Ausnahmefall Weihnachtsbaumleuchten

Puh, war das ein anstrengender Tag! Aber M. hatte eine schöne Geburtstagsfeier und ihren Freundinnen und einigen weiteren Bekannten und Verwandten. Wie ich höre, hat es allen sehr gut gefallen. Die Atmosphäre zuhause, der Brunch, der Besuch des Nikolaus. Und auch der Weihnachtsbaum. Auch wenn keiner ihn direkt erwähnt hat, konnte man die Bewunderung erspüren. Als ich, als die Gäste schon zu Tisch saßen, die Beleuchtung eingeschaltet hatte, konnte ich nicht umhin mich zu entschuldigen. Dass das eigentlich nicht erlaubt sei, wir aber dem Anlass entsprechend eine ,,Sondergenehmigung“ dafür hätten. Mit Blick auf das unwirtliche Regenwinterwetter draußen, hat man mir dann auch stillschweigend die Erlaubnis erteilt.

Weihnachtsglanz und Seelenverbindung

Wir haben schon lange nicht mehr eine so umfangreiche Einladung vorbereitet. Aber der 70. Ist natürlich ein besonders Datum. Inzwischen ist Land in Sicht, bevor morgen der eigentlich anstrengende Part ansteht. Ich hoffe, wir werden alle bis zum Abend bei Laune bleiben. Es freut mich besonders, dass unser Weihnachtsbaum dieses Jahr so viele verschiedene Menschen um sich herum hat. Da hatten es die letztjährigen sehr viel ruhiger. Ich glaube aber, dieses Exemplar fühlt sich in der Rolle wohl, die es ausfüllt, nämlich goldenen Glanz abzustrahlen und mit seiner Opulenz den Raum auszufüllen. Ich bin sicher, das wird einen wesentlichen Teil zum Gelingen der Feier beitragen. Denn wer, wenn nicht der Weihnachtsbaum, vermag es, die Seelen der Menschen über Grenzen hinweg in ihrem gemeinsamen Ursprung zu verbinden.

Zur Vollendung hin ausgerichtet

Der Anfang dieser letzten Adventswoche hat schon gezeigt, dass die Menschen auf Feiertag eingestellt sind. Sie scheinen schon in einer anderen Welt, setzen schon Prioritäten, was unbedingt in diesem Jahr zum Abschluss zu bringen ist, und was nicht. Ich bin froh, dass wir das Hauptsymbol dieses Abschlusses, den Weihnachtsbaum bereits fertig vorbereitet haben, sogar mit beleuchteter Krippe, nachdem die heilige Familie zwei Jahre lang im Dunkeln gesessen hatte. Aber es ist wichtig, dass er erst am Heiligen Abend in seiner ganzen Pracht erleuchtet. Deshalb habe ich mir gestern auch nur die Krippenbeleuchtung alleine angesehen. Besonders schön finde ich dieses Jahr, dass der Baum in seiner Gold-Ästhetik selbst ohne Lichter bereits aus sich heraus einen wunderbar vollen Goldglanz ausstrahlt. Ich glaube, dieser Baum war tatsächlich zum Weihnachtsbaum bestimmt. Mit diesem Schmuck fühlt er sich sichtlich wohl. Es scheint, dass sein ganzes Wachsen auf diese Vollendung hin ausgerichtet war. Das Gefühl hatte ich nicht immer so deutlich wie bei unserem diesjährigen Weihnachtsbaum.

Der Weihnachtsbaum als seelischer Archetypus

Die Treffen mit alten Bekannten und Partnern während der Vorweihnachtszeit haben etwas Erfrischendes. Man bezieht sich auf gemeinsam Erlebtes und schließt gleichzeitig symbolisch mit den Erlebnissen des Jahres ab. Ob die Wünschen, sich künftig wieder häufiger zu sprechen, immer fruchten, ist eine andere Frage. Solche Rituale im Umfeld des Weihnachtsfestes sind für mich etwas Notwendiges. Es ist so, als ob man sonst die Möglichkeiten kultureller Kommunikation nicht vollständig nutzen würde. Und es begegnen einem dabei eben die universellen Symbole, die jeder versteht. Eben deshalb ist ein Gespräch über den Weihnachtsbaum mit fast jedem Menschen möglich. In dem Moment merkt man, dass es eben doch noch Dinge gibt, die man nicht umständlich und mühsam erklären muss. Die zu den seelischen Archetypen gehören, die wir alle einfach mitbringen, und die später mal mehr, mal weniger umfangreich individualisiert und aktualisiert werden.

