feststellen müssen, dass mir bei verschiedenen Arten die Kanteln schon beinahe ausgegangen sind. So werde ich neben der Drechselarbeit zunächst für Nachschub und Vorrat bei diesen Kanteln sorgen müssen, und das heißt, die Kreissäge hervorzuholen. Mehr Aufwand als gedacht, aber das ist zwischendurch eben auch notwendig, um bei Bedarf nahtlos mit der Arbeit beginnen zu können. Und im Sommer werde ich sicher auch die übrigen Vorräte genau checken und wieder mehr Material für alle häufig nachgefragten Arten vorbereiten. Vorerst hoffe ich auf wärmere Außentemperaturen, weil dann die Holzarbeit einfach schlüssiger und einfacher ist.

Mehr Selbstverständlichkeit

Ich hoffe, das Wetter wird sich nun auch vom Regen verabschieden, nachdem die Temperaturen bereits angestiegen sind. Aber ich wünsche mir schon echten Frühling, damit wir wieder mehr Aufbruchstimmung von außen erleben und einiges davon für uns selbst und die Motivation abzweigen können. Außerdem wird die nächste Zeit viel kunsthandwerkliche Arbeit auf dem Programm stehen. Da würde sich Frühjahrssonne ganz gut machen, denn gerade für die ersten Arbeiten draußen sind die Voraussetzungen dabei besser, in den Fluss zu geraten. Etwas mehr Selbstverständlichkeit in der Wahrnehmung könnte eben gerade in dieser Zeit nicht schaden.

Letzter Baumrückschnitt vor dem Frühling

V. hat heute die grünen Zweige des gestern zum zweiten Mal zurückgeschnittenen Nashi-Birnbaums im Holzofen verbrannt. Obwohl noch grün brannten die ganz gut, so wie vor einigen Wochen schon, als ich den dickeren Astschnitt der ersten Aktion portionsweise zwischen das trockene Brennholz gemischt hatte. Gut ist, dass der Baum jetzt einigermaßen in Form geschnitten ist, zumal er im letzten Spätsommer fast an sich selbst zu ersticken schien, so dicht waren die Zweige zusammengewachsen, was auch mit einer Flut neuer Blätter verbunden war. Das ist eigentlich nicht gut für den Baum selbst und nimmt den benachbarten Gartenbäumen auch zu viel Licht weg. So scheint mir die Situation der Gartenbäume insgesamt gut für die kommende Wachstumssaison vorbereitet, in der wir hoffentlich viel Licht und Sonne im Spiegel der jahreszeitlichen Baumzyklus erleben.

Der Baumkreis im keltischen Refugium

Der Baumkreis war heute wieder mein Thema, repräsentiert durch die Hölzer, die von seinen insgesamt 22 Bäumen stammen. Das ist immer wieder schön, in Gestalt des Baumkreis-Armbandes sämtliche Lebensbäume im Rahmen dieses Systems vor Augen zu haben und sie verarbeiten zu können. Besonders interessant ist diesmal, dass das Armband später als Geschenk seinen Weg nach Irland machen soll. Interessant deshalb, weil das Refugium der historischen keltischen Welt ja gerade diese europäischen Inseln waren, zu denen auch Irland gehört. Wohl deshalb haben sich keltische Relikte und Reste keltischer Kultur dort am längsten gehalten und haben so bis heute eine gewissen kulturelle Bedeutung. Dass mein Armband bald in diesem Umfeld für seine Trägerin wirksam werden kann, ist ein schöner Gedanke. Auch dass sich in dem Fall neuzeitliche Konstruktion mit historischer Realität kreuzen.

