In Richtung eines stabilen Frühlings

Nun denke ich wird der Frühling in seine stabile Phase eintreten, auch wenn es heute wieder wechselhafter war. Die Sonne setzt sich doch immer wieder erkennbar durch. Und an den kleinen Chilipflänzchen kann ich auch absehen, dass diese Konstanz des Sonnenlichts für das Wachstum einen Unterschied macht. Nachdem sie nämlich wochenlang auf der Stelle traten, ist jetzt ein deutlich beschleunigtes Wachstum der Blättchen zu erkennen. Vielleicht wird es ja doch noch etwas mit einer üppigen Chiliernte im Spätsommer. Für das Einpflanzen in die großen Pflanztröge draußen ist es aber noch viel zu früh. Ich hoffe, die Witterung morgen Vormittag wird günstig ausfallen, weil V. seinen nachbestellten Kunstschwarm Bienen erhalten wird. Damit die sich gut eingewöhnen, ist ein mäßig warmes und lichtes Wetter von Vorteil. Und vielleicht können die jungen Völker ja auch noch etwas von den Baumblüten in unserer Region mitnehmen und einiges an Honig produzieren. Noch ist es dafür nicht zu spät.

Garteninspektion mit tröstlichen Ausblicken

Mit so einem frisch gejäteten und bearbeiteten Garten ist es einfach schöner, sich draußen aufzuhalten. Ich bin froh, dass wir die ersten wichtigen Schritte zum eindrucksvollen Sommergarten gegangen sind und erstmals auch wieder draußen sitzen und Mahlzeiten zu uns nehmen können. Am Nachmittag bin ich durch den Garten wie durch ein Museum geschritten und habe die Ergebnisse des gestrigen Gartenarbeitstags begutachtet. Das ist irgendwie ein beruhigendes Gefühl, wohl auch, weil es um Pflanzen geht, die weiter wachsen, grünen, blühen, irgendwann Früchte tragen und sich zum Hochsommerhin ihrem vegetabilen Höhepunkt nähern. Diese schrittweise Entwicklung und Orientierung hin zum Kosmos macht uns als Menschen, die wir das beobachten und im Verlauf mitverfolgen, ebenfalls freier und fördert unsere Tendenz, uns auszubreiten, auf die eine oder andere Art uns auszudehnen. Und wenn es auch nur die Gedanken sind, die sich sonst, über die dunkleren Jahreszeiten, eher nach Innen richten und dort ganz andere Wege nehmen. Selbst der bis auf ein Gerippe gestern zurückgeschnittene kleine Buchsbaum machte mir bei der Inspektion heute Freude, weil ich davon ausgehe, dass er sich langfristig wieder erholen und neu austreiben kann. Für jemanden, der unter den Zeichen des Skorpions geboren ist und der im Rahmen anderer Symbolsysteme sich dem Stirb und Werde verbunden fühlt, ist das natürlich ein tröstlicher Ausblick.

Ein langer Gartenarbeitstag mit einem Rettungs-Rückschnitt bei unserem Traditionsbuchsbaum

Den gestern geschmiedeten Gartenarbeitsplan habe ich ziemlich genau so auch realisieren können. Die sieben Säcke Gartenerde haben wie immer den PKW tiefer liegen lassen. Gut war, dass ich diesmal einen wirksam aussehenden und relativ kostengünstigen Dünger gefunden habe, einmal für Blumen und einmal für Gemüse. Die zwei Mal 2,5 KG sollten für die Saison ausreichen, zumal ich noch Reste von den Vorjahren übrighabe. Die Arbeiten mit dem Austausch der Erde in den Pflanzkübeln war schon eine ziemlich zeitaufwändige Sache. Und dann gings eben im Garten weiter. Da galt es, jede Menge Unkraut zu entfernen, alles zu harken und zu begradigen. Teilweise haben wir Blumen vom Vorgarten in die Erde des Hinterhausgartens umgepflanzt. Alles Mögliche sauber gemacht, gekehrt u. s. w. Die schöne Gruppe Mohnblumen, die wir auf der Gartenausstellung am Donnerstag gekauft hatten, habe ich am Abend natürlich auch eingepflanzt, ebenso die beiden Apfel-Minze-Stöckchen. Die wohl größte Herausforderung war der Rückschnitt des Buchsbaums. Der hat lange Familientradition und wir seit jeher zum Schneiden der Palmzweige verwendet. Aber den Zünsler des Vorjahressommers hat er leider nicht mehr verkraftet. Das war bei uns so wie bei fast allen, mit denen wir das Thema hatten. Jedenfalls war klar, dass er bis auf das Grundgerüst heruntergeschnitten werden muss. Dabei konnte ich das feststellen, was ich vorhergesagt hatte: Das Holz des dünnen Stämmchens und der Kronenäste ist grün und vital. Das heißt, dass der Busch selbst nicht eingegangen ist. Er konnte aber keine neuen Ast- und Blatttriebe mehr ausbilden. Die sind quasi in dem Teppich vertrockneter Blätter erstickt. Jetzt hat er keine Blätter mehr und noch ein Stamm- und Astgerippe. Aber jetzt kann er wieder Luft schnappen. Ich gehe davon aus, dass er sich langfristig wieder erholen kann und zunächst mit ganz kleinen Ästchen neu anfängt. Natürlich werden wir kommenden Jahr noch keine Buchszweige schneiden können. Aber vielleicht ja schon wieder im übernächsten.

