Unbekannte Weihnachtswelten ins Leben rufen

Nach dem recht arbeitsreichen und angestrengten Samstag gestern kam der Sonntag einem Ruhetag recht nahe. Und wieder haben mich motivisch Weihnachten und technisch die künstliche intelligente Bildgenerierung beschäftigt und herausgefordert. Das Thema und die Technik sind gleichermaßen gewöhnungsbedürftig wie spannend. Vor allem sind die Gestaltungs- und Erfindungsmöglichkeiten geradezu unbegrenzt. Es kommt dabei vor allem auf die ganz feinen Nuancen an. Deshalb sind diese Generierungen auch in der Regel mit ganzen Reihen von Variantengenerierungen durch denselben Prompt verbunden. Kleine Textänderungen können dann die Nuancen hervorbringen und so kann man sich dem eigentlich vorgestellten Ergebnis nähern. Heute war meine Motividee die ästhetische Weihnacht, wie ich es in den Titeln bezeichnet habe. Und da spielen neben hübschen Personen auch Weihnachtsbäume, Adventskränze, Weihnachtslichter und andere für die Ästhetik der Weihnachtszeit typische und bestimmende Symbole eine Rolle. Mit manchmal verblüffenden Ergebnissen, die tatsächlich unbekannte, aber denkbare Welten ins Leben rufen.

Weihnachtsäshtetik: Weihnachtsfrau in festlicher Kleidung vor Weihnachtsbaum

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.

Externe sommerliche Gartenarbeiten

V. fällt das immer schwerer, deshalb habe ich heute das Rasenmähen rund ums Bienenhaus übernommen. Mit dem Benzinrasenmäher ist das recht schnell erledigt und auch wenig kraftaufwändig. Ich bin froh, dass auch diese „Gartenarbeit“ bei sehr angenehmem Wetter erledigt werden konnte. Anschließend habe ich mir noch den Maulbeerbaum von Näherem betrachtet, so wie schon vor Tagen von der anderen Seite des Zauns aus. Eigentlich hat er sich letztendlich ganz gut erholt und viele, ziemlich große Blätter und neue Blattriebe ausgebildet. Die etwas verwachsene Form und zahlreiche vertrocknete Äste v. a. innen sind wohl eine Folge dieses Frostschadens im Frühjahr, von dem zu erholen er so lange und einen Anlauf mehr als sonst benötigt hat. Das Wichtigste scheint mir aber, dass er diese schwierige Situation überlebt hat und jetzt bei der Sonneneinstrahlung keinen Stress erleiden muss. Dann scheinen die Voraussetzungen gang günstig, dass es im nächsten Frühjahr wieder normale Blätter und später auch Maulbeeren geben wird.

Virtuelle Weihnachtserfindungen

Die Weihnachtsmotive, insbesondere eine atmosphärische weihnachtliche Szene mit der feierlichen kindlichen Betrachtung des Adventskranzes mit seinen brennenden Kerzen, hat mich auch heute wieder sehr beschäftigt und zu zahlreichen Variationen und Bearbeitungen angeregt. Ich bin inzwischen wirklich erstaunt über die Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der KI-Bildgenerierungen, weil mit viel Mühe und Differenzierung wirklich eindrucksvolle Ergebnisse möglich sind. In der nächsten Zeit werde ich insbesondere das Weihnachtsthema, auf jeden Fall enggeführt an den großen Weihnachtssymbolen, wie dem Weihnachtsbaum und dem Adventskranz, weiterverfolgen. Denn da kommen mir sehr viele Motive in den Sinn, die in realiter kaum umsetzbar sind und die virtuellen Möglichkeiten der KI insofern sinnvoll nutzen können, um überhaupt in Bilder umgesetzt werden zu können.

Weihnachtliche Kreationen im Hochsommer

Bei den generativen Bildkreationen, mit denen ich zurzeit experimentiere, sind die atmosphärischen Weihnachtsszenen heute am wichtigsten gewesen. Es hängt da von sehr vielen detaillierten Beschreibungselementen ab, ob ein wirklich überzeugendes Ergebnis zu erzielen ist. Aber ich habe festgestellt, dass die Beschreibungsdetails durchaus Sinn machen, anders als man vielerorts im Netz nachlesen kann. Teilweise ist es sogar möglich, technische Vorgaben wie Blende und Brennweite der Beschreibung beizufügen. Auch das wird bei den Ergebnissen berücksichtigt. Natürlich standen die weihnachtlichen Lichter und speziell die Hintergrundbeleuchtung durch den geschmückten Weihnachtsbaum bei den Bilderfindungen im Zentrum. Bei den heutigen Kreationen habe ich das mit der Darstellung eines kleinen Jungen kombiniert, der fasziniert die Kerzen eines Adventskranzes betrachtet. Mit dieser Serie bin ich noch nicht am Ende, ich denke, es lassen sich noch bessere Ergebnisse erzielen.

Blick vom Hochsommer in den Winter

Der Sommer bleibt anstrengend, gerade wegen seiner Wechselhaftigkeit. Neben Themen, die tatsächlich auf die Jahreszeit bezogen sind, u. a. weil wir uns naturgemäß mehr draußen aufhalten, richtet sich mein Blick gerade im Hochsommer aber auch schon auf die kalte Jahreszeit. So kann ich mir vorstellen und fände es am besten, wenn wir den letzten Brennholzvorrat unserer Holzofengeschichte spätestens im August heranbringen und ofengerecht klein sägen. Das ist eine anstrengende und zeitaufwändige Arbeit. Aber eine, die V. und mir gleichermaßen Spaß macht. Im Sommer ist das schon aus praktischen Erwägungen heraus am leichtesten umzusetzen. So hoffe ich, dass wir das in den nächsten Wochen auch realisieren können, damit auch die letzten Abschnitte unseres kleinen früheren Privatwalds, einem schmalen Streifen mit Fichtenmonokultur, nun auch ihrer Bestimmung als wärmendes Brennmaterial im Winter gerecht werden können.

