Gedeihende Gartenbäume

Nun haben auch J. und W. wieder genug Brennholz für die kommende Grill- und Kaminsaison. Ihre Gartenbäume gedeihen wunderbar. Der Nussbaum vor dem Haus ist eine Pracht und anders als unsere am Bienenhaus überhaupt nicht vom Frost geschädigt. Auch Nüsse scheint er reichlich zu tragen, sofern sie nicht bereits frühzeitig abgefallen sind. Auch die kleine Edelkastanie hat sich gut entwickelt, mit ihren drei Spitzen und dem buschigen Astaufbau. Glanzstück hinterm Haus sind das Ebereschenpaar, das schon kräftige Stämmchen ausgebildet hat und dieses Jahr viele Früchte tragen wird, und die Nordmanntanne, die endlich eine richtige Spitze besitzt und sich nach einem gewaltigen Knick ihres Stammes nun doch noch senkrecht nach oben bewegt. Nur die Eibe sieht nicht so gesund aus, denn sie zeigt, obwohl luftig frei stehend, doch viele abgestorbene Nadeln. Ich hoffe, dass sie sich wieder erholt und sich im Ensemble der Gartenbäume langfristig noch wohl fühlt. Wenn nun V. auch noch seine Vespa mit nach Hause nehmen konnte, haben wir doch alle Pläne für heute erfüllt. Mehr ist an einem einzigen Samstag sicher nicht mehr zu schaffen. Wir können zufrieden sein.

Vorgezogene Samstagsarbeit

Wahnsinnig sonnig war auch dieser Tag, wahrscheinlich einer der lichtreichsten, seit wir die Anlage installiert haben. Und die sonnenhungrigen Bäume freuen sich, ungeachtet der immer noch zu gering ausfallenden Niederschläge. Besonders der Feigenbaum braucht dieses Licht und die gleichzeitige Wärme. Und auch die kleinen Gleditschien haben seit dem Frühjahr bereits einen riesigen Wachstumsschub hingelegt. Man kann förmlich beobachten, wie sie an Höhe gewinnen und wie ihre gefiederten Blätter die Sonne in sich aufnehmen, um aus dem dünnen Stengel, den er derzeit noch darstellt, bald einen Baum werden zu lassen. Mit der Ladung Brennholz, die wir am späten Nachmittag zurecht gesägt haben, werden J. und W. eine Weile auskommen. Ich hoffe, dass sie alles unterkriegen, zusätzlich zu dem schon eingekauften Brennholzvorrat. Und meine drei jüngsten Armbänder sind auch schon fertig. Wieder ein richtig arbeitsreicher Tag im Zeichen des Holzes. Aber eigentlich eine Samstagsarbeit, die wir nur wegen des Besuchs vorgezogen haben.

Feigenbaum-Revival

V. ist dieses Jahr unserem Feigenbaum viel wohler gesonnen als im Vorjahr. Sonst hatte er sich immer über ihn lustig gemacht und ihm nach den Schäden, die der Frost ihm zugefügt hatte, kaum noch eine Überlebenschance gegeben. Dass er sich jetzt aber wieder so eindrucksvoll aufgerappelt hat und schon so früh die ersten richtig großen Früchte hervorgebracht hat, scheint ihn beeindruckt zu haben. Vielleicht ist es das, der zu erwartende Ertrag, der ihn so optimistisch stimmt. Für mich ist das eher Nebensache, auch wenn das Ritual des sukzessiven Erntens eine Freude ist. Aber mir geht es vor allem darum, dass der Baum insgesamt wächst und kräftiger wird. Damit er sich in künftigen Wintern besser gegen die Kälte zur Wehr setzen kann oder nach Frösten schneller wieder neue Triebe ausbilden kann. Das scheint nach dem Totalausfall in 2010 jetzt wieder wahrscheinlicher. Ich hoffe, er wird mit den vielen kleinen Ästen sehr dicht werden und mit seinem ausgedehnten Blätterkleid jede Menge Sonnenlicht einfangen, um seinen Früchten die nötige Süße zu verleihen.