Goldener Weihnachtsbaum

Ich denke, der Weihnachtsbaum ist wieder gut gelungen. Und die Entscheidung für Gold als Grundelement war genau richtig. Er unterscheidet sich durch diese Entscheidung stark von den Bäumen der Vorjahre. Ganz vieles, was ich sonst verwendet habe, ist diesmal nicht zum Einsatz gekommen. Nur, was zur goldfarbenen Grundstimmung passt. Also alle Glas-Elemente z. B., alle Strohsterne, die weißen oder goldenen Faden enthalten, die goldfarben und weiß glitzernden Samtdekorationen und die wenigen aus Holz geschnitzten Baumanhänger. Das Gesamtbild ist sehr stimmig und wirkt dezent opulent. Dazu trägt auch der weit ausladende Astaufbau des Baums bei, der gerade im Dunkeln wunderbar leuchtet und sich jetzt schon in seiner Rolle als Symbolbaum zu gefallen scheint. Vielleicht kriegen wir auch die Beleuchtung des Grippchens noch hin. Dann wäre die Szene erstmals seit 2 Jahren wieder von einem Oberlicht beschienen.

Vorüberlegungen zum Weihnachtsbaum

Heute war noch einmal eine Menge abzuarbeiten. Schließlich will ich mich morgen ganz auf den Weihnachtsbaum konzentrieren. Ich hoffe, wir werden mit den ausladenden Ästen zurechtkommen. Vor allem hoffe ich, dass wir einen Schmuck realisieren, der dem Charakter des Baums entspricht und unserem Esszimmer einen unverwechselbaren weihnachtlichen Glanz verleiht. Weil M. Gold dem Silber vorzieht, habe ich noch einen größeren Satz goldfarbener Kugeln besorgt. Damit waren wir seit Jahren eher unterversorgt bzw. haben lange Zeit auf Kugeln ganz verzichtet. Ich finde aber, dass sie dem Baum einen klassischen, akzentbetonten Charakter verleihen. Deshalb will ich dieses Jahr einmal von gewissen Routinen der letzten Zeit abweichen. Eine gelassene Arbeitsatmosphäre wäre gut. Umso besser kann der Baum gelingen.

Im Schlepptau der Weihnachtsmotive

Die heute im Kundenauftrag gestalteten Weihnachtsgrüße dürften wohl die letzten für dieses Jahr sein. Aber man weiß nie, wer auf den letzten Drücker vielleicht doch noch nachkommt. Was microstock betrifft, bin ich über Nachzügler ganz froh. Nur noch 2 Downloads, und ich habe meinen Silberstatus erreicht. Interessanterweise finden auch meine Baum-Bilder im Schlepptau der Weihnachtsmotive in dieser Vorweihnachtszeit unverhoffte Interessenten. Schade, dass ich nicht noch über mehr solcher Schwerpunktthemen verfüge. Dann wäre das Jahr gleichmäßiger abgedeckt. Als mögliche Felder kann ich mir ,,Vintage“ und ,,Materialtexturen“ vorstellen. Vielleicht gelingt es mir ,,zwischen den Jahren“, das Thema Beleuchtung noch einmal verstärkt in den Blick zu nehmen. Damit würden die Chancen für einen kontinuierlicheren Ausbau des Portfolios wachsen.

Mehr Aufmerksamkeit durch Reduktion

M. hat einen weiteren Weihnachtskranz an der Eingangstür drapiert. Es ist ein Geschenk von einer ihrer Freundinnen, mit viel Efeu und Stechpalme und wenig Tannengrün. Meiner Vorstellung nach ist es für weihnachtliche Kränze vorteilhafter, wenn das Verhältnis umgekehrt ist: Viel Nadelbaumgrün und ein wenig Ergänzung mit weiteren weihnachtlichen Symbolgewächsen. Dann fallen die nämlich mehr ins Auge, während die Nadelzweige eine generell verständliche Basis darstellen. Es ist wie bei so vielem: Durch Reduktion erreicht man mehr Aufmerksamkeit und Konzentration auf das Wesentliche beziehungsweise Gewollte.

Wer, wenn nicht der Weihnachtsbaum?

