Den Bäumen sehr nahe

Tolles Sommerwetter, das hilft bei der ungewöhnlich intensiven Arbeitsbelastung und den vielen kniffligen Herausforderungen. So eine Verstärkung vom natürlichen Umfeld ist da Gold wert und kann gerne in der Form weitergehen. Leider soll es aber ab der Wochenmitte wechselhafter werden, das ganz tolle Sommerwetter macht dann wohl Pause. Ich freue mich auf diese weitere Arbeit, blicke aber auch auf etwas Ausgleich und wieder mehr kreative und handwerkliche Arbeit zwischendurch. Am liebst mit Holz, auch weil ich dann den Bäumen auf eine Art besonders nahe bin.

Wieder sehr techniklastig

Schon wieder so ein extrem techniklastiger Arbeitstag, der wie in letzter Zeit so häufig nicht mehr enden zu wollen scheint. Ich freue mich regelrecht auf das Blumengießen am Abend, weil ich in diesen Tagen so kaum mal an die frische Luft und in Kontakt mit dem Garten, den Blumen, den Gartenbäumen käme. Ist ein bisschen zu viel davon in der letzten Zeit. Ich hoffe, es wir sich bald normalisieren und wir können die Vorzüge der sommerlichen Jahreszeit wirklich genießen und auch jahreszeittypisch nutzen.

Wir freuen uns auf die Gartensaison

Ein arbeitsintensiver, aber schöner und ruhiger Sonntag, der Lust auf die kommende Sommerzeit macht. Ich freue mich auf die ersten wirklichen Aufenthalte im Garten bzw. in unserem Sitzbereich. Und darauf, dass wir die Gartenarbeit so richtig aufnehmen und währenddessen die Blumen und Gemüsepflanzen beim Gedeihen zusehen können. Natürlich soll es auch den Gartenbäumen gut gehen. Für die richtige Ausdünnung der Kronenäste habe ich vor Monaten schon gesorgt. So kann es diesmal ein hoffentlich gutes Baum(obst)jahr werden.

Sommerliche Erwartungen und unverhoffte Bienennachfolge

Es ist schön, dass wir gleich beim ersten Geschäft alle Sommerblumen finden konnten, die ich am Nachmittag gleich eingepflanzt habe. Oder fast alle. Die Geranien, die wir traditionell in den Blumenkästen an der Einfahrt pflanzen, waren nicht zu bekommen, nicht in guter Qualität. So werde ich das wohl nächste Woche nachholen. Da die Kästen schon mit Erde befüllt sind, ist das keine große Sache mehr. Die heute gefundene Auswahl ist wieder sehr farbenfroh und abwechslungsreich. Eine Mischung zwischen Arten, die wir kennen und schätzen gelernt haben, sowie einer Reihe von neuen Blumensorten, die wir erst kennenlernen müssen. Aber ich bin recht zuversichtlich, dass wir dieses Jahr viel Freude an den Sommerblumen haben werden, zumal es vermutlich wieder ein sonnenreicher und warmer Sommer wird. Nach zwei Jahren eher durchwachsener Sommermonate. V. ist von den bekannten Einschränkungen abgesehen, zurzeit auch wieder guten Mutes, was v. a. damit zusammenhängt, dass wie aus dem Nichts zwei Bienenvölker aufgetaucht sind, die nun doch wieder einen Grundstock für die Imkerei bilden. Eigentlich sollte dieses Jahr Schluss sein, aber ein Schwarm, der sich selbst eingenistet hat und ein weiterer, den V. von extern geholt hat, sind nun zwei „wilde“ Nachfolger. Bin gespannt, ob das funktioniert. Gerade blüht ja wieder der Weißdorn, dann gibts auch Gelegenheiten, so dass wir mit einem zumindest kleinen Honigertrag rechnen können. Wenn nur die Asiatische Riesenhornisse nicht wieder zuschlägt und auch diese unverhoffte Errungenschaft wieder zunichtemacht

Vegetabiler Ausgleich bei zu viel Technikaufgaben

Nach dem Technik-Marathon heute freue ich mich darauf, morgen zusammen mit M. die Sommerblumen für rund ums Haus auszusuchen und einzupflanzen. Dann können wir auch die Sitzgarnitur für den Garten auspacken und die Gartensaison damit richtig starten. Vielleicht schaffe ich es zudem, einige der schon größer gewachsenen Chilipflanzen umzutopfen, damit sie mehr Erde zum Weiterwachsen bekommen. Diese Gartenarbeit und Arbeit mit Pflanzen wird morgen ein guter Ausgleich sein, auch wenn die Technikaufgaben nicht ganz wegfallen können.