Sinnvolle Nichtsommervorhaben

An solchen Tagen ist es schon fast wieder zu heiß, um sich lange draußen aufzuhalten. Nach so viel Dunkelheit und Regen ist man das erst recht nicht mehr gewohnt. So wie wir uns eigentlich auch schon von der Möglichkeit eines Hochsommers verabschiedet hatten. Aber er scheint doch noch etwas zu leben. Ich freue mich, in dieser zeitlosen Phase des Jahres meine Redesignvorhaben für die Wunschbaum-Themenseite endlich weiterverfolgen zu können. Solche Auszeiten, so erscheinen sie mir zumindest immer, sind für Vorhaben dieser Art eine gutes Setting. Und vielleicht auch die sinnvollste Art, einen Nicht-Sommer zu zelebrieren.

Gartenarbeit und sommerliche Arbeiten im Garten

M. zupft wieder fast täglich an der Efeuhecke herum, es geht immer darum, die vertrockneten Blätter aus den Tiefen des Efeubewuchses herauszuziehen. Mich stört das eigentlich nicht, weil das bei allen Gewächsen so ist, die nach außen frische Triebe bilden, wodurch die Innenliegenden grünen Blätter natürlich wegen Lichtmangels verwelken. Die vergehen dann von selbst und fallen auch gar nicht auf, solange man sie nicht gewaltsam hervorholt. Genauso ist es ja auch bei den Nadelbäumen, etwas unserem Wacholder oder den Zypressen, die früher die Grundstücksgrenze zum Nachbarn bildeten. Natürlich finden sich im Untergrund braune Nadeln, während zum Sonnenlicht hin neue grüne Nachwachsen. Und auch in der Einschätzung, wie der Garten in diesem Sommer sich präsentiert, stimme ich nicht mit M. überein. Ich finde, wir haben schon sehr viel Zeit in seine Pflege gesteckt und alles, was zurückgeschnitten und gejätete werden musste, ist auch schon geregelt, so dass derzeit alles sehr sauber und geordnet wirkt. Aber die Gartensaison dauert ja noch eine Weile an. So werden wir noch viel Gelegenheit zur aktiven Gartenarbeit haben, und hoffentlich auch uns draußen aufzuhalten und unseren kreativen Aufgaben nachzugehen.

Traditionelle Märkte in neuer Wahrnehmung

Der traditionelle Antikmarkt auf dem quadratischen, von Linden gesäumten Platz in W. war heute wieder ein schönes Erlebnis. Auch wenn das Wetter gewohnt wechselhaft ausfiel, überwogen doch die sonnigen Phasen, was für Marktbesuche generell belebend ist. So sind wir auch ungewöhnlich vielen Besuchern begegnet, ein richtiges Gewimmel, bei gleichzeitig guter Auslastung der Stände. Und einem ungewohnt reichhaltigen und hochwertigen Angebot. Deshalb sind auch einige Funde möglich gewesen, was bei den letzten Besuchen dort eher selten der Fall war. Ich hoffe, das wird ein Auftakt für eine Reihe anregender Marktbesuche in diesem Sommer werden. Nicht nur wir bemerken an uns gewisse Entzugserscheinungen, die durch krisenbedingte Zurückhaltung noch verstärkt wurden. Dennoch habe Ausflüge dieser Art heute eine andere Anmutung als in früheren Jahren. Sie müssen es vielleicht auch haben, weil die Zeiten andere, in gewisser Weise ernstere geworden sind. Es wäre nur schade, wenn solche und ähnliche Ausformungen kultureller Tradition dadurch in Vergessenheit geraten und zur Bedeutungslosigkeit verbannt würden.

Erweiterte Bildwelten dank KI

Die Elfenfrauen, Art Nouveau Schönheiten und Glamour-Gestalten aus künstlich intelligenter Bilderstellung beschäftigen mich in diesen Tagen immer intensiver. Es scheint, dass ich darin ein neues sehr spannendes kreatives Aufgabenfeld entdeckt habe, in dessen vielfältige Möglichkeiten sich einzuarbeiten eine Herausforderung der nächsten Monate sein wird. Faszinierend sind die Entwicklungen in dem Bereich auf jeden Fall. Und augenfälliger und damit verblüffender als reine Textgeneratoren natürlich sowieso. Ich bin im Speziellen sehr neugierig, wie sich die Technik für die Erweiterung meiner Baum-, Holz-, Natur- und Landschaftsfotoreihen nutzen lässt und wie sich damit diese Motivfelder diversifizieren lassen. Eigentlich stehen ich bei diesen Dingen noch ziemlich am Anfang.