Ich weiß nicht wirklich, woran es liegt. Aber V. scheint immer weniger in der Lage zu sein, sich außerhalb seiner Gewohnheiten und persönlichen Ansichten zu bewegen. Und so hat er sich doch tatsächlich heute der Teilnahme am Weihnachtsbaumeinkauf verweigert. Er hätte das im vergangenen Jahr bereits angekündigt. Daran kann ich mich allerdings nicht erinnern. Wie auch immer, dass gerade eines der Hauptsymbole des Gemeinschaftsfestes Weihnachten Gegenstand einer Kommunikationsverweigerung sein könnte, hätte ich nicht für möglich gehalten. So war M. zum ersten Mal überhaupt dabei, als es darum ging, den richtigen Baum zu finden. Wir haben uns nur bei unserem Lieblingshändler umgesehen, der in den vergangenen Jahren eigentlich immer die beste Qualität liefern konnte. Und nach einigem Suchen, Vergleichen und Abwägen haben wir ihn dann auch gefunden, unseren diesjährigen Weihnachtsbaum. Ein sehr ausladendes Exemplar, mit dichtem Astaufbau, auch im oberen Drittel, was ich für die Optik sehr wichtig erachte. Vor allem deshalb haben wir uns letztlich für dieses Exemplar entschieden, auch wenn die Nadeln nicht ganz so kräftig sind wie bei einigen seiner Konkurrenten. Ich hoffe, wir werden mit der Breite hinkommen und der Baum wird genau den Schmuck erhalten, der zu ihm passt und ihm und dem Raum gerecht wird. Das ist nicht unwichtig, denn so viele Menschen, wie in diesem Jahr haben unseren Weihnachtsbaum wohl in der Vergangenheit noch nie gesehen. Ich werde mir Mühe geben. Ungeduld in Sachen Weihnachtsbaumwahl scheint übrigens durchaus verbreitet zu sein. Wenn man andere Kunden beim Weihnachtsbaumhändler so beobachtet, fällt auf, dass viele zwar recht konkrete Vorstellungen haben und Kriterien nennen, das Vergleichen ihnen aber recht schnell zu viel wird, weshalb sie dann letztlich eine wenig nachvollziehbare Entscheidung treffen. Gerade so, als ob es darum ginge, die Sache in einem gesetzten Zeitrahmen hinter sich zu bringen. Ich finde so etwas schlimm, und dass viele, die allein leben, auf einen Weihnachtsbaum verzichten, das kann ich im Übrigen ebenfalls nicht verstehen. Der Baum könnte ja gerade Verknüpfungen herstellen, die sonst vermisst werden. Wer, wenn nicht der Weihnachtsbaum?

Ende der Weihnachtsbildersuche

Die microstock-Weihnachtssaison scheint jetzt doch vorbei zu sein. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen der letzten Jahre. Oftmals war schon Anfang Dezember ein Einbruch des Interesses an Weihnachtsmotiven festzustellen. Dieses Jahr scheint sich das etwas länger gehalten zu haben. Was jetzt noch kommt, sind sicherlich eher private Verwender, die noch kurzfristig Motive für ihre Weihnachtsmail suchen. Ich hoffe, dass auch einige zu meinem Portfolio finden. Das würde die jetzt stärker gewordenen neuen Motive noch ein Stück weiter nach vorne bringen – und mich ganz nahe an den fotolia-Silberrang. Es fehlen nur noch 8 ganze Downloads dazu. Das dürfte bis Jahresende zu schaffen sein. Schade allerdings, dass unter dem Suchbegriff ,,Weihnachtsbaum“ keines meiner Fotos mehr auf der ersten Suchseite zu finden ist. Gerade die Erfolgsfotografien der Vorjahre sind einfach weggerutscht. Bleibt zu hoffen, dass sie durch einen dieser Zufälle, die ich schon häufig beobachten konnte, wieder an die Oberfläche gespült werden. Vielleicht dann in 2012.

Feiertagsplanung

Dieses Jahr müssen wir sehr vorausschauend sein in punkto Feiertagsplanung. Ms vorgeschalteter Geburtstag, der dem Anlass entsprechend wirklich gefeiert wird, hat uns veranlasst, einiges früher zu erledigen als in ,,normalen“ Jahren. So zum Beispiel die Besorgungen und das Verpacken der Geschenke. Ich hoffe, dass uns der erhoffte Vorsprung dann auch tatsächlich bleibt. Noch mehr hoffe ich, dass die Einladung unproblematisch abläuft und so, wie M. es sich wünscht. Bleibt die Frage, wann wir den Weihnachtsbaum holen. Wenn er am Samstag aufgestellt und geschmückt werden soll, muss es wohl während der Woche geschehen. Hoffen wir, dass wir diesmal eine gute Auswahl antreffen und ein standesgemäßes Exemplar für uns aussuchen können.