Überwindung des Technischen

Die Technik ist zurzeit anstrengender denn je, und ein Ende dieses Umstands ist kaum absehbar. So hoffe ich auf eine Entspannung in den nächsten Tagen. Und dass die Naturthemen, v. a. am Beispiel und im Spiegel der Bäume, wieder an Bedeutung im Alltag gewinnen. Dafür bedarf es einer grundlegenden Aufnahmebereitschaft. Auch die muss zunächst geschaffen werden – so mir das gegenwärtig gelingen sollte.

Wertvoller Kontakt mit den Bäumen

Wieder einer dieser anstrengenden Tage, ich hoffe das beruhigt sich bald auch wieder einmal. Und ich hoffe, die Gelegenheit fürs kunsthandwerkliche Arbeiten kehren öfter als zuletzt zurück, weil das einen echten Ausgleich schafft. Der Kontakt mit den Bäumen und der Energie ihres Holzes ist für mich etwas Wertvolles.

Dem Rückgang entgegenwirken

Eine tolle Frühsommeratmosphäre, die nur durch diese nervöse und gleichzeitig paralysierte Grundstimmung unter den Menschen eingetrübt wird. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, uns von dieser anhaltenden Lähmung zu befreien und befreit einer mehr auf Ursprüngliches bezogene Denkart zu folgen. Das fällt vielen immer noch schwer, aber es gibt keine Alternative, wollen wir nicht in einer Schleife anhaltenden Rückgangs und Niedergangs gefangen bleiben. Der Knoten muss platzen, der berühmt Ruck muss passieren, und wir wollen versuchen, einen mindestens kleinen Anstoß dazu zu geben.

Natur gegen destruktive Kommunikationskultur

Einer dieser Tage, die von Routine-Erledigungen angefüllt sind und denen auch bei wohlwollender Betrachtung nichts Positives abzugewinnen ist. Das Schlimme daran ist, dass ich das leicht voraussehen kann, weil sich die Anzeichen von Unstimmigkeit und Abweichung vom Bewährten in solchen Fällen schon im Vorfeld häufen. Es ist dann klar, dass das Ergebnis kein zufriedenstellendes sein kann. Und ich rede v. a. von kommunikativen Umständen, von sozialen Verwerfungen, von einer Entwicklung des Moralverständnisses im sozialen Miteinander, die keine zukunftsweisende ist, im Gegenteil von krasser Dekadenz geprägt ist und nur Rückschritt, wenn nicht Katastrophe bedeutet kann, sollte es sich in dieser Tendenz weiterentwickeln. Ich wünschte, die Menschen entwickelten im Umfang einer „kritischen Masse“ wieder neues Bewusstsein und Aufmerksamkeit für diese für aufmerksame (Selbst-)Beobachter so leicht identifizierbare Fehlentwicklungen. Eine Rückbesinnung auf die natürlichen Grundlagen, an die wir alle anknüpfen können, würde da z. B. helfen. Auch deshalb gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass Beiträge wie dieses Baumtagebuch etwas im kleinen Kreis von Interessenten anstoßen und aufdecken kann, was sonst noch länger unter der Decke destruktive Wirkungen hervorruft.