Arbeitsfortschritte im Sommergarten

Jetzt hatten wir tatsächlich einmal zwei Tage mit nahezu gleich viel Sonne hintereinander. Und die Menge an Sonnenlicht war der eines guten Sommertags vergleichbar. Insofern nehmen wir so etwas wie Frühsommer wahr, was für Mai nicht ungewöhnlich ist. In den Vorjahren war der Mai tatsächlich auch der Monat mit der meisten Sonne, oft noch mehr als in den Hochsommermonaten. So wird es in 2024 wohl nicht werden, da die erste Woche des Monats eher trüb und ins Wasser gefallen war. Das lässt sich dann nicht mehr aufholen. Aber bezüglich der Kontinuität sind wir recht zuversichtlich für die kommende Zeit. Deshalb wollen wir die Gartenarbeit auch wieder aufnehmen und da weitermachen, wo wir nach der Reinigungsaktion stehengeblieben waren. Das heißt: die Sitzgarnitur für den Garten aufbauen bzw. beziehen. Die Gartenerde harken und recheln. Den verdorrten Buchsbaum zumindest stark zurückschneiden, wenn nicht ganz entfernen. Nach Möglichkeit, vielleicht auch erst etwas später, Gartenerde und Sommerblumen im Baumarkt besorgen, auch etwas Dünger. Und daneben werden noch viele weitere Kleinigkeiten rund um die Sommersaison des Gartens anfallen, die erst während der Arbeit ins Auge fallen. Und dann hoffen wir auf Stabilität und nur mäßigen Regen in nächster Zeit, damit die Arbeit nicht gleich wieder zunichte gemacht wird.

Traditioneller Besuch der Gartenausstellung bei Traumwetter

Unser Besuch der großen Gartenausstellung hat in diesen Tag ab Christi Himmelfahrt schon Tradition. Auch wenn es im letzten Jahr weg Ms Ausfall nicht funktioniert hat. Diesmal haben wir gleich den Feiertag als ersten Tag der mehrtägigen Freiluftveranstaltung gewählt, weil das Wetter so toll war, eigentlich der erste wirklich schöne und durchgängig sonnige Tag dieses Jahres. Man hat den Besuchern angesehen, wie sie sich nach solchen Gelegenheiten und auch nach der Normalität der jahreszeitlichen Verhältnisse sehnen. Heute hat in der Hinsicht alles zusammengepasst. Viele auf den Garten bezogene Angebote, natürlich Pflanzen aller Art, Blumen, Stauden, kleine Gehölze und Bäumchen. Aber natürlich auch Gartenwerkzeuge, Gartenmöbel, Gartendekoration, Kunsthandwerk für den Garten, und andere Dinge, die man mit einem bewussten Leben mit den Jahreszeiten, insbesondere mit der von der Sonne beschienen Jahreszeit verbindet. Ich freue mich, das dieses Jahr wieder zusammen mit M. erlebt zu haben und hoffe, einige Marktereignisse werden in den nächsten Monaten folgen können.

Fotografische Fortschritte

Mit meinen Auftragsfotografien habe ich in jüngster Zeit wirkliche Fortschritte gemacht. Es ist eine Bestätigung jahrelanger Projekterfahrung und technischer Innovationen, wenn neue Fotoreihen und ihre Weiterverarbeitung hochwertige Ergebnisse ergeben. Vielleicht die besten, die ich bisher realisieren konnte. Auf dem Gebiet scheint es keine Grenzen zu geben, da gibt es immer wieder Luft nach oben, besonders auf dem Gebiet der Porträtfotografie. Das macht Lust auf kommende Aufgaben in diesem Bereich und entschädigt ein Stück weit für eher frustrierende Erfahrungen auf demselben Gebiet, die ich ebenso kenne. Ich hoffe, auch bei den Baumfotografien, der Landschaftsfotografie und insbesondere auch bei den Oberflächenstrukturen von Holz und anderen Materialien die neuen Kenntnisse ebenso für optimale Ergebnisse nutzen zu können. Ausreichend Zeit, um sich ganz auf die jeweilige Aufnahmesituation einzulassen, ist allerdings eine weitere Voraussetzung. Wäre schon, wenn ich diese Zeit über den Sommer wieder öfter freimachen kann.

Frostschäden bei unseren Obst- und Fruchtbäumen

Vom Baumstück am Bienenhaus wusste V. heute nichts Erfreuliches zu berichten. Dort scheinen die Nachtfröste der letzten Wochen noch größere Schäden angerichtet zu haben. Vor allem bei den Baumblüten, was sich z. B. bei den Walnussbäumen in einem Ausbleiben der Nussernte später äußern dürfte. Aber selbst die jungen Blätter scheinen dort flächendeckend erfroren zu sein. Mir war bei der Vorbeifahrt gestern schon aufgefallen, dass der Maulbeerbaum komplett blattlos war. Ein für die Jahreszeit untypischer Umstand. Ich kann nur hoffen, dass er einen zweiten Anlauf nehmen wird. Und dass dann überhaupt noch eine Chance auf Baumblüte beim Maulbeerbaum besteht. Es wäre doch ein herber Rückschlag, nachdem wir uns mit dem Rückschneiden vor Wochen so viel Mühe gegeben haben. Wenn der Baum jetzt durch die verrückte Witterung Schaden genommen haben sollte, wäre das jammerschade. Wir hatten uns gerade in diesem Sommer wieder eine gute Maulbeerenernte erhofft.

