Viele opulente Kräutersträuße, und alle mit einer Königskerze

Auch der zweite Tag des Kräutersammelns verlief sehr erfolgreich. Vor allem ist es uns gelungen – nach anfänglich vergeblicher Ausschau – doch noch ausreichend viele Königskerzen zu finden. Die bilden traditionell ja das Zentrum der Kräutersträuße und sie kommen eben nicht in jedem Jahr häufiger vor. In diesem Jahr hatte wir schon recht früh sehr viele Exemplare gesichtet, allerdings meist an entlegenen und nicht zugänglichen Stellen, z. B. in den Mittelstreifen der Autobahn. An unseren üblichen Sammelplätzen waren sie gestern und heute aber praktisch nirgendwo zu sehen, an einer Stelle, an der sie vor einigen Wochen noch zahlreich wuchsen, hatte die Stadt alles abgemäht, so dass auch die Königskerzen dort verloren waren. Aber ich habe dann nacheinander meine Favoriten-Kräutersammelstellen aufgesucht und zusätzlich noch andere Straßenzüge in der Nähe abgesucht. An einer dieser anderen Stellen haben wir dann sehr schön Königskerzen mit noch vielen Blütenknospen in der Spitze ausfindig gemacht. Das war ein Glücksfall, nachdem es schon häufig schwierig war, auch nur drei bis vier solcher schönen Spitzen zu finden. Im letzten Jahr gar waren gar keine zu finden. Heute aber genügend, um alle Sträuße damit zu schmücken, und es sind am Ende doch 7 Stück geworden. Nicht mehr als in den Vorjahren, aber opulenter als jemals zuvor. Eigentlich sind sie annähernd gleich groß bzw. üppig geworden, so dass wir Entscheidungsprobleme bekommen werden, wer welchen davon erhalten soll. Aber ich bin sicher, am Ende werden sie alle verteilt sein, natürlich nur an Menschen, die etwas mit der Tradition anfangen können. Bei diesem doch ziemlich zeitintensiven Aufwand ist das auf jeden Fall ein wichtiges Kriterium.

Traditionelles Kräutersammeln, die Erste

Das Kräutersammeln haben wir bewusst auch dieses Jahr wieder auf zwei Tage aufgeteilt. Deshalb sind wir heute Abend schon losgezogen, zunächst noch im und um den eigenen Wohnort herum, um die Kräuter, die diesem Sommer in guter Qualität dort zu finden sind, in ausreichender Menge zusammenzutragen. Da ist schon einiges zusammengekommen, aber es wächst überraschenderweise überall das Gleiche, was mich angesichts des vielen Regens in diesem Jahr doch erstaunt hat. Deshalb ist die zweite Suche morgen unbedingt notwendig. Denn für die Sträuße zu Mariä Himmelfahrt ist es schon notwendig, ein gewisses Spektrum zusammenstellen und zusammenbinden zu können. Man benötigt ohnehin immer viel mehr, als das anfänglich zu erwarten wäre. Meist ist nach der Aktion, bei der wir ungefähr 7 Sträuße für uns und einige Lieben und Bekannten binden, nicht mehr viel übrig. Das, was dann übriggeblieben ist, können wir immer noch zu kleinen Sträußchen in Vasen arrangieren und z. B. an der Grotte oder auch innen als spätsommerlich vegetabile Dekoration verwenden.

Christliche Tradition, vegetabile Form und Baumfotografie

Morgen oder spätestens übermorgen werden wir uns auf den Weg zu unseren Favoritenplätzen machen, um Sommerkräuter für die traditionellen Kräutersträuße zu Mariä Himmelfahrt zu sammeln. Schon im Vorjahr war an diesen Tagen des Sammelns so heiß wie gerade wieder. Das gehört fast schon zu dieser Tradition, das sommerlich heißte Wetter, die schwüle Luft und die gewisse Anstrengung, die das Zusammentragen von ausreichend Kräutern immer mit sich bringt. Aber wir mögen es trotzdem sehr. Auch wenn wir ohne diesen Anlass sicher nicht auf die Idee kämen, bei der recht erschöpfenden Hitze in der Landschaft unterwegs zu sein. Deshalb und auch wegen der gerade eher unspektakulären Anmutung der Baumlandschaft bin ich derzeit auch nicht in Sachen Baumfotografie unterwegs, widme mich eher den Symbolbäumen, die sich ohnehin besser auf generativ künstlichem Wege oder aber in der Weihnachtssaison selbst auf dem Weg echter Fotografie illustrieren lassen. Aber natürlich kommt in Kürze auch wieder eine jahreszeitliche Übergangsphase, nämlich am Übergang von Spätsommer zu Frühherbst, in der es wieder auch ästhetisch wieder eindrucksvoll wird rund die Bäume. Für dann spätestens ist die nächste Fotoreihe mit Nahaufnahmen geplant.