Technische Routinen mit viel Geduld abwickeln

Bestimmte Erlebnisse wiederholen sich oft sogar zur gleichen Zeit des Jahres. Ich kann mich erinnern, dass es im ersten Quartal des Vorjahres genau war wie jetzt wieder. Die technischen Organisations-, Umstrukturierungs- und Konfigurationsaufgaben häufen sich derart, dass es schwer ist, mit den kreativen Arbeiten weiterzukommen. Und gerade wenn es kein Ende mit dem formalen Bearbeiten zu nehmen scheint, kommt noch etwas nicht weniger Ermüdendes hinzu. So auch jetzt, wo sich programmiertechnische Grundlagen geändert haben, was einen ganzen Schwanz an Anpassungen nach sich zieht, die nicht immer auf den ersten Blick zu durchblicken sind. Auch mit langjähriger Routine nicht. Das betrifft auch meine Wunschbaum-Internetpräsenzen, aber auch die eigenen Projektwebsites sowie die vielen Kundenprojekte. Nun, ich werde mich wieder durchbeißen und nach erfolgreicher Bereinigung und Klärung wieder mehr Zeit und Energie in die gestaltenden und konstruierenden Arbeiten investieren. Ich schätze, das wir sich mit dem Frühlingsbeginn überschneiden – wie passend.

Viel nachzuholen

Nun haZurzeit halten sich die dynamischen Ereignisse mit den deprimierenden ungefähr die Waage. Gerade so, dass sich die Dinge im Schritttempo weiterentwickeln. Aber das Vertrauen in die Rückkehr zu dem, was man mal als normal bezeichnen konnte, ist eben nicht in Sicht. Zu groß ist die Verunsicherung und zu groß ist die Angst vor der Ungewissheit. Da nützen die erfahrenen Rezepte nicht mehr viel. Da müssen ständig neue Lösungen aus dem Boden gestampft werden, deren Tauglichkeit ebenso unklar ist. So stelle ich bei vielen eine Ermüdung fest, die kein Ende zu nehmen scheint. Und die Aussicht auf Rückkehr zu geistigem Fortschritt ist in weitere Ferne gerückt als je zuvor. So ist es umso wichtiger, den Kontakt zu Basisthemen, zu den natürlichen Lebensgrundlage oder zumindest ihrer symbolischen Repräsentanz zu halten. Ich versuche das beständig, in Form der Wunschbaum-Projekte, die in Teilen ganz nah an die Lebenswirklichkeit der Interessierten heranreichen können. Aber die Aufmerksamkeit dafür muss zumindest für kurze Momente schon vorhanden sein. Auf dem Gebiet gibt’s aktuell wieder einmal viel nachzuholen.

Gegen Winterende lohnt der Holzbrand besonders

Nun hat das Kleinteilige Brennholz, das wir nachträglich noch herbeigeschafft und unserem Vorrat hinzugefügt hatten, doch noch etwa drei Tage länger ausgereicht, als ich das vorhergesagt hatte. Immerhin, so wächst die Aussicht auf genug Brennmaterial vielleicht noch bis zur letzten Märzwoche, oder zumindest bis in die dritte Märzwoche hinein. Das ist vor allem deshalb erfreulich, als das aktuelle Wetter scheußlicher und ungemütlicher nicht mehr sein könnte, sogar nasser Schnee und Schneeregen waren heute dabei. Etwas, das wir den ganzen Winter so noch nicht erlebt haben. Die Nadelholzabschnitte waren insofern in dieser Heizsaison ein Segen, weil sie eine schöne, bullige Wärme erzeugen. Man benötigt eben unheimlich viel Volumen, um diese Wirkung zu erreichen, aber im Ergebnis ist das sehr schön. Da werden wir uns in einigen Wochen mit der Heizkörperwärme wieder umstellen müssen. Aber dann wir hoffentlich auch der Frühling den Heizbedarf reduzieren.

Mit langem Atem auf den Frühling vorbereiten

Bei dem Winterschmuddelwetter fällt es schwer, an den Frühling zu denken und sich auf die kommende Gartensaison einzustellen. Ein bisschen Vorbereitendes haben wir zwar schon in den letzten Wochen erledigt, aber irgendwann sollte eben auch der wirkliche Frühling im Garten und der Baumlandschaft erkennbar werden. Die Bäume aber sind immer noch nicht aus ihrer Überwinterungsphase erwacht, und so lange wird man wohl kaum echte Frühlingseindrücke erleben dürfen. So konzentriere ich mich weiterhin auf meine Projektarbeit und auf technische Übungen und Erkundungen, die in der wärmeren und helleren Jahreszeit dann auch genutzt werden können, um eben diese in Bildern und Gestaltungsformen festzuhalten und kreativ als Lebenssymbole zu verarbeiten.