Keine neuen Weihnachtsbaumsymbole

Noch ein Tag, der im Zeichen der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest stand. Eigentlich ist einkaufen weder Ms noch meine Sache. Aber ich denke, wir konnten unsere Vorhaben ganz gut umsetzen und haben in einigen Stunden ein umfangreiches Besorgungsprogramm erfolgreich absolviert. Einige Posten wurden zwar auf dem Merkzettel vergessen, aber das Ausstehende ist noch ohne weiteres nachzuholen. Meine routinemäßige Ausschau nach neuen Weihnachtsdekorationen, insbesondere Weihnachtsbaumsymbolen, war in dieser Saison nicht erfolgreich. Es muss schon etwas ganz Besonderes sein, das meine kleine Sammlung wirklich erweitert, wenn ich mich entschließen sollte. In diesem Jahr sieht es aber so aus, als ob die allzu glatten und mit einem nivellierten Geschmack kompatiblen Designs dominieren. Leider war bisher kein aussichtsreicher Kandidat für meine Sammlung dabei.

Arbeitsroutinen

Ganz schön heftig, so viele Armbänder auf einmal zu bearbeiten. Ich habe bis in die Abendstunden gebraucht, um alle Perlen auf Länge zu bringen und die Hauptperlen und Schlusstücke ganz abzuschließen. Irgendwann zeigen sich dann doch Ermüdungserscheinungen, wenn die Wiederholungen derselben Arbeitsphasen kein Ende mehr nehmen wollen. Aber es kann auch von Vorteil sein, wenn man einen Arbeitsschritt zu Ende bringt. Umso leichter kann man am Folgetag anknüpfen. Ich beobachte dabei ein Phänomen, das dem von Fußballspielern im Turnier ähnlich scheint, die am Ende nochmal alle Reserven mobilisieren, um das Spiel zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen: Wenn man sich dem Ende nähert, verselbständigt sich die Routine, und man sieht vor allem das Endergebnis vor Augen. Das kann dann das Arbeitstempo noch einmal beschleunigen.

Der Weihnachtsbaumkauf steht bevor

M. hat Recht. Tatsächlich bleibt nicht mehr allzu viel Zeit, den Weihnachtsbaum zu besorgen. Ich glaube dennoch nicht, dass wir es schon an diesem Wochenende schaffen. Das muss dann wohl während der Woche passieren. Offenbar ist es M. dieses Jahr besonders wichtig, einen schönen großen Baum zu haben, wegen der Geburtstagseinladung. So hoffe ich, dass V. wenigstens diesmal etwas mehr Geduld mitbringt, bis wir den richtigen gefunden haben. Das ist eigentlich nie einfach und setzt auch bei dem Händler ein gewisses Entgegenkommen voraus. Mal sehen, ob wir Glück haben.

Aufgabenreiche Weihnachtszeit

Das war ein ziemlich langer Holztag. Drei Armbänder am Nachmittag fertiggestellt. Viel mehr ist an einem Tag nicht zu schaffen. Und morgen geht’s weiter, mit spannenden Hölzern und einer interessanten Zusammenstellung. Also die Zeit bis Weihnachten ist wahrlich mit Aufgaben angefüllt. Es freut mich, dass ich trotzdem zwischendruch Freude am Hören weihnachtlicher Musik oder am Lesen weihnachtsbezogener Texte habe. Diese Fähigkeit habe ich mir erhalten. Und ich hoffe, sie wird nie verloren gehen.

Wandelröschendiskussionen

M. hat sich heute wieder über meine Weigerung beklagt, die beiden Wandelröschenstöcke zurückzuschneiden. Eben weil es ihrer Vorstellung widerspricht, bis wann bestimmte Gartenarbeiten spätestens erledigt sein sollen. Dabei geht es mir doch nur darum, die Stöcke so gut wie möglich für das neue Frühjahr vorzubereiten. Ich denke aber, dass der Winter nun doch langsam Einzug hält. Die Witterung ist kaum noch herbstlich zu nennen, von den Temperaturen manchmal abgesehen. Inzwischen schleicht sich diese typische Winterkälte in einen hinein. Ein Zeichen, dass der Jahreswechsel nicht mehr weit ist. Insofern wird der Schnitt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn die Blüten jetzt tatsächlich abfallen und die Blätter tatsächlich schlapp machen, dann ist der richtige Zeitpunkt, auch um die gestützten Sträucher in ihr Winterkellerquartier zu bringen.