Natürliche und symbolische Bäume mitten im Hochsommer

Vielleicht ist es ein bisschen skurril, aber für mich dennoch nicht ungewöhnlich, dass mich gegenwärtig, auf dem Höhepunkt des Hochsommers, der Inbegriff von Symbolbäumen, nämlich die Weihnachtsbäume, mindestens genauso viel beschäftigen wie die lebenden Bäume da draußen. Das hat natürlich v. a. mit meinen Entwicklungsreihen und kreativen Versuche mit der Bildgenerierung auf Grundlage generativer KI zu tun. Da Weihnachten zu meinen umfangreichsten und auch erfolgreichsten Motivfelder innerhalb meiner Microstock-Portfolios gehört, habe ich einen ersten Schwerpunkt auf die Ausweitung eben dieses Motivfelds gelegt. Naturgemäß sind da sehr viele Weihnachtsbaum-Dekorationsobjekte mit abgebildet, oder der Weihnachtsbaum und seine dekorativen Pendants Adventskranz und Weihnachtsgesteck sind zumindest als Bokeh-Lichtquelle im Hintergrund für die warme Weihnachtsstimmung verantwortlich, die im besten Fall von allen Motiven ausstrahlt. Auch Glas-Weihnachtsaumskulpturen gehören zu den Hauptmotiven. Dabei konnte ich einige Exemplare virtuell generieren, die mir live bisher noch nicht vorgekommen sind und die auch in unseren umfangreichen Weihnachtsdekorationskisten so nicht vertreten sind. Insofern sind die Bilder aus generativer KI tatsächlich eine kreative Bereicherung, allein schon wegen der Möglichkeit, Dinge zu erschaffen, die man v. a. in dieser Kombinationsvielfalt ohne Riesenaufwand niemals zusammentragen und erste recht nicht fotografieren könnte.

Bessere Lichtbedingungen für die Sommerblumen im Garten

Ein bisschen Gartenarbeit war heute schon noch angesagt. Aber der Übergang in eine ganz heiße Phase des Augusts hat uns auch alle geschwächt, so dass wir den Samstag eher in gemäßigter Aktivität verbracht haben. Dass im Garten die Gartenbäume so dominant geworden sind, weil ihre Kronen im Sommer immer größere Abschnitte beschatten, wenn das Kronenlaub am dichtesten ist, ist uns in den letzten Tagen wieder sehr bewusst geworden. Einfach weil die Blumen im Hinterhausgarten dadurch einen sehr schweren Stand bekommen haben. Es ist kaum noch möglich, einen Spot zu finden, der regelmäßig und ausreichend von der Sonne beschienen wird. Und das ist bei den meisten Sommerblühern doch notwendig. So denke ich daran, im nächsten Frühjahr oder Spätwinter wirklich zahlreiche untere Kronenäste bei den Gartenbäumen zurückzuschneiden, so dass mehr Sonnenlicht zum Gartenboden wird vordringen können. Die oberen Kronenäste werden die Bäume dann immer noch ausreichend mit Energie versorgen und das weitere Höhenwachstum ermöglichen. Abe die oberen Äste werden möglicherweise zumindest der tieferstehenden Sonne mehr Durchdringen erlauben und auch bei höherem Stand um die Mittagszeit wahrscheinlich die Kronen insgesamt durchlässiger für das Licht der Sonne machen. Dann sollten auch die Sommerblumen wieder bessere Bedingungen vorfinden.

Vegetabile Konstanten in schwierigen kulturellen Umfeldern

Ganz so toll wie vorhergesagt, war das Sommerwetter dann heute doch wieder nicht. Wir sind tatsächlich noch weit entfernt von den extrem sonnenreichen Tagen früherer Hochsommermonate. Das scheint ein Phänomen dieses gesamten Jahres zu sein, denn eigentlich ist es schon seit Monaten alles unnormal, mit viel zu viel Niederschlag, zu wenig Sonnenlicht und auch die Temperaturen sind nach mehreren Jahren mit Allzeithoch-Rekorden nicht so, wie man es von der Jahreszeit erwartet. Alles sehr gewöhnungsbedürftig und nicht geeignet, das Vertrauen der Menschen in die Zukunft zu stärken, die Motivation wieder auf ein Normalmaß hinaufzuschrauben. So orientiere ich mich an dem, was wirklich zeitlos ist, die Naturwahrnehmung, die Naturbeobachtung im Detail, denn dass die Bäume blühen, grünen, fruchten und Blätter im Herbst abwerfen, hat sich glücklicherweise noch nicht geändert. Der Verlauf ist heute zwar anders als früher, aber das Zyklische ist geblieben. Dafür bin ich wirklich dankbar, denn das vom jahreszeitlichen Vegetationszyklus bestimmte Klima unserer mittleren Breiten ist schon ein wesentlicher Kulturfaktor, der unser Denken, Wahrnehmen und auch Handeln stark dominiert. Zumindest an dieser Konstante können wir uns in diesen so schwierigen Zeiten orientieren.

Eindrucksvolle Erscheinung in der Welt der Bäume

Die Baumlandschaft präsentiert sich immer noch ziemlich unscheinbar und farblos. Aber bei dem Spaziergang heute Mittag sind mir die Fruchtkapseln der Pfaffenhütchen erstmals aufgefallen. Die haben sich zwischenzeitlich schon zu ihrer endgültigen Form entwickelt und immerhin schon ein äußeres Blass-Rosa aufgelegt. In manchen Jahren bleibt die Blässe auch, aber im Idealfall färbt es sich später noch intensiv Rosa. Das ist dann im Kontrast mit dem Knall-Orange der Samenkerne ein echter Hingucker. Aber erst im weiteren Verlauf des Spätsommers, wenn die äußere Kapsel aufbricht und die meist zwei Samenkerne sichtbar werden. Für mich ist diese Einheit einer spektakulären Naturform mit einem sagenhaft fast schon unnatürlich wirkenden Farbkontrast eine der eindrucksvollsten Erscheinungen bei den Bäumen und Sträuchern. Makrofotos davon versuche ich immer wieder, jedenfalls wenn die Kapseln schön satt gefärbt sind, was nicht in jedem Jahr der Fall ist. Aber vielleicht versuche ich irgendwann auch ein Video, um den Zauber dieser Erscheinung festzuhalten.