In die kreative Arbeitswoche hineinfinden

Wieder einige Verpflichtungen zum Beginn der Woche, die mich erst einmal abgehalten haben, in die Projektarbeit einzusteigen. Aber ab dem Nachmittag konnte ich die Kontinuität meiner Arbeit wieder herstellen und konzentriert die fotografischen Bearbeitungen weiterführen, die zurzeit einen Schwerpunkt bilden. Ich freue mich, dass parallel auch meine Microstock-Portfolios wieder mehr Beachtung finden und Resonanz erzeugen, interessanterweise auch mit Motiven, die bisher kaum eine Rolle gespielt haben und deren Einstellen zum Teil schon Jahre zurückliegt. Das sind undurchschaubare Schwankungen und unverhoffte Entwicklungen, die vermutlich ihren Ursprung in technischen Veränderungen der Anbieter haben, die man als Fotograf ohnehin nicht beeinflussen kann. Aber so erhalten eben auch ältere gute Motive eine Chance, die sie verdient haben, auch aus der Reihe der Baumfotografien und aus meiner umfangreichen Reihe von Holzstruktur- und Holztextur-Nachaufnahmen. Das macht auch Lust, in diesem Sommer eine Erweiterung des thematischen Portfolios in diesem Motivfeld anzusteuern.

Willkommener Ruhetag und Ausblicke

Der Sonntag konnte heute seine Bestimmung als Ruhetag wirklich erfüllen. Nach dem anstrengenden Reinigen rund ums Haus war die Ruhepause notwendig und willkommen. Außer ein wenig Aufräumen bezüglich des Fotosettings von letzter Woche und einem kurzen Ausflug mit Gartenausstellungsbesuch am Nachmittag war das deshalb heute ein unaufgeregter freier Tag, bevor die neue Woche wieder jede Menge Routine und Fleißaufgaben bereithalten wird. Vielleicht wird zwischendurch dabei auch bisschen Zeit fürs Sägen übrigbleiben. Denn V. hat einige Abschnitte eines gefällten Zwetschgenbaums mitgebracht, die das für diese Baumart typische rot-violett-braun gefärbte und sehr lebendig gezeichnete Holz mitbringen. Auch wenn ich weitere Vorräte von der Art eigentlich nicht benötige, wäre es doch wichtig, die Abschnitte zum Trocknen vorzubereiten und wenigstens aus den stärkeren Stammabschnitten spannungslose Viertel zu extrahieren, aus denen irgendwann später einmal dekorative Holzperlen oder sonstige schöne Kleinigkeiten entstehen könnten.

Abschluss der Gartenreinigung und eine Baumpflegearbeit

Auch der zweite Teil der Gartenreinigung verlief ziemlich genau, wie er geplant war. Anstrengend, aber am Ende sind wir alle doch froh, dass wir jetzt aufgeräumt in die Gartensaison starten können, wofür noch viel zu tun ist, vor allem das Pflanzen und die Gartenarbeit betreffend. Dank der intensiven Vorarbeit gestern, konnte ich nach frühem Arbeitsbeginn am frühen Nachmittag meine Arbeitshilfsmittel wieder zusammenpacken und konnte V. vorschlagen, den geplanten Besuch bei den Obstbäumen noch anzuschließen. Nächste Woche wäre es für mich schwierig geworden, das einzuschieben, jetzt aber war eine naheliegende Anschlussarbeit, da ich gerade noch in Arbeitskluft steckte. Bei den Apfelbäumen hatte sich eine Anzahl Misteln festgesetzt und z. T. schon große Kugeln ausgebildet. Wir haben zum Entfernen zwei ausziehbare Stangen mit aufgesteckten Handsägeblättern mitgenommen, die sich auch als lang genug herausgestellt haben. Nicht ganz einfach war es, bei den überwiegend schon dicht belaubten Bäumen die Schmarotzer überhaupt noch zu sichten. Aber ich denke, die meisten konnten wir ausfindig machen und auch zusammen mit dem Ast, den sie bevölkert hatten, absägen. Die Bäume wären langfristig durch diesen Befall doch geschwächt worden, zumal sich der Schmarotzer irgendwann ausbreitet und man kaum noch hinterherkommt mit der Baumpflege. Nun werden wir im Herbst eine erneute Inspektion vornehmen und eventuell zuvor übersehene oder neu hinzugekommene Mistelzweige ebenfalls entfernen.

Gartenfrühjahrsreinigung – Teil I

Der erste Part unserer diesjährigen diesmal zweitägigen Reinigungsaktion rund ums Haus ist erfolgreich abgeschlossen. Den Zeitaufwand hatte ich genau richtig vorausgesagt, so war es auch möglich, genau so weit zu kommen, wie es geplant war. Dieser erste Tag war wohl der anstrengendere, weil die Reinigung auf dem leicht schrägen Dach am Anfang, die den ganzen Vormittag in Anspruch nahm, doch mit einigem Kraftaufwand und ein wenig Akrobatik verbunden war. Da wir das aber nur alle paar Jahre einmal durchführen, war es wieder dringend notwendig. Da nehme ich gerne in Kauf, dass wir den Garten erst morgen wirklich für die Gartensaison fertig machen können. Morgen kommt also der eher technisch und auf Fläche konzentrierte Teil der Arbeit. Ich werde mich bemühen, dabei möglichst die Weinreben und die Efeuhecke nicht zu beschädigen. Das ist schnell passiert, wenn die angrenzende Wand und die Bodenflächen mit Hochdruck und Wasser gesäubert werden. Dann ist schnell auch mal ein Stück Rinde oder ein abstehender Zweig verschwunden. Aber ansonsten dient die Aktion ja auch dazu, dass wir die neue Freiluftsaison in aufgeräumter Umgebung genießen können und dass die neu angepflanzten Blumen und Stauden sich so entwickeln können, dass nicht dicke Schichten von altem Staub und Sedimenten hinderlich werden.