Eine Kondensation des Lichts

Die Arbeit mit Holz ist doch nicht das Schlechteste für diese Jahreszeit. Sonst bringe ich Holz ja eigentlich mit Licht und Sonne in Verbindung. Und dann ist gerade das Arbeiten draußen natürlich schöner. Aber es symbolisiert eben auch das Licht, stellt quasi eine Kondensation des Lichts dar. Und so kann das handwerkliche Arbeiten mit Holz das Licht wieder zurückholen, ein Stück der helleren Jahreszeit lebendig werden lassen. Wenn diese Symbolik auch den späteren Trägern offensichtlich wird, dann ist die Intention des Wunschbaum-Shop-Projekts voll und ganz verwirklicht. Dass sich gerade so kurz vor Weihnachten viele wieder davon angesprochen fühlen, finde ich besonders motivierend.

Ruhepol Adventsonntag

Inzwischen sondiere ich schon mögliche Motive für meine diesjährige Weihnachtsmotive-Fotoserie. Da kommt einiges in Frage, z. B. der Adventskranz mit Paillettenaufsatz und weißer Kerze. Oder Rudolf, unser Plüsch-Rentier, vor weihnachtlichem Hintergrund, versteht sich. Auch eine Neuauflage des Glasweihnachtsbaums habe ich mir vorgenommen. Dabei will ich diesmal nur den oberen Teil ins Bild bringen, da die Spiegelungen des unteren eher störend wirken und die Form der Weihnachtsbaumsilhouette und die sich darin spiegelnden und durchscheinenden Farben noch deutlicher hervortreten. Denn unmittelbare Aussage ist immer besser, gerade im Bereich von Symbolmotiven. Ansonsten genieße ich die Ruhe der Adventssonntage. Bevor die Wochentage die eigentlich unvermeidliche Unruhe der Vorweihnachtszeit wieder zum Vorschein bringen.

Vertrauen in den Zyklus des Natürlichen

V. hat ganz tolle mit Flechten bewachsene Zweige gefunden. Zusammen mit den künstlichen Glitzerzweigen sind sie eine wunderbare Weihnachtsdekoration, die Freude macht. Wir hatten im letzten Jahr schon ähnliche, die waren aber weniger verästelt. Diese hier sind viel attraktiver, wirken in ihrem filigranen Aufbau sehr natürlich. Und tatsächlich standen sie ja auch vor wenigen Tagen noch im Freien. Eine schönere Weihnachtssymbolik kann man sich kaum vorstellen als dieses Hereinholen des Gewachsenen in einer Jahreszeit, in der das Dunkel zunehmend dominanter wird. Auch wenn diese Zweige vermutlich schon vorher abgestorben waren, wirken sie wie Sinnbilder der jahreszeitentypischen Vegetation. So steht eben manchmal das Tote für die Hoffnung auf Leben, das Farbreduzierte für die bunten Farben des Frühlings, der dem unwirtlichen Winter folgt. Es ist so, als ob die Fülle und Farbigkeit in der Kargheit und im Grau verborgen liegt. Es braucht nur unser Vertrauen in den unerschütterlichen Zyklus des Natürlichen.

Reizvolle Kontraste

Es ging doch ganz gut voran mit meiner heutigen Holzarbeit. Immerhin sind schon alle Perlen auf Länge gebracht. Morgen also Bohren, Feinarbeit und Schleifen, ein tagfüllendes Programm. Und es macht Spaß, besonders wenn die Hölzer/Bäume unterschiedlichen Charakter haben und man sehr schön mit den Kontrasten arbeiten kann. Bei der Kombination Eiche & Weide ist das zweifellos der Fall. Eine kontrastreichere Paarung kann man sich kaum vorstellen. Interessanterweise spiegelt sich dies schon auf der Oberfläche: hell-dunkel, weich-hart, amorph-strukturiert. Natürlich stellt das auch besondere Herausforderungen an die handwerkliche Technik und die ständige Anpassung an die Erfordernisse und Eigenarten des jeweiligen Materials. Aber die kenne ich inzwischen in- und auswendig. Insofern eher eine Routine, deren Reiz von der Wechselhaftigkeit der Hölzer und ihrer immer wieder neuen Kombinationen rührt.