Der Maulbeerbaum als wilder Überlebenskünstler

Solche Inseltage mit einigermaßen sommertypischem Sonnenschein sind uns glücklicherweise doch noch vergönnt. Das lässt hoffen. Bei einer kurzen Einkaufsfahrt habe ich heute auf dem Rückweg nahe unserem Maulbeerbaum angehalten, um mir den zuletzt so gebeutelten Baum von Näherem zu betrachten. Wie schon beim Vorbeifahren gesehen, ist das Blätterdach nach außen tatsächlich inzwischen wieder geschlossen. Bei einem sehr verspäteten zweiten Anlauf nämlich hat der Baum es offenbar geschafft, doch noch neue Blatttriebe auszubilden. Von Nahem betrachtet allerdings präsentiert er sich außerordentlich inhomogen. Innenliegend gibt es ganze Astbündel, die kein einziges neue Blatt ausgetrieben haben, die insgesamt wie abgestorben und kahl aussehen. Überhaupt sind innen kaum Blätter zu sichten. Und dann ist der Baum wohl im Zuge dieser außergewöhnlichen Beeinträchtigung im Frühjahr sehr zerrupft herausgewachsen. Manche Äste sind meterlang kahl und treiben am Ende neue Blätter. An anderen Stellen haben sich senkrecht nach oben wachsende neue Triebe auf eigentlich abschüssig weisende Äste gesetzt. Und im Kronenbereich gibt’s einige Stellen, an denen sich neue ganze Triebbündel kranzförmig in die Höhe schrauben. Insgesamt entsteht so eine sehr wild anmutende Baumarchitektur. Das Wichtigste für mich ist aber, dass der Maulbeerbaum durch die frischen Blätter einen Sonnenschutz hat und die Möglichkeit, neue Nährstoffe und damit Energie für die nächstjährige Wachstumssaison zu sammeln. So ganz blattlos und ungeschützt hätte er wohl kaum mehr eine Chance gehabt, sich zu erholen. Ganz fruchtlos ist er übrigens doch nicht geblieben. Tatsächlich habe ich an einer einzigen Stelle, ganz nah am Stamm, eine rote Maulbeere entdeckt. Der Kälteschock hat ihn also nicht ganz unterkriegen können.

Generative Visualisierung einer Waldelfe

Das Thema der Bilderstellung mittels generativer KI beschäftigt mich derzeit sehr. Auch weil ich die Entwicklung in dem Bereich absolut faszinierend finde. Und wie gestern schon angedeutet, meine ich bei Kompositionen, die Menschen und insbesondere menschliche Porträts integrieren, die weitaus spannendsten Ergebnisse erzielen zu können. So u. a. in einer Reihe von Versuchen, eine Wald-Elfengestalt mit hyperrealistischen menschlichen Zügen zu erschaffen, die sich im Dunkelgrün des Walds sichtlich zuhause fühlt.

Eine mittels KI erzeugte fotografische Illustration einer Waldelfe

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI über wirestock.io erstellt.

KI Bilder mit Menschen sind oft am überzeugendsten

Das Experimentieren mit dem Generieren von Bildern mittels KI und Sprachdefinition der Bildidee finde ich enorm spannend. Da hat man tatsächlich das Gefühl, dass sich eine neue Dimension von Möglichkeiten eröffnet, im bildnerischen Bereich kreativ zu arbeiten. Die Qualität und Individualität der Ergebnisse ist jetzt schon verblüffend. Und mein Lernen bezüglich der Kriterien, die bei der sprachlichen Definition des Bildwunsches einen Unterschied machen, ist schon weiter fortgeschritten. Ein großer Überraschungsfaktor ist dennoch dabei. Restriktionen sehe ich derzeit vor allem bei der Auflösung bzw. reinen Pixelgröße der ausgegebenen Formate. Die sind bei den erschwinglichen Angebote noch nicht so umwerfend. Aber es ist ja nicht ausgeschlossen, dass auch diesbezüglich das Spektrum der Gestaltungsansätze weiter wächst und auch komfortabler wird. Was ich bezüglich der Bildideen und Motivfelder aus der eigenen Erfahrung schon sagen kann: Bildkreationen, in denen Personen, insbesondere Porträts im Mittelpunkt stehen, führen meist zu den hochwertigsten und eindrucksvollsten Ergebnisse. Bei meinem früheren Lieblingsmotivfeld „Bäume“, überhaupt bei allem Natürlichen außerhalb der Menschengestalt, scheint es generell schwieriger zu sein, zu wirklich überzeugenden Ergebnisse zu gelangen. Oft sind bei diesen Motivfelder die Differenzierung und Raffinesse der Zeichnung und Modellierung nicht ganz so umwerfend, wie ich es häufig bei Menschenbildern feststelle.

Zur Belehrung der Anti-Klimakritiker

Und so geht es dann auch weiter, denn von Sommer ist absolut nichts zu bemerken. Herbstlicher könnte es kaum noch sein. Nicht nur wenig Sonnenlicht, es regnet zudem auch wieder ständig und ist ungewöhnlich kühl für die Jahreszeit. Nein, der Wettergott meint es in diesem Jahr nicht gut mir uns. Einzig positive Wirkung des Ganzen: Auch die letzten Kritiker an der langjährigen Ausformulierung der Klimakrise sollten inzwischen eines Besseren belehrt worden sein. Denn die Wirkungen des Klimas auf unsere Jahreszeiten bestimmendes, oder besser gesagt verrückendes, Wetter sollte wohl niemand mehr bestreiten können. Mir geht bei allem zu viel verloren, was von der Wahrnehmung unterscheidbarer Jahreszeiten im Spiegel des Wachstumszyklus von Bäumen und anderen Grünpflanzen zu kulturellen Formen sich erstreckt, die ihre Wurzeln in der Naturwahrnehmung haben. Wenn dieser Zusammenhang dauerhaft gestört und aus den Fugen geraten ist, nehmen wir das schmerzlich als Verlust wahr, mit allen demotivierenden und die Befindlichkeit verschlechternden Auswirkungen.