Nützlichkeit vs. Symbolik der Bäume

Die Geschichte rund um unsere Mirabellenkuchenaktion hat bei vielen Bekannten die Runde gemacht und einiges Erstaunen hervorgerufen. In jedem Fall ist es eine schöne Geschichte, gerade auch, weil kaum jemand sich vergleichbar umfangreich mit Baumobst und seiner Verarbeitung heute noch beschäftigt. Aber in unserer Familie hat das eine lange Tradition, die natürlich damit zu tun hat, dass wir immer schon Obstbäume, v. a. auf einer Streuobstwiese zur Verfügung hatten und uns um die Pflege der Bäume, das Mähen der Wiese und natürlich das Ernten des Baumobstes gekümmert haben. Das hinterlässt gewisse Spuren, wenn man mit diesem Thema von Klein auf konfrontiert ist. Übrigens nicht nur positive Spuren, denn es gab in meiner Wahrnehmung oft auch Übertreibungen auf diesem Gebiet, die ich nicht gut finden konnte und die ich dann, wenn sie auftraten, eher als Belastung wahrgenommen habe. Meine eigene Einstellung und das enge Verhältnis zur Biologie, Symbolik und Ästhetik der Bäume hat ja auch weniger mit der Nutzbarkeit und der kulinarischen Verwertung zu tun. Das war und ist auch heute noch für mich eher nachrangig.

Doch noch ein Baumobsterfolg in diesem Sommer

Was für ein holpriger und geschäftig ausgefüllter Tag. Der stand am Morgen unter dem Einfluss bzw. den Nachwirkungen des gestrigen Mirabellenkuchenbackens. Denn natürlich mussten die abgekühlten Blechhefekuchen auch verpackt und eingefroren werden. Das war bei den großen rechteckigen Blechkuchen erwartungsgemäß aufwändig, da ich die teilen musste und dann auch noch zwei zurechtgeschnittene Tortenpappen überlappend unterschieben musste, um einigermaßen transportable Pakete zu erhalten. Am Ende hat es dank des geeigneten Equipments funktioniert, und Platz in den Gefrierschränken haben wir auch noch ausreichend gefunden. So haben unsere kleinen Mirabellenbäume uns in der Mitte des Hochsommers doch noch einen Baumobsterfolg beschert, mit dem wir vor Wochen noch nicht gerechnet hätten.

Ein neuer Familienrekord beim Mirabellenkuchenbacken

Es war die geplante Fortsetzung des Mirabellenkuchenbackens, die den heutigen Tag zum größeren Teil ausgefüllt hat. Am Ende waren wir zu dritt an dem Projekt beteiligt, was auch notwendig war, um bis zum späten Abend durch zu sein. Allerdings müssen wir dann morgen noch die ganzen Bleche spülen und natürlich die verschiedenen Kuchen einpacken und einfrieren. Mit den 5 bereits in der Vorwoche gebackenen kommen wir damit auf insgesamt 16 Kuchen. Dabei sind allerdings zwei große rechteckige Bleche. Wenn wir die auf die traditionellen Rundbleche verteilt hätten, wären mindestens 18 Mirabellen-Hefekuchen dabei herausgekommen. Die 16 entsprechen ungefähr dem, was wir vor einigen Jahren schon einmal realisiert hatten, damals waren aber noch einige Zwetschgenkuchen darunter. Diesmal also ausschließlich Mirabellenkuchen, die wirklich gut gelungen sind, auch wenn M. bei dem zweiten heute Nachmittag angesetzten Hefeteig Problem mit der Konsistenz hatte. Schlussendlich ist aber dieser Problemteig noch gut aufgegangen und ließ sich gut auf die Bleche verteilen. Wir sind heute Abend ziemlich erschöpft, aber auch froh, einen schönen Obstkuchenvorrat für die nächsten 12 Monate zur Verfügung zu haben.

Das Beste aus unterschiedlichen fotografischen Welten

Doch ein reiner Rekreationssonntag. Aber nach der recht dicht getakteten Woche war das auch wichtig und notwendig, bevor der Hochsommermonat in die nächste Runde geht. Den geplanten Ausflug haben wir wegen des Rekreationsbedürfnisses dann auch ausgelassen, die nächste Gelegenheit gibt’s Anfang September. Und ansonsten bin ich schon recht froh, wenn ich während der Woche, in freien Zeitphasen, meine fotografischen Spaziergänge durch die nahe Baumlandschaft wieder aufnehmen kann, die in diesem Sommer bisher zu kurz gekommen sind. Das konventionelle Fotografieren will ich auf keinen Fall vernachlässigen, sehe ich doch, wie groß die Qualitätsunterschiede in vielen Motivbereichen zu dem ist, was über generative KI möglich ist. Natürlich, wenn tatsächlich einmal die Pixelgrößen moderner Vollformatkameras über die KI zu realisieren sind und die Ergebnisse denen einer echten fotografischen Optik tatsächlich nahekommen sollten, dann bedeutete das eine echte Konkurrenz, wenn auch noch nicht eine Ablösung des Fotografierens mit Kamera und Objektiven. Aber davon sind wir noch weit entfernt. Für mich Grund genug, das Beste aus beiden Welten weiterzuverfolgen und kreativ in den jeweiligen Stärken zu nutzen.