Das baumschädliche Vorleben einiger Schmetterlingsarten

Der Ruhetag war dringend notwendig. Auch wenn ich die Projektarbeit nicht ganz außer Acht lassen konnte, war doch am Nachmittag ein wenig Kontemplation und Lektüre möglich. Zurzeit eine Art Luxus, aber wichtig, um die geistigen Energiereserven wieder aufzufüllen. Zu viel Formales und gedanklich Konstruiertes führt eher zu geistiger Lähmung, die ich zu vermeiden suche. Deshalb sind die Sonntage ein Segen, ebenso wie alle Feiertage, die uns in Deutschland ja noch recht üppig vergönnt sind. Ein kurzer Gang durch die sonnendurchflutete Baumlandschaft am Flussdamm hat eine üppig wuchernde grüne Szene offenbart, die zeigt, dass alle Pflanzen jetzt in ihrer intensiven Wachstumsphase angekommen sind. Aufgefallen sind mir heute vor allem die Pfaffenhütchensträucher, die derzeit blühen und an denen sich die Gespinste der Pfaffenhütchen-Gespinstmotten häufen, die sich, wie der Name schon sagt, bevorzugt an dieser Gehölzart niederlassen. Rein optisch erinnern sie an den Buchsbaum-Zünsler, aber sieht noch giftiger aus und ist mir naturgemäß noch unsympathischer, hat er doch unseren Buchsbaum im letzten Sommer endgültig ruiniert. Die Gespinstmotten an den Pfaffenhütchen in der freien Landschaft wirken dagegen wie eine Kuriosität, die nicht weiter stört. Zumal im Sommer an den üppig mit auffallenden Pfaffenhütchen besetzten Sträuchern von dem Schädling nicht mehr wirklich etwas zu sehen ist.

Die Vorarbeit für unsere Sommerblumenpflanzung ist gemacht

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Wieder ein sonnenreicher Mai

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Äußere Natur als Katalysator

Die Zeit vergeht gefühlt mit zunehmendem Alter ohnehin immer schneller. Aber aktuell erscheint mir das noch verstärkt. Gerade diese Woche ist nur so dahingeflogen, leider von dem Eindruck begleitet, dass die Dinge nicht wirklich zügig vorangehen. Ich hoffe, das legt sich bald auch wieder, die Dinge werden wieder erwartbarer, gleichmäßiger und überschaubarer. Das schöne Wetter, die Wärme, die Sonne und das Grünen der Bäume und Pflanzen werden dazu beitragen können. Mehr noch vermutlich als sozial induzierte Motivation und Zuversicht. Diese natürliche Verstärkung von außen kann wie ein Katalysator wirken.

Gegen den schleichenden Niedergang

Auch das Gespräch heute Mittag mit einer sehr langjährigen Bekannten drehte sich um die jüngsten Erfahrungen rund um Medizin und die kommunikativen Auswüchse im ganzen System. Zum Teil können meine Gesprächspartner das bestätigen, haben oft ähnliche Erfahrungen gemacht. Und teilen auch die Auffassung, dass das symptomatisch ist für gewisse Zustände und Entwicklungen in der Gesellschaft generell. Leider verstärkt das die Krisengestimmtheit, die heute schon so unendlich viel ablähmt und abbremst. Da kann einem die Spucke leicht im Hals stecken bleiben, so wenig Zukunftsgerichtetheit im positiven Sinne ist derzeit und schon viel zu lange spürbar. Wir müssen da unbedingt gegensteuern, unseres kulturellen Erbes und längst erworbener Errungenschaften wegen. Und damit es wirklich voran und möglichst aufwärts gehen kann auf lange Sicht und wir uns nicht noch aktiv an einem schleichenden Niedergang beteiligen.

Die Balance halten

Viel Technik war das heute wieder einmal, aber auch verbunden mit einigen Erfolgen und überraschenden Fortschritten. Es wird in den kommenden Wochen eine Herausforderung, die vielen technischen Aufgaben zu überblicken, abzuarbeiten und miteinander zu koordinieren. Und das Inhaltliche sollte dabei gleichzeitig nicht auf der Strecke bleiben, macht es doch den Kern meiner Arbeit aus. So ziele ich wie immer auf ein gesundes Gleichgewicht und hoffe auf ein gutes Gelingen bei guter Qualität der Ergebnisse. Das immer wieder wichtige Gleichmaß zu erreichen, ist nicht einfach, aber die Beschäftigung mit meinen naturbezogenen Themen und alle daran anschließenden Projekte helfen mir sehr, diese Balance auch in turbulenten Situationen aufrechtzuerhalten.