Power-Armbänder

Wieder drei Armbänder vorbereitet. Besonders die Kiefer fasziniert mich immer wieder. Sie strahlt eine solche Stärke und Souveränität aus. Als ob es sie schon immer gegeben hätte. Und als ob sie selber keinen Zweifel über sich zuließe. Ein sehr ausdrucksstarkes Holz, wenn es in dieser Form zu Perlen verarbeitet wurde. Eben sehr markant auf Grund des streifigen Musters, das durch unterschiedliche Ausprägungen von Früh- und Spätholz entsteht. Das Ergebnis jedenfalls macht Freude und kommt dem, was man vor zehn Jahren als ,,Power-Armbänder“ bezeichnet hat, sehr nahe. Damals waren es Perlen aus Halbedelsteinen. In meinen Lebensbaum-, Wunschbaum- und Partner-Armbändern dagegen bin ich materialgerecht auf trommelförmige Perlen ausgerichtet. Das Konzept hat sich bewährt, denn so bleiben die Perlen lange Zeit unverändert und haltbar.

Holzbeobachtungen

Die Drechselbank steht kaum noch still. Heute wieder drei Stäbe angelegt: Walnussbaum, Edelkastanie, Kiefer. Besonders die Kastanie ist immer wieder schwierig, wegen des Drehwuchses und der weiten Kapillaren. Aber im Ergebnis hat sie eben eine eindrucksvolle Ausstrahlung. Die Kombination mit Walnussbaum wirkt besonders edel. Gerade weil beide Hölzer eine stark differenzierte Mikrostruktur besitzen und sich farblich in nicht weit voneinander liegenden Nuancen unterscheiden. Schön, dass dieses Interesse besteht, und dass die Menschen wirklich Freude an den Bändern zu haben scheinen. Das kann ich aus den verschiedenen Reaktionen herauslesen. Ich bin froh, dass das Wunschbaum-Projekt eine so schöne produktorientierte Initiative ausbilden konnte, und dass diese Initiative sich in den vergangenen achteinhalb Jahren so gut weiterentwickelt hat.

Speicher der Sonnenenergie

Es ist schön. Und gleichzeitig entspricht es meiner eigenen Erfahrung. Je mehr das Licht die Atmosphäre beherrscht, desto mehr Aufmerksamkeit richtet sich auf das Holz. Es sind nicht etwa die lebenden Bäume selbst, die mit ihrem Chlorophyll dieses Licht einfangen und damit die Grundlage allen Lebens schaffen. Nein, es ist das Holz, welches ihre Statik zu Lebzeiten sichert und das später in so vielfältiger Weise zum Arbeits- und Lebensmittel für uns wird. Dieses Holz wirkt wie ein Speicher der Sonnenenergie, die der Baum zuvor über viele Jahre in sich aufgenommen hat. Meine Armbänder stehen genau dafür, für diese Energie, die wir erleben, wenn wir einem Baum direkt gegenübertreten. Sie erinnern an und aktualisieren diese Energie. Und eben das wird zurzeit vielen bewusst, wenn sie sich für die Armbänder interessieren. Am schönsten ist dabei für mich, dass man sich auch Jahre später noch erinnern kann und auf das Produkt zurückkommt. Dass es über Jahre tatsächlich das Alltagsleben der Menschen begleitet und sicher häufiger Anlass zu Kommunikationen gibt, die ohne es nicht zustande gekommen wären. Genau das habe ich früher in meiner künstlerischen Arbeit zu erreichen versucht. Jetzt ist es die Wirkung eines kunsthandwerklichen und kommunikativen Projekts.

Zeitlos bewegende Initiative

Ein wirklicher Ruhetag war dieser Sonntag, der erste seit langem. Dabei war ich nicht untätig, habe lange aufgeschobene Verwaltungssachen erledigt und M. bei der Zusammenstellung ihrer Unterlagen geholfen. Aber ansonsten hielt sich die Aktivität in Grenzen. Sicher war das notwendig, inklusive des ausnahmsweise eingekauften Mittagessens. Die nächste Woche wird mich in Richtung der neuen Projekte bewegen. Aber es ist auch noch einiges abzuschließen. Dass immer häufiger alte Baum-Kunden auf mich zukommen, finde ich sehr schön. Es zeigt, dass die langjährige Initiative rund um die Symbolik der Bäume Früchte trägt und in ihrer Zeitlosigkeit und immerwährenden Aktualität die Menschen bewegt. Ich denke, dass ich in den nächsten Monaten unbedingt auch die zurzeit ausgesetzten Interaktionsangebote wieder einsetzen sollte. Allem voran natürlich der virtuelle Wunschbaum, wenn auch in reiner Textform. Und vielleicht und den Grußkartenservice, wenn ich das passende Modul finde. Die Seite könnte außerdem neue Texte vertragen. Aber ob ich dazu komme – ich werde sehen.