Symbollichter

Nach dem untypisch freundlichen November jetzt ein düsterer Start in den Dezember. Der Winter scheint sich nun doch durchzusetzen. Beim morgen- oder abendlichen Blick vors Haus geben die beleuchteten Weihnachtsdekorationen ein Stück des Lichts zurück, das wir aus der Natur nun vermissen. Der grüne Dekoweihnachtsbaum mit dem Drahtgerüst, der Textilfaserbespannung und den LED-Leuchten funkelt durchs Fenster und erinnert so machen passierenden Autofahrer daran, dass Weihnachten nicht mehr weit ist. Für uns eine Zeit der Ruhe, die gegen Ende aber eher hektisch ausfallen dürfte. Wenn nämlich gewisse Geburtstagsfeierlichkeiten zum Fest fast nahtlos übergehen und besondere Anforderungen an die Kommunikation über Familiengrenzen hinweg stellen.

Winter lässt warten

Mal wieder ein Rekordmonat. Diesmal war es die für die Jahreszeit absolut untypische Trockenheit, die den November von allen zuvor beobachteten unterschied. Und mit Blick auf die beiden letzten Jahre war der November auch deutlich sonniger, ungefähr ein Drittel mehr Sonnenlicht hat uns erreicht und dem Monat einiges von seiner traditionellen Tristesse genommen. Wer weiß, was nun der Dezember noch an Überraschungen bringt. Wir haben ja auch schon ziemlich sonnige Wintermonate erlebt. Würde mich nicht wundern, wenn ein solcher wieder vor der Tür steht. Seltsam, das Wandelröschen konnten wir immer noch nicht zurückschneiden, da die Blätter nach wie vor nicht vertrocknet sind. Ein Zeichen dafür, dass doch noch einiges an Flüssigkeit im Astgehölz steckt. Ich warte deshalb lieber noch etwas ab, bis man wirkliche Frostwirkungen an den Blättern bemerkt. Dann wird sich der Strauch wohl endgültig in den Winter verabschieden. Und dann habe ich auch keine Bedenken, dass genügend Nährstoffe im Wurzelstock gespeichert wurden, um im Frühjahr vor dem ersten Austreiben wieder direkt zur Verfügung zu stehen.

Ungeahnte Eindrücke

Ein weiterer Tag im Zeichen der Vorbereitung auf Weihnachten. Nahezu alle Grußkarten für mich und den Rest der Familie sind jetzt erstellt. Aber ich bin sicher, es werden noch einige Nachproduktionen nötig sein. Diesmal habe ich mich ganz auf das eine Motiv, den Glasweihnachtsbaum konzentriert. Je länger ich Varianten auf Grundlage dieses Bildes ausprobiert habe, desto mehr ist mir diese Fotografie ans Herz gewachsen. Sie interpretiert den Geist der Weihnacht in einer ganz frischen, farbenfrohen Weise. Gefällt mir sehr gut. Und ich weiß, dass es auch von anderen so wahrgenommen wird. Ein guter Grund, in dieser Richtung in dieser Weihnachtssaison weiter zu arbeiten. Vielleicht sogar noch einmal mit diesem Glasbaum. Hoffentlich aber mit einer ganzen Reihe neuer Objekte, die das Weihnachtsfest um weitere ungeahnte Eindrücke bereichern.

Gute Bilanz

Mein Arbeitszimmer ist nach dem gestrigen Weihnachtsarrangement wirklich sehr gemütlich. Vor- und hinter mir überall Weihnachtsbäumchen. Da glitzert und funkelt es von allen Seiten. Und im übrigen Wohnbereich ist es ähnlich. Schön, dass die Adventszeit gerade erst begonnen hat. Mit dem Ausdrucken der Grußkarten gibt’s zurzeit noch einige Probleme, wieder einmal eine Nachwirkung des neuen Betriebssystems, das alle möglichen Inkompatibilitäten nach sich zieht. Drei neue Armbänder kann ich morgen einfädeln. Und das Jahr ist noch nicht zu Ende. Eigentlich eine gute Bilanz, nicht nur bei den Sonnenstunden.