Vorbereitung auf den Gartensommer

Schade, zurzeit komme ich kaum dazu, die Baumlandschaft auf ihren jahreszeitlichen Entwicklungsstand hin zu beobachten. Nur die Gartenbäume habe ich täglich im Blick. Und die entwickeln sich dieses Jahr sehr gut. Wenn es keine krassen Temperatureinbrüche, Hagel oder Ähnliches gibt, könnte durchaus etwas aus der Baumobsternte werden. Nach den Reinfällen der letzten Jahre wäre das einmal ein Erfolgserlebnis. Allmählich werden wir sicher in den nächsten Wochen den Garten als sommerlichen Aufenthaltsort zurückerobern und bereiten erst einmal die Sitzgelegenheiten vor, bevor es schrittweise zum Bepflanzen der Blumen und Gemüsetöpfe und -kübel geht, und an alles, was sonst noch zum Gartensommer dazugehört.

Wichtiges auf Regelmäßigkeit programmieren

Der Sonntag war wieder viel angefüllter, als ich mir das gewünscht hätte. Aber immerhin bin ich am späten Nachmittag noch zur Fortsetzung meiner Lektüre gekommen. Die kurze Lesezeit ist an solchen Tagen eine echte Erfüllung und Erholung. Ich hoffe, während der kommenden Woche einmal wieder mehr Zeit erübrigen zu können für diese so wichtige intellektuelle Aufgabe, die für meine Formen kreativen Arbeitens enorm wichtig ist. Mindestens so wichtig wie das rein handwerkliche Arbeiten zwischendurch, und die Erdung, die mir meine Beschäftigung mit den Bäumen immer wieder auch im Alltag ermöglicht. Insofern war das ein guter Tag, weil er von gewissen Fortschritten zeugt, Wichtiges auf Regelmäßigkeit zu programmieren.

Gutes Timing und erfreuliche Aussichten fürs Baumobst

War doch eine gute Entscheidung, die Reinigungsaktion gestern, an diesem sagenhaften sonnenreichen Tag, untergebracht zu haben. Heute Nachmittag kam tatsächlich dieses wechselhafte Wetter mit Regenschauern auf. Das wäre nicht ganz so angenehm geworden. Und die technischen Aufgaben hatten mich heute dann auch schon wieder ganz in Anspruch genommen. Auch insofern war es gut, diese ganz andere Arbeit unter Dach und Fach zu haben. Beim kurzen Rundgang im Garten, am Tag danach sozusagen, habe ich mit Freude und etwas Überraschung festgestellt, dass alle Frucht tragenden Bäume tatsächlich schon Fruchtansätze zeigen. Auch der Pfirsichbaum, der im letzten Jahr, wie viele Obstbaumarten, ja ein Totalausfall war. Auch die Blätter sind bisher noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Jetzt ist es wichtig, dass nicht noch späte Nachfröste den jungen Früchten Schaden zufügen. Und auch, dass dieser aggressive Pilzbefall der Blätter nicht wieder auftritt. Das könnte nämlich den Fruchterfolg ebenfalls zunichtemachen.

Start klar für die Gartensaison

Eigentlich wäre der Samstag für diese Arbeit reserviert gewesen. Aber da es morgen zeitweise regnen soll, habe ich das jährliche Rund-ums-Haus-Saubermachen auf heute vorgezogen. Bei dem vielen Wasserspritzen ist es einfach am angenehmsten, wenn wir so konstant sonniges und warmes Frühsommerwetter haben. Und wie ich das schon kenne, hat diese Arbeit tatsächlich den ganzen Tag eingenommen. Zeit, die ich morgen quasi nachholen muss. Aber die Aktion hat Familientradition, und so kann ich mich jedes Jahr ungefähr um diese Zeit herum wieder aufraffen. Das Ergebnis fühlt sich gut an, weil es die Gartensaison einleitet und bald schon von Pflanzarbeiten abgelöst oder damit fortgesetzt wird. Die Sommerblumen stehen damit auf dem Plan, und auch da Auspflanzen meiner Chilis, zunächst der Sorten, die schon etwas weiter fortgeschritten sind. Ganz und gar entspannt und mit gar keinem Aufwand verbunden sind dagegen unsere Gartenbäume. Das bisschen Rückschnitt, das sie brauchen und das auch wegen der zunehmenden Schattenbildung im Garten notwendig wurde, haben wir natürlich längst erledigt. Und jetzt freuen wir uns daran, dass sie Blätter treiben (Ginkgo, Gleditschie, Pfirsichbaum, Feigenbaum) und oder blühen (Walnussbaum, Pfirsichbaum).