Ginkgo-Vorbereitungen

Bei diesem sommerlichen Wetter ist es morgens am schönsten, im Freien zu arbeiten. Deshalb habe ich meine Handwerksarbeit auf den Vormittag gelegt. Am Nachmittag stand dann nur noch das Aufsägen einiger kleiner Stäbe aus Ginkgoholz an. Es geht mir darum, einige Abschnitte schneller zu trocknen, als das gewöhnlich vonstatten geht. So hoffe ich, bereits im Hochsommer, vielleicht Ende Juli, die ersten Versuche mit Ginkgoholz unternehmen zu können. Dazu wage ich noch keine Prognose. Es ist in größeren Abschnitten verarbeitet, ziemlich splittrig und weich. Das sieht nicht gerade nach einfachen Eigenschaften aus. Aber es kann durchaus sein, dass die Mikrostruktur so ist, dass sich die Perlen problemlos daraus fertigen lassen. Letztlich hängt es an der Homogenität dieser Struktur. Es bleibt spannend. Zwischenzeitlich gäbe es noch eine Reihe weiterer Testkandidaten, etwa der Götterbaum, der Mirabellenbaum und die Abschnitte des Redwood-Baums, die mir H. aus Kalifornien mitgebracht hat.

Gute Lösungen

Die Sommerblumen haben wir heute gut hingekriegt. Eine klasse Auswahl, und die Kombination in den Trögen und Kästen ist wirklich gelungen. Wird bestimmt schön bunt, wenn sie mal richtig angewachsen sind. Fast noch wichtiger und eine echte Erleichterung ist, dass ich ein anderes Problem auflösen konnte. Das hätte mir für einige Wochen ansonsten heftige Bauchschmerzen bereitet. So ist es eindeutig besser, auch wenn man sich den Abschluss eines Projektes, in das man viel Energie gelegt hat, anders vorstellt. Morgen noch das letzte Armband, Ahorn und Apfelbaum, und dann kann das sonnige Wochenende kommen.

Frühlingsarbeiten

Wieder eine gute und erfolgreiche Arbeit am Holz. Bei solchem Sonnenschein, den ganzen Tag über, ist das eine Freude. Viel Apfelbaum ist zurzeit dabei, auch Ahorn und Nussbaum. Irgendwie lerne ich durch die häufige Bearbeitung die Hölzer und ihre Ausstrahlung immer besser kennen, entdecke ihre verschiedenen Facetten. Morgen steht eventuell wieder Brennholzsägen an, und natürlich das letzte Armband. Und vielleicht schaffen wir es, die ganzen Sommerkübelpflanzen zu kaufen und einzupflanzen, vor dem Haus und auch auf Gs Grab.

Frostschäden

So schöne Tage, heute wahrscheinlich sogar ein Sonnenscheinrekord. Aber die Nächte neigen sich dann eben dem Gefrierpunkt. Es ist ein Jammer, dass ausgerechnet oben bei Vs Bienenhaus ein enorm kalter Wind weht. Die Folge ist, dass alle empfindlichen Bäume regelmäßig erfrieren. Bei den Nussbäumen und beim kleinen Maulbeerbaum ist das in diesem Frühjahr schon zweimal passiert. Und immer wieder nehmen die Bäume einen neuen Anlauf und bilden neue Blatt- und Asttriebe. Ich hoffe, dass die Frühsommer mehr Stabilität auch in den Temperaturen bringt. Was bei den Blättern ja schon unangenehm und für die Bäume anstrengend genug ist, zeigt sich bei den jungen Blüten fatal. Denn seit Jahren bedeutet das auch einen Ernteausfall für die Kirschen und Mirabellen. Na ja, vielleicht haben wir 2011 ja doch noch mehr Glück.