Wechselhafte Sommergartenerfolge

Die Einschätzung dieses Sommers, der keiner ist, hat sich eigentlich verbreitet so angeglichen, dass niemand mehr an einen typischen Hochsommer glauben will. Die zuletzt noch vorhandene Hoffnung ist einer Lethargie gewichen, die mit allem zu rechnen und nichts mehr zu erwarten scheint. Ich versuche, die erkennbaren Erfolge dieses Gartensommers gerade deshalb zu schätzen und aufrechtzuerhalten. Dazu zählt z. B. der Wachstumsstatus meiner selbstgezogenen Chilipflanzen, die sich im Vergleich zum selben Zeitpunkt im Vorjahr sehr vielfältig und vital zeigen. Auch wenn sie bei richtigem Sommerwetter mit konstant hoher Temperatur und viel Lichtintensität natürlich noch weitergekommen wären. Ich rechne aber dieses Jahr auch tatsächlich mit Chilischoten von verschiedenen mittelscharfen bis scharfen Sorten, besonders auf die extrem Scharfe Sorte der „Geisterchilis“. Immerhin dieses exotische Gemüse zeigt sich in diesem Sommer als Gartenzucht-Highlight, mehr noch als die Gartenbäume und Sommerblumen und -stauden. Aber auch die viel zu spät gesäten Strohblumen könnten noch etwas werden. Eine Anknüpfung an frühere Jahre, in denen ich damit besonders großen Erfolg hatte.

Erholungssonntag zum Juniausklang

Sonne war uns an diesem letzten Tag des Junis nicht mehr vergönnt. Aber den Ruhetagscharakter hatte der Sonntag immerhin. Nach den anstrengenden und beanspruchenden Wochen, die hinter uns liegen, ist das auch schön und erholsam. Ein bisschen Durchschnaufen, v. a. in Bezug auf Sonne und Trockenheit, ist zwischendurch für die Pflanzen ja auch ganz gut. Nur sollte das nicht wieder tagelang andauern. Hatten wir uns doch gerade auf einen wirklichen Start des Hochsommers gefreut. Unterdessen ist für mich neben vielem, was mich zuletzt rekonstruierend und erinnernd mit meiner qualifikatorischen Vergangenheit verbunden hat, meine Idee einer Neugestaltung der Wunschbaum-Themenseite noch sehr präsent. Ich hoffe, das Vorhaben auch tatsächlich umsetzen zu können, bevor vermeintliche Dringlichkeiten den Raum für das Vorhaben wieder zu eng erscheinen lassen.

Durstige Sommerpflanzen versorgen

Auf die Gartenarbeit konnte ich auch heute nicht ganz verzichten. Denn es stand das x-te Umpflanzen einiger Chilipflänzchen in größere Gefäße an. Das war notwendig, weil sie sich in den ganz kleinen Anzuchttöpfen nicht mehr wohlgefühlt haben und gelbe Blätter bekamen. Ich hoffe, in den neuen größeren Töpfen und mit mehr Erde werden sie sich wieder erholen. Natürlich wächst bei dem Wetter auch der Rasen wie verrückt, weswegen einmal Rasenmähen ebenfalls auf dem Programm stand. Und das abendliche Gießen ist vorsichtshalber auch notwendig, zumal ich viele Gemüsepflanzen ja unter dem transparenten Gartendach platziert habe, damit sie gleichmäßig über den Tag verteilt Licht erhalten. Mit dem eingesammelten Regenwasser aus unseren diversen Tonnen und Tanks sollte es in diesem Sommer doch möglich sein, die Topfpflanzen immer ausreichend zu wässern. Bei den Gartenbäumen war das bisher noch nicht notwendig, weil es ja so viel geregnet hat und für die überwiegend schon tief verwurzelten Bäume in unserem Garten ohnehin erst eine ganz langanhaltende Hitzeperiode mit Trockenheit kommen müsste, um sie in Bedrängnis zu bringen. Eben die Situation, die in manchen Vorjahren ja ganze Waldabschnitte nachhaltig geschädigt hat. Immerhin das Problem sollte in diesem verrückten Regenwetter-Jahr nicht erneut an Schärfe gewinnen.

Erfahrungsweisheiten und die Zeitlosigkeit der Baumsymbolik

Der Sommer ist jetzt endlich angekommen, mit einigen Tagen in Folge, die witterungsmäßig an den gesamten Hochsommer des Vorjahres erinnert haben. Und ich hoffe, dass die Aufmerksamkeit der Menschen sich jetzt auch wieder stärker in Richtung der Wachstumsprozesse am Beispiel der Bäume ausrichten wird, was zuletzt kaum noch vorhanden schien. Immerhin ist die zweite Printanzeigeninitiative noch nicht gestorben, die auf konservativem Wege auf meine Manufakturprojekte aufmerksam macht, nun schon seit einigen Jahren. Zusammen mit einer Neuauflage meiner Wunschbaum-Themenseite denke ich, auf unterschiedlichen Wegen an den langjährigen Erfolg der Wunschbaum-Manufaktur anknüpfen zu können, die ich immer als ein weitgehend zweiloses Projekt angesehen habe. Aber eben nur weitgehend, denn es treten eben auch Phasen wie diese aktuelle dazwischen, die von einer verbreiteten Unlust und Diffusität in den Seelen und Gemütern der Menschen zeugen. Aber die Bäume und ihre Lebenssymbolik können eben besonders gute Dienste leisten, wenn es darum geht, eben diese Unlust wieder hinter sich zu lassen. Ich rechne mit einer langfristigen Wirksamkeit dieser Erfahrungsweisheit.