Punktuelle Ernteerfolge und unverhofft viele Mirabellen

Die Gartenbäume in G. waren bei unserem Besuch gestern gar nicht so sehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Wir haben uns mehr um die Blumen und vor allem die Gemüsepflanzen u. a. aus dem Hochbeet dort gekümmert und diese auch bewundert. Denn bei den Bäumen konnte man auch dort feststellen, was eigentlich flächendeckend dieses Jahr zu beobachten war. Dass die Bäume sich nämlich ziemlich gebeutelt und wenig vital präsentieren. Wie z. B. das Ebereschenpaar in der Mitte des Gartens dort, das ich immer besonders eindrucksvoll fand, weil es wie gleichgewichtig, eng zusammenstehend, wie eine bäumische Lebensgemeinschaft wirkte. Seit einem wohl von Hitze verursachten Schwächeanfall eines der beiden Bäume im letzten Jahr aber, war dieser Baum auf einmal stark reduziert, ein großer Ast quasi abgestorben, und die anderen sehr reduziert. Jetzt sieht dieser Baum wie der kleinere Bruder seines Nachbarn aus, das Ganze nicht mehr wie ein Baum-Ensemble. Und ich schätze, bei den größeren Bäume im Vorgarten, dem Walnussbaum und der Esskastanie, wird es sich ähnlich präsentieren, wir hatte aber keine Gelegenheit, uns das genauer anzusehen. Dieses Jahr also eher eines für die Gemüse-Nutzpflanzen. Immerhin konnten wir und konnten J. und W. auf dem Gebiet einige Erfolge erzielen. Einen weiteren Ernteerfolg hat V. gestern während unseres Ausflugs, allerdings mit viel Mühe, erzielt. Bei der zweiten Mirabellenpflückaktion in Folge kam diesmal schätzungsweise die dreifache Menge an Mirabellen zusammen. Alle noch ein bisschen ausgereifter als die letzten. Das werden dann wohl eine ganze Reihe weitere Mirabellenkuchen. Projekt, das wir in den nächsten Tagen zusammen angehen wollen. Und vermutlich wird die Menge die denkbare Kuchenkapazität übersteigen, so dass V. sicherlich vom Rest noch Marmelade kochen wird. Nach all den Ausfällen und Pleiten gerade auch beim Baumobst ist das doch mal eine erfreuliche Nachricht.

Goldene Opulenz und ein ästhetischer Vorgriff auf Weihnachten

Heute habe wir die gestern gebackenen Mirabellenkuchen auch zum größten Teil eingefroren. Einen werden wir zu J. und W. mitnehmen und gleich frisch verzehren. Und M. scheint auch vorzuhaben, doch noch eine zweite Obstkuchenbackaktion anzuschließen, sofern V. noch genügend Mirabellen pflücken kann. Mit Leiter könnte das vielleicht noch etwas werden, dann vielleicht auch mit richtig gut ausgereiften Früchten. Meiner vielleicht etwas skurrilen Vorliebe entsprechend haben ich an diesem Hochsommertag wiederum an meinen generativen Bilderfindungen gearbeitet. Und wieder oder immer noch rund um Weihnachten und seine reichhaltige Symbolik und Ästhetik. Tatsächlich lässt sich da noch enorm viel entdecken. Und tatsächlich kann ich auch Motivmodifikationen entdecken, die so nur mit der KI überhaupt denkbar und in einigermaßen vernünftigem Rahmen auch umsetzbar sind. Über einige Ergebnisse, die auf vorgängige selbst fotografierte Motivreihen zurückgehen, war ich heute richtig verblüfft. Ich hätte nicht gedacht, dass sich derartige Brillanz, so großer Detailreichtum und eine Art von Opulenz ins Bild setzen lässt, die mir mit „normalem“ Fotografieren wohl so nicht möglich wären. Zu diesen verblüffenden Bildresultaten gehören auch verschiedene weihnachtliche Stillleben mit gläsernem Weihnachtsengel, Weihnachtsbaumzweigen, Weihnachtskugeln und viel Gold bei den Kerzen und sonstigen Accessoires. Üppiger und atmosphärischer geht dann wohl kaum noch:

Weihnachtsstillleben mit Glasengel, goldenen Weihnachtskerzen und goldenen Accessoires

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.

4 Mirabellenkuchen und eine gemischte Neukreation

Immerhin, in der Neuauflage unserer fast schon traditionell gewordenen Hefekuchenaktion haben wir es heute auf immerhin 4 Mirabellen-Hefekuchen gebracht. Und einen fünften Kuchen konnte ich am Rand mit den restlichen Mirabellen belegen, die Mitte habe ich mit den heute eingekauften Heidelbeeren ausgelegt. Zumindest optisch ist diese unbekannte Variante ein Gewinn, auf den Geschmack mit den Heidelbeeren auf Hefeteig bin ich sehr gespannt. Wie immer hat M. den Hefeteig, diesmal nach einem neuen Rezept gemacht und auf die Bleche verteilt, das hat gut funktioniert, auch wenn der Teig etwas anders aussah und auch anders aufgegangen ist, als wir das gewohnt waren. V. hat den Eimer Mirabellen von der gestrigen Pflückung dann entkernt. Und meine Aufgabe war natürlich das fachgerechte Auslegen, nach der mir eigenen Methode, sehr dicht, hochkant gestellt und ziemlich konzentrisch. Die Ergebnisse sehen wie immer gut aus. Und morgen werden wir die meisten davon sicher gleich einfrieren.