Neue Eindrücke der Vorweihnachtszeit

Nun steht sie wieder, meine Weihnachtsbäume und Weihnachtsschmuckgalerie. Diesmal ging mir das Arrangieren der zahlreichen Figürchen, Anhänger, Spieluhren und anderen Dekoutensilien sehr leicht von der Hand. Und die Verteilung im Raum gefällt mir gut, ebenso wie unser ungewöhnlicher Adventskranz und die vielen kleinen Weihnachtsschmuckstücke, die M. zur festlichen Gestaltung unseres Wohnbereichs verwendet. Eigentlich ist da jedes Jahr ein wenig anders. Schön, so können wir das Fest in seiner anregenden Universalität immer wieder bewusst wahrnehmen, ohne in dumpfe Routinen abzutauchen. Ich wünsche mir für diese Weihnachtssaison noch eine ganze Reihe neuer Eindrücke, um in der Symbolik der Vorweihnachtszeit neue, der Zeit gemäße Facetten erkennen und kreativ verarbeiten zu können.

Natürlicher Adventschmuck

Bis zum Abend konnten wir den größten Teil unserer Adventschmuckarrangements abschließen. Einige Kleinigkeiten haben wir auf morgen verlegt. Das wichtigste war wieder: Der Kranz für Gs Grab, diesmal ein gekaufter, den M. aber sehr schön zusätzlich mit Mistelzweigen und Efeufrüchten geschmückt hat. Im Ergebnis ist er dem vollständig selber gebundenen sehr ähnlich. Und auf dem Bett aus Tannenzweigen, das wir schon für Allerheiligen angelegt hatten, ergibt sich ein stimmiges Bild. Dann der Adventskranz. Die Basis ist auch ein gekaufter Kranz. Als M. den Paillettenkranz herunter brache, hatte ich die Idee, ihn auf den Kranz aus Immergrün zu drapieren. Damit bleibt der natürlich Grund sichtbar, löst sich zu allen Seiten aber in einem Glitzermeer auf. Wir fanden das spontan ansprechend. Außerdem zieren nur noch vier weiße Filzanhänger in Tannenbaumform diesen ganz ungewöhnlichen Adventskranz. Statt der üblichen vier Kerzen werden wir nur eine mächtige in die Mitte stellen. Das ist schlüssiger. Die Symbolik der vier Adventstage werden wir parallel mit unserem vierteiligen Rentierkerzenhalter berücksichtigen. Dann müssen wir es nur noch schaffen, beide so zu positionieren, dass man sie zusammen im Blick haben kann. Auch Ms weihnachtliches Gesteck aus Nadelbaumzweigen (Tanne und Zypresse) ist wieder sehr gut gelungen. Ich habe die zwei großen Lichterketten um die Zweige gewickelt, so dass es jetzt draußen wunderbar glitzert. In die Mitte noch das kleine Rentiersymbol aus Korbgeflecht und im Vordergrund einige frisch geschnittene Mistelzweige mit weißen Beeren. Ein sehr schönes Gesteck, das jedem Besucher die vegetative Symbolik der Weihnacht in plastischer Form vor Augen führt.

Weihnachtsglasbaum

M. hat schon einiges an weihnachtlicher Dekoration für den 1. Advent arrangiert. Ich hoffe, das kann in diesem Jahr einmal ruhiger ablaufen, für sie ein Test, die Dinge etwas gelassener anzugehen. Und bis Weihnachten gibt es sukzessive ohnehin noch vieles zu tun. An den Feiertagen möchte ich dann nach Möglichkeit, wieder die besondere Atmosphäre der weihnachtlichen Symbolik in neuen Fotografien festhalten. Idealerweise steht am Ende erneut eine Reihe von Weihnachtsfotos, die ich im kommenden Jahr für die Weihnachtsgrüße verarbeiten kann. Der letztjährige Dekoweihnachtsbaum aus Glas ist mir sehr ans Herz gewachsen. Eine Variante, die nur den oberen Teil berücksichtigt und damit die Formensymbolik noch augenfälliger macht, ist nun die Grundlage für verschiedene Versionen meiner Weihnachtskarte 2011.