Gegensätze

Das war ein Tag mit Gegensätzen. Es ist schön, wenn man an eigenen Produkten arbeiten kann. Erzeugnisse, die nicht nur die eigene Handschrift tragen, sondern auch sozusagen eigene Erfindungen darstellen, sind auch langfristig motivierend. So habe ich auch die letzte Bestellung schöner Kombinationen: Eiche-Esche und Eiche-Pappel zügig abschließen können. Auf das Erlebnis am Nachmittag hätte ich dagegen gut verzichten können. Aber dass dies etwas Unangenehmes werden würde, war ohnehin schon vorher klar. Das manche Menschen sich aber nicht zusammenreißen können, das ist ganz und gar nicht hinzunehmen.

Angenehme Abwechslung

Sonne pur, und der sonnenreichste Tag des bisherigen Jahres. Und gleichzeitig wurde es verdammt kühl. Ich hoffe, die kleinen Gleditschien müssen nicht leiden. In Sachen Naturfotografie läuft zurzeit unheimlich wenig. Aber die Armbänder sind sehr beliebt. Und das beschert mir angenehme Arbeitsphasen im Freien. Eine wirklich schöne Abwechslung.

Schöner Maianfang

Ich denke, wir werden in unserer Ecke Deutschlands doch von den Nachtfrösten verschont. Das ist gut für unsere Gartenbäume und sonstigen Pflanzen, die sich in den warmen Tagen gerade so gut entwickelt haben. So nehmen sie keinen Schaden. Nicht genug wundern kann ich mich an diesem wunderbar sonnigen 1. Mai über den Feigenbaum. Daran sind jetzt schon mittelgroße grüne Feigenfrüchte zu sehen. Mehr also, als in 2010 bis zum Spätherbst an selber Stelle zu finden war. Das zeigt, dass für diese Art eben doch die Wärme ausschlaggebend ist. Nicht nur das Licht. Mit den frühsommerlichen Temperaturen fühlte er sich offenbar zu Hause. Und dann zeigt er einen starken Wachstumswillen, der Blätter und Früchte gleichzeitig entstehen lässt. Seltsam ist, dass die Vegetation so wenig Fotogenes derzeit hergibt. Ich konnte den schweren Fotoapparat kein einziges Mal hervorholen, was bisher selten vorgekommen ist. Dabei habe ich mir in punkto Naturfotografie in diesem Jahr noch einiges vorgenommen. Hoffentlich lässt sich das über die schönen Monate realisieren, mit Blättern vor allem, aber auch mit den Sommerblühern und den ersten Baumfrüchten.

Ein richtig gutes Sonnenjahr

Nun bin ich sonnenbilanzmäßig doch noch ziemlich an den April 2010 herangekommen. Nicht ganz zwar, aber fehlt nicht viel. Gerade einmal ein durchschnittlicher Tag. Das macht doch Hoffnung, dass 2011 ein richtig gutes Sonnenjahr werden könnte. Und eines, das den Pflanzen gutes Wachstum und eine neue Chance bringt, wie im Falle unseres Feigenbaums, der kleinen Gleditschien oder des Wandelröschenstrauchs, die alle im vergangenen Jahr geschwächelt haben bzw. erst gar nicht richtig zum Wachsen kamen. Die größere Wärme, die das Licht diesmal begleitet hat, ist wohl für diesen Unterschied verantwortlich. Bleibt zu hoffen, dass sich die Linie positiv fortsetzt und die vielen Baumblüten in den kommenden Tagen nicht unter vorgezogenen Eisheiligen leiden müssen. Das wäre dann in V. Bienengrundstück wieder einmal das aus für die Mirabellen und oben auf dem Berg für die Zwetschgen, Birnen und Äpfel.

Wetterkonstanten

Sieht so aus, als wenn das Wetter sich ähnlich wie im vergangenen Jahr verhält. Im April überwiegend super hell, auch wenn es in 2010 gleichzeitig kühl war. Und in Richtung des Mai dann wird es zunehmend durchwachsen. Schade, wir hatten uns gerade schon an das Frühsommerliche gewöhnt. Gut, dass ich zurzeit wieder am Holz arbeiten kann. Morgen werde ich sicherlich mit dem Nussbaum-Armband und mit dem kombinierten Nussbaum-Ahorn-Armband abschließen können. Und mit der Wärme wird dann auch die Hinwendung zu den Bäumen und ihrer Symbolik wieder zunehmen. Gut für die Resonanz der Wunschbaumseiten.