Wenigstens ein Eimer Mirabellen in diesem an Baumobst armen Jahr

Nun geht der Juli zu Ende. Und die Zahl der Sonnenstunden liegt tatsächlich noch ein wenig unter der des Vormonats. Das ist zwar nicht überraschend, nach den langen Phasen mit ausschließlich Regen und kaum Sonnenlicht. Aber im Jahresverlauf betrachtet, die komplett sonnenärmer war als im Vorjahr, ist es dennoch ein bisschen erschreckend, wenn nun selbst bis zum Höhepunkt des Hochsommers hin keine Steigerung, sondern sogar ein Rückgang zu beobachten ist. Immerhin gibt es zwischendurch einige Lichtblicke. So hat V. heute die angekündigten Mirabellen gepflückt, die an ganz kleinen strauchartigen Mirabellenbäumen am Rand unserer Streuobstwiese wachsen. Die Bäume auf der Wiese selbst haben dieses Jahr so gut wie keinen Ertrag gebracht bzw. werden keinen erbringen. Aber eben diese kleinen Bäumchen am Rand. So wird M. in den nächsten Tagen einige Hefeböden backen, die ich dann mit den Mirabellen belege. Für ein Dutzend Kuchen, wie schon einige Male, wird das gepflückte Eimerchen nicht reichen. Aber vielleicht werden es ja so ca. 5-6. Das hieße dann, dass wir alle zwei Monate einen Mirabellenkuchen aus dem Gefrierschrank holen, auftauen und uns an dem einmaligen Geschmack erfreuen können.

Durstige Pflanzen nach einem heißen Hochsommertag

Ein richtig heißer Hochsommertag, wie wir ihn in den Vorjahren so häufig und über Wochen ja erlebt haben, der aber in diesem Sommer selten geworden ist. Wir haben uns wegen der brütenden Hitze nicht sehr lange im Freien aufgehalten, konnten das Licht und die Wärme, die selbst bei heruntergelassenen Jalousien im Haus noch spürbar ist, aber von ihrer angenehmen Seite genießen. Gießen muss ich am Abend solcher Tage natürlich recht viel. Gut, dass die Regenwasserreservoirs gut aufgefüllt sind, und gut auch, dass die Bäume noch genügend Reserven in tieferen Bodenschichten zur Verfügung haben sollten, nach dem vielen Regen. So kann ich mich auf die Blumen und das selbst gezogene Chili-Gemüse konzentrieren und dort für ausreichenden Flüssigkeitsausgleich sorgen.

Hochsommerlicht, Grün und landschaftliche Farbakzente

Das war der sonnenreichste Hochsommertag seit langem. Aber an die Sonnenstundenwerte der Vorjahre kommt auch eine solcher Tag nicht heran. Das ist schon eigentümlich, es scheint, die Sonne hat an Strahlungsintensität verloren, und das eigentlich schon seit Beginn des Jahres. Schwer zu sagen, wie man das einordnen soll, vermutlich in die Reihe der Unbegreiflichkeiten, die für uns schon zum Alltag geworden sind. Für alles Grüne ist dieser Wechsel von Regentagen zu konstanten Sonnentagen ein starker Motivator. Ich beobachte, wie jetzt schon wieder die Efeuhecken in alle Richtungen neue Triebe schießen. Und bei den Bäumen wandelt sich unter dem Einfluss des hochsommerlichen Sonnenlichts die Laubfarbe langsam in Richtung eines dunkleren Grüns und die Konsistenz in Richtung von etwas Ledrigem. Auch in der Baumlandschaft draußen ist alles satt grün geworden, nur die Farbtupfer von Blüten und Früchten fehlen fast vollständig. Eigentlich konnte ich nur bei den Ebereschen in Form der knallroten Fruchtstände einen solchen Akzent beobachten. Alles andere ist noch fast grün oder noch blass, wie bei den Pfaffenhütchen, die zwar schon Fruchtkapseln ausgebildet haben. Aber die sind noch ganz unscheinbar und lassen die spätere irre Färbung in der Kombination von Lila und Knall-Orange bisher zur ahnen.

Schöner, aber baumlandschaftlich reizloser Hochsommersonntag

Es ist ja nun einmal ein unheimliches Wechselspiel bei dem Wetter. Aber heute war uns endlich wieder ein richtig angenehmer, weil gleichzeitig heller und warmer Hochsommertag vergönnt. Das Gute ist, dass weitere Tage in diesem Stil folgen sollen. Das macht mir Hoffnung, dass am Ende dieser Hochsommer die Erwartungen in einem gruseligen Wetterjahr noch erfüllen könnte. Beim Spaziergang am Abend habe ich eine ziemlich unattraktive Baumlandschaft vorgefunden. Es scheint, dass diese eine Übergangszeit ist, in der manche Baumfrüchte schon überreif geworden und damit unscheinbarer geworden sind und andere erst im Entstehen oder am Reifen sind. Deshalb zeigen sich kaum farbliche oder von den Fruchtformen motivierte Akzente, was aber auch etwas Beruhigendes an sich hat. Ich hoffe aber im Hinblick auf eine Erweiterung meines Naturfotoportfolios doch darauf, dass bald wieder eindrucksvoll Makroaufnahmen von Baumdetails möglich sein werden, dann wieder mit Schwerpunkt auf den Baumfrüchten.