Sonnenreicher 1. Maifeiertag

Ein wieder ganz toller Sonnenstart in den Mai. Man hat deutlich gespürt, wie die Menschen sich nach dem Licht und der Wärme sehnen, sicher auch in Verbindung mit Bewegung im Freien. Heute hatte ich dazu wenig Gelegenheit, wegen der vielen technischen Aufgaben. Aber morgen will ich die Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion in Angriff nehmen, denn bei der warmen Außentemperatur ist das Arbeiten mit Wasser und Hochdruckreiniger einfach angenehmer und das Ergebnis ist kalkulierbarer. Auch wenn ich die anderen Arbeiten dadurch verschieben muss.

Ende April und fast wie Sommer

Ein toller Sonnentag zum Abschluss des Aprils, der fast schon an Sommer denken ließ. Und immerhin hat es sogar M. heute in den Garten gezogen, was ein gutes Zeichen ist. So waren die Gartenbäume, aber auch alles, was jetzt schon blüht und grünt, ein Thema innerhalb der Familie. Und das Vorhaben, den Garten und rund ums Haus alles zu säubern, das hat ja Tradition. Vielleicht ist der Samstag ein geeigneter Tag für dieses Projekt, wenn denn das Wetter auch mitspielt und nicht doch noch der vorhergesagte Regen kommt. Wollen wir die Sonne und die Wärme bis dahin sehr genießen.

Vom Weißdorn und anderen Baumblüten

M. ist auf der Rückfahrt von D. auch auf die weiß strahlend blühenden Weißdornbüsche aufmerksam geworden. Die sind aktuell tatsächlich das Auffälligste in der Baumlandschaft, weil parallel fast nichts Farbiges blüht. Von Nahem betrachtet sind das auch einfach sehr schöne Blütenstände, die zwar etwas komisch riechen. Aber optisch gehören sie zu den schönsten Baumblütenarten, die hierzulande verbreitet sind. Ganz so spannend wie noch vor einem Jahr ist die Weißdornblüte für mich leider nicht mehr. Denn bisher haben sich an das Beobachten dieser Art immer auch Spekulationen über den möglichen Honigertrag angeschlossen. Der Weißdorn ist bei uns nämlich immer schon eine der wichtigsten Trachten gewesen. Jetzt spielt das keine Rolle mehr, da. V. die Bienen ganz aufgegeben hat und wir künftig gar keinen eigenen Ertrag mehr haben werden. Aber immerhin bleibt die Erinnerung an die Gespräche rund um Weißdorn, Ahorn, Apfelbaum, Brombeersträucher und Esskastanien und ihre für den Honig wo wichtigen Blütephasen.

Unvollständige Baumfrühlingszuversicht

Ein toller Sonnentag, der hoffentlich beispielhaft für die kommenden Frühlingswochen steht. Dann kann man auch das Vorhaben weiterverfolgen, die Gartensaison vorzubereiten, was zunächst einmal saubermachen und aufräumen bedeutet. Aber dafür braucht es gutes und stabiles Wetter. Dann werden wir das an den nächsten Wochenenden sicher in Angriff nehmen. Damit wir den frühlingshaften Aufbruch auch im Garten etwas hautnaher mitverfolgen und mitterleben können. Ein bisschen bedenklich stimmt es mich, dass der Maulbeerbaum wie im Vorjahr immer noch keine Blätter zeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob das immer so war, bei dem tollen Frühlingswetter, der vielen Sonne und der Wärme kommt es mir aber merkwürdig vor. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass der Baum Schaden genommen haben könnte. So empfindliche Nachtfröste hatten wir nicht. Und woran die Zögerlichkeit des Baums sonst liegen könnte, will mir nicht einfallen.