Bäume als leistungsfähige Pendants

Interessant, in letzter Zeit kommen immer mehr Armbandbestellungen von früheren Kunden. Es freut mich sehr, dass sich einige erinnern und Lust auf eine andere Holzart haben, oder das Armband verschenken wollen. Das ist eigentlich nur mit anhaltend guter Qualität und der entsprechenden Zufriedenheit zu erklären. Zu manchen Zeiten häufen sich die Anfragen nach bestimmten Holzarten. Wie kürzlich z. B. von der Eberesche und jetzt aktuell vom Walnussbaum. Da habe ich dann immer das Gefühl, dass es so etwas wie unsichtbare Verbindungen zwischen allen gibt, die sich für ein bestimmtes Themengebiet interessieren, dass die Symbolik, die in den einzelnen Baumarten und den zugehörigen Hölzern steckt, zu bestimmten Zeiten besonders relevant wird und sich dann in verschiedenen Formen quasi automatisch zum Ausdruck bringt. Wenn es so wäre, würde das meine Vorstellung bestärken, dass sich Menschen bevorzugt im Spiegel lebendiger Pendants betrachten, um sich besser zu verstehen. Und zu den besten, weil symbolisch leistungsfähigsten Pendants gehören eben immer noch die Bäume.

Verstärkung für die Bienen

Heute Abend bekommt V. zwei neue Bienenvölker. Komplette Völker, die sozusagen gleich loslegen können. Diesbezüglich ist es ganz vorteilhaft, dass wir heute und wohl auch noch morgen eher bescheidene Sonnenverhältnisse haben. Denn dann halten sich die vielen Blüten des Weißdorns etwas länger und in den kommenden Tagen können die Bienen mit der Verstärkung sich so richtig auf den Blütennektar stürzen. Ich hoffe vor allem für Vs Motivation, dass dieses Jahr ein gutes Honigjahr wird und sich in Sachen Bienenschwäche wieder mehr Normalität einstellt. Die Tendenzen der beiden Vorjahre waren ja geradezu deprimierend. Irritierend ist allerdings, dass das Rätselraten über Ursachen und die Einschätzung der Situation an sich immer noch völlig unterschiedlich ausfallen und bisher zu keinem greifbaren Ergebnis geführt haben.

Blütenhonigsaison

Na ja, ewig so weiter gehen konnte das ja eigentlich auch nicht mit dem super Sommerwetter. So erleben wir jetzt ein paar unbeständige Tage. Schlecht für uns und unsere Verfassung, aber gut wahrscheinlich für die Pflanzen, die zwischendurch verschnaufen und sich auf den nächsten Wachstumsrausch vorbereiten können. V. hat heute zwei neue Bienenvölker bestellt. Fertige, so dass sie, wenn er sie morgen einsetzt, sicherlich noch bereichernd zur diesjährigen Ernte beitragen können. Die Frühtracht aus Ahorn, Apfel und Weißdorn geht jetzt schon dem Ende entgegen. Nur vom Weißdorn kann man noch 1-2 Wochen etwas erwarten. Erfahrungsgemäß, besonders bei so schönem Wetter, geht’s dann rasend schnell weiter, mit zunächst Robinie, dann Esskastanie, Brombeere und vielleicht am Ende ja einmal wieder Waldhonig. Ich hoffe aber, dass sich die Saison diesmal etwas weiter auseinander zieht. Wir haben da wegen des großen Schwächung der Bienen in den Vorjahren etwas nachzuholen. Am wichtigsten aber ist natürlich, dass sich die Völker gesund weiterentwickeln und die Saison sowie den kommenden Winter gut überstehen. Damit V. auch noch weiterhin Freude an seinem Hobby haben kann.

