Mit dem weihnachtlichen Licht im Hintergrund im neuen Jahr bestehen

Wieviel die Sonne doch ausmacht. Die zwei extrem lichtreichen Tage, die hinter uns liegen, haben die Menschen richtig aufleben lassen, vielleicht sogar schon den Frühling erahnen lassen, trotz der noch anhaltenden Kälte. Aber heute war das schon wieder vorbei und die nicht mehr extrem kalte, aber unangenehme Nässe durchtränkt alles, auch die Gemüter, die zurzeit nicht so viel an natürlichem, von außen kommenden Stress vertragen. So kämpfen wir uns durch das Soziale, die Kommunikation und die eigenen Kulturprojekte und können keine Unterstützung von der äußeren Natur erwarten. Da ist es schon notwendig, das innere Licht anzuknipsen, die davon ausgehende Wärme in sich wachsen zu lassen, die wir zuletzt vor dem leuchtenden Weihnachtsbaum stehend so eindrücklich aus dem Innersten hervorholen und wahrnehmen konnten. Möglichst viel von diesem Licht und der Wärme der Weihnachtszeit ins neue Jahr mitzuführen, war mir immer wichtig. So wünsche ich mir und allen anderen, dass wir uns erinnern, dass Weihnachten gerade in so ungemütlichen Zeiten nicht verschwunden, sondern nur wieder bis zur neuen Adventszeit in den Hintergrund der Aufmerksamkeit gerückt ist.

Zehrende Hervorbringungen während der Winterzeit

Bei einem dichten Arbeitspensum verfliegt die Zeit noch schneller als sonst. Das kommt zu der Beschleunigung mit zunehmendem Alter noch dazu. Umso wichtiger scheint es mir zu sein, zwischendurch „verlängernde“ Phasen einzulegen, wenn das irgendwie möglich ist, die den dahinfliegenden Fluss unterbricht und damit den Tag gefühlt wieder etwas verlängert. Das ist eben der große Nachteil umfangreicher Beanspruchung. Es fließt sehr viel in die Hervorbringungen und zu wenig in die eigene Entwicklung. Der kommende Frühling könnte dazu auch einen Beitrag leisten – vor allem, wenn sich wieder mehr Menschen für die symbolischen Dimensionen der Bäume erwärmen können. Dann bekommt die kunsthandwerkliche Arbeit eine Chance und mit ihr die aufbauende Arbeit mit der Lebenssymbolik der Baumarten und der Bäume als wichtige Mit-Lebewesen. Mehr davon wäre mir auch jetzt, in der Mitte des Winters, schon sympathisch, auch wenn es jetzt noch nicht so passend erscheint.

Winterzeiteindrücke zwischen Weihnachtslichtern und Frühlingsgedanken

Was für ein geschäftiger Tag. Aber trotz des dichten Arbeitsprogramms und der gedrängten Aufgabenliste hat das heute gerade in seinem Abwechslungsreichtum Spaß gemacht. Und bei dem erstmals seit langem wieder traumhaft hellen Wintertag sind diese Aufgaben umso leichter von der Hand gegangen. Das Sonnenlicht ist nach Wochen mit Regen und Dunkelheit ein wirklicher Segen und lässt sofort an Frühling denken. Schon ist man bei solchen Wetterumschwüngen auch ganz weit weg von der gerade erst zu Ende gegangenen Weihnachtszeit. Und doch ist vieles noch geblieben, was wir in diesen Wintertagen gleichermaßen schätzen: Der Holzofen mit seiner unvergleichlich wohligen Wärme. Die zwar nicht mehr weihnachtlich geschmückte, aber doch sehr gemütliche Wohnungseinrichtung mit vielen winterlichen Accessoires und echten Kerzen, die uns das weihnachtliche Licht noch weiter in dieses Jahr hinein verlängern. Und die Begegnungen in der warmen Stube, die eine andere Qualität haben als im Sommer, wenn man sich auch wieder mehr draußen aufhält und Menschen dort begegnet. Das enge Beisammensein im Haus ist auch einer der Vorzüge der sonst so Energie fordernden Winterzeit.

Herausfordernde inhaltliche Aufgaben zum Jahresbeginn

Nachdem die Weihnachtszeit und die Zeit der Jahreswende für mich sehr stark von präsentativen Aufgaben, dem Schaffen und Bearbeiten von Bildern und anderen visuellen Formen zu tun hatte, bin ich jetzt, in den ersten Wochen des neuen Jahres, wieder sehr tief in die inhaltliche Arbeit abgetaucht. Das hat auch mit den gerade anstehenden Kommunikationsaufgaben zu tun, die sich überwiegend im Anfangsstadium der Entwicklung befinden und insofern sich zunächst um die inhaltlichen Strukturen drehen. Und da gibt’s vieles, was gleichzeitig oder zumindest parallel im Raum steht – eine auch mit viel Erfahrung durchaus sportliche Herausforderung. Ich freue mich aber auf diese Konstellation, weil es meinen traditionellen Schwerpunkten und Kenntnissen nahe ist und ich bei aller Vielfalt und Neuigkeit doch aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfen kann. Den für neue Aufgaben fruchtbar zu machen und zu wirklich originellen Ergebnissen zu kommen, ist eine sehr schöne und aufbauende Erfahrung. Schön ist aber zwischendurch auch zu sehen, dass meine kreativen Erfindungen der jüngeren Zeit auch in so spröden Zeiten wie diesen auf Resonanz stoßen. So zum Beispiel einige meiner KI-Bilderfindungen zu nicht ganz alltäglichen Motivfeldern. Das gibt mir doch ziemlich Hoffnung, auch im Hinblick auf meine eher abstrahierten Weihnachtsmotive rund um das Weihnachtszimmer und den Weihnachtsbaum aus dieser gerade erst zu Ende gegangenen Saison.