Sommerlicher Schlafapfel

Krafthölzer

Gleich drei kraftvolle Hölzer verarbeite ich zurzeit: Eibe, einer meiner eigenen Lebensbäume, Esskastanie und Walnuss, mein zweiter Lebensbaum. Das macht natürlich Freude. Das orangerot des Eibenholzes mit seiner amorphen Struktur, Elastizität und lebendigen Zeichnung, der Ferrari unter den Hölzern, wie es Mauro Corona ausgedrückt hat. Und dann das braun-grau-schwarz gezeichnete Walnussholz mit seiner dichten Unergründlichkeit. Es ist diesmal als Partner-Armband mit der Esskastanie kombiniert, ebenfalls ein Kraft- und Fruchtbaum, dessen Porigkeit in geölter Form eine außerordentlich dekorative Oberfläche hervorbringt, welche die Mächtigkeit und symbolische Kraft des Baumes wiederspiegelt. Eine Arbeit zwar überwiegend im Keller und künstlichen Licht, bei dieser Jahreszeit unvermeidlich, aber dennoch sehr nah an der besonderen ästhetischen Qualität und symbolischen Stärke natürlicher Hölzer in ihrer Artzugehörigkeit.

Kapriolenjahr

Dieser November ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Möglicherweise wird es der trockenste aller Zeiten, mit bisher nicht einmal einem Liter Regen pro Quadratmeter. 20-mal weniger als im bisherigen Trockenheitsrekord-November von 1920. Er setzt damit die Kapriolen fort, die das gesamte Jahr gekennzeichnet haben. Ich denke insbesondere an den verregneten und ziemlich sonnenarmen Sommer, das irrsinnig sonnige Frühjahr und den ziemlich warmen Herbst. Mal sehen, wie der Winter ausfällt. Allerdings wird es jetzt schon empfindlich kalt, wenn die Sonne nicht zum Vorschein kommt oder wie meistens am Vormittag, die dichte Hochnebeldecke lange nicht durchdringen kann. Gutes Wetter für die Makrofotografie wäre das, wenn es denn interessante Motive gäbe. Aber die Bäume sind meist kahl, in der Regel aber blüten- und fruchtlos. Das macht die Sache weniger spannend. Im gleichen Moment besinnen sich die Menschen auf die Symbolik der Bäume, ihren Lebenswillen, ihre Lebenssymbolik. Und das ist gut für den Wunschbaum-Shop, gerade jetzt so nah an Weihnachten.

Vorgedanken an den Weihnachtsbaum

Einige heftig dekorierte Geschäfts- und Hausfassaden sieht man schon in diesen Tagen. Aber bei den meisten ist Weihnachten noch nicht so richtig angekommen. So scheint es mir in diesem Jahr. Dass die Menschen eine längere Anlaufzeit für das Fest benötigen. Ich bin meinerseits sehr froh, dass Ms Zustand sich so schnell gebessert hat. Ich hoffe, dass wir jetzt alle zusammen die Vorweihnachtszeit mit möglichst wenig Hektik erleben dürfen. Viele Vorbereitungen konnte ich ja auch schon erledigen. Das ist gut, denn es stehen ja noch einige Ereignisse ,,außer der Reihe“ an, die zusätzliche Zeit beanspruchen. Ein regelmäßiges Ereignis wird dagegen die Auswahl des Weihnachtsbaums sein. Hoffentlich macht V. nicht wieder so einen Aufstand wie in den Vorjahren. Es ist wichtig, dass man sich bei dieser Auswahl Zeit lässt, um mit Geduld den genau richtigen Baum auswählen zu können. Mal sehen, ob die diesjährigen wieder dichter gewachsen sind. Das war im Vorjahr ein echtes Problem. Sehr schwer, ein passendes Exemplar zu ergattern. Leicht und ohne Anstrengung wäre natürlich am schönsten, denn dann kann man die freie Energie in das Schmücken investieren.

Symbolische Stärke der Weihnacht

Der Glasweihnachtsbaum ist eine gute Wahl für die diesjährige Weihnachtskarte. Ich habe inzwischen verschiedene Varianten durchprobiert, mit und ohne Perspektive, mit und ohne gerundete Ecken und Randplastizität. Letztlich ist es das Hauptmotiv, das die emotionale Botschaft transportiert. Und die kommt in diesem Bild sehr frisch, lichtvoll und irgendwie heiter daher. Eine besondere weihnachtliche Stimmung wird darin zum Ausdruck gebracht, vielleicht deshalb denke ich auch daran, den Gruß zu Beginn der Adventszeit zu versenden. Dann kann die Vorfreude, das Erwarten des Weihnachtsfestes im Zentrum stehen, ein Prozess, der die eigentlichen Feiertage erst möglich macht und ohne den die enorme symbolische Stärke der Weihnacht nicht vorstellbar ist.