Neue Holzvorräte an Ebereschenholz angelegt

Das Aufsägen und quasi Sezieren von grünem Holz gehört tatsächlich zu meinen liebsten Beschäftigungen. Deshalb war es mir eine große Freude, heute die vorgestern gelieferten Stammabschnitte der Eberesche auf diese Weise weiterzuverarbeiten. Wie ich schon vorher sehen konnte, handelt es sich um erstklassiges Holz, schön gleichmäßig gewachsen und ohne störende Einschlüsse. Vor allem sind die dickeren der Abschnitte so umfangreich gewesen, dass auch nach dem Vierteln des Stamms, dem Teilen durch die Markröhre, noch genügend voluminöse Abschnitte übrig blieben, die ich anschließend an den Schnittkanten in flüssiges Paraffin getaucht habe, um den Trocknungsprozess zu verbessern und das Ausdünsten über die Schnittkanten zu verlangsamen. Auch dieser letzte Arbeitsschritt hat für mich etwas sehr Anregendes, irgendwie Meditatives. Ich bin froh, jetzt meinen Vorrat an Ebereschenabschnitten ordentlich aufgefüllt zu haben. Auch wenn bei der späteren Weiterverarbeitung und dem Sägen in Kantelform noch einiges an Abfall entstehen wird, sollte der Vorrat doch für viele Jahre meinen Bedarf an dieser Holzart abdecken.

Wechselhafte Rezeption der Maibaumtradition

Die weltlichen Feiertage sagen mir nicht so viel wie die kirchlichen. Das war eigentlich immer schon so. An so einem Tag wie dem 1. Mai aber merke ich heute, dass meine frühere Beschäftigung mit den daran geknüpften Traditionen und Bräuchen stark abgeblasst ist, mir heute wie ein Relikt einer früheren Lebensphase erscheint. Dabei brachte auch mein Text zur Baumsymbolik des 1. Mai durchaus spannende Inhalte zum Vorschein und war geeignet, meiner Ausarbeitung verschiedener Aspekte des Lebensbaum-Begriffs weitere Facetten hinzuzufügen. Aber eine echte persönliche Verbindung etwa mit der Maibaumtradition ist bei uns eher nicht vorhanden. Auch weil wir nicht gerade in einer Region leben und große geworden sind, die eindrucksvolle Maifeiertraditionen rund um den Maibaum pflegt. Hiesige Maibäume sind dann doch eher der müde Abklatsch einer eigentlich reichhaltigen und vielgestaltigen Traditionslinie von Frühlingsfeiern.

Sonniger Abschluss eines bemerkenswert lichtarmen Aprils

Es ist ermutigend und aufmunternd, dass der letzte Tag im April doch noch echtes Frühlingswetter gebracht hat. Man könnte es auch fast schon als Frühsommerwetter bezeichnen. Das entschädigt für den holprigen Verlauf dieses Aprils, der doch weitgehend vom Klischee des Aprilwetters geprägt war. Aber auch mit diesem letzten sonnigen Tag war das der lichtärmste April der letzten 15 Jahre, zumindest für unsere Region. Nun bin ich gespannt, ob es zum Spätsommer hin eine kontinuierliche Steigerung, einen stetigen Zuwachs an Sonnenstunden geben wird. Das würde dem bisherigen Jahresverlauf entsprechen, in dem jeder Monat ungefähr in gleichem Umfang an Sonnenlicht zugelegt hat. Wenn dem so wäre, könnte es am Ende doch noch ein überdurchschnittliches lichtreiches Kalenderjahr werden. Und eines, in dem die Bäume und anderen Grünpflanzen viel sonnenenergetisch mobilisierte Biomasse hervorbringen können.