9 neue Wunschbaum- und Partner-Kombinationen

Vater, Mutter & Kind Armband-Set Eberesche, Pappel und Esche

Jetzt habe ich die neueren Wunschbaum- und Partner-Kombinationen sowie eine neue Vater, Mutter & Kind Kombination vollständig bearbeitet und auf jeweils einer Musterseite unter wunschbaum.com veröffentlicht. Es waren immerhin 4 Wunschbaum-Armbänder mit je zwei Holzarten, 2 Wunschbaum-Armbänder mit je 3 Holzarten, 2 Partner-Armband-Sets mit einer Kombination der beiden Lebensbäume und eben das Vater, Mutter & Kind Armband-Set mit jeweils den Lebensbäumen der Familienmitglieder, also drei Baumarten, die in allen Armbändern alternierend angehordnet wurden. Also 9 neue Kombinationsbeispiele, mit denen meine Variantenübersicht wieder ein gutes Stück umfangreicher geworden ist. Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie viele Kombination gerade bei den Partner-Armbändern und bei den 2er Wunschbaum-Kombinationen während der letzten 20 Jahre entstanden sind. Und es kommen erfreulicherweise immer noch neue dazu.

wunschbaum.art

Wie geplant habe ich heute das Instagram-Profil für die Wunschbaum-Manufaktur auch schon angelegt und für den Anfang mit zwei ersten Postings versehen: https://www.instagram.com/wunschbaum.art/ Ob sich das Format zum Vorstellen meines Manufakturprojekts wirklich eignet, wird sich zeigen. Ich freue mich aber, dass ich als Benutzername einen registrieren konnte, den ich sehr gerne als Domainname für die Wunschbaum-Manufaktur-Website gehabt hätte. Als nämlich die .art Domainendung erstmals registriert bzw. erst einmal vorgemerkt werden konnte, hatte ich mich um baum.art beworben, allerdings keinen Zuschlag dafür erhalten. Überhaupt wurden top Level .art Domains mit irren Registrierungsgebühren belegt. baum.art etwa wäre für mehrere Tausend Euro nur überhaupt erhältlich gewesen. Für Normalsterbliche geht sowas natürlich überhaupt nicht. Mit einigen Jahren Abstand hatte ich jetzt die Idee, die Endung mit meinem Projektnamen Wunschbaum zu verbinden. Bei Instagram ist das schon aktiv. Und als reguläre Standalone-Domain werde ich wunschbaum.art in Kürze ebenfalls nutzen können.

Aufmerksamkeit für Produkte der Wunschbaum-Manufaktur aufrechterhalten

Tatsächlich war mir bis heute nicht aufgefallen, dass meine Print-Anzeige zu den Lebensbaum-Armbändern in jener populären Land-Zeitschrift seit Anfang des Jahres nicht mehr erschienen war. Diese Anzeige hatte ich jahrelang immer wieder geschaltet und damit einen gewissen Interessentenkreis erreicht, dem das Internet als Informationsquelle nicht ganz so nahesteht. Und thematisch passend war die redaktionelle Ausrichtung der Zeitschrift ohnehin. Schade deshalb, dass die eigentlich aufgegebenen Anzeigen dann nicht mehr erschienen sind, aus rein betriebswirtschaftlichen Überlegungen heraus, wie mir die Anzeigenredaktion mitgeteilt hat. Sehr schade, denn damit ist funktionierender Vertriebsweg abgeschnitten. Ich überlege nun, was das bedeuten könnte. Zum Beispiel die ohnehin seit langem angedachte Neugestaltung der wunschbaum.de Themenseite voranzubringen, um über die eigenen Präsenzen mehr Resonanz zu erzeugen. Oder doch ein neuer Ansatz über einen bisher noch nicht genutzten Social Media Kanal. Ich schwanke noch, meine aber, dass ein neuer Ansatz wohl unvermeidlich und sinnvoll ist, um die Reichweite und Kontinuität des spannenden Projekts aufrechtzuerhalten und die an die Wunschbaum-Manufaktur geknüpften Kommunikationschancen auch künftig unvermindert auszubauen.

Gefährliche Baumwurzeln

Wie häufig im Sommer und besonders nach unserer Reinigungsaktion rund ums Haus waren heute wieder einige herausgefallene Fliesen neu zu legen und eine Reihe von Löchern auszuspachteln, die bei der Arbeit mit dem Hochdruckreiniger an den Rändern des Waschbetons und entlang von Dehnungsfugen herausgebrochen waren. Dafür musste ich einige Mörtel anrühren, aber letztlich konnten die gröbsten Stellen damit ausgeglichen werden. Alles lässt sich nicht in Ordnung bringen, z. B. die langen Querrisse innerhalb der Waschbetonflächen, die einfach über die Jahre durch Temperaturschwankungen und entsprechende Spannungen entstanden sind. Die auszubessern ist eigentlich unmöglich. Und ebenso unmöglich ist es, angehobene Randsteine und ausgehebelte Bodenfliesen dauerhaft zu stabilisieren, die durch kräftig herausgewachsene und oberflächennahe Wurzeln unserer Gartenbäume entstanden sind. Welcher Baum genau für diese Schäden verantwortlich zu machen ist, darüber streiten V. und ich uns gerne. Natürlich bestreite ich die Verantwortung des Ginkgo und V. entsprechend die der Nashi-Birne. Aber einer von beiden wird es wohl sein, da der dazwischen stehende Feigenbaum noch so klein und zart ist, dass von seinem Wurzelwerk noch keine Gefahr ausgehen sollte. Nun, diese Schäden müssen wir wohl in Kauf nehmen. Ungern jedenfalls würde ich auf einen der mächtigen Gartenbäume verzichten, insbesondere wenn es der Ginkgo ist.