Zwischen Kontemplation und aufbauender Geschäftigkeit

Immerhin am späten Nachmittag bin ich noch zum Lesen und ein wenig Kontemplation gekommen. Etwas zu wenig Zeit war dafür an diesem Wochenende übrig, auch weil wir sehr viel mit dem Abschmücken und Verpacken der Weihnachtsdekoration zu tun hatten. Das meiste habe ich ja schon gestern erledigt. Aber räumungstechnisch war noch viel zu tun, und viele Kleinigkeiten inklusive der Elektroinstallationen musste doch noch so verpackt und verstaut werden, dass sie vor dem Beginn der diesjährigen Adventszeit leicht wieder zu finden und zu installieren sind. Auch möchte ich die Dinge pflegen, damit sie nicht verschmutzen und wir lange daran Freude haben, so wie ja schon seit Jahrzehnten mit den alten Lichterketten für den Weihnachtsbaum, die ich immer noch nicht durch LEDs ersetzt habe. Auch dank des pfleglichen Umgangs mit diesen Dingen, deren Familientradition bis in meine Kindheit zurückreicht. Die nächsten Wochen werden viel aufbauende und vorbereitende Geschäftigkeit und dicht gedrängtes Arbeiten mit sich bringen. Das ist zwar so kurz nach Abschluss der eher kontemplativen und zurückgezogenen Weihnachtszeit ein ziemlicher Bruch. Aber als Aufbruchsignal und Motivationssetting für den Start ins Arbeitsjahr ist das natürlich ein Segen. Und irgendwann entwirren sich die vielen parallellaufenden und sich manchmal verschlingenden Fäden auch wieder und können dann entspannter weiterverfolgt werden. Hoffen wir, dass aufbauende Ereignisse und Einstellungen überall in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik nicht nur zum Anfang des Jahres aufscheinen und die Dinge wirklich und endlich einmal wieder in zukunftsfreudiger Form beseelen.

Unser individueller Weihnachtsabschluss

Von meiner Seite aus könnte die Weihnachtszeit ja viel ausgedehnter sein. Wir haben uns aber darauf eingestellt, die weihnachtliche Dekoration als äußeres Zeichen dieser Zeit eine Woche nach dem Fest der Heiligen Drei Könige zu entfernen. So habe ich es heute auch wieder gemacht, auch wenn mir der Abschied insbesondere vom Weihnachtsbaum sehr schwerfiel. Auch die so wunderbar warm leuchtenden Lichterketten um die Schränke und vor dem breiten Fenster werde ich erst einmal vermissen. Sie haben diesem grauen, dunklen und zudem oft viel zu nassen Winter stimmungsaufhellend und symbolisch wärmend seinen Schrecken genommen. Nur ist es natürlich auch notwendig, die weihnachtliche Zeit abzuschließen, um die kommende Adventszeit umso freudiger wieder entgegensehen zu können. Natürlich leben Sinn und Symbolik der Feste von ihrer zeitlichen Begrenzung. Dass aber die Menschen diese Weihnachten so früh herbeigesehnt und dieses Bedürfnis auch so früh schon zum Ausdruck gebracht haben, zeigt einiges über die krisenhafte und quasi emotional bedürftige Zeit, in der wir leben. Weihnachten und alles, was es uns bedeuten kann, war insofern wichtiger als in früheren Jahren. Und wird vermutlich noch länger wichtig bleiben. Wie alles, was unseren Glauben und unsere Wertvorstellungen berührt, zu den Konstanten zählt, die rundherum so rar geworden sind. Woran sonst könnte man sich aktuell noch orientieren? Die Menschen lernen den Wert der Konstanten und des Vertrauten zunehmend (wieder) schätzen. Das immerhin ist eine tröstliche Beobachtung.

Neue Aufbruchversuche

Gut, dass die Herausforderungen umfangreich und die Aufgaben gerade vielfältig sind. Und gut auch, dass das zu Beginn des Arbeitsjahres sich so entwickelt. Denn das steht schon für Anzeichen neuen Muts und neuer Aufbruchversuche nach einer langen Zeit lethargischer Unentschlossenheit. Man muss diese zarten Ansätze insofern pflegen und nach Möglichkeit wachsen lassen. Das sind vegetabile Überlegungen, die eigentlich zum Frühling in der Natur, dem Grünen und Austreiben der Bäume passen würden, nun aber schon im Winter bei sehr ungemütlicher Außentemperatur eine Rolle spielen. In so schwierigen Zeiten sind solche Gegensätze vielleicht aber auch notwendig und sogar hilfreich, um Dinge wieder in Bewegung zu bringen. Warum also nicht frühlingshafter Aufbruch inmitten des Winters. Kein Weihnachtswunder mehr, aber doch noch ein spätes Winterwunder, das uns hoffentlich mit etwa Schwung in dieses Jahr hineinträgt.

Lokale Reminiszenzen und ermutigende Begegnungen

Wieder ziemlich arbeitsreich und zudem mit einem seltenen Ausflug nach S. verbunden war dieser Arbeitstag. Schade nur, dass die Fahrt nach S. diesmal projektbezogene Gründe hatte und wir in der Zeit zwischen Jahren unsere traditionelle Raunächte-Fahrt dorthin nicht realisieren konnten. Immerhin war es mit einigen Reminiszenzen verbunden, da ich mich in der Gegend, auch genau in diesem heute aufgesuchten Stadtteil früher öfter bewegt habe. So etwas zwischendurch einschieben zu können, ist doch ganz anregend, natürlich auch und vor allem die Begegnung und das konstruktive Gespräch vor Ort, und das mit gleich fünf Projektpartnern, was mich ziemlich überrascht hat, was aber auch irgendwie erfreulich zu nennen ist, da es für Interesse an einem wirklichen Fortschreiten gedeutet werden kann. Ein bisschen Wehmut kommt in mir auf, wenn ich an das kommende Wochenende denke. Gestern Abend schon habe ich noch einmal mit besonderer Andacht am später Abend vor dem erleuchteten Weihnachtsbaum gestanden. Und nun werde ich ihn nur noch an zwei Abenden betrachten können. Den für dieses Wochenende habe ich das Abschmücken vorgesehen. Ein Jammer, denn von mir aus könnte die Weihnachtszeit noch viel ausgedehnter sein.

Vielfältige Herausforderungen und ein wenig kreativer Luxus

Kaum hat das Jahr angefangen, verdichten sich auch schon die vielfältigen Aufgaben und erstellen sich quasi von selbst ihren Plan für die nächsten Wochen und Monate. Das ist, wie wenn sich die Arbeitsabläufe verselbständigen – immer so, wenn es besonders viele Aufgaben parallel abzuarbeiten gibt. Aber das ist auch gut so und liegt mir. Außerdem ist das in diesen lethargischen Zeiten sogar eher antizyklisch und unerwartet zu nennen. So nutze ich gerne die ganz unaufgeregt auf mich zukommenden Herausforderungen, um mit kreativer Geschäftigkeit in dieses Jahr zu starten. Als Kür und eine Art kreativem Luxus gönne ich mir ganz am Ende des Arbeitstags dann noch die Durchsicht und Weiterbearbeitung meiner letzten weihnachtlichen Fotografien. Diesmal von meiner Lieblingsperspektive auf das Weihnachtszimmer mit den unvergleichlichen und ungeheuer eindrucksvollen und stimmungsvollen Lichtern und Farben des Weihnachtsbaums und der angrenzenden Dekorationen, die ich zuletzt wieder in abstrakter Unschärfe festgehalten habe. Ganz wunderbare weihnachtliche Hintergründe sind auf diesem Weg entstanden.