Künstlich intelligent erzeugte Bilder nach aktuellem Entwicklungsstand

Mit KI basierter Technik erzeugtes Bild einer Baumscheibe

Mit dieser Baumscheibe habe ich erstmals ein ernstzunehmendes fotografisches Motiv mit generativer KI erstellt. Es lehnt sich gestalterisch an meine früheren Baumscheibenfotografien an, setzt bei den Jahresringen aber kontrastreichere Strukturen ein. So ganz bin ich in meiner Einschätzung der aktuellen Möglichkeiten künstlich intelligenter Bildverarbeitung noch nicht zu einem klaren Schluss gekommen. Verblüffend scheinen mir die Techniken immer nur im allerersten Augenblick zu sein, und in Bezug auf die oft in Windeseile erstellbaren Variationen der gleichen Bildidee. Aber im Ergebnis erfüllt die Technik nicht wirklich meine Qualitätsvorstellungen. Vor allem sind die entweder kostenfrei verfügbaren Ansätze oder die an eine Mitgliedschaft oder Kundschaft bei kommerziellen Anbietern, etwa im Bereich der Microstock-Agenturen, geknüpften Möglichkeiten sehr ungenau. Gerade die Kongruenz mit sprachlich definierten Vorgaben lässt oft zu wünschen übrig, selbst wenn man die Beschreibung sehr detailliert anlegt. Oft bleiben bestimmte Gestaltungswünsche einfach unberücksichtigt, selbst wenn sie explizit ausgesprochen und betont werden. Und oft ist die technische Umsetzung nicht dem entsprechend, was man von guten „echten“ Fotografien erwarten kann. Ich denke, die eigentliche Stärke wird sich bei KI basierter Bildverarbeitung erst dann zeigen, wenn sie in kommerzielle Bildbearbeitungssoftware als Funktion integriert ist. In Ansätzen, auf bestimmte Bearbeitungsfunktionen bezogen, findet man das ja auch schon. Wenn es aber möglich sein wird, eigene gute Fotografien durch KI noch perfekter oder raffinierter zu machen, als es mit „normaler“ Bildbearbeitung möglich ist, wird die Technik sicher auch für mich eine akzeptierte Rolle spielen können.

Für den Frühling ungünstige und untypische Kapriolen

Gut, dass wir die Reinigungsaktion im Garten aufgeschoben haben. Ich hatte da den richtigen Riecher, weil ich diese Entwicklung der Witterung ähnlich vorausgesagt habe. Dass aber ausgerechnet der Sonntag derart lichtarm sein würde, hätte ich nicht gedacht. Ich denke, die nächste Woche wird eine Wetterwende bringen und uns endgültig auf den Frühling einstimmen. Dann können die Bäume da weitermachen, wo sie vor zwei Wochen aufgehört haben, nämlich ihre Blüte voranzubringen. Natürlich mussten zwischenzeitlich einige Baumblüten und auch Baumblätter sich den Nachfrösten geschlagen geben. Bei unserem Feigenbaum etwa sind die kurz zuvor entstandenen ersten zarten Blätter gleich erfroren, so dass der Baum jetzt wieder ganz kahl dasteht. Bei anderen Bäumen ist es ähnlich. Während das Laub sicherlich einen neuen Anlauf nehmen kann, sieht es bei den Baumblüten allerdings bei einigen Arten übler aus. Ich schätze, dass mindestens die Hälfte der jungen Baumblüten unseres Walnussbaums in diesen Frostnächsten erfroren sind. Vermutlich wird die Nussernte deshalb in diesem Herbst sehr mäßig ausfallen. Das ist ein Rückschlag, nachdem der inzwischen schon groß gewachsene Baum zuletzt anfing, eine nennenswerte Zahl von Nüssen abzuwerfen. Aber da steckt man nicht drin. Dieses Frühjahr war eben wieder einmal eines, das für die Blüte nicht günstig verlaufen ist. Ich hoffe, bei den wärmeliebenden Gemüsesorten, die sich später entwickeln, sind die Aussichten dieses Jahr dagegen günstiger. Dabei denke ich vor allem an meine Chilipflanzen, die ich aufwändig auf der Fensterbank vorziehe, ständig beleuchte, wenn kein natürliches Licht ausreichend vorhanden ist, und auch immer noch mit einer Heizmatte anwärme, zumindest einen Teil der kleinen Pflänzchen. Bei so viel Mühe und Geduld würde ich mich freuen, diesmal erfolgreicher zu sein und im Spätsommer viele große Schoten ernten zu können.

Holzvorräte für die kunsthandwerkliche Arbeit

Schade, das neue Holz kam heute noch nicht an, allerdings hatte ich das auch nicht wirklich erwartet. Es wäre einfacher gewesen, die diffizile Arbeit des Aufsägens am Samstag zu erledigen, auch weil dann vor dem Temperaturanstieg der kommenden Woche die Spannung aus den noch grünen Abschnitten herausgenommen worden wäre. So ist das Risiko größer, dass doch einiges an Abfall entsteht, durch unkontrolliert sich ausbreitende Risse. Ich habe dennoch Hoffnung, mit den fünf Abschnitten einen größeren Vorrat an Ebereschenholz vorbereiten zu können, mit dem ich einige Jahre auskomme. Verschiedene andere Baum- bzw. Holzarten werden in diesem Jahr noch folgen. Dann aber sollte ich auf dem Gebiet der Materialvorräte doch wieder gut aufgestellt sein.

Zwischen außermenschlichen, übersinnlichen und sinnlich begreifbaren Erfahrungswelten