Licht in der Natur

Bilderbuchfrühsommerwetter schmückte diesen Ostermontag. Und trotz einer guten Portion Arbeit hat der Tag seinen Feiertagscharakter für mich nicht eingebüßt. Entspannter als gestern war die natürliche Atmosphäre. So würde ich mir auch den idealen Sonntag vorstellen. Der Spaziergang an der abendlichen Saar war von diesem warmen Spätnachmittagslicht der warmen Jahreszeit geprägt. Gerade die tief stehende Sonne lässt die Blüten und Blätter der Bäume wie von warmem Licht durchflutet erscheinen. Das taucht die Landschaftsszene oft in ein beinahe surreales Licht. Heute am auffallendsten waren die mit offenen Blüten nur so strotzenden Weißdornsträucher. Nur bei wenigen steht die Blüte erst am Anfang. Die meisten versinken bereits in einem Meer weißer Blüten, so dicht, dass man kaum noch etwas vom Geäst erkennen kann. Die werden im Spätsommer und Herbst übervoll mit knallroten Früchten beladen sein. Ein Anblick, der mich sowohl im Frühjahr als auch im Hochsommer immer wieder fasziniert. Passender kann es kaum noch sein, wenn über Ostern das Licht vollends in der Natur zum Vorschein kommt.

Osterthemen

Ein schöner Ostersonntag, der für mich ungewohnt mit der Messe am Vormittag begann. Sonst waren wir zusammen in die Osternachtfeier, aber diesmal war das die bessere Wahl. Bei so schönem Wetter kann man den Feiertag eigentlich auch als solchen wahrnehmen. In der Erinnerung geblieben sind mir aus Kindertagen jedenfalls nur die sonnenreichen Osterfeiertage, besonders aus der Zeit, in der wir die ersten Frühlingsblüten in der Wiese pflückten und zuhause als Raumschmuck in die Vase stellten. Welche Blüten das waren, weiß ich nicht mehr, nur dass sie weiß waren. Es gehörte damals mit dazu, neben den Osternestern, dem Eierbemalen, dem Kleppern und anderen Ritualen der Karwoche. Heute ist vielleicht dieses vegetabile Moment etwas stärker geworden, beobachten wir im Garten sitzend die Fortschritte beim Blühen und Grünen unserer Staudenpflanzen und Bäume. Das nehme ich als eine Erweiterung des Spektrums wahr, denn gerade in der Natur offenbart sich uns das Vergehen und Werden, ein Hauptthema des Osterfestes, das ganze Jahr über. So ist Göttliches im natürlichen Detail immer wieder präsent.

Gartensaison – Nächste Phase

Die Gartensaison ging heute in die nächste Phase. An Stelle des Strauchs, den wir in einem der runden Pflanzkübel vor dem Haus jahrelang gepflegt, im letzten Jahr aber entfernt hatten, weil er nicht mehr ordentlich wachsen wollte, haben wir heute den kleinen Säulenwacholder gepflanzt. Eigentlich umgepflanzt, denn der stand bisher am anderen Ende der Reihe in einem Sandsteintrog. Dieser Trog ist jetzt frei für Sommerblumen. Und der Wacholder macht sich ganz gut in dem runden Kübel, zumal der selber ziemlich rund gewachsen ist. Er ist jetzt auch in Gesellschaft eines Artgenossen, denn der übernächste Trog ist schon seit langem die Heimat eines Kriechwacholders. Zwischen beiden werden wir wieder schöne bunte Sommerblüher platzieren, damit die Seite nicht allzu farblos ausfällt. Außerdem habe ich noch einen Stab für das nächste Armband gedrechselt. Und die Reifen gewechselt. Ein ziemlich arbeitsreicher Tag. Die Restplanung ist noch nicht ganz so klar. Osternacht oder Ostersonntagsmesse. Darüber konnten sich M. und ich noch nicht abschließend einigen.