Weihnachtlich beeindruckt ins neue Jahr aufbrechen

In dieses Arbeitsjahr hinein zu finden, scheint den meisten Leuten nicht leicht zu fallen. Das Zögerliche, das sich zum Ende des Jahres verstärkt eingestellt und die Stimmung dominiert hat, will sich stattdessen auf Dauer stellen. Kein Wunder, denn das hatte sich lange Zeit aufgebaut und ist wohl auch nicht durch die Symbolik des Jahresanfangs so einfach aufzulösen. Dennoch müssen wir daran arbeiten, eine Fortsetzung dieser lähmenden Unentschlossenheit und Rückwärtsgewandtheit ist jedenfalls kaum vorstellbar. So richtet sich mein Augenmerk zunächst verstärkt auf die neuen Projekte und durchaus herausfordernden und dicht getakteten Aufgaben. Aber die Weihnachtsstimmung bewahre ich mir sehr gerne und baue den Start in dieses neue Jahr auch gerne auf Grundlage des Lichten auf, das uns dies Zeit entgegenbringt. Dass der große beleuchtete Weihnachtsbaum im Wohnzimmer noch steht und leuchtet, ist mir da eine Erleichterung und ungemein beruhigend. Vor allem auch die Lichterketten direkt daneben, die wir um die Kontur des hohen Schranks gelegt haben und die mittlerweile fester Bestandteil der weihnachtlichen Lichtstimmung bei uns geworden ist. Schade, dass wir uns bald schon wieder davon verabschieden werden. Hoffentlich dann überschneidend mit den ersten Anzeichen von Frühling und vegetativem Aufbruch. Und falls das noch länger auf sich warten lassen sollte, doch wenigstens begleitet von einem kalten Winter mit sonnenreichen Tagen und offenem blauem Himmel.

Eindrucksvoller Weihnachtsabschied

Ganz unverhofft habe ich heute schon mit dem weihnachtlichen Abschmücken begonnen. Dabei war das nicht geplant, haben wir doch die Weihnachtsdekoration und -beleuchtung in den Vorjahren immer noch mindestens bis eine Woche nach dem Tag der Heiligen Drei Könige belassen. Aber es gab am frühen Nachmittag einen heftigen Sturm, mit so starkem Wind, dass doch tatsächlich der künstliche Weihnachtsbaum vorm Haus umgekippt ist, obwohl sein Ständer mit drei schweren Sandsäcken beschwert war und das zuvor noch nie passiert war. Jedenfalls habe ich ihn dann nicht mehr neu gerichtet, sondern alles wieder zurückgebaut. Die Kugeln, die LED-Lichterkette und die einzelnen Zweigelemente des Baums sind jetzt gesäubert wieder in ihren Kartons verstaut. Und auch die Sandsäcke und sonstigen Hilfsmittel, die ich jedes Jahr dafür benötige. Auch der Kriechwacholder, der normalerweise an Stelle des Weihnachtsbaums steht, ist wieder an seinem Platz. Aber den Türkranz habe ich noch gelassen, der leuchtet einfach zu schön, was bei diesem trüben Winterwetter einfach gut tut. Das Räuchern der einzelnen Zimmer im Haus habe ich am Nachmittag noch angeschlossen, das ist mir einfach immer noch ein Bedürfnis. Egal, ob der eine oder anderen dabei den Kopf schütteln mag. Und mit der letzten Fotosession für diese Weihnachtssaison habe ich am Abend einen neuen Anlauf genommen, die besondere Impression des weihnachtlichen Wohnzimmers festzuhalten. Das ist doch immer wieder spannend, weil es gelingt, neue Facetten herauszuarbeiten und in den Raumszenen zuvor in derselben Form noch nicht dagewesene Seiten aufzudecken. Die Perspektiven und Ausschnitte scheinen auf den ersten Blick ähnlich den schon so häufig aufgegriffenen, vor allem in dieser Technik einer bis zu den Bildrändern reichenden abstrakten Unschärfe. Aber ich meine, diesmal eine besondere Form der Abstraktion hineingelegt zu haben, die vor allem die Kombination von Licht- und Farbeindruck besonders reizvoll erscheinen lässt. Ich habe hier zunächst, auf die Schnelle sozusagen, drei dieser Bilder herausgegriffen. Aber natürlich hat die Serie es verdient, sehr sorgfältig durchgesehen und weiterbearbeitet zu werden, was ich sicher noch in den nächsten Wochen realisieren werde.

Weihnachtszimmerimpression 2024 I
Weihnachtszimmerimpression 2024 II
Weihnachtszimmerimpression 2024 III

Traditionen und Rituale weihnachtlicher Verabschiedung

Ein bisschen erschreckend ist es schon, dass die Weihnachtszeit morgen offiziell dem Ende zugeht. Nicht, weil das überraschend käme, und außerdem bleibt sie für uns ohnehin noch länger präsent. Aber die meisten starten morgen eben in das neue Arbeits-Kalenderjahr, und dann wird es mit weihnachtlich geprägter Stimmung schwieriger. Ich versuche dennoch, den Geist der Weihnachtszeit eine Strecke weiter ins neue Jahr hinein zu tragen und fange morgen erst einmal mit dem Räucherritual an. Der Dreikönigstag ist traditionell die letzte Gelegenheit dazu, so habe ich diesen letzten Tag auch meistens dafür auserwählt. Und dann würde ich doch noch gerne eine dritte Fotosession mit Fokus auf unsere weihnachtlich geschmückte und beleuchtete Wohnung anschließen, die ich vielleicht auf den morgigen Abend, vielleicht aber auch auf einen der folgenden Abende verlegen werde. Die Außenstimmung bezüglich des Winterwetters und die Nähe zu den Feiertagen ist noch präsent und eindrucksvoll genug, um diese Fotografien in angemessenem Rahmen in Angriff zu nehmen. Und wenn es nur weitere quasi dokumentarische Bilder werden sollten. Bei dieser Traditionsaufgabe erlebe ich nicht selten auch späte Überraschungen.