Nach einer langen Arbeitsphase mit viel technischer Herausforderung verlagert sich mein Aufgabenschwerpunkt jetzt wieder stärker in Richtung kreativer Arbeiten. Textlich ist das eigentlich für mich Routine und ziemlich regelmäßig auf dem Plan. Und gestalterisch bzw. abbildend kreativ, z. B. in der Fotografie, konzentrieren sich die Anfrage meist zeitlich begrenzter, oft dann aber konzentriert, so dass gleichartige Aufgaben sich in einem kurzen Zeitfenster verdichten. Da bestätigt sich das, was ich über viele Jahre beobachte: Gerade beim wirtschaftlichen Handeln spielen „globale Schwingungen“ eine enorm große Rolle. Wenn die Zeichen auf ein bestimmtes Thema, auf bestimmte Aufgaben und Anforderungen eingestimmt sind, dann greifen diese Anforderungen auch Raum. Auf einmal verändern sich die Themen, konzentrieren sich in Kommunikationen, die in den Phasen wie selbstverständlich scheinen, wie von selbst sich abwickeln, obwohl das gar nicht selbstverständlich und auch nicht regelmäßig Wirklichkeit wird. Für mich ist das interessant zu beobachten, und trotz der langjährigen Erfahrung, doch auch noch immer überraschend, wie viel Kreativität, energetischer Austausch und übersinnlicher Einfluss auf Denken und Handeln in der Wirtschaft der Gesellschaft aufscheint und diese damit prägt. Ich freue mich sehr, dass es mir gelingt, diese Erfahrung in mehreren Tätigkeitsbereichen zu machen: in der Arbeit der Kommunikationsagentur als praktische Kommunikation, in den Aufträgen der Wunschbaum-Manufaktur als Kunsthandwerk mit thematischer Verwurzelung in der Symbolik und Energetik der Bäume. In privaten wie geschäftlichen kreativen Formen als gestaltendes Erschaffen und Prägen symbolischer Formen. Die außermenschliche Welt der Bäume ist dabei für mich genauso bedeutsam wie die übersinnliche und sinnlich erfassbare Lebenswelt der Menschen meines Umfelds.

Technische Schwerpunktaufgaben und ihr Gegenpol

Zurzeit nehmen die technischen Aufgaben sehr viel Raum ein, aber es ist auch zufriedenstellend, wenn man nach tiefem Eintauchen ein komplexes Problem auflösen kann und das Ergebnis wie gewünscht vor Augen steht. Das ist dann immer wieder Motivation, mich auch auf eigentlich nervenaufreibende Technik- und Kodierungsaufgaben einzulassen. Langfristig entsteht so eine nicht zu leugnende Expertise, inklusive wachsender Gelassenheit, wenn mal etwas nicht gleich funktioniert. Die Gelassenheit hat tatsächlich positive, weil beschleunigende Wirkung auf die Problemlösung, die mit viel Ruhe und Vertrauen auf die eigene Erfahrung und den eigenen kreativen Spirit tatsächlich schneller da ist. Wie immer, wenn etwas überhandnimmt und viel Platz einnimmt, werden die Gegenpole umso wichtiger. So freue ich mich über die heutige Lieferung von drei für meinen Vorrat benötigten Holzarten und noch mehr auf die noch grünen Abschnitte der Eberesche, die noch in den nächsten Tagen kommen sollen. Dann ist zunächst wieder Sägen und Wachsen angesagt, damit die noch feuchten Abschnitte über den Sommer gut antrocknen können und vielleicht im Sommer des nächsten Jahres dann für die Manufaktur zur Verfügung stehen.

Sommerliche Holzarbeiten, routiniert und kreativ

Das neue Holz ist noch nicht angekommen. Es scheint, die Post, selbst die Paketdienste, benötigen inzwischen deutlich länger für die Zustellung als noch vor einigen Monaten. Einer der wenigen Bereiche, die einmal als vorbildlich galten und auch so funktionierten und die auf einmal sehr zu wünschen übriglassen. So werde ich mich noch etwas gedulden und die Weiterverarbeitung der Abschnitte, v. a. des Ebereschenholzes auf etwas später verschieben. Auch davon abgesehen stehen noch einige außerordentliche Holzroutinearbeiten in diesem Sommer an. Darunter das Auffüllen meiner Vorräte an vorbereiteten und direkt weiterzuverarbeitenden Kanteln. Ein vollständiger Satz Stäbe für die Baumkreis-Armbänder. Recherchieren und besorgen verschiedener weiteren Holzarten, die demnächst ausgehen. Und auch das Herstellen von Musterarmbändern mit einigen neuen Wunschbaum-Arten, die bisher noch keinen Einzug in meine Auswahl gefunden haben. Da wird der Sommer arbeitstechnisch gesehen wie im Flug vergehen.

Wochenendliche Aufgabenpläne

M. hatte die Idee, am Wochenende die diesjährige Rund-ums-Haus-Frühjahrsreinigung durchzuführen. Mir scheint das gewagt, weil der Samstag möglicherweise der erste Tag sein könnte, an dem erträgliche Temperatur mit Frühlingssonne zusammenfällt. Aber wenn doch nicht, könnte die Aktion unangenehm werden. Außerdem war es in den Vorjahren immer so zeitaufwändig, dass man sich eine Aufteilung auf zwei Wochenenden vorstellen könnte. Die Sache ist noch nicht ganz ausgemacht, vielleicht wird ja doch echte Gartenarbeit im Vordergrund stehen. Und dazu würde auch der erste Rückschnitt des Efeus im neuen Jahr gehören. Der sollte möglichst nicht aus der Form geraten und irgendwann unkontrollierbar werden. Aber auch einige handwerkliche Aufgaben mit den gerade eingekauften Holzabschnitten würde gut in dieses Wochenende passen. Die eine Art wird als Grünholz geliefert, was bedeutet, dass ich es erst durch die Markröhre teilen und in größere Abschnitte sägen muss, um es anschließend zu wachsen und zum Trocknen auszulegen. Damit sollte man ja nicht zu lange warten, damit die Schwundrisse nicht überhandnehmen und am Ende die Ausbeute an verwertbarem Material reduzieren. Ich freue mich, von dieser schwierig zu besorgenden Art gutes und typisches Material gefunden zu haben. Das ist auch perspektivisch beruhigend, wenn man immer sicher sein kann, dass ausreichend gutes Grundmaterial für die Wunschbaum-Manufaktur auf Vorrat ist.