Aussicht auf üppiges Baumsommergrün

Mein Eindruck dieses Sonntags war ähnlich dem des Vortags. Technik und Reflexion haben diesen Tag ausgefüllt, diesmal vielleicht mit etwas mehr Betonung der Reflexion. Gut so, denn wenn nicht sonntags, wann soll das dann eine Chance haben. Beim abendlichen Spaziergang bei tief stehender wärmender Sonne habe ich die jetzt auf einmal üppig grüne Baumlandschaft in der Nähe genossen. Die ist vom Grün abgesehen noch recht eintönig, nur die Weißdornblüte setze einige punktuelle Akzente. Aber die Sträucher und Bäume zeigen sich jetzt sehr wachstumsfreudig. Das deutet auf eine ausgedehnte Sommerzeit für die Pflanzen und gute Chancen für die Fruchtbildung und Fruchternte bei den Obstbäumen hin. Wenn nicht wieder empfindliche Fröste dazwischenkommen und alle zunichtemachen.

Technik und Kontemplation

Ein weiterer intensiver Techniktag, und eine unverhoffte Routineschwächung, die aus dem Nichts zu kommen schien. Wie so oft bei uns in den letzten Monaten. Aber immerhin steht der Ruhesonntag bevor. Und die Chance, etwas kürzer zu treten und zumindest etwas mehr Kontemplation zu integrieren. Vielleicht ja auch auf einem Spaziergang durch die hoffentlich jetzt grünere und frühlingshaftere Baumlandschaft. Das wird sich auch auf die Schwächung positiv und belebend auswirken.

Fortschritt zwischen Natur und Technik

Wegen der aktuellen Intensität beklage ich ja gelegentlich die Einseitigkeit des technischen Denkens. Aber wenn, wie heute wieder, technische Innovation wiederum hilft, Arbeitsprozesse und Lösungsfindungen zu beschleunigen, ist das schon beeindruckend. So haben wir wohl zum ersten Mal überhaupt die Situation, dass die Leistungsfähigkeit der Technik durch technische Hilfsmittel wiederum verbessert werden kann. Natürlich mit den inzwischen erstaunlich ausgereiften KI-Mitteln. Gerade da, wo es auch inhaltlich um Technik geht, ist das heute schon absolut beeindruckend. Ich freue mich, so nah mit diesen Dingen konfrontiert zu werden und einiges fast täglich dazuzulernen. Die Gefahr, dass das überhandnehmen und das gesamte Denken dominieren könnte, sehe ich für mich allerdings nicht. Zu sehr habe ich den Wert der zeitlosen, auf Naturprozesse und -erfahrungen bezogenen Themen und Inhalte schätzen gelernt, die ja immer auch kreativ verarbeite. Es ist gerade dieser Wechsel in der Beschäftigung und in der Reflexion, zwischen Natur und Technik sozusagen, der etwas kompletter zu machen scheint. Vielleicht liegt darin auch das größte Fortschrittspotenzial unserer Zeit. Auch deshalb macht die Reflexion über Lebenssymbole wie die Bäume und ihr Verhältnis zu uns Menschen absolut Sinn. Und wird immer Sinn machen, weil wir daraus erst verstehen, was Technik uns an echtem Fortschritt bringen kann. Dieser mögliche Fortschritt hat nichts mit kultureller und sozialer Entwicklung und Traditionen zu tun. Sie kann vielmehr vor allem zu ganz und gar alltagspraktischen Erleichterungen und Verbesserungen beitragen.