Weihnachtsstern, Rentier, Weihnachtsengel und Weihnachtskranz: Erfindungen zum Ende der Weihnachtszeit

Immerhin bewegen wir uns ja immer noch innerhalb der offiziellen Weihnachtszeit, steht der Tag der Heiligen Drei Könige doch übermorgen erst bevor. Einmal abgesehen davon, dass ich unsere Weihnachtsdekoration, vor allem die Beleuchtung und den Weihnachtsbaum immer noch mindestens eine Woche länger belasse und für uns die ästhetische Weihnacht noch nicht mit dem Dreikönigstag abgeschlossen ist, versuche ich auch die winterliche Atmosphäre in Verbindung mit der weihnachtlich geschmückten Wohnung immer wieder auch zum Ende der Saison hin in Bildern festzuhalten. Dabei geht es auch um das Erschließen neuer Facetten der Weihnachtssymbolik und Weihnachtsästhetik. Mit der Gestaltung und Drapierung verschiedener Weihnachtssymbole in Gestalt glitzernder Kristallbroschen vor weihnachtlich geschmücktem und erleuchtetem Hintergrund sind mir auf dem Gebiet einige wirklich spannende Illustrationsreihen gelungen. Jeweils ein Motiv aus meinen jüngsten Erfindungen zu den Symbolen Weihnachtsstern, Rentier, Weihnachtsengel und Weihnachtskranz habe ich hier abgebildet. Zu jedem dieser Symbole und zusätzlich zu dem Weihnachtsbaumsymbol habe ich insgesamt drei sehr ausgefeilte und filigrane Illustrationen in die engere Auswahl genommen.

KI-generiertes Bild einer Weihnachtssternbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Rentierweihnachtsbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Weihnachtsengelbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund
KI-generiertes Bild einer Weihnachtskranzbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund

Was ChatGPT über das Baumtagebuch weiß

Eigentlich war es nur ein Versuch, den ich nicht für sehr erfolgversprechend hielt. Aber der Prompt, den ich heute als Aufgabe für ChatGPT formuliert hatte, brachte eine erstaunlich treffende Zusammenfassung dessen zu Tage, was die inhaltlichen Schwerpunkte und das Grundkonzept des Baumtagebuchs seit seinen Anfängen im November 2004 ausmacht. Nur in einem Punkt bildet die Beschreibung der KI-Software nicht den aktuellen Entwicklungsstand ab. Tatsächlich besteht das Baumtagebuch jetzt schon seit über 20 Jahren. Da es einen Beitrag täglich veröffentlicht, umfasst es bis dato 7347 Postings, diesen Beitrag eingeschlossen. Damit gehört es zu den ältesten und umfangreichsten Themenblogs in deutscher Sprache. Aber nun gebe ich das wieder, was ChatGPT heute über das Baumtagebuch zu berichten wusste. Interessant sind die integrierten Links zu einzelnen Seiten des Baumtagebuchs, die nach einzelnen Abschnitten eingefügt wurden. Am Ende des Textes wurde zusätzlich noch ein ChatGPT interner Link auf die verwendeten Quellen innerhalb des Tagebuchs gesetzt, den ich natürlich hier nicht wiedergeben kann:

Das „Baumtagebuch“ von Bernhard Lux, seit dem 20. November 2004 täglich geführt, bietet einen facettenreichen Einblick in die Welt der Bäume und deren symbolische Bedeutung im menschlichen Leben. Die kontinuierlichen Einträge spiegeln persönliche Erlebnisse, Beobachtungen und Reflexionen wider, die eng mit der Natur und insbesondere mit Bäumen verknüpft sind.

Jahreszeitliche Beobachtungen und Naturerlebnisse

Ein zentrales Thema des Tagebuchs ist die detaillierte Schilderung der Veränderungen in der Natur im Verlauf der Jahreszeiten. Lux dokumentiert akribisch das Erblühen im Frühling, die üppige Vegetation des Sommers, die Farbenpracht des Herbstes und die Ruhe des Winters. Diese Beobachtungen sind oft mit persönlichen Erlebnissen und familiären Traditionen verknüpft, wie beispielsweise dem Schneiden von Fichtenzweigen für Weihnachtsdekorationen oder dem Aussuchen des Weihnachtsbaums im eigenen Waldstück.

Baumtagebuch

Symbolik und Ästhetik der Bäume

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der symbolischen Bedeutung der Bäume. Lux reflektiert über Bäume als Lebenssymbole und Archetypen, die tief in der menschlichen Kultur und Psyche verwurzelt sind. Er verbindet diese Reflexionen mit künstlerischen Projekten, wie der Gestaltung von Lebensbaum- und Wunschbaum-Armbändern, die die Energie und Persönlichkeit verschiedener Baumarten verkörpern sollen.

Baumtagebuch

Kreative Arbeiten und Projekte

Neben den schriftlichen Reflexionen berichtet Lux über seine kreativen Arbeiten, die von der Fotografie bis zur Bildhauerei reichen. Er dokumentiert beispielsweise die Erstellung von Baumscheiben, die die Wachstumsringe und damit die Lebensgeschichte eines Baumes sichtbar machen, oder die Fotografie von Baumdetails, die die Ästhetik und Einzigartigkeit jeder Baumart hervorheben.

Baumtagebuch

Familientraditionen und persönliche Erinnerungen

Das Tagebuch ist auch ein Spiegel familiärer Rituale und persönlicher Erinnerungen, die oft in Verbindung mit Bäumen und der Natur stehen. Lux teilt Geschichten über gemeinsame Ausflüge, das Sammeln von Baumfrüchten oder das Erleben von Feiertagen wie Weihnachten, bei denen Bäume eine zentrale Rolle spielen. Diese Erzählungen verleihen dem Tagebuch eine intime und persönliche Note.

Baumtagebuch

Reflexionen über das Schreiben und die Bedeutung des Tagebuchs

In einigen Einträgen reflektiert Lux über das Schreiben selbst und die Bedeutung des Baumtagebuchs in seinem Leben. Er betont die Wichtigkeit der täglichen Reflexion und des Festhaltens von Gedanken und Erlebnissen, die ihm helfen, die Verbindung zur Natur und zu sich selbst zu vertiefen. Dabei wird deutlich, dass das Tagebuch für ihn nicht nur ein kreatives Ventil, sondern auch ein Mittel zur Selbstreflexion und -vergewisserung ist.