Wachstumsfreudiger Efeu

Nach dem Rückschnitt, der jetzt ca. zwei Wochen zurückliegt, sah der Efeubewuchs an unserer Einfahrtsmauer ziemlich gerupft aus. Das lässt sich beim Rückschnitt mit der Elektroheckenschere, auch wenn sie mit moderater Power mit Batterien betrieben wird, nicht ganz vermeiden. Aber ein Positives, ähnlich wie bei dem wieder zum Blätterleben erwachten Maulbeerbaum andernorts, hat die ganz untypisch regnerische und bewölkte Witterung in diesem Juni dann doch. Sie fördert das Wachstum der Pflanzen, und so auch die junger Blätter beim Efeu, die jetzt die gewaltsam geschlagenen Lücken schon wieder fast vollständig ausgefüllt haben. Man sieht das deutlich nicht nur an der fast geschlossenen Blätterdecke, auch an dem helleren Grün und der Winzigkeit der frischen Blätter ist es gut erkennbar. Gut, dass der Efeu so wachstumsfreudig ist und sich durch Rückschnitte, aber auch durch längere Durststrecken bei längeren Hitzephasen, nicht aus der Ruhe bringen lässt. Einer der Gründe für uns, an dem Efeu im Gartenumfeld festzuhalten, auch wenn es einige Mühe macht, ihn immer wieder zu zäumen und in Form zu halten.

Unmögliches Regenwetter war die Rettung für einen gebeutelten Maulbeerbaum

Ein Gutes hat der Dauerregen und die geringe Aufheizung der Luft zu unpassender Jahreszeit: Die „Problembäume“ haben Gelegenheit, sich zu erholen. Es war mir jedenfalls eine Beruhigung beim Vorbeifahren zu sehen, dass unser Maulbeerbaum, der ja sämtliche neuen Blätter verloren hatte und wochenlang völlig kahl dastand, jetzt doch wieder ein relativ geschlossenes Blätterdach zeigt. Ich konnte es bisher nur aus der Distanz betrachten. Aber von da aus sah es nach einer grünen Blätterkrone aus. Wie dicht sie jetzt im zweiten Anlauf nachgewachsen sind und wie groß die Blätter geworden sind, werde ich mir in Kürze von Nahem anschauen. Zuletzt hatte ich ja die Befürchtung, der ganze Baum könnte Schaden nehmen, wenn die Sonne des Hochsommers ungebremst auf die Rinde trifft. Aber nun ist ein schützendes Dach aus absorbierendem Grün doch noch mit starker Verspätung entstanden und wir können für nächstes Jahr wieder auf eine Maulbeerenernte hoffen, die in diesem Jahr naturgemäß komplett ausfallen wird.

Zuversicht für die zweite Jahreshälfte

Auch dieser Einundzwanzigste gehört nicht zu den typisch anregenden Symboltagen. Es ist eher einer, der von Unwohlsein und dem Eindruck flächendeckender Orientierungslosigkeit geprägt ist. Wie alles in diesem Jahr wie aus den Fugen geraten erscheint. Da wir kurz vor dem Abschluss des Juni stehen, der keiner war, fällt mir in dem Zusammenhang dieser Eindrücke aktuell vor allem ein, dass die zweite Jahreshälfte noch bevorsteht. Und die hoffnungsvolle Erwartung ist entsprechend, dass sich wieder mehr Erwartbares, Gewohntes und Berechenbares ereignen möge. Oder dass wir wieder mehr Einfluss darauf haben, die Dinge erwartbarer, gewohnter oder berechenbarer zu machen. Auch die Zuversicht diesbezüglich hat zuletzt stark gelitten. So wünsche ich mir vom Rest des Jahres, dass wir mit Rückgriff auf unserer natürliche Lebensumwelt wieder mehr Energie entwickeln oder aus unserer Tiefe hochholen können. Das Beobachten und bewusste Verfolgen der Jahreszeiten können da hilfreich sein. Am besten im Spiegel der Bäume und ihrer Wachstumszyklen. Die sind im Vergleich zu fast allem anderen noch relativ verlässlich.

Die Entwicklung motivischen Denkens und Arbeitens im Zeitvergleich

Zur Erweiterung des Portfolios bei der Microstock-Agentur, in der ich zuletzt ein eigenes Portfolio eingerichtet hatte, habe ich nun noch die letzten, in ihrer Entstehung teils Jahre zurückliegende Motive hinzugefügt. Die sind motivisch interessant, qualitativ aber noch die technischen Grenzen meiner alten Kameratechnik gebunden. Ich denke, dass die Motivqualität in der Einschätzung der Agenturen aber überwiegt und diese älteren Fotos auch eine Chance erhalten werden. Darunter natürlich auch zahlreiche Baumfotografien, Natur-Strukturen, aber auch schon die ersten Versuche mit Nicht-Holz-Hintergrund- und Materialstrukturen und -texturen. Es ist spannend die Entwicklung der Motivschwerpunkte und ihrer technischen Umsetzung im Zeitverlauf zu beobachten und zu vergleichen. In ihrer illustrativen Wirkung stehen die älteren Motive den ganz neuen in Nichts nach. Vielleicht kommen sie dem, was sich Designer als Grundlage ihrer Gestaltungen wünschen, sogar noch näher, weil sie noch plakativer und reduzierter gedacht waren. Ausgefeilte Kamera- und Objektivtechnik legt irgendwie auch raffiniertere Arrangements nahe, die dann aber oft nicht mehr so auf das Wesentliche reduziert wirken.