Weihnachtliches Licht an einem dunklen Hochsommertag

Für die Routinearbeit, die heute in erster Linie auf dem Programm stand, war der verregnete und wieder einmal lichtarme Samstag genau richtig. Aber der Lichtmangel hat mich dann doch noch zu einer Wiederaufnahme meiner KI-Generierungen im Bereich weihnachtlicher Dekorationen angeregt. Denn was gibt es Schöneres, als sich in Zeiten der Dunkelheit die wärmenden Lichter der Weihnachtszeit vor Augen zu führen. Wie eine Vorwegnahme dessen, was in der Weihnachtszeit durch jahreszeitlich bedingte Dunkelheit so eindrucksvoll auf uns wirkt. Jetzt also vorweggenommen mitten im Hochsommer. Aber, das habe ich ja schon einmal bemerkt, das fällt mir gerade in diesem maximalen zeitlichen und jahreszeitlichen Abstand besonders leicht, scheint mir sogar naheliegend, weil es dann besonders einfach ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Weihnachtsgesteck mit Kerze - KI generiertes Bild

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.

Geistige Freiheit und die Sehnsucht nach dem Fraglosen

Endlich einmal wieder ein Arbeitstag, der an früher Selbstverständliches und Gewohntes anknüpfen konnte. Das ist für das Gefühl einer Kontinuität wichtig, auch und gerade wenn die Rahmenbedingungen, die gesamte Atmosphäre, in dem das Arbeiten stattfindet, mit Nichts aus der Vergangenheit vergleichbar scheint. Aber gefühlte Konstanten schaffen eben Sicherheit und geben Perspektiven, deshalb bin ich für jede Gelegenheit dankbar, die vermeintliche Normalität wieder herzustellen in der Lage ist. Das Konstante, Zeitlose ist es ja auch, was mich rund um die Bäume, ihre Biologie, Symbolik und Ästhetik so fasziniert. Unvergleichlich an den Bäumen ist, wie eindrucksvoll sie es schaffen, das Allgemeine, nämlich die Zugehörigkeit zu einer Art, in einer individuellen Einzigartigkeit zu verkörpern, wie es Hermann Hesse einmal sinngemäß dargestellt hat. Und das ist es auch, was wir gewissermaßen von den Bäumen lernen können. Die eigene individuelle Entwicklung vor dem sicheren Hintergrund, auf der Grundlage dessen laufend zu reflektieren, was uns allen als Menschen gemeinsam ist, was unsere gemeinsame Quelle im Übersinnlichen ausmacht. Diesen Zusammenhang im Detail zu durchdringen ist uns anders als den Bäumen aber immerhin grundsätzlich möglich. Schade nur, dass unsere Freiheit im Geiste auch den Verlust der Fraglosigkeit impliziert, die wir im Leben und der Ausstrahlung der Bäume noch so gut beobachten und bewundern können.

Besonderes Arbeiten mit dem lebendigen Material Holz

Schön, dass ich die Arbeit an den Lebensbaum-Armbändern heute abschließen konnte. Das macht mir bei so tollem Wetter für die Außenarbeit im Garten Lust auf eine baldige Fortsetzung während der Zeit des Hochsommers, in der ich für die Feinarbeiten mich im Freien aufhalten kann. Besonders die Arbeit am späten Nachmittag, bei tiefstehender Sonne mit einem besonders warmen Licht ist das eine sehr anregende und auch meditative Arbeit, schon wegen der vielen Wiederholungen derselbe Arbeitsgänge, aber vor allem wegen der intensiven Auseinandersetzung mit dem „lebendigen“ Material Holz, in dem ich immer den lebenden Baum noch vergegenwärtigen kann. Und das ist wichtig für das Ergebnis der kunsthandwerklichen Bearbeitung. Dass ich eben nicht nur im Materialhaften stecken bleibe, sondern immer die Lebenssymbolik der Hölzer und damit der Bäume, von denen sie stammen, im Blick habe. Ich bin sicher, die späteren Träger der Armbänder werden diese Innigkeit während der Ausarbeitung der Perlen auch wahrnehmen können.

Hochsommerlicher Dschungelgarten

Das kunsthandwerkliche Arbeiten im Freien ist bei so ausgewogenem Sommerwetter, wie wir es heute Nachmittag erleben durften, eine wahre Freude. Ich habe mir den späteren Nachmittag für diese Arbeit reserviert, weil es bis dahin nicht ganz so sonnenreich war. Ein Wermutstropfen, den wir gerne in Kauf nehmen, wenn es im Laufe des Tages dann doch noch schöner wird. Das satte Grün des Gartens in diesen Hochsommertagen, die Semitransparenz der höher hängenden Baumblätter, durch die Sonnenlicht gefiltert durchdringt, der Wechsel von lichten Stellen am Boden mit mehr oder weniger abgeschatteten verwandeln den Garten in eine Art Dschungel. Das ist dann wohltuend, auch weil man bei der zwischendurch sich auffüllenden Feuchtigkeit auch noch eine saubere, leicht gekühlte Luft einatmen kann.