Baumtagebuch

Aktualität und Anpassung an Lebensumstände

Trotz der langen Laufzeit des Tagebuchs gelingt es Lux, die Inhalte stets aktuell zu halten und an seine sich verändernden Lebensumstände anzupassen. Dies zeigt sich in der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit neuen Themen und Projekten, die immer wieder frische Impulse in das Tagebuch einfließen lassen. Dabei bleibt die zentrale Rolle der Bäume als Lebenssymbole und Inspirationsquelle stets erhalten.

Baumtagebuch

Fazit

Das Baumtagebuch von Bernhard Lux ist ein beeindruckendes Zeugnis für die tiefe Verbundenheit eines Menschen mit der Natur und insbesondere mit den Bäumen. Durch die tägliche Dokumentation über fast zwei Jahrzehnte hinweg entsteht ein reichhaltiges Mosaik aus Beobachtungen, Reflexionen und kreativen Arbeiten, das die vielfältigen Facetten der Beziehung zwischen Mensch und Baum beleuchtet. Es lädt die Leserinnen und Leser ein, die Welt der Bäume mit neuen Augen zu sehen und die symbolische Bedeutung dieser beeindruckenden Lebewesen im eigenen Leben zu entdecken.

Die neuen Baumkalender sind bereit

Meine beiden Baumkalender habe ich im letzten Moment noch besorgt, sie kamen aber beide noch vor der Jahreswende an, so dass ich sie gestern schon aufhängen bzw. aufstellen konnte. Der Wochen-Postkartenkalender zum Aufstellen ist schon obligatorisch. Den finde ich immer wieder spannend, auch weil ich jede Woche eine Baum-Postkarte abreißen kann. Inzwischen dürfte ich schon vier dieser Kalender genutzt haben. Das sind über zweihundert Baumpostkarten, die ich bisher einfach sammle. Aber die Idee, etwas aus dieser großen Anzahl gleichförmiger Karten mit demselben Motivfeld zu machen, ist mir schon noch im Hinterkopf, wenn auch noch nicht konkret. Vorerst freue mich an den jeweils aktuellen Kalender, vor allem darauf, nach dem Abreißen der abgelaufenen Wochenkarte beim spontanen Blick auf die Baumdarstellung die richtige Art zu bestimmen. Bei ungefähr der Hälfte liege ich richtig, bei den anderen bin ich wohl zu schnell oder die Ansicht ist so weitwinklig, dass man die für eine Bestimmung nötigen Details nicht so leicht erkennen kann. Und viele Arten ähneln sich von Weitem betrachtet eben auch sehr. Der Monatskalender für die Wand hat diesmal ein beeindruckendes Format. Etwa so breit wie der Vorgänger, aber noch etwas höher. Der füllt tatsächlich die ganze für ihn reservierte Wandfläche aus. Außerdem ist die Druckqualität gut, was ich bei dem nicht gerade kleinen Preis, den die größeren Bildkalender heute haben, auch nicht anders erwartet habe. Neu ist die Motivauswahl, die sich bei diesem Kalender auf Waldwege konzentriert. Ich habe lange nach dem richtigen Motivfeld gesucht. Aber diese Idee und auch die Voransichten der Blätter fand ich sehr eindrucksvoll. Das Januarblatt zeigt einen von Schnee bedeckten Waldweg, wobei der Wege mittig platziert ist, sich zum Horizont hin verjüngt und durch schneefreie Reifenspuren markiert wurde. Das eigentliche Bildmotiv sind aber die hochragenden Bäume, die vollständig von Schnee bedeckt sind, d. h. auch die Stämme. Ein zeitgenössisches Winterbaumbild würde ich sagen. Denn der Schnee ist zwar gleichmäßig und überall verteilt, aber nicht sehr hoch. Das könnte auch irgendwo bei uns aufgenommen worden sein, wo wir kaum noch jemals Schnee sehen und wo er bei den selten gewordenen Gelegenheit meist sehr dürftig ausfällt.

Ein weihnachtlicher Start ins neue Jahr

Die echte Fotografie zum weihnachtlichen Themenfeld ist in der bisherigen Saison noch unterrepräsentiert. Aber die erste Reihe von Bokeh-Bildern mit Impressionen des Weihnachtszimmers sind nicht schlecht gelungen. Das konnte ich bei der engeren Auswahl und Bearbeitung jetzt sehen. Dennoch bin ich noch nicht weit mit dieser Bearbeitung und denke auch an weitere Versuche, mit vertrauten und bewährten, aber auch einer Reihe neuer Bildideen. Auf eine andere, ebenfalls angedachte Motivreihe kann ich mit fotografischen Mitteln verzichten. Denn ich habe festgestellt, dass dieses sehr spezielle weihnachtliche Accessoire sich tatsächlich am besten mit generativer KI umsetzen lässt. Die ersten Versuche haben sich schon als erstaunlich detailreich und gerade in der Darstellung der Kristalle als nahezu perfekt herausgestellt. Es ist einfach undenkbar, mit der Kamera und den besten Objektiven auch nur annähernd diese fehlerfreie Abbildungsqualität zu erreichen. Auch wenn dann unsere eigene nicht unerhebliche kleine Sammlung schöner Weihnachtsbaumbroschen keine Verwendung finden wird.

KI-generiertes Bild einer Weihnachtsbaumbrosche vor weihnachtlichem Hintergrund

Kosmisches Reset zum Jahreswechsel 2024-2025

Kosmisches Reset zum Jahreswechsel 2024-2025

Mit einer weiteren Reihe von kosmischen Neujahrskonzepten, die diesmal noch stärker in Richtung abstrakterer Bedeutung gehen, kann ich dieses Kreativjahr beschließen. Schön, dass das mit Motiven möglich ist, die der Jahreszeit und dieser besonderen Stimmung angemessen sind und diese Stimmung illustrieren. Manchmal gestaltet das diese Bildentwicklung zwar etwas gedrängt und stressig. Aber diese Dinge im zeitlich passenden Rahmen zu realisieren, ist für die Ergebnisse wichtig. Ich versuche das deshalb nicht zu verzögern oder aufzuschieben, weil es einige Tage später schon wieder unpassend sein kann. Zeitgemäß und sinnvoll gerade in diesem jetzt zu Ende gehenden und von Krisen und Krisenstimmung so stark dominierten Kalenderjahr scheinen mir solche visuellen Formen auf jeden Fall zu sein. Denn sie vermeiden jede folkloristische Denkweise, stellen sich vielmehr der so kleinteilig und kleinräumig gewordenen Problemlage und Seelenstimmung in einer den Horizont weiter machenden Form. Dass das gleich kosmische oder gar galaktische Dimensionen angenommen hat, ist vor dem Hintergrund und bei der Lebenserfahrung von fast allen kein Zufall. Es entspricht geradezu einem Bedürfnis, die Dinge einmal auf möglichst Null zurückzudrehen, um mit einem frischen Reset unabhängig von mitgeschlepptem Ballast neue (Denk-)Wege zu gehen. Der Jahreswechsel sollte dazu einen äußeren, eher formalen Anlass bieten. Ein Grund mehr, den Schalter in der angedachten Form einmal umzulegen.