Neue Vorräte für die Wunschbaum-Manufaktur

Ich freue mich über den Nachschub an bestimmten Holzarten, die mir im Laufe der Jahre knapp geworden oder fast ausgegangen sind. Erstaunlich eigentlich, wie lange die in der Vergangenheit organisierten und getrockneten Abschnitte mancher Arten nun ausgereicht haben. Manche Abschnitte dürften ca. 20 Jahre schon im Lager sein, und sie sind immer noch nicht ganz aufgebraucht. Andere wurden überdurchschnittlich häufig angefordert und gingen schneller aus. Nachdem ich im Vorjahr bereits Bergahorn, Bergfichte und Olivenbaum besorgt hatte, ist aktuell die Eberesche, die Esskastanie und die Ulme dabei knapper zu werden. Ich habe mich deshalb vor allem nach diesen Arten umgesehen, die in den nächsten Tagen eintreffen sollten. Bin gespannt, ob es mir gelingt, auch noch weitere, schwierig aufzutreibende Holzarten zu besorgen. Bei manchen muss man recht erfinderisch sein und viel recherchieren.

Die Einundzwanzig wird wieder stärker

Die Qualität der Einundzwanzigsten nähert sich wieder der Erwartung an die Symbolkraft dieser Zahl an, die für mich persönlich eine so große Rolle spielt. Zwischenzeitlich, in den letzten Jahren, schien mir die Energie der Einundzwanzig schwächer geworden zu sein. An den Einundzwanzigsten des Monats konnte man nicht mehr viel Herausragendes beobachten. Aber die Kraft der Zahl ist scheinbar zurückgekehrt. So wirkte dieser Sonntag auf mich durchaus kraftvoll, nicht spektakulär, eher ruhig und einem Sonntag würdig, aber eben ausgeglichen und reflexionsfördernd. Das ist es unter anderem, was ich mit der Einundzwanzig verbinde, eine Verbindung zu Transparenz und Fortschritt. Nicht zufällig ist die Zahl der Bäume im so genannten keltischen Baumkalender mit der Zahl verknüpft. Jedenfalls, wenn man den 22. Baum im Kreis, die „geheime“ Eibe ausgrenzt. Aber auch z. B. als Produkt von 7 und 3 entfaltet die Zahl eine komplexe Vielfalt von Bedeutungen, die sich in vielen Lebenslagen zeigen können.

Schöne Wildapfelblüte

Technisch noch besser gelungen als die Fotos von der diesjährigen Weißdornblüte sind die Fotografien der Wildapfelblüte. Es mag daran liegen, dass diese Blüten nicht ganz so filigran und kleinteilig aufgebaut sind und außerdem deutlichere Farbkontraste ausbilden, was Objektive bevorzugen. Die sehr kleinen Einzelblüten des Weißdorns sind dagegen eine Herausforderung, weil man es mit Nuancen von strahlendem Weiß in Kombination mit nur einer Akzentfarbe zu tun hat. Die Apfelblüte dagegen setzt einen deutlichen roten Farbakzent mit glatten Verläufen.

Wildapfelblüte I
Wildapfelblüte II

Mysteriöser Weißdorn

Bei meiner Durchsicht der neueren Baumblütenfotografien ist mir ein Motiv aus der Reihe mit Fotos der Weißdornblüte ins Auge gefallen, das etwas Geheimnisvolles birgt. Vielleicht hängt es mit dem Hintergrund zusammen, der in undurchdringlicher Weise in Kontrast mit dem farbakzentuierten Blütenweiß tritt und dieses wie unwirklich oder übernatürlich erscheinen lässt. Bei den anderen, noch stärker herangezoomten Variationen dieses Motivs ist es ähnlich. Dieses hier bietet zudem eine gewisse räumliche Tiefe, welche die mysteriöse Anmutung dieses Baumblütenbildes in meinen Augen noch verstärkt.

Weißdornblüte 2024 III

Frühlingsstimmung und Wetterwechsel

Ich hoffe, der Frühling, insbesondere der Baumblütenfrühling kehrt bald wieder zurück. Wir hatten uns zuletzt schon an dieses Licht und die wärmenden Phasen am Tag gewöhnt. Und konnten das Wachstum der Blätter und die Entwicklung der Blüten in uns aufnehmen. Eine Beobachtung, die immer auch belebende Rückwirkungen zeigt. Ein Aprilwetter wie jetzt gerade versetzt uns dann wieder einige Dämpfer. So hoffe ich, wir können bald da weitermachen, wo wir in Sachen Frühlingsstimmung vor einigen Tagen wegen des Wetterwechsels aufhören mussten.

Efeu wächst üppig

Das ist genau das Wetter, welches unsere Efeuhecken zum Ausreiben frischer Blätter treibt. Sehr üppig legen sich die zarten hellgrünen Blätter über das über Winter schon ledrig dunkelgrün gewordenes altes Blattwerk. Noch ist es ganz zart und weich. Aber bald schon werden die neuen Blattriebe weit hinausschießen. Und dann wird ein neuer Rückschnitt nötig sein, der noch recht moderat realisierbar ist, wenn das leichte Gehölz der Blattstiele noch weich sind. Und wenn das Volumen der frischen Biomasse sich noch in Grenzen hält. Lieber mehrere Male im Jahr den Efeu zurückschneiden als nur einmal. Das nämlich artet dann in ein Mammutprojekt aus. Noch aber ist es zu nass und ungemütlich. Für diese ersten Baumschnittarbeiten des Frühjahrs will ich echtes sonnenreiches Frühlingswetter abwarten. Das könnte dann mit unserer jährlichen Frühjahrsreinemachaktion rund ums Haus zusammenfallen.