Wetterhoffnungen für das zweite Halbjahr

Der Witterungsverlauf dieses Jahres verlangt uns schon einige Geduld ab. Soweit ich mich erinnern kann, hat es so etwas noch nicht gegeben. So viel Regen seit Jahresbeginn und so wenig Sonnenstunden sind schon erschreckend und eigentlich unverständlich. Fast schon hat man die Hoffnung aufgegeben, dass es noch einmal eine Wetterwende geben könnte. Jetzt, wo wir kurz vor dem Sommerbeginn stehen, scheint das Jahr wettermäßig bereits verloren. So können wir uns immerhin über plötzliche Sonnendurchbrüche mit strahlendem Licht freuen, die es zwischendurch immer wieder gibt. Und wir können einfach davon ausgehen, dass die zweite Jahreshälfte ein ganz anderes Bild abgeben wird. Damit die Bäume und alle grünen Pflanzen die richtige Mischung von Feuchtigkeit, Sonne und abkühlenden Phasen erleben und sich von den Hitzeschäden der Vorjahre wieder erholen. Nur im Wasser versinken sollten sie eben auch nicht. Vor allem den mediterranen Arten, aber auch vielen Sommerblumen bekommt das genauso wenig wie anhaltende Lichtarmut.

Motivverschiebungen vom Ursprung der Baum-Themen

Beim erneuten Durchsehen fast aller meiner Microstock-Portfolio-Fotografien der letzten Jahre ist mir wieder aufgefallen, wie sich die Schwerpunktmotive verschoben haben. Tatsächlich waren es anfänglich vor allem Nahaufnahmen von Bäumen, Baum-Details von Blättern, Blüten, Früchten, Rinde oder Wurzeln, die im Mittelpunkt standen. Aber auch einige frühe Holz-Struktur-Bilder, die bis heute zu den Bestsellern meines Portfolios gehören und die mir Vorbild für ganze Reihen weitere Strukturbilder waren, die in den Folgejahren immer wieder entstanden sind. Auch Weihnachten war damals schon ein Thema. Aber gerade die Weihnachtsmotive sind zahlreicher und auch raffinierter geworden. Auch Nachaufnahmen und Details von anderen Oberflächen und Materialien als Holz, v. a. die Recycling-Kunststoffbilder, aber auch Metall, Beton oder Steinoberflächen. Die Bäume sind bei den Microstockbemühungen doch sehr in den Hintergrund geraten. Immerhin aber gelingen mir noch vereinzelt gute Aufnahmen von Problemmotiven, wie z. B. den komplizierten und filigranen Blüten des Spitzahorns, oder von den Blüten des Weißdorns oder der Pfaffenhütchen. Das ist dann dem Moment, aber auch der mir heute zur Verfügung stehenden Technik zu verdanken, die bestimmte Einstellungen und Qualitäten möglich macht, die für mich früher nicht machbar gewesen wären. Dieser Rückblick auf das ganze Portfolio hat mir jedenfalls die Sinnhaftigkeit der Initiative wieder vor Augen geführt und mich darin bestärkt, die Reihen weiterzuentwickeln.

Unsere Problemhortensie ist wiederbelebt

Bisher konnte man mich aus gutem Grund als Bäumeversteher, vielleicht auch als Baumenthusiasten bezeichnen. Ich hätte aber nicht gedacht, dass auch so etwas wie ein Blumenflüsterer aus mir werden könnte. Tatsächlich habe ich in den vergangenen Jahren immer mehr Zeit auch in die Auswahl und das Pflanzen, auch das Säen und die Anzucht von Sommerblumen und Zierstauden investiert. Der Erfolg war durchaus wechselhaft, aber mit der Tendenz zu überwiegend erfreulichen Ergebnissen. Dass ich jetzt unserer „Problem-Hortensie“ aus zuletzt desolatem Zustand wieder zu vitaler Kraft zurückführen konnte, überrascht und freut mich in gleichem Maße aber nun doch. Ausgerechnet die teuerste der drei Hortensien, die wir vor ca. zwei Wochen ausgesucht und direkt in die Gartenerde gepflanzt hatten, war innerhalb weniger Tage zu einem Trauergewächs mutiert, mit ganz schlappen Blütenblättern und mit einer Anmutung, dass man fast sicher davon ausgehen muss, sie lebt nicht mehr lange. Woran das lag, während die Nachbarpflanze nur 40 cm daneben offenbar keine Probleme mit ihrem Standort zu haben schien, war und ist uns noch ein Rätsel. Die Schneckeninvasion, die sich auch schon auf den Weg zu diesen neuen Blumen gemacht hatte, konnte wir nämlich stoppen. Daran kann es also nicht gelegen haben. Aber irgendwie schien die Pflanze, die Feuchtigkeit nicht ihrem Wurzelballen speichern zu können und hatte ständig ein vertrocknetes Aussehen. Jedenfalls habe ich sie vor einigen Tagen aus dem Gartenboden wieder ausgepflanzt und in einen mittelgroßen Pflanztopf mit frischer Erde und ordentlich Dünger gesetzt. Bei der Zusammensetzung der Erde habe ich es mit einer geschichteten Mischung zwischen lockerer Gartenerde aus dem Gartencenter und schwerer Gartenerde versucht. Und tatsächlich ist der Hortensie diese Umpflanzung gut bekommen. Schon am Folgetag zeigte sie sich deutlich stabiler und jetzt, nach zwei Tagen, ist die normale Stabilität der Blüten wiederhergestellt, der Wurzelballen trocknet nicht gleich nach dem Gießen wieder aus. Ich freue mich sehr über diesen Reanimationserfolg und hoffe natürlich, dass die Kur ihre wohltuende Wirkung behält.