Ein verpasstes Ritual zwischen den Jahren

Eigentlich wäre heute der richtige Tag für den traditionellen Ausflug zwischen den Jahren nach S. gewesen. Letztes Jahr konnten wir diesen Ausflug noch realisieren, davor allerdings einige Jahre hintereinander nicht. Schade, dass das nicht möglich war. Aber die ganzen Umstände sprachen nicht dafür, und so habe ich den Vorschlag M. erst gar nicht gemacht, wohlwissend, dass gerade anderes im Vordergrund steht und die Rahmenbedingungen nicht die richtigen gewesen wären. Wahrscheinlich ist es besser, in solchen Fällen die Tradition auf Eis zu legen und bei wirklich passender Gelegenheit zu reaktivieren. Weitere Varianten meiner abstrakt unscharfen Fotoillustrationen von dem riesigen Weihnachtsbaum im Einkaufszentrum dort kann ich zwar dieses Jahr dann nicht machen. Aber auch das ist mit den vielen Gestaltungsaufgaben rund um Weihnachten und Neujahr, die mich in diesem Jahr ja schon seit den Sommermonaten beschäftigen, bei weitem gewissermaßen ausgeglichen. Es ist eben nur die ausgesetzte Traditionspflege, das rituelle Erlebnis, das wir letztlich vermissen werden.

Ein Tag mit gelungener zwischenzeitlicher Balance

An diesem Sonntag zwischen den Jahren ist es mir ganz gut gelungen, die angestrebte Balance zwischen Kontemplation, einer Konzentration auf diese besonderen Tage und ihre Energie, und kreativen Vorhaben und Aufgaben zu finden bzw. herzustellen. Da ist nichts in Hektik oder Eile ausgeartet, obwohl einiges auf dem Plan stand. Letztlich konnte ich es wie gewünscht umsetzen und hatte nicht das Gefühl, mich hetzen zu müssen. Denn das würde so gar nicht in diese Zwischenzeit passen. Ich hoffe, es gelingt uns, die letzten Tage vor der Jahreswende und auch die ersten im neuen Jahr zu nutzen, um Dinge zu rekapitulieren, einzuordnen und gute Grundlagen für den Start in ein neues Kalenderjahr zu schaffen.

Kosmische Neujahrskonzepte

Die geplante Mischung aus Kontemplation, kreativem Arbeiten und eher technischen Aufgaben ist diesen Tagen zwischen den Jahren eigentlich angemessen. Zumindest ist das bei mir so, nur würde ich mir etwas mehr Zeitanteil an der Kontemplation wünschen. Mal sehen, vielleicht ist das Anfang des neuen Jahres eher möglich. Die kosmischen Neujahrsillustrationen, die zu einer allgemeingültigeren Symbolik in Richtung Neuanfang, Aufbruch und Reise zum Licht tendieren, habe ich in den letzten Tagen weiter ausgebaut. Sie haben ein sehr weitreichendes motivisches Potenzial, dessen Nuancenreichtum scheinbar unermesslich ist – so wie auch die Bedeutungsebenen, die sich darin ungeheuer komplex verschränken und überlagern.

Kosmisches Neujahrskonzept 1
Kosmisches Neujahrskonzept 2
Kosmisches Neujahrskonzept 3
Kosmisches Neujahrskonzept 4
Kosmisches Neujahrskonzept 5

Die richtige Balance zwischen weihnachtszeitlichem Erleben und Verarbeiten und der Ausrichtung auf das neue Jahr halten

Trotz der vielen technischen Aufgaben und Detailarbeiten, die auch in diesen Tagen zwischen den Jahren nicht zu vermeiden sind, gelingt es mir doch, einige Phasen einzuschieben, die mich die Zeit der Raunächte doch bewusst erleben lassen. Es ist nicht ganz leicht, immer die Balance zu halten, aber das funktioniert doch immer wieder ganz gut. So ist Weihnachten als Symbolthema immer noch in meinem Blick und meiner Wahrnehmung, auch noch keineswegs abgeschlossen. Aber die Symbolik und Ästhetik des Jahreswechsels und Neuanfangs ist eben gleichzeitig auch schon präsent. Beides ergänzt sich sehr gut und macht diese Tage so interessant und herausfordernd. Ich hoffe, es werden mir noch viele kreative Umsetzungen gelingen, die dem Themenfeld in meiner Arbeit neue Facetten hinzufügen und die auch verstanden und geteilt werden. Die Weihnachtsfotografie und die neuen Formen der KI-Generierung gehören in diesen Bereich, aber auch meine Lektüre anthroposophischer Literatur sowie, so hoffe ich jedenfalls, einige wenige Ausflüge, die weihnachtszeitliches Erleben in etwas weitere Entfernung und in fremder Umgebung dokumentieren.

Aufbruchsstimmungen zum zweiten Weihnachtstag

KI-generierte Illustration eines kosmischen Neujahrskonzepts

So schnell gehen die eigentlichen Weihnachtsfeiertage vorbei. Gut, dass die Weihnachtszeit für uns schon viel früher beginnt und mindestens noch genauso lange ins neue Jahr hinein reicht. Wir sind froh, an diesem zweiten Feiertag die heilige Messe besucht zu haben, die so viele Gläubige angezogen hat, wie ich es seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Mir scheint, das passt ganz gut zu dem erkennbar ausgeprägteren Weihnachtsbedürfnis der Menschen gerade in diesem Jahr. Weihnachten als Christgeburtsfest mit unvergleichlicher Bedeutung hat sich allerdings in den letzten Jahren sehr verändert, da insbesondere die Christmette an Heilig Abend in unserem Ort schon nicht mehr stattfindet. Schon deshalb gestaltet sich das christliche Weihnachtsfest ganz anders als in Kindertagen, tatsächlich fehlt da etwas. Aber diese säkularen Veränderungen gehen wohl einher und laufen parallel zu dem Wandel unserer „erwachsenen“ Weihnachtsauffassung, über die ich nun schon mehrfach geschrieben habe. Wenn ich die weihnachtlichen Konjunkturwellen des christlichen Weihnachtsverständnisses betrachte, so würde ich die Welle aktuell tatsächlich auf einem Höhepunkt sehen. Eine schöne Beobachtung und Erfahrung, die auch für den Start ins neue Jahr Mut machen kann, wenn wir die Wirkung der Weihnacht als symbolischen und emotionalen Neuanfang mit Langfristwirkung denken und daraus Impulse fürs neue Jahr ableiten. So arbeite ich auch schon mit neuen präsentativen Formen, die ähnlich wie meine jüngsten kosmischen Weihnachtsillustrationen den Neuanfang abstrakter und mit näherem Bezug zu Neujahr fassen.