Karfreitagsblüten

Zierkirschen im Bürgerpark Besseringen

Schon viele Jahre war ich nicht mehr zur Karfreitagsmesse in unserer Kirche. Zur Messdienerzeit war die Karwoche einer der Höhepunkte des Kirchenjahres. Ohne diese Einbindung ist die Distanz allerdings größer geworden. Da es jetzt zeitlich einmal passte und ich auch die nötige Ruhe hatte, habe ich mich heute sehr darüber gefreut, wieder einmal teilzunehmen. Ein ungewöhnlicher Karfreitag, der am Nachmittag einem einem milden Sommertag nicht nachstand. Und schon tauchen wieder Nachrichtenzeilen auf, die sich über den Sommer im April und die möglichen Ursachen für den Klimawandel auslassen. Ich sehe das Licht vor allem als eine Chance, wieder näher am Wachsen und der Energie zu sein und sehe es deshalb als positiv. Wenn die Pflanzen zusätzlich, z. B. in den Nächten kontinuierlich Abkühlung und auch wieder mehr Feuchtigkeit erhalten, dann ist es für deren Entwicklung eigentlich ideal. Auf dem Rückweg standen die Zierkirschenbäume im Bürgerpark in voller Blüte. Doch noch eine Gelegenheit, das versehentlich gelöschte Foto mit M. vom Palmsonntag in der ungewöhnlichen Atmosphäre des heutigen Feiertags nachzuholen.

Die Schönheit liegt im Detail

Der Schwarzdorn ist jetzt schon wieder fast verblüht. Die weißen Blüten sehen schon ganz zerzaust aus. Im gleichen Moment sind an vielen Sträuchern und Bäumen aber schon die noch geschlossenen Knospen der kommenden Blüten zu beobachten. Beim mittäglichen Spaziergang konnte ich erkennen: Rote Heckenkirsche, Eberesche, Weißdorn, Pfaffenhütchen. Während das Pfaffenhütchen eher unauffällig grüne Blüten trägt, sind die der übrigen Gehölze ein weiß getupferte Freude in der Landschaft. Besonders die orchideenartig wirkenden, nur kleineren Blüten der Heckenkirsche ist ein kleines Juwel, das man bei näherer Betrachtung einem vergleichsweise ,,normalen“ Strauch gar nicht zutrauen würde. Aber die Schönheit liegt eben bei der Natur häufig im Detail. Das zu offenbaren ist eines der Motive für dieses Baumtagebuch, und für die Makroaufnahmen von Baumblüten, -blättern und -früchten.

Gefahr von Frühjahrsfrösten

Wunderbar wieder, und auch nur unwesentlich weniger Sonne als am Vortag. So könnte das jetzt weitergehen, wenn nicht dieser Temperaturrückgang für den Dienstag vorgesagt wäre. Ich hoffe nur, dass die vielen gerade jetzt blühenden Bäume darunter nicht leiden müssen. Gerade bei den Obstbäumen hat es in den letzten Jahren durch unverhoffte Frühjahrsfröste immer wieder große Einbußen gegeben. Vielleicht wird es aber auch eine kurze Verschnaufpause bedeuten, in der das gerade erst entstandene Grün sich stabilisieren kann. Wenn es nicht allzu lange anhält, ist das in Ordnung. Dann aber soll es bitte mit den so lichten Tagen weiter gehen. Es tut uns allen so gut.

Zweite Chance für eine Gleditschie

Gestern hätte ich das noch nicht so erwartet. Und heute Schüttelfrost mit Husten und allem drum und dran. Verrückt, eine solche Erkältung ausgerechnet während des schönsten Frühlingswetters! Keine Ahnung, was das zu bedeuten hat. Immerhin, am Nachmittag konnte ich mich eine Weile im Garten aufhalten und habe wenigstens noch die zwei bisher nicht neu ausgetriebenen Gleditschienbäumchen inspiziert. Der ganz kleine war tatsächlich nicht mehr zu retten, hatte gar keine erkennbaren Wurzeln mehr. Aber der größere, gleichzeitig auch unser erster Zögling, hat den ganzen Topf mit schön verzweigten Wurzeln ausgefüllt. Den habe ich deshalb probeweise noch mal eingepflanzt. Vielleicht treibt er doch noch im Laufe des Frühsommers. Es wäre schade drum. Dafür ist eines der letztjährigen Exemplare umso stärker. Er hatte sich schon im Vorjahr außerordentlich wuchsfreudig und stark gezeigt. Und jetzt hat er in seiner Winzigkeit schon eine richtige kleine Blätterkrone ausgebildet. Ob wir noch erleben, dass diese Bäume unsere Körpergröße überragen? Egal, das Beobachten an sich ist es allein schon wert.