Alltägliches Jahreszeitenbewusstsein

Die Sonnenstundenbilanz für diesen Juni fällt bisher immerhin durchschnittlich aus. Natürlich nicht besonders toll, so wie in den beiden Vorjahren, aber damit war nach dem bisherigen Witterungsverlauf des Jahres auch nicht wirklich zu rechnen. So sind wir auch mit Durchschnittlichem schon sehr zufrieden und hoffen auf leichte Steigerungen bis zum Hochsommer. Den Blumen scheinen die Regenphasen mit Ausnahmen immerhin nicht zu schaden. Und die Bäume profitieren eher davon, denn haben dieses Jahr einen eher schweren Stand, zeigen sich wenig vital in Bezug auf die Blattbildung, das Blühen, den Zuwachs an Biomasse und natürlich später auch dem Fruchttragen. Alles recht schwierig, weitgehend unverständlich und irgendwie auch frustrierend. So nehme ich wie in so vielen Lebensbereichen das Positive an der vegetabilen Umgebung mit. Und das besteht im bloßen Vorhandensein des Grüns, der Blüten und Blätter im jahreszeitlichen Zusammenhang. Wir benötigen dann nur noch die Zeit, alles auch bewusst wahrzunehmen. Und diese Zeit versuche ich immer wieder frei zu machen. Nicht nur am Wochenende, nach Möglichkeit an jedem Tag, als selbstverständlichen Bestandteil des Tagesablaufs sozusagen.

Attraktives Fliederholz in guter Qualität

Das Sägen an der Kreissäge war heute Nachmittag doch mit mehr Zeitaufwand verbunden, als ich ursprünglich gedacht hatte. Aber jetzt haben wir zum einen die größere Ansammlung von Stammabschnitten und Ästen der beiden gefällten Walnussbäume, die Konstruktionsreste unserer alten Sitzgarnitur und den großen schon ganz zerrissenen Kirschbaumstamm zu Brennholz, in ofengerechte Abschnitte verarbeitet. Und zum anderen konnte ich die verschiedenen Abschnitte des Fliederbaumstamms auseinandersägen, die V. mitgebracht hatte. Tatsächlich handelt es sich um ein sehr schweres, dichtes und hartes Holz, das im Kern eine dunkle Färbung aufweist und auch eine interessante farbliche Binnendifferenzierung aufzuweisen scheint. Zwei der mitgebrachten Abschnitte des Stamms waren einwandfrei, die konnte ich jeweils in der Länge halbieren und dann durch die Markröhre längs teilen. Das ergab dann 8 exzellente Abschnitte, deren Schwund beim Trocknen sich in Grenzen halten sollte, zumal ich natürlich alle Abschnitte an den Enden mit heißem Paraffin versiegelt habe, um das Trocknen zu verlangsamen, wie ich das immer tue. Neben den beiden längeren ziemlich gleichmäßig dicken Abschnitten gab es auch noch einen schmäleren Abschnitt vom oberen Teil des Stamms und einen kurzen, sehr dicken unteren Abschnitt. Beide waren aber leider überwiegend nicht zu gebrauchen, weil sie vom Kern aus ausgefault waren und kaum noch durchgängig stabiles Holz aufwiesen. Aus diesen Endabschnitten konnte ich nur einige kleine Abschnitte extrahieren. Ich bin jetzt sehr gespannt, wie das Material sich während des Trocknens an der Luft verhält, und wie es in vollständig abgetrocknetem Zustand aussieht. Als Material für die Wunschbaum-Manufaktur sollte es in jedem Fall schon wegen der Dichte und interessanten Farbigkeit sehr geeignet sein.

Walnussbaum als Brennholz und Fliederholz für die Wunschbaum-Manufaktur

Ich bin froh, dass die jüngst realisierten Porträtfotos vor vegetabilem Hintergrund und Baum in der letztlich getroffenen Auswahl gute Ergebnisse enthielten. Damit lässt sich dann illustrativ auch gut arbeiten. Und ebenso froh bin ich, morgen wieder einmal praktisch mit Holz arbeiten zu können. V. plant, die Stämme und dicken Äste der beiden gerade gefällten Walnussbäume zu Brennholzabschnitten zu sägen. Natürlich eine Aufgabe für mich, die ich gerne wahrnehme. Zumal noch eine weitere Holz-Rarität hinzukommt, die auf demselben Grundstück ebenfalls ihre Lebenszeit hinter sich lassen musste. Ein Flieder-Baum, dessen Holz mir noch gar nicht bekannt ist. V. meint, es sei ein sehr dicht gewachsenes, dunkles und dekorativ wirkendes Holz. Das hört sich so an, als ob es sich als Material für ein neues Angebot bei den Wunschbaum-Armbändern eignet. Um das herauszufinden, ist es zunächst erforderlich, den Stamm zu vierteln und aus den Vierteln dann Abschnitte zum Trocknen zu gewinnen. Irgendwann, frühestens in einem Jahr, werde ich daraus Kanteln herstellen können, aus denen die Stäbe und Perlen für meine Armbänder gemacht werden. Schön, damit hätte ich eine weitere Baum- bzw. Holzartenauswahlmöglichkeit im Wunschbaum-Shop vorbereitet.