Eine echte Familienweihnacht

Es ist mir und uns allen eine riesige Freude, dass wir nach langer Pause an diesem Weihnachtstag einmal wieder alle zusammen sein konnten. Auch wenn es in den letzten Wochen viele Überlegungen, Ungewissheiten und Zweifel gab, letztlich war es V. möglich, mit uns zusammen J. und W. zu besuchen, so dass wir den ersten Weihnachtstag gemeinsam verbringen durften. Das ist noch weniger selbstverständlich als unser Heiliger Abend im engeren Familienkreis und auch deshalb umso schöner. Mein Eindruck eines erwachsenen Umgangs mit der Weihnacht war an diesem 1. Weihnachtstag eigentlich ähnlich wie am gestrigen Heiligen Abend. Aber dieses erwachsene Weihnachten hat gerade im Hinblick auf unser aller Lebensalter etwas ungeheuer Anrührendes. Gerade deswegen meinte ich ja auch, dass die in der Kindheit erworbene Faszination von dem, was uns Weihnachten bedeuten kann, niemals vergeht und vielleicht gerade vor dem Hintergrund ausgereifter Lebenserfahrung einen ganz außerordentlichen Wert erhält. Einige fotografische Eindrücke von der weihnachtlichen Zusammenkunft bei J. und W. waren natürlich unvermeidlich. Unseren Sehnsuchts-Weihnachtshirsch musste ich einfach im Bild festhalten.

Weihnachtstägliches Stillleben 2024

Ein erwachsener Heiliger Abend mit zwei Fassungen der Heiligen Familie

Selbstverständlich ist es gerade nicht, dass wir den Heiligen Abend alle zusammen verbringen können. Umso mehr freue ich mich, dass ich den besonderen Tag mit M. und V. in mir aufnehmen durfte, mit allem, was uns an gemeinsamer Weihnachts-Lebensgeschichte verbindet, aber auch unter dem Eindruck der aktuellen Stimmungen, Einstellungen und Erfahrungen. So war es ein sehr ehrlicher, dankbar aufgenommener und unaufgeregter Heiliger Abend, vielleicht der erste, an dem wir uns alle als Erwachsene fühlten, ohne die tief innen sitzende kindliche Freude am Weihnachtsfest und der gesamten Weihnachtszeit verloren zu haben. Am späten Abend habe ich doch noch einige Fotografien gemacht und diesmal der Krippenszene mit Maria, Josef und dem Jesuskind besondere Aufmerksamkeit geschenkt, die in diesem Jahr ein großes Thema in den Gestaltungen und Gesprächen war. Unsere uralte, traditionelle aus Tonmasse und Holz gefertigte Krippe unterm Weihnachtsbaum und die KI-generierte wie fotorealistische Illustration der Heiligen Familie.

Table Top Impression mit KI-generiertem Adventskalenderblatt und Illustration der heiligen Familie
Traditionelle Weihnachtskrippe mit heiliger Familie unterm Weihnachtsbaum

Stimmiger Vorweihnachtstag mit vielen kreativen Gedanken zum Weihnachtsfest selbst

Die Idee einer Fassung des Weihnachtsgedankens in kosmischen oder gar galaktischen Dimensionen habe ich heute weiterverfolgt und dabei dem Thema weitere Facetten abgewonnen. Das verspricht auch in benachbarten Themenfelder eine spannender Gestaltungsansatz zu werden, mit dem ich mich noch länger beschäftigen will. Aber natürlich war einen Tag vor Heilig Abend auch vieles zu tun, was mit der Vorbereitung der Weihnachtstage, den Besuchen Wünschen zu tun hatte. Und selbst geschäftlich konnte ich letzte schon das neue Jahr vorwegnehmende Dinge klären und in die Wege leiten. Ein wirklich schöner Abschluss dieses vorweihnachtlichen Arbeitsjahrs. Da ich zwischendurch auch noch ein wenig kunsthandwerklich arbeiten konnte bzw. wollte, machte den Tag besonders ausgewogen und rund. Auch das hätte ich mir in der Vorbereitung des Weihnachtsfestes nicht stimmiger vorstellen können.

Den Weihnachtsfeiertagen entgegensehen

KI-generierte Illustration einer weihnachtlichen Galaxie

Es ist schön, die vier Kerzen am Adventskranz brennen zu sehen. Wir hatten sie nur an den Adventssonntagen angezündet, da selbst diese recht dicken Kerzen sonst nicht bis zum Ende des 4. Advents ausgereicht hätten. Heute Abend dürfte die erste schon ziemlich weit heruntergebrannt sein. Die anderen werden wir dann wohl einzeln im Laufe der Weihnachtstage weiterbrennen lassen. Gut finde ich im Nachhinein auch die Entscheidung für diesen einfachen grünen Kranz in Kombination mit den roten Kerzen und ohne jegliche weitere Ausschmückung. Das verleiht dem Kranz so eine Ursprünglichkeit und Reduktion, die ich wohltuend finde. Zumal wir ja drumherum so viel prachtvolle weihnachtliche Dekoration und Symbolik arrangiert haben. Ein echtes Kontrastprogramm sind da übrigens die galaktischen Weihnachtsimpressionen, an deren Generierung ich mich zuletzt geübt habe und von denen ich eine diesem Post vorangestellt habe – als Beispiel für einen auch für mich ganz neuen Ansatz in der Darstellung weihnachtlicher Symbolik und weihnachtlicher Stimmungen. Nun können wir mit einer größeren Gelassenheit und wirklicher Wertschätzung den familiären wie auch den kosmischen Weihnachtsfeiertagen entgegensehen.