Lichte Arbeit im Freien

Heute war genau der richtige Tag für das Apfelbaum-Armband. Hinter mir im Garten blühte der Zierapfelbaum in leuchtend hellem Rot. Und bei der Helligkeit ist auch bei nicht ganz so hoher Temperatur das Arbeiten im Freien einfach sehr angenehm. Auch weil das Justizieren der Maschinen dann einfach viel einfacher ist, insbesondere das Zentrieren fällt leichter. Ich freue mich auf die kommenden Tage, das Licht, kurze Spaziergänge über den Saardamm und einige hoffentlich gute Beobachtungen. Vielleicht kann ich ja eine der beiden Kompaktkameras dabei nutzen, die ich hoffentlich schon morgen erhalte. Wenn nicht jetzt im Frühling, wann dann?

Kreativ und kraftvoll

Auf die handwerkliche Arbeit morgen freue ich mich schon. Bei dem Wetter ist das Arbeiten im Freien einfach eine Wohltat. Und außerdem bin ich dann den Bäumen und dem Grün wieder etwas näher. Wenn schon gelegentlich die Mittagsspaziergänge ausfallen müssen. Allmählich komme ich der Blütenfolge fotografisch schon nicht mehr hinterher. So viel kommt gleichzeitig hervor. Wie überhaupt in nur wenigen Tagen sich ein sagenhaftes Meer von grünen Blättern und weißen Blüten ausgebreitet hat, wo zuvor noch kahle Astverzweigungen zu sehen waren. In dieser Zeit des Frühlings wird einem besonders bewusst, wie enorm kreativ und kraftvoll natürliche Wachstumsprozesse sein können. Es sind die Momente, in den man sich dem Göttlichen im Augenschein der Natur unmittelbar gegenübersieht.

Neues Bildschirmformat

Nach einem tagelangen Intermezzo mit dem alten Röhrenbildschirm geht’s ab heute mit einem Super-Breitbildmonitor weiter. Ich muss mich erst noch daran gewöhnen, denke aber, dass es gar nicht so schlecht ist. Plötzlich so viel Platz. Das wird das Arbeiten bei gewissen Anwendungen sicherlich erleichtern und stellt darüber hinaus Schrift sehr viel größer dar. Eine Wohltat für die Augen, besonders nach langem Arbeiten. Morgen ist es Zeit für den ersten Arbeitsschritt des neuen Armbandes aus Apfelbaumholz. Vielleicht kann ich es dann am Freitag schon abschließen. Schön, dass das Wetter konstant bleiben soll.

Silber muss doch noch warten

Da habe ich mich wohl zu früh gefreut. Inzwischen bin ich zwar bei Download 1001 angekommen. Dann muss ich aber feststellen, dass darunter 190 Abonnement-Downloads sind, und die werden nur zu einem Viertel gezählt. Das heißt, es fehlen doch noch schätzungsweise 150 Downloads, bis das erforderliche ,,Silber-Volumen“ erreicht ist. Schade. Immerhin schieben sich einige meiner neueren Motive, darunter die Baumscheibe mit der dicken Borke, langsam aber sicher nach vorne und werden bald schon zu den erfolgreichsten 20 Angeboten zählen. Naturmotive werden deshalb auch zukünftig den Schwerpunkt meiner microstock-Arbeit ausmachen. Dafür habe ich wohl, nicht ganz zufällig, den gewissen Draht.

Kurz vor dem Silberstatus

Es wird jetzt wieder schöner, so warten sicher einige weitere sonnige Tage auf uns. Und der Frühling kann sich so richtig entfalten. Schade, eigentlich hatte ich gehofft, heute zum Silberstatus bei fotolia aufzusteigen. Es fehlt nur noch ein Download, vielleicht von meinem Favoriten, der Kiefern-Baumscheibe? Na ja, lange kann es eigentlich nicht mehr dauern. Und neue Bilder müssen endlich auch dazukommen. Für illustrative Zwecke habe ich jüngst einige sehr gute erstellt. Aber microstock folgt eben ganz anderen Regeln, und dafür muss ich mehr planend an die Sache herangehen, also nach Themenbereichen und so, dass ich mich vor dem Spaziergang oder der Studioaufnahme eben auf dieses Thema einstimme und den Blick selektiv ausrichte.