Erfolgreicher Umzug der Bienen

V. ist sehr froh, dass das mit dem Einsetzen der neuen Bienenvölker gut funktioniert hat. Ausnahmsweise hatte das eher bedeckte, leicht regnerische Wetter dabei seine Vorteile. Denn bei richtig viel Sonne sind die Bienen viel unruhiger. So sahen sie wenig Grund, sich in ihrer neuen Heimat nach dem Umzug umzuschauen und die Einquartierung ging entsprechend reibungslos vonstatten. Jetzt wäre es super, wenn die nächsten Tage zumindest sonnenreiche Phasen brächten. Denn dann können sich die Bienen auf die zurzeit üppige Weißdornblütenpracht stürzen, und auch auf die Apfelbaumblüte. So wäre ein Teil der Frühtracht noch realisierbar, was auch psychologisch ein positives Signal wäre.

Sonnentag und Aussicht auf Weißdorn-Frühtracht

Schon extrem, diese Witterungswechsel. Der Rest der Woche wird wohl ins Wasser fallen, aber heute hatten wir bei und tatsächlich den sonnenreichsten Tag des bisherigen Jahres. Dabei ging es wegen der schnell ziehenden Wolken auch während des Tages sehr wechselhaft zu. Aber wenn die Wolken die Sonnenstrahlen durchließen, hatten sie eine Strahlkraft wie im Hochsommer. Gut so, wenn wir jetzt erst einmal einige Tage mit wenig Licht und halbierter Temperatur verleben müssen. Für die Bäume ist es vielleicht ganz gut, wenn gerade jetzt kühlere Zwischenphasen kommen. Aber für V. und die morgen früh eintreffenden neuen Bienenvölker wäre es günstiger, wir hätten warmes und sonnenreiches Frühjahrswetter. So könnte das Einsetzen der Völker etwas stressig werden, denn Bienen sind bei Regen eher aufgeregt und unruhig. Ich hoffe, es wird dennoch reibungslos funktionieren. Vor allem aber hoffe ich, dass die neuen Bienen die gerade auf Hochtouren laufende Weißdornblüte noch nutzen können. Es wäre schade, wenn diese für uns so wichtige Frühjahrstracht ausfallen müsste.

Wunderbare Weißdornblüte

Es war heute ein gutes Licht zum Fotografieren. Vielleicht deshalb, aber auch wegen der Tageszeit des späteren Nachmittags, konnte ich mich an schwierige Baumblütenfotografien heranwagen, die erfahrungsgemäß nur selten gelingen. Bei den Bedingungen aber sind einige ganz gute Makrofotografien entstanden, trotz des Windes, der die Zweige ständig in Bewegung brachte. Besonders erfreut bin ich über eine Reihe von Nahaufnahmen der Weißdornblüte. Die ist schon seit vielen Jahren auf meinem Aufnahmeplan, doch misslingen die meisten Versuche, wegen der sehr filigranen Oberfläche dieser Blüten, aber auch, weil sie in wirklich frischer Form, mit den rosafarbenen Pollen, nur ganz kurze Zeit überhaupt zu sehen sind. Da müssen viele Faktoren ineinandergreifen, das richtige Licht, der richtige Aufnahmewinkel und eben das richtige Blütenstadium, um den einmaligen Charakter dieser Blüte eindrucksvoll zu erfassen.

Weißdornblüte 2024 II

Ordnung und kreative Gartenarbeit

Die Samstage bleiben immer wieder arbeitsintensiv. So vieles im und ums Haus und zunehmend jetzt auch wieder im Garten ist zu erledigen, dass ich die noch zu erledigende Projektarbeit nur zwischendurch einschieben kann. Immerhin sind besonders dringliche Aufgaben noch machbar gewesen. Aber ansonsten stand vor allem Aufräumen und Ordnung schaffen heute im Mittelpunkt. Das ist auch mal wichtig, damit man später für die kreativen und dem Garten, den Pflanzen zugewandten Arbeiten eine gute Grundlage und weniger Ablenkung hat. Ich freue mich, dass trotz des wechselhaften und zwischendurch auch wieder sehr kühlen Wetters die Gartenbäume ihr Frühjahr schon ahnen und viele neue Blatt- und Asttrieben ausgebildet haben. Da wir alle Bäume kräftig zurückgeschnitten haben, werden sie in dem Jahr auch kontrolliert, aber kräftig ausschlagen können und sicher eine schöne und noch handhabbare Kronenform erhalten. Noch nicht gekommen bin ich zum Rückschneiden des Buchsbaums. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ein radikaler Rückschnitt bis auf das Hauptstämmchen die richtige Vorgehensweise ist. Es wird lange dauern, bis sich der Strauch wieder zu einer ansehnlichen Form ausgewachsen hat. Aber es ist auch nicht ganz sicher, ob er einen solchen Rückschnitt überhaupt verkraftet. So habe ich dieses Vorhaben noch einmal aufgeschoben.