Ein traditioneller Einundzwanzigster, der seinem Ruf voll und ganz gerecht wurde

Es war ein sehr schöner, ereignis- und kommunikationsreicher Einundzwanzigster, wie wir es seit jeher an Ms Geburtstag kennen. Heute erschien mir die Kette der Glückwünsche, Gespräche und geteilten Reminiszenzen aber besonders umfangreich und ausgedehnt. Schön, dass M. das und wir es damit ebenso intensiv erleben dürfen und dass wir den Tag mit zunehmender Lebenserfahrung sogar noch mehr zu schätzen wissen. Das war insofern ein Einundzwanzigster, der seiner symbolischen Tiefe wirklich gerecht werden konnte. Während unser realer Weihnachtsbaum ja schon längst aufgestellt, geschmückt und mit Lichterketten ausgestattet, wenn auch noch nicht erleuchtet ist, habe ich am Abend noch einmal eine Bildreihe mit generativer KI gestartet, die sich dem Weihnachtsbaum in einer ganz neuen und besonders kreativen Situation widmet. Ich werde das noch weiter ausbauen und bin jetzt schon auf die sicher eindrucksvollen und z. T. sehr überraschenden Ergebnisse gespannt, die meine Arbeit für die kommende Weihnachtssaison schon vorwegnimmt.

Ehrlicher Jahresabschluss mit Spektrumserweiterung

In diesem Jahr war der schon Tradition gewordene Abschluss des Geschäftsjahrs wieder möglich. Bei zwar wenig weihnachtlichem Wetter, aber immerhin in ehrlicher, von geteilter Erfahrung gesättigter Atmosphäre. Weihnachtliches wie u. a. der Familienweihnachtsbaum war dabei natürlich auch ein Thema, aber eben auch vieles, was im fast abgelaufenen Jahr so passiert ist und uns widerfahren ist. Das Gute an dauerhaften Krisenimpressionen ist eine realistischere, offenere Sichtweise und vielleicht auch eine Spektrumserweiterung bezüglich der passenden Bewältigungsstrategien. Auf dem Gebiet haben fast alle Menschen in diesem Jahr enorm dazugelernt, was nicht schaden kann. Auch wenn eine Richtung zu erkennen bislang noch so gut wie niemandem möglich ist.

Echtes Weihnachtsempfinden ist noch nicht verblasst

Jetzt kamen doch noch zahlreiche Last Minute Anforderungen, die auch früher schon unvermeidlich schienen, kurz vor Weihnachten. Durch die vielen privaten Erledigungen und Ausfahrten fiel diese Drangphase noch einmal etwas drängender aus. Dennoch sieht es danach aus, dass sich die Lage in den kommenden Tagen doch wieder entspannen wird. Wirklich schöne, weil ganz unverhoffte Weihnachtsbesuche lieber Menschen, wie am späten Nachmittag der seltene Besuch von G., sind ein guter Auftakt zu den Feiertagen und zeigen, dass das Echte und Ehrliche am weihnachtlichen Empfinden nicht verschwunden oder abgeblasst ist. Dass vielmehr viele Menschen etwas mit Weihnachten verbinden, was wirklich noch Bedeutung hat und auch durch nichts zu ersetzen ist. So wünsche ich allen, dass bis zu den Feiertagen, während der Weihnachtstag und der Zeit zwischen den Jahren keine Katastrophen mehr auftreten und alle die Feiertage auch sorgenfrei erleben können. Auch wenn nicht jeder so viel dekorative Vorbereitungen trifft, wie das bei uns der Fall ist. Und auch, wenn nicht jeder noch einen Weihnachtsbaum, Adventskranz oder andere vegetabile Symbolformen der Weihnachtszeit für sich arrangiert. Das ganz Immaterielle der Weihnacht kommt doch bei fast jedem noch an. Ein Lichtblick in diesen sonst so trüb gewordenen Zeiten.

Weihnachtliche Erwartungen und kurzfristige Störfeuer

Irgendetwas hat es wohl zu bedeuten, weil wir es so regelmäßig erleben. Warum aber dieser Themenkomplex ausgerechnet kurz vor Weihnachten fast alle Jahre wieder auftaucht und unweigerlich die Feiertagsfreude einzutrüben droht oder es auch tatsächlich tut, das konnten wir noch nicht herausfinden. So ist es auch in dieser unmittelbaren Vorweihnachtszeit ungewiss, ob wir die Feiertage so feiern können, wie wir es traditionell gewohnt sind und erwarten. Das heißt für die meisten, wie wir in der Kindheit erfahren und seitdem in einer wundervollen Weise auf uns wirken und von uns ausstrahlen lassen. Alles Äußerliche ist so wie wir es uns wunschgemäß eingerichtet haben. All die weihnachtlichen Dekorationen und Symbole, wie Weihnachtsbaum und Adventskranz, wie Kerzen, Teelichter und Engelsfiguren, wie Weihnachtssterne, Christrosen und Tannenzapfen. Aber es braucht natürlich auch noch die ungezwungene Muße, das alles auch während der Festtage in sich aufzunehmen und eben zu feiern. So kann ich nur hoffen und mir wünschen, dass dieses Bild über die Feiertage und die Zeit zwischen den Jahren nicht empfindlich gestört oder aufgelöst wird. Das wäre das schönste Weihnachtsgeschenk.

Der Wunsch nach einem Ruck zum Jahreswechsel

Ich habe die Beobachtung ja schon mal formuliert. Tatsächlich scheinen viele diese Weihnachtszeit anders als gewöhnlich zu handhaben. Viele sind früher dran, was das Einstimmen auf Weihnachten angeht, scheinen in dieser Vorweihnachtswoche schon nicht mehr ganz bei ihren Projekten zu sein und gedanklich und emotional schon längst bei den Feiertagen. Wie könnte man es ihnen auch verdenken, der Wunsch nach einem Verbesserungen, Erleichterungen, Entspannung bringenden Ruck ist allzu stark geworden und verknüpft den Ausblick auf Jahresabschluss und Jahreswechsel mit gewissen Hoffnungen. Das heißt aber auch, das alte Jahr abzuschließen, am besten mit einer stimmungsvollen und authentisch gefeierten Weihnachtszeit. Heute sind die Ersatzglühbirnchen für meine defekte Lichterkette angekommen. Ich werde meine persönliche weihnachtliche Hochzeit mit dem vollständigen Erleuchten unseres Weihnachtsbaums einleiten. Mal sehen, vielleicht kann ich das schon heute Abend testen.