Die Gemüsepflanzen gedeihen ganz nebenbei

Die jüngste technische Herausforderung hat mich auch heute fast den ganzen Tag beschäftigt, konnte dann aber doch zumindest vorläufig aufgelöst werden. Eine Erleichterung, zumal ähnliche Aufgaben in nächster Zeit sicher häufiger vorkommen werden. Im gleichen Zuge, wie ich derzeit mit höchst technischen und, wenn man so will, mathematischen Fragen beschäftigt bin, entwickeln sich meine Gemüsepflanzen erfreulich gut. Die sind ja immer recht schwierig aus den Samen großzuziehen, aber neben allem, was man an Erfahrung und Recherche hineinstecken kann, spielen viele undefinierbare Faktoren für das Wachstum eine Rolle. Ganz konnte ich noch nicht dahinter blicken, lerne aber immer wieder auch auf diesem Gebiet dazu. Dann brauchen wir eigentlich nur noch eine möglichst sonnenreiche, warme und ab und zu auch feuchte Witterung während der Sommermonate, um das Projekt recht erfolgreich werden zu lassen. Die gleichen Rahmenbedingungen werden auch den Gartenbäumen gut tun – und uns diesen Sommer hoffentlich wieder mehr in den Garten ziehen. Denn im Vorjahr haben wir uns z. B. zum Essen praktisch gar nicht dort aufgehalten. Das war schade und eigentlich eine Art Verlust, den wir diesen Sommer idealerweise wieder ausgleichen wollen.

Problemzeiten

Ein Tag, der ganz der Problembewältigung auf verschiedenen Gebieten gewidmet war und der umfangreiche Grundlagen für weitere Problemroutinen geboten hat. Immerhin können wir uns auf ein sonnenreiches Wochenende freuen. Dann werden die Bäume einen neuen frühlingshaften Schub machen. Das baut uns ein wenig auf.

Zittern um das diesjährige Baumobst

Unheimliche Schwankungen beim Wetter, den Temperaturen und der Verteilung von Sonne und Wolken machen uns heute in Sachen Biowetter Probleme. Es scheint, dass sich der Frühling nicht richtig entschließen kann, zur Hochform aufzulaufen und stattdessen immer wieder den zeitweiligen Rückzug antritt. Ich hoffe sehr, dass dabei keine extremen Ausschläge nach unten sein werden, weil das in den Vorjahren schon öfters die bis dahin vielversprechende Baumblüte ruiniert hat. Ich denke an den Maulbeerbaum, aber auch an den Pfirsichbaum und die Nashi-Birne, die im Vorjahr auf Grund dieser späten Frühlingsfröste wenig bis gar keinen Früchteertrag brachten. Ein gutes Jahr für das Baumobst wäre da eine Beruhigung und würde Mut und Lust machen, die Pflege der Bäume und Sträucher weiterhin so sorgfältig auszuführen, wie wir das gewöhnt sind. Immer nur Rückschläge und Ausfälle sind dann doch frustrierend. In diesem Jahr spekuliere ich v. a. auf einen Erfolg bei den Maulbeeren. Unsere Vorräte benötigen dringend einen Nachschub.

Feiertägliche Bereicherungen

Der einundzwanzigste erhielt heute seinen Stellenwert v. a. durch den zweiten Osterfeiertag, weniger durch äußere Faktoren. Aber das war mir auch ganz Recht, da ich die kontemplative Aura von Feiertagen sehr schätze. Und so habe ich mich weitgehend zurückgezogen gehalten und habe mich dem Lernen und Lesen gewidmet. Die richtige Art, diesen Tag zu verbringen und bewusst auszufüllen. Die nach außen gerichteten Aktivitäten werden sicher im Verlauf der Entwicklung des Baumfrühlings zunehmen und u. a. auch die Dokumentation dieses Baumfrühlings, etwa in der Fotografie, beinhalten. Aber bis dahin sind mir die feiertäglichen Bereicherungen von besonderem Wert.

Osterimpulse

Ein ruhiger erster Osterfeiertag, an dem mich M. erstmals nicht nach G. begleiten konnte, wie schon am vergangenen Sonntag nicht. Natürlich fehlte das etwas, da Ostern eben auch ein Familienfest ist. Dennoch, die letzten Monate haben uns bescheiden werden lassen, so freuen wir uns auch schon, wenn keine expliziten Katastrophen passieren und wir die Chance haben, in kleinen Schritten uns wieder der Normalität zu nähern. Möge von diesem Osterfeiertag ein kräftiger Impuls ausgehen, dass uns das auch gelingen kann. In diesem Frühjahr, das uns hoffentlich bald natürliche Verstärkung von außen bietet, die über das Grün der Bäume hinaus Konstanz und Beständigkeit, viel Licht und moderate Wärme bringt, damit alle Lebewesen gute Bedingungen für Wachstum und Entwicklung vorfinden.