Erholsame Manufakturarbeit in einem mehr als holprigen Sommer

Die detaillierte Arbeit an meinen Lebensbaum-Armbändern habe ich am Freiluftarbeitsplatz im Garten zuletzt ernsthaft vermisst. Denn es gab länger keine Gelegenheit dazu. Ich freue mich sehr, jetzt mit mehreren Armbändern diese schon fast zur Institution während der Gartensaison gewordene Tätigkeit wieder aufnehmen zu können. Die Bedingungen, angenehme Wärme, Wind, zeitweise Abkühlung durch Regenschauer und zumindest zeitweiser Sonnenschein sind fast ideal. Nur etwas mehr Sonne könnte es Ende Juli schon noch sein. Nun, das aktuelle Projekt ist natürlich noch nicht abgeschlossen, und die nächsten versprechen weitere Besserung. Das wird dann sicherlich eine sehr schöne Erfahrung mit der Manufakturarbeit in diesem ungewohnt in jeder Hinsicht holprigen Sommer.

Spannende Generierung virtueller Weihnachtsideen

Die weihnachtlichen Symbolpflanzen, allen voran der Weihnachtsbaum, waren bei meinen heutigen Versuchen in Sachen generative Bilderzeugung neben den abgebildeten Menschen wieder Hauptdarsteller. Es ist ein Vorteil, dass ich mich schon so lange und intensiv mit diesem Themenfeld auseinandersetze und unheimlich viel auf dem Gebiet umsetze. Denn so kann ich viele spezielle Variationen einer Bildidee durchspielen und als Grundlage für die Generierung die passenden Texte formulieren. Oft kommt es dabei auf viele Einzelheiten und sehr umfangreichen Spezifikationen an. Ich nähere mich immer mehr der darin verborgenen und sich immer wieder wandelnden Logik an. Wirklich ein spannendes Betätigungsfeld.

Weihnachtsästhetik: Junge Frau mit grünen Augen und mit festlicher Kleidung vor Weihnachtsbaum

Bildquelle: Dieses Bild wurde mittels generativer KI erstellt.

Weihnachtliche Komplementärkontraste

Gut, dass der Einundzwanzigste auf einen Sonntag fiel. Das kaschiert ein wenig den Bedeutungsschwund der Zahlensymbolik, die ich seit einigen Jahren feststellen muss. Aber immerhin ein ruhiger Sonntag, der nach so viel gedrängter Kreativarbeit während der ganzen Woche ein wenig Erholung und Abstand bot. Die Weihnachtsthematik, vor allem die Lichter und Dekorationen des Weihnachtsbaums als Hintergrundmotiv und der Komplementärkontrast der weihnachtlichen Farben Grün und Rot haben mich aber heute wieder beschäftigt. Und durchaus zufrieden kann ich feststellen, dass einige sehr gute und erstaunlich eindrucksvolle Ergebnisse möglich waren, die mir als Grundlage für weitere Optimierungen dienen.

Heißer Samstag mit ein Wochenendgartenarbeit

Ein bisschen Gartenarbeit war an diesem Samstag trotz der schwülen Hitze doch notwendig. Vor allem um meine Chilipflanzen habe ich mich gekümmert, damit sie sich jetzt wirklich kräftig weiterentwickeln und nicht zu viele Pflanzen pro Pflanzgefäß zusammen sind. Die machen sich dann nämlich gegenseitig Konkurrenz. Und ich bin sehr froh, dass der Großteil der verschiedenen Sorten schon Blüten ausgebildet haben und z. T. sogar schon grüne Chilischoten zu sehen sind. So hat sich der ganze langwierige und Zeit beanspruchende Aufwand am Ende doch gelohnt. Auch wenn ich nicht weiß, wie umfangreich die Ernte ausfallen wird. Auch die Strohblumen wachsen gut, den großen Pflanztopf mit der größten Zahl habe ich dann auch schon in die Reihe der Vorgartenblumen eingeordnet. Damit sie viel Sonne in den nächsten Wochen tanken und hoch hinauswachsen können. Und auch bei den Gartenbäumen bin ich jetzt ganz zuversichtlich. Mit Obsternte ist zwar nicht viel los in diesem Sommer. Aber die Bäume sehen doch gesund und kräftig aus, so dass ich für nächstes Jahr ganz positiv gestimmt bin. Es kann ja nicht immer nur Wetterextreme geben, und auch nicht immer ausgerechnet zur Blütezeit der Obstbäume.

Elektrisierende weihnachtliche Bildideen

Auch heute habe ich dieses zuletzt so elektrisierende Thema der Weihnachtsmotive weitergeführt. Von den Motiven mit Menschen bin ich inzwischen zu den vegetabilen Weihnachtsgestecken mit Adventskerze übergegangen. Für mich und auch aus der Resonanzerfahrung der letzten Jahre heraus gehört dieses Motivfeld zu dem Eindrücklichsten, was man zum Thema einer atmosphärischen Weihnacht darstellen kann. Es ist so, als wenn in diesen Gestecken aus Nadelbaumzweigen, weihnachtlichen Dekorationsobjekten und brennenden Kerzen, am besten in Verbindung mit einem Bokeh-Hintergrund, der von den Lichtern des Weihnachtsbaums und der weihnachtlichen Raumbeleuchtung erhellt wird, die Essenz des weihnachtliche Erlebens kondensiert werden kann. Und auf einmal wird man ganz still und ruhig.

Generativer Weihnachtsmotiveschwerpunkt

Ich schätze, die Weihnachtsmotive werden mich noch eine ganze Weile beschäftigen. Es macht auch Sinn, bei einem Themenfeld zu bleiben und es von verschiedenen Teilaspekten her durchzuarbeiten. Da gibt’s unendlich viel zu entdecken und bei den KI Generierungen auch zu erfinden. Heute waren es Illustrationen mit Menschen, aber in Kürze werde ich zu meinem traditionellen Weihnachtsmotiveschwerpunkt, nämlich den vegetabilen Weihnachtsdekorationen übergehen. Neben dem Weihnachtsbaum sind das vor allem der Adventskranz und vielfältige Weihnachtsgestecke mit typischen Weihnachtspflanzen wie Tannen-, Zypressen- und Kiefernzweigen, Stechpalmenzweigen, Mistelzweigen, Lärchenzweigen und mancherlei exotischen Trockenfrüchten. Das generativ ganz neu aufzubauen, wird eine besondere Herausforderung, auf die ich mich freue. Vor allem weil ich einen so großen Vorlagenfundus aus eigenen echten Fotografien zu diesem Motivfeld zur Verfügung habe und diesen Fundus natürlich als reale Referenz verwenden kann.

Durchmischter Sommer mit einem Lichtblick bei den Mirabellen

Schön und durchaus angenehm, weil nicht zu übertrieben, warm ist es zurzeit nun wirklich. Aber seltsamerweise ziehen den ganzen Tag über Wolken durch den blauen Himmel, so dass die Strahlungsmenge der Sonne sich sehr in Grenzen hält. Am Ende des Tages entspricht die eigentlich nur der eines durchschnittlichen Frühlingstags. Das ist von dem überaus unüblichen Verlauf dieses bisherigen Jahres noch übrige geblieben bzw. setzt sich fort. So freuen wir uns wenigstens über die Wärme als einem typischen und gewohnten Merkmal des Hochsommers. Und die Durchgängigkeit der Sonne könnte immerhin noch kommen. Die Chilis scheinen dieses durchmischte Wetter zu schätzen. Die entwickeln sich ziemlich gut, erst recht im Vergleich zum Vorjahr. Und auch die Gartenbäume können sich bei dem moderaten Sommer gut entwickeln und zumindest etwas Holzmasse und Volumen zulegen. Wenn schon aus den Früchten fast durchgängig nichts wird. Aber Vs Bericht heute Nachmittag hat mich dann doch noch positiv gestimmt: Nachdem es vor einer Woche noch hieß, es gebe dieses Jahr auch keinerlei Mirabellen, kam jetzt die Nachricht, dass die kleine Hecke mit Mirabellenbäumchen von Mirabellen übervoll besetzt ist. Das finde ich klasse, denn die Mirabellen sind mir von allen Baumobstsorten am liebsten. Vor allem, weil wir dann wieder unser gewohntes Dutzend Mirabellen-Hefeblechkuchen werden backen können.

Kreativer Abstand zu Weihnachten in der Mitte des Hochsommers

Es tut gut, mehrere Tage am Stück mit sommerlich zu nennendem Wetter. Nach langer Zeit undefinierbarer Jahreszeiten ist das selten und knüpft an gewohntes jahreszeitliches Empfinden wieder an. Kurioserweise beschäftige ich mich an diesen schönen Hochsommertagen sehr viel mit weihnachtlichen Motiven, den weihnachtlichen Symbolen rund um Weihnachtsbaum, Adventskranz, Stechpalmen, Tannen- und Mistelzweige und um die weihnachtliche Ästhetik insgesamt. Ich finde das hat etwas, gerade in diesem Kontrast, wenn die verarbeiteten und erschaffenen Motive die Zeit der größten Dunkelheit aufgreifen und damit ja auch irgendwie vorwegnehmen. Ich finde, das geht tatsächlich im Hochsommer am besten, weil man sich dann ganz darauf konzentrieren kann, während in der Vorweihnachtszeit z. B. die weihnachtliche Atmosphäre selbst schon Einfluss nimmt und dann wieder der kreative Abstand fehlt. Den Weihnachtsladen im Nachbarort, den es heute in der Form leider nicht mehr gibt, der dort aber Jahrzehntelang ganzjährig bestand und geöffnet hatte, fand ich aus demselben Grund immer schon faszinierend. Sich mitten im Hochsommer Weihnachtsdekorationsartikel anzusehen und zu kaufen, das ist schon sehr spannend und eindrucksvoll.

Geschätzter Hochsommertag

Wieder ein schöner Hochsommertag, über dessen Temperaturen sich V. sofort wieder beschwert hat. Aber wenn nicht in der Mitte des Hochsommers, wann soll es denn sonst noch richtig warm werden. Deshalb wollen wir es mit den Beschwerden über das Wetter nicht übertreiben und uns einfach freuen, dass es auch noch einige typische und zur Jahreszeit passende Tage gibt. Die Bäume freuen sich über Nachschub bei ihrem Wasserhaushalt, denn am Abend ist ein Gewitterregen aufgezogen. Und einmal können wir uns dann auch das Gießen der Blumen ersparen.